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Ostern wie es früher war…

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Ostereier färben

Ostereier wurden bei uns zu Hause immer Karfreitagabends gefärbt. Erst gingen alle Baden (wie jeden Freitag) und dann versammelten wir uns in der Küche zum Ostereier färben. Meine Mutter hat damals immer erzählt, wir müssten dem Osterhasen helfen (zum verstecken hat er dann wieder selbst die Zeit gefunden). Die Ostereier wurden in Bechern mit Farbtabletten gefärbt, die Farben waren damals noch richtig schon kräftig. Damit die Eier schön glänzten, wurden Sie im Anschluss mit einer Speckschwarte eingerieben.

Erzählerin Jahrgang 1951

Als ich noch klein war, haben meine Eltern die Ostereier mit Zwiebelschalen und Gras gefärbt. Wie das genau funktioniert hat, weiß ich nicht mehr. Als ich dann größer wurde, haben meine Cousinen, mein Bruder und ich die Eier mit Malstiften bemalt. Daraus ist immer ein regelrechter Wettstreit entstanden: Wer bemalt das schönste Osterei?

Erzählerin Jahrgang 1922

Essen

Natürlich gab es Ostern viele Eier. Zu Essen gab es das, was es auch an Sonntagen meistens gab: frische Suppe gefolgt von Nackenbraten und Kartoffeln mit Soße. Den Braten mochte ich nie besonders. Ich habe mir die Kartoffeln immer mit schön viel Soße begossen und alles zerquetscht und vermischt (so mag ich Kartoffeln bis heute am liebsten).

Erzählerin Jahrgang 1951

 

Ostereier suchen

Ostereier wurden bei uns immer im Garten gesucht. In einem Jahr, ich weiß noch das weiße und rote Rosenbüsche blühten, fand ich im Gebüsch ein Nest mit weißen Eiern. Ich war ganz enttäuscht und fragte meine Mutter, ob der Osterhase so viel zu tun hätte, dass er keine Zeit gefunden hat die Eier zu färben. Was mir nicht bewusst war: wir hatten Hühner und die Hühner legten Ihre Eier nicht immer schön ordentlich im Hühnerhaus, sondern an verschiedenen Stellen im Garten.

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Erzählerin Jahrgang 1922

Wir hatten keinen Garten und deshalb wurden die Ostereier bei uns immer in der Wohnung versteckt. Es gab immer den Punkt, an dem meine Mutter gesagt hat: jetzt habt ihr alle gefunden. Ich habe ihr nie geglaubt und heimlich weiter gesucht. Woher sollte sie schließlich wissen, wie viele Eier der Osterhase tatsächlich versteckt hat.

Erzählerin Jahrgang 1945

Lämmer

Wir hatten als ich noch ein Kind war einige Tiere. Das besondere an der Osterzeit war, dass die kleinen Lämmer geboren wurden. Die waren so niedlich. Die kleinen weißen Fellknäuel waren für uns Kinder einfach das Größte.

Erzählerin Jahrgang 1922

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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