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Der größte Wunsch. Eine Rechengeschichte zu dem Thema Haustiere

Suchen Sie sich eine der Aufgaben unter der Rechengeschichte aus und bitten Sie die Senioren, während des Vorlesens ganz genau hinzuhören, damit sie die Frage am Ende der Geschichte beantworten können. Lesen Sie die für die Aufgabe wichtigen Stellen besonders betont vor.
Besonders fitten Gruppen können Sie die Aufgaben auch erst nach dem Vorlesen stellen. Für diese Gruppen eignen sich im Gedächtnistraining zusätzlich die Rätsel aus unserer Reihe Um die Ecke gedacht.

Der größte Wunsch. Eine Rechengeschichte zu dem Thema Haustiere

Judith wünscht sich schon sehr lange ein Haustier. Am liebsten einen Hund. Oder eine Katze. Einen Stall voller Kaninchen könnte sie sich aber auch gut vorstellen.
Ständig versuchen die Eltern ihrer Tochter zu erklären, dass ein Haustier auch mit viel Arbeit verbunden ist. Ein Hund muss öfter am Tag Gassi gehen. Eine Katze zu halten bedeutet, regelmäßig das Katzenklo sauber zu machen und darauf zu achten, dass sie sich mit ihren Krallen nicht in den Vorhängen verfängt oder am Sofa kratzt. Und Kaninchen brauchen immer einen Käfig mit frischem Heu und Stroh.
Judith findet das gar nicht schlimm. Sie ist davon überzeugt, dass sie sich gut um ihr Haustier sorgen wird. Und so lässt sie nicht locker und fragt fast jede Woche einmal, wann sie denn endlich ein Haustier bekommen darf.
Ein paar Tage vor ihrem siebten Geburtstag ist es dann endlich soweit: Ihre Eltern gehen mit ihr in eine Tierhandlung. Judith darf sich ein Tier aussuchen, das in einem Käfig gehalten werden kann. Ein Hund wäre ihr zwar lieber gewesen, aber sie versucht, sich das nicht anmerken zu lassen. Hinterher überlegen ihre Eltern es sich noch anders…
Als sie die Tierhandlung betreten, kommt Judith aus dem Staunen nicht mehr heraus. So viele Tiere! Fische gibt es dort, Vögel und sogar Schlangen. In einem großen Kleintiergehege sitzen Kaninchen und Meerschweinchen. In einem Käfig daneben flitzen Mäuse um die Wette. Und in einem weiteren Käfig schlafen zwei Hamster. Judith kann sich gar nicht sattsehen. Ihre Eltern stehen lächelnd daneben. Obwohl ihre Mutter ehrlich gesagt ein wenig unsicher ist, für welches Tier sich Judith entscheiden wird.
Am Ende ist die Entscheidung getroffen. Es sollen Kaninchen sein. Judith bekommt zwei: ein Braunes und ein Schwarz-weiß geflecktes. Dazu kaufen sie einen Futternapf und eine Flasche, aus denen die beiden trinken können. Einen Käfig brauchen sie nicht. Bei Oma und Opa steht noch ein Käfig, den Opa damals selbst gebaut hatte – für die Kaninchen ihrer Mutter. Da war sie ungefähr so alt wie Judith heute. Darin können die Kaninchen wohnen. Judith kann es gar nicht abwarten, den beiden ihr neues Zuhause zu zeigen…

Wie viele verschiedene Tierarten sieht Judith in der Tierhandlung? (Sieben verschiedene)
Wie viele Hamster schlafen in ihrem Käfig? (Zwei Hamster)
Wie viele Kaninchen bekommt Judith zu ihrem siebten Geburtstag geschenkt? (Zwei Kaninchen)
Wie oft taucht das Wort Haustier in der Geschichte auf? (Vier Mal)



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Auf Gleis 11 fährt ein… Eine Rechengeschichte zu dem Thema Züge

Lesen Sie die Geschichte im Gedächtnistraining vor. Betonen Sie die entsprechenden Stellen, auf die es bei der Beantwortung der Frage ankommt, besonders deutlich.
Die Konzentrationsübung wird leichter, wenn Sie sich nur auf eine Aufgabe beziehen und wenn Sie diese bereits vor dem Vorlesen stellen.

