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Unser Tannenbaum – Eine Bewegungsgeschichte


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Eine Bewegungsgeschichte für die Vorweihnachtszeit…



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Sie benötigen für jeden Teilnehmer ein oder zwei grüne Tücher.

 

Jedes Mal, wenn das Wort Tannenbaum/ –bäume in der Geschichte vorkommt, werden alle Tücher hochgehalten (Wenn Sie keine grünen Tücher für alle haben eignen sich auch grüne Servietten sehr gut).

Fitte Teilnehmer dürfen dazu gerne auch aufstehen 😉

 

Viel Spaß!

 

 

 

Im letzten Jahr hatten wir einen wunderschönen Tannenbaum! Wir sind drei Tage vor Heiligabend alle zusammen in den Wald gegangen und haben unseren Tannenbaum selbst geschlagen. Da standen so viele Tannenbäume, wir haben sehr lange gebraucht um den für uns perfekten Tannenbaum auszusuchen.

 

Die einen waren zu klein, die anderen zu groß, mal waren die Tannenbäume zu breit, mal zu schmal…aber unser Tannenbaum war genau richtig!

 

Mein Vater schlug ihn mit der Axt, wir packten ihn in ein Netz und trugen ihn gemeinsam zum Auto. Unser Tannenbaum war zu groß für den Kofferraum, also schnallten wir ihn auf dem Dachgepäckträger und fuhren langsam nach Hause. Wir waren sooo stolz!!!

 

Zuhause gab es für Alle einen Kakao und frische, selbst gebackene Plätzchen. Wir unterhielten uns darüber, wo der Tannenbaum stehen sollte und einigten uns, dass im Wohnzimmer neben der Anrichte der richtige Platz für unseren Tannenbaum war. Mein Vater holte, wie jedes Jahr, den Tannenbaumständer und stellte ihn auf.

 

Auch wie jedes Jahr machten meine Mutter und ich uns daran, den Tannenbaum zu schmücken. Wir hingen dicke rote Kugeln auf, Strohsterne und banden Schleifen um einige Spitzen. Zuletzt natürlich noch die Spitze auf den Tannenbaum und da stand er nun prächtig und schön in unserem Wohnzimmer.

 

Am frühen Abend gingen wir gemeinsam in die Kirche. Auf dem Rückweg fing es an zu schneien. Es war ein wirklich schöner Abend. Die Tannenbäume in den Vorgärten waren leicht mit Schnee bedeckt und an den Zweigspitzen blitzten kleine Eiskristalle. Ich freute mich schon so auf unseren Tannenbaum zuhause!

 

Dann war es endlich so weit…Meine Mutter öffnete das Weihnachtszimmer und da stand er – noch schöner als ich ihn in Erinnerung hatte.

 

Wir hatten ein wirklich schönes und friedliches Weihnachtsfest. Ich werde mich noch lange an unseren ersten selbst geschlagenen Tannenbaum zurück erinnern!

 



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*

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