Ostern. Ein Brauchtumsartikel

Für die Christen ist Ostern der höchste Feiertag im Jahr. Überall auf der Welt wird die Auferstehung Jesu gefeiert und die Hoffnung auf das ewige Leben. Lesen Sie gemeinsam mit den Senioren zu diesem wichtigen Fest eine Geschichte zur Entstehung und zu den traditionellen Bräuchen.

Ostern

Ostern wird als das Fest der Hoffnung verstanden. Denn alle Christen auf der ganzen Welt feiern die Auferstehung Jesu von den Toten. Der Sieg über den Tod gibt Hoffnung auf das ewige Leben.
Der Karfreitag ist der Tag, an dem Jesus am Kreuz starb. Der Ostersonntag ist der Tag der Auferstehung. Im Neuen Testament wird berichtet, dass das Grab leer war und Jesus den Jüngern erschien. Auch am Ostermontag erschien er noch einmal seinen noch zweifelnden Anhängern. Als sie ihn erkannten, verbreiteten sie die freudige Nachricht seiner Auferstehung.

Der Ostersonntag bildet den Auftakt zur 50-tägigen österlichen Freudenzeit bis Pfingsten.
Nach altem Brauch fällt das Osterfest immer auf den neuen Vollmond nach dem Frühjahrsvollmond. Außerdem richtet es sich nach dem jüdischen Pessachfest und nach den heidnischen Fruchtbarkeitsriten, die im Frühjahr begangen wurden.

Die Ostermesse ist der wichtigste Gottesdienst im Kirchenjahr. Es wird das Osterfeuer entfacht und vom Priester gesegnet. Am Osterfeuer wird die Osterkerze angezündet. An der Osterkerze wiederum entzünden die Gläubigen ihre Kerzen, die sie dann mit nach Hause nehmen. Während der Ostermesse findet auch die Tauffeier statt. Das Taufwasser wird geweiht und die Gläubigen wiederholen ihr Versprechen. Am Ostersonntag spendet der Papst nach der Ostermesse in Rom den Segen „Urbi et Orbi“. Jeder, der den Segen vernimmt, wird von seinen Sünden erlöst. Man braucht dafür nicht nach Rom zu pilgern, das funktioniert auch über Radio und Fernsehen.

Der Brauch des Osterfeuers ist seit Mitte des 16. Jahrhundert offiziell belegt, doch wahrscheinlich gibt es das Frühlingsfeuer schon lange vor christlicher Zeit. Das Osterfeuer symbolisiert die Sonne, die den Mittelpunkt des menschlichen Lebens darstellt. Mit den Frühlingsfeuern wird die Sonne nach dem langen Winter begrüßt.
Zum Osterfest gibt es auch den Brauch der Speisesegnung. Bereits ab dem 11. Jahrhundert war es in Rom Sitte, Fleisch – vor allem das Osterlamm – Milch, Honig, Käse, Butter und Brot zu segnen.

Das Osterlamm wird übrigens auch gerne als Kuchen gebacken. Es gibt dafür extra Kuchenformen. Traditionell werden zu Ostern Eier ausgeblasen und gefärbt und Forsythienzweige damit geschmückt. Das Bemalen der Ostereier ist eine richtige handwerkliche Fertigkeit und es gibt wunderschöne Kunstwerke. Hartgekochte und gefärbte Eier werden am Ostersonntagmorgen vom Osterhasen versteckt und von den Kindern gesucht. Woher der Glaube an den Osterhasen stammt, ist nicht belegt. Wahrscheinlich soll der Hase, genauso wie Lämmer und Küken, die Fruchtbarkeit im Frühling symbolisieren.

Ein besonders schöner Brauch ist das Osterlachen. Der Priester erzählt während der Osterpredigt lustige Anekdoten und bringt damit die Gläubigen zum Lachen. Mit dem Osterlachen soll der Charakter des Osterfestes als Fest der Freude zum Ausdruck gebracht werden.

Quelle: vivat.de & brauchtum.de

 


Monika

© by Monika Kaiser. Buchhändlerin, Betreuungskraft, Autorin bei Mal-alt-werden.de

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2 Antworten

  1. Angela Knoll sagt:

    Hallo, warum kann ich mir das nicht ausdrucken?Auch die Geschichten funktionieren nicht!
    Ich bin doch Mitglied !
    MfG A.Knoll

  2. Annika sagt:

    Guten Morgen,
    es handelt sich hierbei leider um ein technisches Problem im Browser, das wir selbst nicht beheben können. Wir hoffen aber auf eine baldige Aktualisierung. Um dennoch drucken zu können, probieren Sie bitte einen anderen Browser aus oder drücken Sie die Taste F9.
    Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit weiterhelfen!

    Herzliche Grüße
    Annika Schneider

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