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Wie stehen Sie dazu, wenn bei einer Gruppenarbeit mit Dementen die Angehörigen anwesend sind?

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Ich denke, dass es die Entscheidung der Gruppenleitung ist, ob bei einer Gruppenarbeit mit Menschen mit Demenz die Angehörigen anwesend sein dürfen oder nicht. Es gibt Gründe dafür und es gibt Gründe dagegen. Für eine Teilnahme von Angehörigen an einer Gruppenarbeit spricht, dass es den Menschen mit Demenz Sicherheit geben kann eine vertraute Person um sich zu haben. Es kann aber auch das Gegenteil der Fall sein. Manchen Angehörigen fällt es schwer, den Menschen mit Demenz genug Raum zur Entfaltung zu lassen.

Bei mir persönlich dürfen Angehörige fast immer mit dabei sein (vorausgesetzt die Räumlichkeiten geben es her und die Angehörigen verhalten sich adäquat, da habe ich leider auch schon Negativbeispiele erlebt). Ich integriere die Angehörigen dann auch immer in das Gruppeangebot und erwarte eine AKTIVE Teilnahme. Das finde ich schöner, als das reine Zugucken. Wir sind ja nicht im Zoo ;-).

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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