Auf Gleis 11 fährt ein… Eine Rechengeschichte zu dem Thema Züge

Mit einem kräftigen Windstoß fährt ein ICE in den Bahnhof ein. Kalle weicht einen Schritt zurück. Der Zug wird langsamer, bis er endlich zum Stehen kommt. Fahrgäste steigen mit ihren Koffern aus ihren Abteilen aus. Und neue steigen dazu. Nach fünf Minuten fährt der ICE wieder ab.
Kalle wartet auf seinen Bruder Lutz und seine Schwägerin Anna. Die beiden kommen Lore und ihn über das lange Wochenende besuchen. Da der Zug der beiden verspätet ist, hat Kalle Zeit, das Treiben im Bahnhof und an den Bahnsteigen ein wenig zu beobachten. Er ist gerne an Bahnhöfen. So gerne, wie er auch mit dem Zug verreist…
Es dauert nicht lange und dem ICE von vorhin folgen zwei Regionalbahnen, die fast zeitgleich auf seinem und dem Nachbargleis ankommen. Kalle bekommt eine leichte Gänsehaut. Schön sieht’s aus, wie die Züge einfahren.
Eine Durchsage ertönt. Die vertraute Frauenstimme informiert die Reisenden über ihre Anschlussmöglichkeiten. Nach wenigen Minuten fahren die Regionalbahnen weiter. Diesmal allerdings nicht parallel. Kalle schaut sich die Fahrgäste an. Einige werden von Freunden oder ihren Familien am Bahnsteig abgeholt. Andere rauschen gleich mit ihren Koffern weiter, um die Anschlusszüge zu erreichen. Er guckt auf seine Armbanduhr. „Langsam könnte der Zug aber eintreffen…“, murmelt er.
Da ertönt eine weitere Ansage. Allerdings nicht die erhoffte. Die Durchfahrt eines Güterzuges wird bekannt gegeben. Wieder tritt Kalle einen Schritt zurück. Schon bald spürt er einen heftigen Luftstrom. Mit unzähligen Waggons rauscht der Güterzug an ihm vorbei.
Danach herrscht für einen Moment lang Ruhe. Die meisten Reisenden sind weitergezogen. Noch etwa ein Dutzend warten jetzt auf den langersehnten ICE. Und da, tatsächlich, ertönt die Ansage. Schon bald darauf fährt der beeindruckende ICE in den Bahnhof ein. Es dauert ein wenig, bis Kalle seinen Bruder und seine Schwägerin entdeckt. Doch auf einmal sieht er ein aufgeregtes Winken. Da sind sie!
Noch während sie sich begrüßen, fährt der ICE auch schon wieder weiter…

Wie viele Züge sieht Kalle während seines Aufenthalts am Bahnhof? (Fünf Züge)
Wie oft kommt das Wort ICE in der Geschichte vor? (Sechs Mal)
Wie oft ertönt die Ansage auf dem Bahnsteig? (Drei Mal)



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Mit dem Fahrrad zum Eissalon. Eine Rechengeschichte zu dem Thema Eis

Suchen Sie sich zu Beginn eine der unten stehenden Aufgaben aus und bitten Sie die Senioren, auf die jeweiligen Details zu achten. Lesen Sie die Rechengeschichte langsam vor. Betonen Sie die Wörter, auf die es ankommt, besonders deutlich.
Fitteren Gruppen können Sie erst die Geschichte vorlesen und im Anschluss die Frage stellen, wie viele Kugeln Eis die Damen insgesamt bestellt haben…

Mit dem Fahrrad zum Eissalon. Eine Rechengeschichte zu dem Thema Eis

Sieglinde, Claudia und Renate kennen sich schon seit fast fünfzig Jahren. Die drei sind früher zusammen in die Schule gegangen und haben sich seitdem nie aus den Augen verloren. Regelmäßig treffen sich die drei. Dann gehen sie in der Stadt zusammen bummeln, unternehmen Ausflüge oder verabreden sich zum Klönen bei Kaffee und Kuchen in der Konditorei.
Heute sind die Schulfreundinnen mit dem Fahrrad unterwegs. Das Wetter ist herrlich. Die Sonne scheint und die Luft wird von einer lauen Brise erfrischt. Renate kennt eine schöne Strecke durch die Felder. Gemütlich radeln sie so durchs Grüne, bis sie die Eisdiele im Ortskern zwei Dörfer weiter erreichen. Schon beim Anblick der großen, gut gefüllten Eiswaffel über dem Eingang des Eissalons läuft Claudia das Wasser im Mund zusammen. „Jetzt kommt so eine zuckersüße Stärkung aber gerade recht!“, sagt sie schmunzelnd. Die anderen beiden nicken zustimmend, während sie ihre Fahrräder zusammenschließen.
Sieglinde ist die Erste an der Eistheke. Sie mag es, dort die Eissorten zu studieren. Sieglinde probiert mit Vorliebe immer andere Eissorten aus und findet schnell etwas, was ihr heute schmecken könnte. Während sie zum gemeinsamen Tisch geht, schauen Claudia und Renate schon gebannt in die Eiskarte. Sieglinde setzt sich zu ihnen und schwärmt: „Ich weiß schon, was ich nehme. Hier gibt es selbstgemachtes Walnusseis mit großen Nussstücken…“
Die Bedienung kommt. Die drei schauen sich zustimmend an – ja, sie wissen, was sie bestellen wollen. Claudia bestellt einen Schwarzwaldbecher. Renate hat Lust auf einen Eiskaffee mit Vanilleeis. Sieglinde möchte eine Kugel Pfirsicheis, eine Kugel Waldfrucht und zwei Kugeln von dem verlockenden Walnusseis haben – mit Sahne.
Keine zehn Minuten später stehen drei traumhaft verzierte Eisbecher auf dem Tisch. In Renates Eiskaffee schwimmen zwei große Kugeln Vanilleeis. Und auch der Schwarzwaldbecher sieht verlockend aus. Claudia probiert sich durch eine Kugel Vanilleeis, zwei Kugeln Schokoladeneis und eine Kugel Stracciatella. Es schmeckt großartig!
Noch lange sitzen sie in der Sonne und genießen das schöne Wetter… Und sie sind sich einig: hierher kommen sie bestimmt nochmal wieder!

Wie viele Eiskugeln haben die drei insgesamt gegessen? (Zehn Kugeln)
Wie oft kam das Wort „Eis“ in der Geschichte vor? (16 Mal)
Wie viele Kugeln Vanilleeis haben Claudia und Renate zusammen gegessen? (Drei Kugeln Vanilleeis)

Mehr Material für das Gedächtnistraining mit Senioren finden Sie in unseren Rätselfragen.



