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2 kleine Spiele für Senioren mit Muscheln

Für die letzten Tage im Spätsommer (aber hoffentlich nicht letzten Sonnentage) stellen wir Ihnen heute noch zwei Spiele für Senioren mit Muscheln vor. Die Spiele können Sie ganz leicht und kostengünstig aus einfachen Materialien selbst herstellen.

Muschelsuche – Ein Zahlenspiel

Für dieses Zahlenspiel mit Muscheln benötigen Sie zehn Pappbecher oder blickdichte Becher aus Kunststoff, ein Flipchart und Muscheln. Unter jeden umgedrehten Becher wird nun eine variable Anzahl von Muscheln gelegt. Reihum decken die Senioren nacheinander je drei Becher auf und zählen die darunter liegenden Muscheln zusammen. Die Endsumme wird in eine Tabelle auf dem Flipchart geschrieben. Die Becher werden nun für den nächsten in der Runde kräftig gemischt. Nach etwa drei Durchgängen (je nach Fähigkeiten der Teilnehmer auch weniger oder mehr Runden) werden alle Punkte zusammen gezählt. Derjenige, der die meisten Muschelpunkte erzielt hat, hat gewonnen. Gekürt werden dürfen aber die ersten drei Plätze, geteilte Freude ist ja bekanntlich die schönste Freude 😉 Als Andenken darf jeder Teilnehmer eine der Muscheln mit (nach Hause) nehmen.

Varianten als Zuordnungsspiel: Legen Sie jeweils unter zwei der Becher die gleiche Anzahl Muscheln. Durch Aufdecken sollen die richtigen Pärchen gefunden werden. Alternativ kommen unter einen der Becher die Muscheln und unter den anderen die passende Zahlenkarte, also sollen zwei Muscheln durch Aufdecken der Becher einer Karte mit der Zahl 2 zugeordnet werden.

Muschelsalat – Ein Wahrnehmungsspiel

Sie benötigen eine Kiste mit Sand und Muscheln und kleine Gegenstände aus dem Alltag, die man gut darin verstecken kann (z.B. abgerundetet Schrauben, Münzen, Knöpfe, Murmeln, Nudeln, Flummis…). Es geht reihum. Durch bloßes Fühlen sollen die Alltagsgegenstände erkannt werden. Wer meint, einen Gegenstand erkannt zu haben benennt ihn und darf ihn aus der Kiste holen.

Varianten: Die versteckten Gegenstände werden zusätzlich auf kleine Kärtchen geschrieben. Jeder, der an der Reihe ist, zieht zunächst eins der Kärtchen und sucht dann den passenden Gegenstand zwischen dem Sand und den Muscheln heraus.
Alternativ werden von jedem Gegenstand wieder zwei in der Kiste versteckt. Durch bloßes Fühlen sollen die passenden Pärchen erkannt und aus dem Muschel-Sand-Gemisch herausgeholt werden



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3 Ideen für die Beschäftigung mit Senioren mit Muscheln

Zu den beliebtesten Materialien für die Beschäftigung mit Senioren im Sommer gehören unserer Erfahrung nach Muscheln. Muscheln erinnern viele von uns an lange Spaziergänge am Strand, Buddeln und Sandburgen bauen und Momente der Ruhe in der Urlaubszeit…
Muscheln haben schon auf Kinder eine besondere Anziehungskraft. Die kleinen Menschen, die sich mit Kinderspaten und Sandeimern auf die Suche nach Muscheln machen, sind wahrscheinlich für die meisten DAS Sinnbild eines Strandurlaubs. Und auch für viele der heutigen Senioren sind Muscheln eine willkommene Einladung, sich an vergangene Urlaube und das ein oder andere Urlaubsmitbringsel zu erinnern.
Wir stellen Ihnen heute drei Ideen für die Beschäftigung mit Senioren mit Muscheln vor. Die Muscheln für die verschiedenen Beschäftigungsideen bekommt man kostengünstig im Bastelbedarf oder man bringt sie einfach aus dem Urlaub mit.
Wir wünschen Ihnen und den Senioren viel Freude und schöne Erinnerungen!

Muschelsuche

Für diese Wahrnehmungsübung für Senioren werden Muscheln in einer Kiste oder einer Wanne mit Sand vesteckt. Die Teilnehmer lassen ihre Hände nacheinander durch den Sand wandern und versuchen, die versteckten Muscheln zu finden. Gefundene Muscheln werden in einen kleinen Sandeimer oder einfach in eine Schale gelegt.

