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Wie gut (oder schlecht) ist die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Betreuung?

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Auf fast jeder Fortbildungsveranstaltung  kommt irdendwann die Sprache auf die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Betreuung. Besonders häufig höre ich zum Beispiel folgende Dinge (ich höre natürlich immer nur die Seite der sozialen Betreuung 😉 ):

  • Während des Gruppenangebots in der „Wohnküche“ wird die Spülmaschine extra laut eingeräumt.
  • Menschen, die nicht an einem Gruppenangebot teilnehmen wollen, werden einfach „dazu geschoben“.
  • Die Arbeit der sozialen Betreung wird als „Spielerei“ abgetan.
  • Während des Gruppenangebots werden Toilettengänge mit den Teilnehmern durchgeführt.

Auch in der Umfrage, die ich im Rahmen meiner Masterarbeit druchgeführt habe, kamen viele  Anmerkungen, die sich mit der Problematik der Zusammenarbeit auseinandergesetzt haben. Aus 16% der Antworten (über 1000 Teilnehmer lassen sich Probleme in der Zusammenarbeit der Bereiche „Pflege und „Soziale Betreuung“ herauslesen.
Beispiele:
„das das pflegepersonal mehr auf die arbeit der dementenbetreuer eingeht und nicht schon sehr früh die patienten aus der gruppe herausnimmt um sie bettfertig zu machen weil diese ja auch pünktlich feierabend machen wollen.“
oder
„Die Wichtigkeit der Sozialen Betreuung wird meiner Meinung nach von der Pflege nicht gewürdigt, d.h. die meisten Pflegekräfte (exam. und Helfer) sehen die soziale Arbeit als „Bespaßung“.“

Oder es wird die Wichtigkeit der Zusammenarbeit betont.

 

Beispiel:
„Im Grunde wurde alles angesprochen. Die Pflegekräfte müssten mehr in die soziale Betreuung eingebunden werden und auch stärker für das Thema DEMENZ sensibilisiert werden (z.B. durch Fortbildungen oder Seminare).“

 



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Eine Monatsumfrage hatte ich dem Thema auch schon gewidmet. Heraus kamen folgende Ergebnisse über den Zustand der Zusammenarbeit zwischen Pflege und sozialer Betreuung:

nicht optimal. Akzeptabel. (48%, 125 Stimmen)
Super. Wir arbeiten Hand in Hand. (26%, 67 Stimmen)
schwierig. Eine Supervision könnte helfen. (21%, 54 Stimmen)
KATASTROPHAL. Ich weiß nicht wie es besser werden kann. (6%, 15 Stimmen)

 

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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