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Die neuen Christbaumkugeln… Eine Rechengeschichte für die Adventszeit

In dieser Weihnachtsgeschichte ist eine kleine Rechenaufgabe versteckt. Bitten Sie die Senioren vor dem Vorlesen, ganz genau darauf zu achten, wie viele Christbaumkugeln in der Geschichte vorkommen. Evtl. lohnt es sich auch, die Geschichte zweimal vorzulesen.

Die neuen Christbaumkugeln… Eine Rechengeschichte für die Adventszeit

„Stille Nacht. Heilige Nacht…“, gerade noch haben sie das Lied gesungen, dann erklang auch schon das Glöckchen. Jetzt steht Mona mit großen Augen und offenem Mund vor dem geschmückten Tannenbaum im Wohnzimmer. Ihr kleiner Bruder ist schon dabei, seine Geschenke auszupacken. Es macht ritsch-ratsch – und schon hält er ein Feuerwehrauto in der Hand.
Mona betrachtet die Christbaumkugeln. Es sind neue dazugekommen. Die fünf roten Kugeln mit den goldenen Glitzerfiguren hingen im letzten Jahr noch nicht am Baum. Die mit dem glitzernden Engel gefällt ihr von allen am besten.
Mona guckt weiter. Die kleinen goldenen Kugeln kennt sie schon. Sie zählt… es sind sechs, wie in jedem Jahr. Und die vier roten aus durchsichtigem Glas hängen auch wieder am Baum. Ganz oben, weil Mama Angst hat, dass sie unten kaputt gehen.
Mona spürt eine Hand auf ihrer Schulter. Im Hintergrund ertönt gerade „O du fröhliche“ aus den Lautsprechern. „Möchtest du nicht auch ein Päckchen auspacken?“, fragt ihre Mutter. Mona schaut unter den Baum, die Geschenke hatte sie ja ganz vergessen. Sie kniet sich hin und öffnet das Päckchen mit der dunkelgrünen Schleife. Darin ist ein hellbrauner Pappkarton. Gespannt öffnet sie den Deckel – eine Christbaumkugel. Mona staunt nicht schlecht, als sie sieht, dass auf der Christbaumkugel zwischen den kleinen Sternchen in goldenen Buchstaben ihr Name steht. Sie ist wunderschön, Mona geht richtig das Herz auf. Ob sie sie wohl in den Baum hängen darf? Sie schaut ihre Eltern fragend an. Ihre Mutter nickt ermunternd. Mona steht auf und sucht nach einem Platz für ihre Christbaumkugel. Man soll sie gut sehen können, aber zu tief soll sie auch nicht hängen. Schließlich soll sie ja nicht kaputt gehen.
Endlich hat Mona für ihre Kugel einen Platz am Baum gefunden. Sie reckt sich, und hängt sie an den Ast, an den sie gerade noch auf Zehenpitzen stehend rankommt. Stolz geht sie ein paar Schritte zurück und schaut sich ihre Christbaumkugel an. Mit ihr ist der Baum nun noch viel, viel schöner geworden…

Wie viele Christbaumkugeln hängen am Ende der Geschichte am Weihnachtsbaum? Es sind 16
Wie viele Kugeln aus rotem durchsichtigem Glas hängen ganz oben am Baum? Es sind vier

Texte zum Vorlesen in der Advents- und Weihnachtszeit finden Sie auch in unserer Rubrik **besinnliche Weihnachtsgedichte => besinnliche Weihnachtsgedichte .



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Dicke bunte Kerzen. Eine Rechengeschichte für das Gedächtnistraining im Advent

Diese Rechengeschichte trainiert die Konzentration. Sie eignet sich für das Gedächtnistraining mit Senioren in der Adventszeit. Im Mittelpunkt stehen heute Kerzen.