Muschelbilder

Muschelbilder sind eine abwechslungsreiche, gut umzusetzende Idee für das kreative Gestalten und Basteln mit Senioren. Sie eignen sich hervorragend als Übung zur Verbesserung der Feinmotorik und als willkommene kreative Abwechslung im Alltag. Muschelbilder kennen viele vielleicht noch als Urlaubsmitbringsel von der Nord- oder der Ostsee. Die selbst gemachten Bilder, die später bestaunt werden dürfen steigern das Selbstwertgefühl und sind ein tolles ‚greifbares‘ Erfolgserlebnis.
Sie benötigen einen Keilrahmen (für einzelnen Bilder einen kleinen, für Gruppenbilder einen etwas größeren), Leim oder eine Heißklebepistole, Pinsel, Sprühlack, Sand und Muscheln. Der Keilrahmen wir mit Hilfe eines Pinsels mit Leim grundiert. Anschließend wird Sand über den Leim gestreut. Die Kanten der Muscheln werden mit Leim bestrichen (wenn sie als Gruppenleitung das Kleben übernehmen und die Senioren die Muscheln für das Bild aussuchen können Sie auch eine Heißklebepistole benutzen) und auf den Keilrahmen geklebt. Die Gestaltung und Anordnung bleibt da jedem selbst überlassen. Wer möchte, kann beispielsweise auch ein Motiv vorzeichnen, das mit den Muscheln „gefüllt“ wird. Zu guter letzt wird das fertige Muschelbild mit Sprühlack fixiert. Eine kostengünstigere Alternative dazu ist Haarspray.

Muschelpärchen

Suchen Sie aus einer Muschelsammlung Paare heraus, die sich deutlich voneinander unterscheiden, z.B. in der Größe, der Farbe, etc… Die einzelnen Muscheln werden nun unter Papp- oder Plastikbechern versteckt und gemischt. Wie in dem Klassiker der Zuordnungsspiele werden die Becher reihum aufgedeckt und die passenden Pärchen gesucht. Die Anzahl der Pärchen werden von den Fähigkeiten der Teilnehmer abhängig gemacht.



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Muschelwürfeln: Ein Würfelspiel für Senioren und Menschen mit Demenz

Würfelspiele können zu vielen alltäglichen Themen gestaltet werden. MIt dieser Anleitung können Sie ein (fast) kostenloses Würfelspiel für Senioren und Menschen mit Demenz zu dem Thema Muscheln gestalten.
Und so geht’s:

Material:

Ein Würfel

Ein passender Würfel kann hier bei Amazon bestellt werden!*

Kleine Eimer oder Körbchen in der Anzahl der Mitspieler

Ein Tablett

Etwas Sand

Viele Muscheln

 

Spielvorbereitung:

Die Mitspieler sitzen bei diesem Spiel an einem Tisch. Das Tablett wird in die Mitte gestellt und mit Sand bestreut. Dann werden die Muscheln darauf gelegt. Es ist besonders schön, wenn man möglichst viele verschiedene Muscheln hat. Jeder Mitspieler bekommt einen kleinen Eimer oder ein kleines Körbchen (die Körbchen können auch vorher mit den Mitspielern in einer Kreativgruppe gebastelt werden). Dann wird reihum gewürfel. Jeder, der eine eins oder eine sechs würfelt, darf sich eine Muschel aussuchen und in sein Körbchen legen. Das Spiel ist zu Ende, wenn keine Muschel mehr auf dem Tablett liegt.

Variante: Bei einer anderen Spielvariante, können die Muscheln auch wieder „zurückgewürfelt werden“. Das heißt, dass wenn das Tablett leer ist, jeder der eine 2 oder ein 4 würfelt die Muschel wieder zurück legen darf. Bei diesem Spiel hat derjenige gewonnen, der als erstes keine Muschel mehr in seinem Eimer/Körbchen liegen hat.



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Muscheln suchen – Eine Wahrnehmungsübung

Für diese Wahrnehmungsübung werden verschiedene Arten von Muscheln in einer großen Kiste mit Sand versteckt. Die Teilnehmer dürfen in aller Ruhe mit ihren Händen im Sand graben. Gefundene Muscheln werden in einen Eimer gelegt und gesammelt.

Nach einiger Zeit kann etwas Wasser auf den Sand gegeben werden. So kann nach und nach erspürt werden, wie sich der Sand in Verbindung mit dem Wasser verändert.

Zum Schluss sind die Füße dran. Die Kiste wird nun vor den Stuhl auf den Boden gestellt. Es ist ein herrliches Gefühl,mit oder ohne Socken, durch den Sand zu spazieren.

