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Spaghetti-Eis. Eine Geschichte zur Erfindung in den 1960er Jahren

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Das Spaghetti-Eis ist schon über fünfzig Jahre alt. Wissen Sie, wie es entstanden ist? Eine Geschichte für Senioren

Das Spaghetti-Eis

„Heute ist euer letzter Ferientag und ich lade euch deshalb zum Eisessen ein.“ Oma Erika setzte ihren Sommerhut auf. „Oh ja, danke Oma, wir gehen zum Italiener!“ Lana und Nina freuten sich. „Cremt euch noch eben mit Sonnenmilch ein, dann geht es los.“ Nach einem Bummel durch die Fußgängerzone kamen sie bei der Eisdiele an und fanden einen freien Tisch im Schatten. Nachdem sie die Eiskarte studiert hatten, bestellten alle drei Spaghetti-Eis.

Während sie warteten, erzählte Oma Erika den Mädchen die Geschichte von der Entstehung des Spaghetti-Eises:

„Vor fünfzig Jahren erfand ein junger Italiener, dessen Vater eine Eisdiele in Mannheim betrieb, das Spaghetti-Eis. Eigentlich wollte der junge Dario Fontanella ein anderes Dessert kreieren, aber da kam nur Pampe bei heraus. Dann nahm er die Spätzlepresse seiner Oma, füllte sie mit Vanilleeiscreme und legte sie ins Eisfach. Als er sie nach ein paar Stunden herausholte und zusammendrückte, entstanden lange Schnüre, die aussahen wie Spaghetti. Er füllte dann rote Erdbeersoße obendrauf und streuselte weiße Schokolade drüber. Tata! Schon sah das Eis aus wie Spaghetti mit Tomatensoße und Parmesan. Am Anfang war das Eis noch nicht so bekannt und als die Kinder das dann serviert bekamen, haben sie geweint, weil sie dachten, sie hätten statt Eis wirklich Spaghetti bekommen. So täuschend echt sah das Eis aus. Die Erwachsenen bestellten sich auch gerne noch Sahne dazu und Dario machte es dann so, dass er die Sahne unter die „Spaghetti“ portionierte.



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Das Spaghetti-Eis ist weltberühmt geworden – es wird sogar in Amerika gegessen. Und selbst in Italien lieben die Leute Spaghetti-Eis. Doch reich ist der Erfinder des Eises nicht geworden, denn er hat kein Patent angemeldet.“

Das Spaghetti-Eis wurde serviert und es sah wirklich aus wie echte Nudeln mit Tomatensoße und Parmesan.
„Nun, Kinder, dann lasst es euch schmecken und genießt den letzten Ferientag!“



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Monika

© by Monika Kaiser

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