Dicke bunte Kerzen. Eine Rechengeschichte für das Gedächtnistraining im Advent

Jutta öffnet die Gardinen an ihrem Schlafzimmerfenster. Der Himmel sieht grau aus, die Luft riecht nach Schnee. Sie atmet einmal tief ein und aus und genießt den zauberhaften Augenblick. Heute ist der zweite Advent und Jutta ist aufgeregt wie ein kleines Kind, das vor der Stubentür auf das Christkind wartet.
Nachher wird sie, wie in jedem Jahr, auf den Adventsmarkt am großen Kirchplatz in der Stadt gehen. Auf diesen Besuch freut sie sich schon seit Wochen. Seitdem sie denken kann geht sie dorthin und bewundert die selbst gebastelten Kunstwerke, von denen jedes Jahr zwei oder drei neue Juttas Wohnung in der Vorweihnachtszeit schmücken.
Jutta zieht sich warm an und nimmt ihren Korb über den Arm. Draußen ist es kalt. In ihrem warmen Wintermantel und dem weichen Schal fühlt sie sich aber sehr wohl. Sie fährt mit der Straßenbahn in die Stadt. Während sie an der Haltestelle wartet, entdeckt sie in dem Haus gegenüber eine wunderschöne, mit Tannenzweigen, Holzsternen und roten Filzbändern dekorierte Kerze auf der Fensterbank. Die Flamme erleuchtet das ganze Fenster und löst in Jutta ein wohliges Gefühl aus… Bevor sie aber allzu tief ins Träumen gerät, fährt die Straßenbahn ein. Bis sie sie gar nicht mehr sehen kann, beobachtet sie die Kerze noch von ihrem Sitzplatz aus.
Nach etwa fünfzehn Minuten ist die Straßenbahn in der Stadt. Jutta kann an der Haltestelle direkt am Kirchplatz aussteigen. Als sie die vielen Lichter sieht und die bekannten Weihnachtsmelodien hört, überkommt sie eine Gänsehaut. „So schön, wie eh und je…“, denkt sie, obwohl sie noch gar keinen Stand besucht hat. Erst jetzt geht sie langsam los und bewundert die sorgfältig gestalteten Bastelarbeiten. Direkt am ersten Stand fällt ihr erneut eine Kerze auf, die sie sofort in ihren Bann zieht. Sie ist fliederfarben. Die Farbe gefällt Jutta, obwohl sie in der Adventszeit eher ungewöhnlich ist. Die Kerze steht in einer Glasschale, die mit Walnüssen, Perlen und goldenen Christbaumkugeln gefüllt ist. Um die Kerze wurde ein Juteband gewickelt, an dem ein Glöckchen hängt. Jutta streicht über das Juteband und schlendert verträumt weiter. Sie geht an einem Waffelstand vorbei, vor dem sich eine Handvoll Kinder tümmeln. Jeder von ihnen möchte die nächste Waffel bekommen. Jutta muss schmunzeln und würde am liebsten stehenbleiben, um den Fünfen weiter zuzusehen. Zeitgleich entdeckt sie jedoch einen Stand mit Adventsgestecken, die sie sich unbedingt ansehen möchte. Ein hängendes Gesteck gefällt ihr gut. Auch hier steht eine dicke Stumpenkerze im Mittelpunkt. Sie ist dunkelblau, genau wie die Schleifenbänder, an denen sie und die gesteckten Tannenzweige hängen. Die Kerze ist mit silbernen Drahtsternen verziert, im Tannengrün stecken Schneeflocken aus weißem Filz. Jutta kann sich gar nicht sattsehen. Sie nimmt sich vor, heute auf jeden Fall eine Kerze mit nach Hause zu nehmen. Aber für welche der viele schönen Arbeiten soll sie sich nur entscheiden? Sie beschließt, noch einmal in Ruhe über den Adventsmarkt zu gehen und sich nach einer Tasse heißem Glühwein und einer Waffel zu entscheiden…

Wie viele Kerzen, die ihr gefallen, hat Jutta heute am zweiten Adventssonntag gesehen? (Antwort: Drei)
Wie sahen die Kerzen aus, wie waren sie geschmückt?
Für welche der drei Kerzen hätten Sie sich entschieden?

Kostenlose Bastelanleitungen für Weihnachtssterne, mit vielen praktischen Tipps für das Basteln mit Senioren in der Adventszeit, finden Sie unter dem Stichwort Weihnachtssterne basteln .



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Körbe voller Erdbeeren. Eine Rechengeschichte für das Gedächtnistraining

In dieser Rechengeschichte für das Gedächtnistraining sollen die Senioren beim Zuhören zählen, wie oft das Wort Korb im Text vorkommt. Die Geschichte wird dafür langsam vorgelesen und das Wort Korb besonders betont. Die richtige Lösung ist 15 Körbe.

Körbe voller Erdbeeren. Eine Rechengeschichte für das Gedächtnistraining

Gestern war ich mit Oma Rita auf dem Erdbeerfeld – Erdbeeren pflücken. Oma Rita hatte ihren großen Weidenkorb mitgenommen und ich hatte einen kleinen Korb zum Erdbeeren pflücken von ihr bekommen. Zusammen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg. Das Erdbeerfeld war nicht weit weg von Omas Wohnung, so konnten wir gut zu Fuß gehen. Ich hatte meinen Korb in der rechten Hand und Oma Rita ihren Korb in ihrer linken Hand – so konnten wir uns mit den freien Händen noch an die Hand nehmen.
Am Erdbeerfeld angekommen stellten ich meinen Korb erst einmal auf den Boden. Wir schauten uns das Feld an – es war riesig. Überall standen Erdbeerpflanzen, so weit das Auge reichte. „Hallo Bruno!“ rief Oma Rita dem Mann in der braunen Latzhose zu, der gerade auf uns zukam. Oma Rita kannte Bauer Bruno sehr gut, sie kaufte zweimal in der Woche mit ihrem großen Korb in seinem Hofladen ein. „Hallo Rita!“, rief er zurück, „Hast du heute Verstärkung mitgebracht?“.
„Ja, die ganzen Edbeeren, die ich pflücken möchte, kann ich doch alleine kaum tragen. Da brauch ich schon jemanden, der mir hilft, meinen Korb zu tragen.“, antwortete sie und zwinkerte mir zu. Bauer Bruno gab mir eine Erdbeere zum Probieren. Sie war wirklich köstlich! Ich konnte es kaum erwarten, meinen Korb mit den reifen Erdbeeren zu füllen. Also gingen wir los und machten uns ans Pflücken. Es war noch keine Mittagszeit, da war mein kleiner Korb schon gut gefüllt. Und mein Bauch auch. Oma Rita legte die Erdbeeren aus meinem Korb vorsichtig in ihren Korb. Vorsichtig, damit sie keine Druckstellen bekamen. Und sie legte sie in ihren großen Korb, damit ich weiterpflücken konnte.
Danach machten wir aber erst einmal eine Verschnaufpause. Wir setzten uns auf eine Bank am Wegesrand und packten unsere Brote und eine Kanne Saftschorle aus, die Oma Rita am Morgen vorbereitet hatte. Meinen Korb stellte ich unter die Bank.
Ich war zwar schon satt, aß aber trotzdem noch ein Käsebrot. Nach den vielen süßen Erdbeeren schmeckte es mir besonders gut. Danach machten wir uns wieder an die Arbeit. Als die Sonne hoch über uns stand sagte meine Oma: „Na was meinst du, Schatz, haben wir für heute genug Erdbeeren gepflückt?“ Meinen Korb hatte ich gerade wieder gut gefüllt. Und ich war müde. Von daher fand ich die Idee, nach Hause zu gehen, eine gute Idee. Ich nahm meinen Korb wieder in die rechte Hand und Oma Rita fasste ihren Korb mit der Linken. So gingen wir Hand in Hand nach Hause. Am Nachmittag spielten wir Karten auf dem Balkon. Und am Tag drauf backten wir einen frischen Erdbeerkuchen – da hatte ich auch wieder Appettit auf Erdbeeren…