In Verbindung mit Geschichten zu Strandspaziergängen oder zur Muschelsuche fühlt man sich schon fast wie am Meer…

 



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Eine 10-Minuten-Aktivierung zum Thema „Muscheln“

Material (Beispielhaft):

Eine Aktivierungskiste mit:

Einem Beutel/einer Schüssel mit Sand

Verschiedenen Arten von Muscheln

Sandalen

Eimer

Sonnenhut

 

Sichtung des Materials

Die Materialien werden von den Teilnehmern der 10-Minuten-Aktivierung in die Hände genommen und nach Möglichkeit benannt. Wie zu jedem anderen Zeitpunkt der 10-Minuten-Aktivierung sind Geschichten aus dem Leben der Teilnehmer herzlich willkommen.

 

Beispiele für biografieorientierte Fragen zum Thema

Haben Sie früher Urlaub am Strand gemacht?

Haben Sie am Strand bei Spaziergängen Muscheln gesucht und gesammelt?

Ich weiß noch, dass meine Eltern nach Urlauben immer den Keller voll mit Muscheln hatten. Was haben Sie mit den gesammelten Muscheln gemacht?

Wissen Sie noch, wie die Muscheln sich verändert haben wenn sie mit Meerwasser überspült wurden?

Mochten Sie es, mit nackten Füßen am Strand über Muscheln zu laufen? Oder war das unangenehm?

Haben Sie je schonmal Muscheln gegessen?

Haben Sie mit Ihren eigenen Kindern Urlaub am Meer gemacht?

Haben Ihre Kinder auch Muscheln gesammelt?

An was denken Sie heute, wenn Sie eine Muschel in der Hand halten?

 

Beispiele für kleine Bewegungsübungen/ Wahrnehmungsübungen

Die Muscheln im Sand verstecken und mit den Händen suchen

Die nackten Füße mit Sand berieseln

Sonnenhut aufsetzen und Sandalen anziehen

Mit Sandalen über einige Muscheln laufen

 

Beispiele für kleine Gedächtnistrainingsaufgaben

Die (vorher besprochenen) Gegenstände abdecken und dann erinnern

Dinge von A-Z sammeln, die man am Strand machen kann



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Muscheln? Ein Rätsel für Senioren.

Zu welcher tierischen „Klasse“ gehören Muscheln?

a) Säugetiere

b) Amphibien

c) Weichtiere (Lösung)

 

Wo leben die meisten Muscheln?

a) Salzwasser (Lösung)

b) Brackwasser

c) Süßwasser

 

Wovon ernähren sich die meisten Muschelarten?

a) Insekten

b) Plankton (Lösung)

c) Algen

 

Als was wurden Muscheln früher auch genutzt?

a) Geld (Lösung)

b) Briefmarken

c) Fahrscheine

 

Woraus besteht das Innere von Muschelschalen hauptsächlich?

a) Blei

b) Sand

c) Kalk (Lösung)

 

Welche Muschelart gibt es?

a) Karomuschel

b) Herzmuschel (Lösung)

c) Pikmuschel

 

 

Muschelperle. Eine 3-Minuten-Vorlesegeschichte für Senioren

Als ich noch ein kleines Mädchen war, habe ich ganz in der Nähe der Nordsee gewohnt. Mein Vater erzählte uns abends am Kamin gerne Geschichten. Manchmal stimmten die Geschichten. Manchmal stimmten die Geschichten nicht. Wir Kinder wussten das nie so genau. Nach der Geschichte mussten wir Kinder ins Bett gehen. Meine Eltern gingen an manchen Abenden noch aus. Wenn meine Mutter und mein Vater abends ausgingen, legte meine Mutter oft ihre schöne Perlenkette um.

Die Kette glänzte und meine Augen funkelten, wenn ich sie sah. „Wenn du mal heiratest, dann kannst du die Kette tragen!“ sagte meine Mutter. Nur aus diesem Grund, sehnte ich schon mit 8 Jahren den Tag meiner Vermählung herbei. Um die Kette tragen zu können. Der Mann war mir egal.

An einem besonders stürmischen Abend  hatten wir uns als Familie mal wieder vor dem Kamin versammelt. Meine Ohren spitzten sich, als mein Vater seine Geschichte mit den Worten „Ihr kennt doch die Perlenkette eurer Mutter…“ begann. „Die Perlen für diese Kette, stammen nicht etwa aus der Südsee. Nein: Ich habe diese Perlen selbst am Strand der Nordsee gefunden.“ In einigen Miesmuscheln, so sagte er, habe er die Perlen entdeckt. Bis zu diesem Tag hätte kein Wissenschaftler gewusst, dass Miesmuscheln auch Perlen produzieren können. Leider hätte es auch nach diesem Tag nie wieder einen solchen Fund gegeben.

