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Wie ein Fisch im Wasser… Eine Entspannungsgeschichte

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In dieser Entspannungsgeschichte nehmen wir Sie und die Senioren gedanklich mit in ein Schwimmbad. Suchen Sie sich, wenn möglich, einen ruhigen Raum aus und bitten Sie die teilnehmenden Senioren, sich bequem hinzusetzen. Wer möchte, darf die Augen gerne schließen.

Wie ein Fisch im Wasser… Eine Entspannungsgeschichte

Wie ein Fisch gleitet sie durchs Wasser. Maria spürt, wie jeder Zentimeter ihrer Haut von Wasser umgeben ist. Sie fühlt sich sehr wohl dort. Die Bewegungen tun ihr gut. Ganz bewusst achtet sie darauf, wie es sich anfühlt, wenn ihre Beine ins Wasser tauchen und wieder zurück an die Oberfläche kommen. Im Wasser ist alles so leicht, ihre Muskeln entspannen sich, die Gelenke werden beweglicher und Maria genießt die gleichmäßigen Bewegungen in vollen Zügen.
Hier im Wasser kann sie abschalten. Wenn Maria ihre ersten Runden gedreht hat, legt sie sich ganz flach mit dem Rücken ins Wasser und bewegt ihre Arme und Beine in kleinen Bewegungen regelmäßig hin und her. Wie in eine Wolke aus Wasser eingehüllt liegt sie da, schließt ihre Augen und hört auf das Gluckern des Wassers um sich herum. Ihr Mann sagt immer, dass Maria eine richtige Wasserratte ist. Und ein bisschen ist da ehrlich gesagt auch dran. Hier kann sie ganz bei sich sein. Sie spürt die tiefe Verbundenheit mit dem Wasser, spürt, wie sie sich entspannt und dass ihre Atmung viel gleichmäßiger wird. Ganz ruhig atmet sie ein und aus – ein und aus.
Maria setzt sich nach dem Schwimmen noch oft ans Ufer und spielt mit ihren Füßen im Wasser. In ein großes, weiches Handtuch eingemummelt sitzt sie ganz gemütlich da und wackelt mit ihren Zehen im Wasser. Mal macht sie große Spritzer, mal kleinere, mal mit dem rechten Fuß, mal mit dem linken Fuß und manchmal spritzt sie auch mal mit beiden Füßen gleichzeitig. Sie genießt es, wenn die kleinen Wassertropfen wieder zurückkommen und ihre Schienbeine benetzen.
Wenn sie einmal auf andere Gedanken kommen möchte, zeichnet sie mithilfe ihrer großen Zehen kleine Kreise auf die Wasseroberfläche. So könnte sie stundenlang dort sitzen und dem Wasser zusehen, wie es sich bewegt und seine Kreise zieht. Ganz ruhig sitzt sie da, atmet gleichmäßig ein und aus und spürt, wie leicht ihre Schultern auf einmal werden. So, fest mit der Natur verbunden, kann sie ihren Gedanken freien Lauf lassen.
Am liebsten ist Maria aber immer noch im Wasser. Wenn sie das Wasser um sich herum spürt, fühlt sie sich gleich gut aufgehoben und geborgen. Sie dreht ihre letzte Runde: spürt noch einmal das seichte Gefühl des Wassers auf ihrer Haut, merkt, wie leicht ihr die Bewegungen ihrer Arme und Beine fallen, und wie sie elegant und fast schwerelos durchs Wasser gleitet. Zufrieden legt sie sich noch einmal auf den Rücken, sie fühlt sich frisch, unbeschwert und entspannt…



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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