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Die Knopfsammlung! Eine kostenlose Rechengeschichte für Senioren

Eine kleine Geschichte zum Vorlesen. Lesen Sie langsam und bitten Sie die Senioren beim Vorlesen mitzurechnen und die Anzahl der Knöpfe zu zählen.

Die Knopfsammlung

Helma liebte Knöpfe. Ihre ganze Verwandtschaft und ihr Freundeskreis kannten ihre Leidenschaft und brachten ihr immer wieder neue, interessante Knöpfe mit. Am vergangenen Samstag, konnte Helma besonders viele neue Knöpfe zu ihrer Sammlung hinzufügen. Der Tag fing schon gut an, morgens klingelte ihre Nachbarin „Hallo Helma,“ sagte sie und fuhr fort „ich bringe gleich Altkleider weg. Willst du mal gucken, ob du etwas von den Knöpfen der Kleidung gebrauchen kannst?“ Natürlich wollte Helma. Sie durchstöberte die Kleiderkiste ihrer Nachbarin und wurde fündig. An einer alten, verschlissenen Bluse entdeckte sie 5 wunderschöne Holzknöpfe, in die ein filigranes Blumenmuster eingebrannt war. Von einem alten, roten Jackett trennte sie 4 runde Goldknöpfe ab, die mit Ösen befestigt waren. Auch bei den 6 keinen Knöpfen an einer Baby-Strickjacke, konnte Helma nicht widerstehen. Sie hatten die Form von Teddy-Bären. Freudestrahlend verabschiedete sie sich von ihrer Nachbarin und wusste, dass der Samstag ein guter Samstag werden würde.

Zum Nachmittagskaffee, war sie bei ihrer Tante Lieselotte eingeladen. Nachdem sie die köstliche Cappuccino-Torte genossen hatte, drückte ihr ihre Tante ein kleines Kästchen in die Hand. Was da wohl drin sein konnte? Natürlich Knöpfe! Tante Lieselotte erklärte: „Immer wenn ich auf dem Markt einen Stand mit Knöpfen sehe, muss ich an dich denken. Wenn ich ein Exemplar sehe, das mir besonders gut gefällt, dann nehme ich es für dich mit. Ich hoffe sie gefallen dir auch?“ Und ob sie das taten. 3 ganz alte Knöpfe, die offensichtlich aus Horn waren, und die das kleine Bild eines Hirschen zierte, waren der Höhepunkt der Sammlung. 2 weiße runde Knöpfe, die so wirkten, wie die Perle einer Muschel, stießen auch sofort ins Auge. Hinzu kamen noch 4 silberne Knöpfe mit kleinen Glitzerkugeln, 1 großer schwarzer Knopf mit kleinen weißen Punkten und 3 kunterbunte Knöpfe, die in allen Farben des Regenbogens leuchteten.

Am Abend schlief Helma glücklich ein. Um wie viele Knöpfe, konnte sie ihre Sammlung an diesem Tag erweitern?

Lösung: 28



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Kostenlose Geschichten. Eine riesige Auswahl!

Auf mal-alt-werden.de finden Sie ein umfangreiches Angebot an kostenlosen Geschichten für die Seniorenarbeit. Neben Bewegungsgeschichten in der Sitzgymnastik kommen in Gedächtnistrainingseinheiten Sprichwortgeschichten oder Rechengeschichten erfahrungsgemäß besonders gut an.
Momentan sind mehr als 625 Beiträge mit kostenlosen Geschichten auf mal-alt-werden.de erschienen. Und regelmäßig kommen neue Geschichten hinzu. Alle kostenlosen Geschichten finden Sie in unserer Kategorie Geschichten und Gedichte.

Kostenlose Geschichten auf mal-alt-werden.de

An dieser Stelle möchte wir Ihnen noch einen gezielteren Einblick in unser Angebot an kostenlosen Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz ermöglichen. In folgender Liste stellen wir Ihnen unsere Geschichten kurz vor und zeigen Ihnen einige passende Beispiele zu der entsprechenden Kategorie.