Die Geschichte ließ mich nicht los. Jede freie Minute, die ich hatte, verbrachte ich am Strand. Ich suchte Miesmuscheln und Miesmuscheln und Miesmuscheln. Es musste doch noch mehr Miesmuscheln, mit solch wunderbaren Perlen geben. Jeden Tag fuhr ich mit dem Fahrrad an den Strand und suchte. Nach einem halben Jahr, suchte ich immer noch. Jeden Tag.

Dann kam der Tag, an dem mein Vater morgens sagte: „So, ich hab da so ein Gefühl. Ich hab da so ein Gefühl, dass heute ein guter Tag zum Perlen suchen ist. Darf ich die heute bei deiner Suche nach Miesmuschelperlen begleiten?“ Ich nickte begeistert. Wenn mein Vater ein gutes Gefühl hatte, dann hatte ich auch ein gutes Gefühl.

Am Strand angekommen, fiel mir gleich ein ungewöhnlich großer Haufen mit Miesmuscheln auf. Die Miesmuscheln sahen alle aus wie schon einmal geöffnet und wieder zusammen gefügt. Muschelfleisch hatte keine mehr von Ihnen.

„Oh ja! So war es damals auch bei den Perlenmiesmuscheln,“ erinnerte sich mein Vater.

„Ich vermute, dass die Möwen merken, dass diese Miesmuscheln etwas besonderes sind und sie deswegen zu Haufen aufstapeln. Das Muschelfleisch essen sie natürlich trotzdem.“ erklärte mein Vater.

Mein Ehrgeiz war geweckt. Ich öffnete jede Muschel. Eine nach der anderen. In einer nach der anderen, war keine Perle zu sehen. Bis, ja bis ich bei der letzten kleinen Miesmuschel angekommen war. Da lag eine Perle in der Miesmuschel. Eine wunderschöne, glänzende Perle.

Ich war glücklich, überglücklich. Die Perle wurde mein ständiger Begleiter. Und noch heute trage ich sie stets bei mir.

Jahre später, als ich an meiner Hochzeit die Perlenkette meiner Mutter trug, entdeckte ich etwas. Am Verschluss der Perlenketten fehlte eine kleine Perle. Was damit wohl passiert war?

Geschichten zum Vorlesen finden Sie viele auf Mal-alt-werden.de.



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Muscheln sammeln. Eine Bewegunggeschichte.

Heute unternehmen wir einen kleinen Spaziergang am Strand. Auf unserem Spaziergang möchten wir Muscheln sammeln.

 

-Auf dem Platz gehen-

 

Es ist ein schöner Sommertag und wir riechen den frischen Duft des Meeres. Wir genießen die zarte Brise, die unsere Nase umweht und atmen tief ein und wieder aus.

 

-tief ein und ausatmen-

 

Damit der Sand nicht in unsere Schuhe gerät, ziehen wir unsere Schuhe und unsere Socken aus.

 

-Schuhe und Socken ausziehen (fiktiv)-

 

und laufen ein Stück am Strand entlang. Dabei genießen wir das Gefühl, den Sand unter unseren Füßen zu spüren.

 

-langsam gehen-

 

Nun haben wir die ersten Muscheln entdeckt. Es sind einige Miesmuscheln, die uns gut gefallen. Wir heben Sie auf und legen Sie in unsere Tasche.

 

-Muscheln aufheben und in die Taschen stecken-

 

Dort, wo das Meer ganz sanft über den Strand spült, haben wir weitere Muscheln entdeckt. Wir laufen schnell dorthin…

 

-schnell laufen-

 

und legen auch diese Muscheln in unsere Taschen.

 

-Muscheln aufheben und in die Taschen legen-

 

Das Wasser des Meeres erfrischt unsere Füße. Wir spritzen ein bisschen mit dem Wasser.

 

-Das Wasser ein bisschen mit den Füßen hochspritzen-

 

Weil es so erfrischend ist, waten wir im knöcheltiefen Wasser weiter.

 

-weiter waten und die Füße dabei etwas höher heben-

 

Dann sind wir genug erfrischt und freuen uns über die schönen Muscheln, die wir heute gefunden haben. Unsere Füße sind ganz nass- gut das wir ein Handtuch dabei haben.

 

-Füße abtrocknen-

 

Wir ziehen unsere Socken und Schuhe wieder an und verabschieden uns vom Meer.

 

-(fiktiv) die Socken und Schuhe wieder anziehen und dem Meer winken-

 



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