Schnee. Eine kostenlose Naturgeschichte

Wenn der erste Schnee im Jahr fällt, ist das immer etwas Besonderes. Vor allen Dingen die Kinder warten auf den ersten Schnee. Doch was ist eigentlich Schnee?  Eine Naturgeschichte nicht nur für Senioren.

Schnee

Timo und Nele standen am Küchenfenster und starrten hinaus. Der Nikolaus hatte ihnen einen Schlitten gebracht und jetzt warteten sie nur noch auf den Schnee.
Opa hatte gesagt, heute würde es noch schneien. Die Wolken hing grau und schwer am Himmel. Jetzt müssten sie ihre Fracht nur noch loswerden.

„Opa, was ist eigentlich Schnee?“, wollte Timo vom Großvater wissen, der im Schaukelstuhl saß und Zeitung las. „Schnee ist eigentlich nur gefrorenes Wasser, aber gleichzeitig etwas ganz Besonderes.“ erklärte der Opa. „ Schnee bildet sich in den Wolken, wenn es mindestens minus 12 Grad ist. In den Wolken verbinden sich dann ganz feine Wassertröpfchen mit Staubteilchen und werden zu Eiskristallen. In der Mitte ist das Staubkorn und die Wassertröpfchen halten sich daran fest. So ein Eiskristall ist sechseckig. Wenn ganz feiner Pulverschnee fällt, dann kann man diese sechseckigen Schneesterne erkennen. Aber meistens haften die Eiskristalle aneinander und aus vielen Schneesternen wird eine Schneeflocke. Und obwohl dieser Vorgang immer gleich abläuft, ist doch jede Schneeflocke einzigartig. Wenn die Schneeflocken zu Boden fallen und es hier unten auf der Erde auch kalt genug ist, dann bilden sie eine Schneedecke und ihr könnt Schlitten fahren.“

„Und warum ist Schnee weiß?“, wollte nun Nele von ihrem Großvater wissen.





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„Ja Nele, das liegt auch an den Eiskristallen und am Sonnenlicht. Du weißt ja jetzt, dass der Schnee aus Wassertröpfchen besteht. Wasser ist eigentlich durchsichtig. Treffen jetzt auf so eine kleine Schneeflocke die Sonnenstrahlen, dann werden sie reflektiert. Und da das Sonnenlicht weiß ist, sehen wir den Schnee auch in weiß. Auch im Mondlicht, dass ja auch weiß ist, erscheint der Schnee weiß. Anders ist es, wenn eine gelbe Straßenlaterne auf den Schnee scheint. Dann wird das gelbe Licht von den Eiskristallen reflektiert und der Schnee erscheint auch gelb.“

„Schau mal Nele,“ rief Timo, „jetzt fängt es an zu schneien!“ Die Kinder stellten sich wieder an das Fenster und beobachteten die feinen Schneeflocken, die vom Himmel fielen. Eine setzte sich an das Küchenfenster und Timo und Nele konnten ganz genau erkennen, dass sie ein wunderschöner sechseckiger Schneestern war.

 


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Monika

© by Monika Kaiser. Buchhändlerin, Betreuungskraft, Autorin bei Mal-alt-werden.de

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