    1. Bewegungsgeschichten
      Bewegungsgeschichten sollen, wie der Name schon sagt, zum Mitmachen und zur Bewegung anregen. Es gibt mehrere Varianten bei den Bewegungsgeschichten. In Bewegungsgeschichten mit textuntermalenden Bewegungen werden die Bewegungen, die im Text beschrieben werden, an der jeweiligen Stelle nachgemacht. Bei Bewegungsgeschichten mit Tüchern gibt es zwei oder drei Schlüsselwörter, bei denen Tücher in der richtigen Farbe hochgehalten werden sollen. Bewegungsgeschichten mit dem Schwungtuch werden mit passenden Bewegungen mit dem Schwungtuch begleitet. Ein echter Garant für gute Unterhaltung sind die Geschichten, in denen verschiedene Körperteile vorkommen und die dann bei deren Nennung bewegt oder gezeigt werden sollen.
      Zwei linke Hände. Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Werkzeug
      Sonntagessen im März. Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Kochen
      Grünes Gemüse. Eine Bewegungsgeschichte
      Ein herrlicher Wintertag. Eine Bewegungsgeschichte mit einem Schwungtuch
      Rot-grüner Einkaufsausflug. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren
    2. Sprichwortgeschichten
      Sprichwortgeschichten eignen sich für das Gedächtnistraining mit Senioren, als unterhaltsame Geschichte für den Zeitvertreib zwischendurch oder als Anregung zum Gespräch. In unseren Sprichwortgeschichten werden innerhalb der Geschichte Satzanfänge von bekannten Redewendungen oder Sprichwörtern vorgelesen, die dann von den Senioren vervollständigt werden.
      Auf Rosen gebettet. Eine Sprichwortgeschichte für den Rosenmonat
      Früh übt sich … was ein Meister werden will! Eine Sprichwort-Geschichte zum Thema Werkzeug
      Vater in der Küche. Eine Sprichwortgeschichte zum Thema Kochen
      Altkleidersammlung. Sprichwortgeschichte zu dem Thema Kleidung
      Ein Geschenk für Maria. Eine kostenlose Sprichwortgeschichte zum Thema Weihnachtsgeschenke kaufen.
    3. Liedergeschichten
      Die Liedergeschichten drehen sich jeweils rund um bekannte Volkslieder oder beliebte Schlager. Hier werden Geschichten entweder von einem Lied oder von ausgewählten Strophen verschiedener Lieder begleitet. An der entsprechenden Stelle im Text wird die angegebene Liederstrophe dann gemeinsam gesungen.
      Lieblingsessen! Eine Liedergeschichte zum Thema Kochen.
      Ferien bei Oma und Opa auf dem Bauernhof. Eine Liedergeschichte für Senioren
      Das Herbstfest. Eine Liedergeschichte zu “Bunt sind schon die Wälder”
      Wohlauf in Gottes schöne Welt. Eine Liedergeschichte für Senioren
      Geh’ aus mein Herz und suche Freud. Eine Liedergeschichte zum Mitmachen
    4. Kurzgeschichten
      Kurzgeschichten eignen sich zum Vorlesen oder als Einleitung in eine impulsgestütze Kurzaktivierung für Menschen mit Demenz. Unsere 3-Minuten-Geschichten sind in ihrem Umfang auf die Bedürfniess von Senioren und Menschen mit Demenz angepasst und mittlerweile schon zu vielen verschiedenen Themen erschienen.
      Und immer wieder Stau. Eine Kurzgeschichte zum Thema Urlaub
      Der einzige Maikäfer. Eine Kurzgeschichte im Frühling
      Mein erster Erbseneintopf. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Thema Kochen
      Albert und die Straßenbahn. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Thema Berufe
      Weihnachtsplätzchen im Advent. Eine kostenlose 3-Minuten-Geschichte zum Thema Plätzchen backen
      Kürbislaternen. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Vorlesen.
    5. Rechengeschichten
      In unseren kostenlosen Rechengeschichten für Senioren werden bestimmte Dinge in unterschiedlicher Anzahl (z.B. Eier, Mandarinen, Schmetterlinge, Produktpreise…) regelmäßig im Text erwähnt. Die Senioren addieren die Zahlen und nennen hinterher das Ergebnis. Rechengeschichten sorgen für unterhaltsame Abwechslung beim Gedächtnistraining.
      Mandarinen vom Nikolaus. Eine Rechengeschichte für das Gedächtnistraining
      Überall Leuchtraketen. Eine Rechengeschichte für Silvester
      Alles voller Stinkesocken. Eine Rechengeschichte für Senioren
      Fledermaus und Gießkanne. Eine Rechengeschichte zum Thema Karneval
      Wie Sand am Meer. Eine Rechengeschichte
    6. Klanggeschichten
      Mit den Klangeschichten wird die auditive Wahrnehmung der Zuhörer angeregt. Die Geschehnisse im Text werden mit passenden Geräuschen, z.B. Rascheln, Hupen, Klappern, Rasseln, Klopfen usw. unterstützt und somit verstärkt.
      Hans am Herd. Eine Klanggeschichte zum Thema Berufe
      Schneeflöckchen oder Klingglöckchen? Eine Klanggeschichte für den Winter
      Die raschelnde Kleiderkiste. Eine Klanggeschichte
      Das Rauschen des Meeres. Eine Klanggeschichte
      Was raschelt denn da? Der Nikolaus? Eine Klanggeschichte
    7. Duftgeschichten
      Duftgeschichten unterstützen die olfaktorische Wahrnehmung. Während des Vorlesens wir ein bestimmter Duft immer wieder beschrieben und natürlich auch zum daran Schnuppern angeboten. Für Duftgeschichten sind Blumen besonders gut geeignet:
      Tante Marthas Blumenladen. Eine Duftgeschichte zum Thema Rosen
      Oma Hedis Tulpen. Eine Duftgeschichte zum Thema Frühling
      Ein Buch mit Duftgeschichten stellen wir Ihnen außerdem in dieser Buchbesprechung vor.
    8. Tastgeschichten
      In unseren Tastgeschichten nehmen die Zuhörer während des Vorlesens einen oder mehrere Gegenstände in die Hand. Diese sollen die Geschichte haptisch unterstützen. Besonders bei Menschen mit einer Demenzerkrankung bieten die Tastgeschichten eine tolle Anregung für die Sinne und befriedigen das Bedürfnis, etwas spüren zu können.
      Auf der grünen Wiese. Eine Tastgeschichte für den Frühling
    9. Entspannungsgeschichten
      Entspannungsgeschichten bieten den Senioren die Möglichkeit, sich zu entspannen und einfach nur der Erzählung einer Geschichte zu folgen. In unseren Fantasiereisen werden alltägliche und vertraute Dinge detailliert beschrieben, so dass zusätzlich die Vorstellungskraft der Sinne unterstützt wird.
      Samt und Seide. Eine Fantasiereise für Senioren
      Fantasiereise. Das Futterfest der Vögel
      Eine Fantasiereise ins Kräuterbeet
      Über den Dächern von… Eine Fantasiereise zum Thema Berufe
      Kirschblüten. Eine Fantasiereise im Frühling
    10. Geschichten aus dem Netz
      Natürlich schauen wir uns auch regelmäßig im Netz nach kostenlosen Geschichten zu bestimmten, abwechslungreichen Themen für Senioren und Menschen mit Demenz für Sie um.
      Eine breite Auswahl finden Sie in unserer Rubrik Blick ins Netz

