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Nebel. Eine Naturgeschichte

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Wussten Sie, dass Nebel eigentlich eine Wolke ist? Eine Naturgeschichte nicht nur für Senioren 

Nebel

„Ja, wo bleibt ihr denn solange?“, Opa Uli öffnete seiner Familie die Haustür, „die Oma hat schon vor einer Stunde das Essen fertig gehabt.“ „Ach, entschuldigt bitte, Vater, aber wir sind in Nebel gekommen und konnten nur noch über die Autobahn schleichen.“ „Das ist wahr, Opa, auf einmal konnte man nichts mehr sehen! Das war echt unheimlich!“, Vincent rannte an seinem Vater vorbei ins Haus. „Kommt erst mal alle rein und setzt euch ins Wohnzimmer, ich sage der Oma Bescheid, dass ihr jetzt da seid. Während sie das Essen aufwärmt, erkläre ich euch mal, wie Nebel entsteht“, Opa schloss die Haustür.

 

„Vincent, wusstest du, dass der Nebel eigentlich eine Wolke ist?“ „Oh, klasse, dann sind wir ja gerade durch eine Wolke gefahren!“ „Das Wort Nebel hat seinen Stamm im Lateinischen und im Griechischen und auch im Germanischen und bedeutet Wolke und Dunst. Der Nebel entsteht, wenn Luft, die mit Wasserdampf gesättigt ist, abkühlt. Dann spricht man von Kondensation. Dieses Phänomen kann man oft im Herbst beobachten, wenn die oberen Luftschichten noch warm sind, aber die Luft in Bodennähe kühl. Durch die Streuung des Lichts wird diese Kondensation sichtbar und wir sehen den Nebel. Das kann man gut beobachten, wenn der Nebel in Täler hängt. Erwärmt sich die Luft, dann löst sich der Wasserdampf auf und der Nebel steigt auf heißt, er verschwindet. Aber die Feuchtigkeit des Nebels schlägt sich auch auf Gegenständen nieder. Es gibt sogar ganz feine Netze, die man in den Nebel hängen kann. Die Tröpfchen bleiben darin hängen und man kann so Wasser gewinnen. Von Nebel spricht man erst, wenn die Sichtweite unter einem Kilometer ist. Gefährlich wird es, wenn sogenannte Nebelbänke auftreten: urplötzlich sieht man nichts mehr. Das war dann heute bei eurer Fahrt so. Dann heißt es, runter vom Gas und vorsichtig fahren. Aber das hat der Papa ja gemacht.“



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„So, das Essen steht auf dem Tisch! Ihr habt jetzt bestimmt Hunger“, Oma stellte die dampfenden Schüsseln auf den Esstisch, „während wir auf euch gewartet haben, haben wir übrigens auch Nebel gesehen: Carmen Nebel!“



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Monika

© by Monika Kaiser

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