Passende Bücher zum Thema und viele weitere Mitmachgeschichten und Vorlesegeschichten für die Seniorenarbeit haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die richtige Geschichte

Wenn Sie auf der Suche nach kostenlosen Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz sind haben Sie die Möglichkeit unter zwei Hauptgesichtspunkten nach einer zu Ihrem Angebot passenden Geschichte zu suchen:

    1. Nach Art der Geschichte
      Unsere Geschichten teilen wir nochmal in Unterkategorien ein. So finden Sie unter dem entsprechenden Link schnell eine Auswahl an passenden Geschichten. Neben den oben schon erwähnten Bewegungsgeschichten, Sprichwort- und Rechengeschichten erfreuen sich beispielsweise Liedergeschichten zu bekannten Volksliedern oder Schlagern großer Beliebtheit. Für die Wahrnehmungsanregung, insbesondere bei Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, bieten wir Duftgeschichten, Tastgeschichten oder auch Klanggeschichten für die Sinne an. In Vorleserunden können Sie auf unsere kostenlosen 3-Minuten-Geschichten zurückgreifen, die in ihrem Umfang genau auf die Bedürfnisse und die Ausdauer von älteren und demenziell veränderten Menschen zugeschnitten sind.
    2. Nach Themen
      Die zweite Möglichkeit, die Ihnen die Suche nach einer geeigneten Geschichte erleichtert, ist die Suche nach einem bestimmten Thema. In der Kategorie Themen finden Sie eine große Bandbreite an Themen, zu denen man Aktivierungen und Beschäftigungseinheiten für Senioren gestalten kann. Unter dem entsprechende Thema finden Sie dann die dazu passenden Geschichten, die Sie nur noch ausdrucken müssen.

Die Hintergründe

Alle unsere Geschichten drehen sich um Themen oder Stationen im Leben, die die Senioren früher und heute bewegt haben bzw. immernoch bewegen. Einige beziehen sich auf die Kindheit zu der Zeit, in der die Senioren aufgewachsen sind. Auch jahreszeitliche Themen wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Ostern, Erntedank und Weihnachten sprechen erfahrungsgemäß viele Senioren an. Ein Ziel bei Vorlesegeschichten ist es auch immer, die Kommunikation der Zuhörer anzuregen und Gruppen die Möglichkeit zur Interaktion zu geben. Und dabei ist es egal ob die Anregung zum Gespräch durch das Vorlesen der Geschichte in einer Gruppe, in der Einzelbetreuung oder im Wohnzimmer zuhause stattfindet. Natürlich entwickeln sich Gespräche in einer Gruppe oft leichter und auch schneller als unter vier Augen, wohingegen im Einzelgespräch auch ruhigere und zurückhaltendere Menschen vielleicht eher zu Wort kommen.
Wir als Begleitende machen es uns zur Aufgabe, jedem die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen und der Einladung zum Erzählen zu folgen. Dazu gehört es gleichermaßen, ruhigere Menschen zu animieren, aber auch die Mitteilungsfreudigen ein wenig zu ‚bremsen‘

Noch mehr Geschichten

Unsere neuen kostenlosen Geschichten und weitere Aktivierungs- und Beschäftigungsangebote für Senioren und Menschen mit Demenz zu aktuellen und seniorengerechten Themen erhalten Sie mit unserem kostenlosen Newsletter und bei uns auf Facebook .
Wir würden uns freuen, Sie demnächst öfter auf mal-alt-werden.de begrüßen zu dürfen.



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Wie Sand am Meer. Eine Rechengeschichte

Bevor Sie die Rechengschichte vorlesen, bitten Sie die Senioren, die Muscheln zu zählen, die im Text vorkommen. Dann lesen Sie die Geschichte langsam vor. Wenn Sie die Zahlen etwas mehr betonen und eine kurze Pause machen, kann das für den einen oder anderen Zuhörer eine Unterstützung beim Zusammenzählen sein. Lust auf mehr Geschichten für Senioren ?

Wie Sand am Meer

Klara nahm erst eine, und legte dann noch eine Muschel in ihren gelben Eimer. Sie tapste mit ihren Gummistiefeln durch den Sand. Klara schaute sich die Muscheln am Strand sehr sorfältig an. Ihre Eltern hatten ihr versprochen, dass sie am Ende des Urlaubs einen Eimer voll Muscheln mit nach Hause nehmen durfte. Und in diesen Eimer sollten nur die schönsten Muscheln kommen.
Klara legte zwei weitere Muscheln hinein. Muscheln gab es hier am Strand wirklich wie Sand am Meer! Sie schaute sich kurz um, ob ihre Eltern auch noch in der Nähe waren. Als sie sah, dass die beiden immernoch hinter ihr her liefen, suchte sie beruhigt weiter. Klara fiel eine besonders schöne Muschel mit blauen, dünnen Streifen auf. Auch sie landete im Eimer. Eine weitere, die wie eine Sahnehaube aussah, legte sie dazu. Dabei achtete sie darauf, dass die Muscheln nicht zerbrachen oder auch nur die kleinste Ecke absplitterte. Sie stellte sich vor, wie die Muscheln in ihrem Sandkasten aussehen würden. Und wie sie mit ihnen eine Muschelburg bauen würde. Dann hätte sie immer Urlaub und einen eigenen kleinen Strand im Garten!
Klara fand drei weitere Muscheln, die sie in den gelben Eimer legte. Am Ufer, vom Meerwasser umspült, lagen eine orangefarbene Muschel und zwei weiße, die in der Sonne glitzerten. Auch sie sollten mit nach Hause kommen. Als sie so noch eine Weile durch den nassen Sand lief, hörte man bei jedem Schritt das Wasser unter ihre Gummistiefel platschen und ein leichtes Glucksen im Sand. Klara liebte diese Geräusche und das Gefühl, wenn die Steifel leicht in den Sand einsanken. Als sie gerade beschloss, dass es genug Muscheln waren, fiel ihr noch eine klitzekleine mit einem rosafarbenen Punkt auf. Auch sie musste noch mit. Klara hob sie auf, spülte sie mit etwas Wasser ab und legte sie behutsam in den Eimer.
Dann machte sie sich auf den Rückweg zu ihren Eltern, die sie keine Sekunde aus den Augen gelassen hatten. Die drei gingen durch den Sand und schauten noch einmal aufs Meer hinaus. Ja, sie hatten einen tollen Urlaub gehabt!

Wie viele Muscheln hat Klara in ihrem gelben Eimer gesammelt?
Lösung: 13



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Paul hat Langeweile – Eine Rechengeschichte zum Thema Marienkäfer

Bevor Sie die Rechengschichte vorlesen, bitten Sie die Senioren, die Marienkäfer zu zählen, die im Text vorkommen. Dann lesen Sie die Geschichte langsam vor. Wenn Sie die Zahlen etwas mehr betonen und eine kurze Pause machen, kann das für den einen oder anderen Zuhörer eine Unterstützung beim Zusammenzählen sein.

Paul hat Langeweile

Paul hat Sommerferien. Wie in jedem Jahr hat er sich die letzten Wochen davor sehr auf diese Zeit gefreut. Aber jetzt, nach dreieinhalb Wochen ohne Schule und seine Klassenkameraden, weiß er einfach nichts mehr mit sich anzufangen.
Ständig steht er in der Küche neben seiner Mutter und sagt: „Mama, ich weiß nicht, was ich machen soll. Mir ist so langweilig!“. Aber ihre Vorschläge, wie er sich die Zeit vertreiben könnte, gefallen ihm nicht: im Garten den Rasen mähen, beim Abtrocknen helfen, das Zimmer aufräumen, ein Buch lesen, mit seiner kleinen Schwester spielen…und auch auf dem Spielplatz ist er in den letzten Wochen schon auf alles drauf geklettert, was er als lohnenswert erachtete.
Gelangweilt geht Paul in den Garten und kickt, die Hände in seinen Hosentaschen vergraben, einen kleinen Stein vor sich her. Auf einmal entdeckt er neben sich auf dem Weg zwei kleine Marienkäfer, die in die gleiche Richtung spazieren. Paul weiß nicht, warum, aber irgendwie faszinieren ihn diese kleinen Wesen. Er beobachtet sie auf ihrem Spaziergang und findet auf einmal noch zwei weitere, die es sich gerade auf einem Blütenblatt gemütlich machen. Und da, am Stengel läuft noch einer.
Paul schaut sich den Garten genauer an. Er ist erstaunt, wie viele Blumen und Sträucher dort stehen. Sie sind ihm noch nie aufgefallen, dabei spielt es doch fast jeden Tag im Garten Fußball. Und auch im nächsten Blumenbeet entdeckt er wieder drei Marienkäfer, die es sich gerade auf einem Rosenstämmchen gemütlich machen. Einer von ihnen ist schwarz mit roten Punkten.
Auf einmal ist er ganz interessiert und betrachtet die kleinen Tierchen das erste Mal in seinem Leben genauer. Unter einem großen Stein am kleinen Teich der Familie kommen gerade fünf Marienkäfer auf einmal hervor. „Das ist bestimmt eine Familie!“, ruft er ganz aufgeregt. Und ganz neugierig aber vorsichtig, beobachtet er, wie sie ihres Weges ziehen.
Paul ist so mit den Marienkäfern beschäftigt, so dass er gar nicht merkt, dass er überhaupt keine Langeweile mehr hat. Sogar auf der Wiese findet er zwei Marienkäfer, die gerade jeweils auf einer Butterblume landen. Und zwischen Klee und Gänseblümchen tummeln sich auch nochmal drei.
Als seine Mutter ihn zum Essen ruft ist Paul ganz erstaunt, dass es schon so spät ist. Hat er wirklich den ganzen Nachmittag damit verbracht, die Marienkäfer zu beobachten? Das muss er unbedigt seiner Mutter erzählen! Vor allem, wie viele es waren…

Wie viele Marienkäfer hat Paul heute im Garten gesehen?
Lösung: 18 Marienkäfer



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