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Ich weiß nicht was soll es bedeuten (Die Lorelei). Volkslieder für Senioren

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Das Lied „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“, das bei vielen der heutigen Senioren besser unter dem Titel „Die Lorelei“ bekannt ist, wurde von Heinrich Heine geschrieben und im Jahr 1823 erstmals als Gedicht veröffentlicht. 1838 kam dann die berühmte Melodie hinzu, die von Friedrich Silcher komponiert wurde. Das Lied wurde in dieser Fassung weltberühmt und ist noch heute sehr bekannt.

Der Dichter nimmt Anteil am Tod von zahlreichen Seefahrern, die auf ihren Reisen am Loreleifelsen im Rhein zerschellt sind. Dabei beschreibt er die angeblich dort sitzende Jungfrau als sehr schön und beeindrucksvoll. Sie sei so unwiderstehlich gewesen, dass die Seefahrer in ihren Bann gezogen worden sind und gar nicht anders konnten, als auf sie zuzufahren. Im Mittelpunkt seiner Beschreibungen (Strophe 2) steht immer wieder das Gold, dass nicht nur schön ist und glänzt, sondern auch einen besonders hohen Wert hat.
Leider sind die Boote an dem Riff zerschellt und wurden von den Flute mitgerissen. Heinrich Heine schaffte es in dem Lied, bzw. in dem Gedicht, durch seine Umschreibungen dem traurigen Schicksal der Seefahrer doch etwas romantisches und teils Anmutiges mitzugeben.

Das Lied kann ein guter Einstieg in eine Aktivierung im Rahmen der Biografiearbeit in der Altenpflege sein. Wie haben die Senioren das Lied früher empfunden? Wie heute?
Wann haben sie es zum ersten Mal gesungen?

Ich weiß nicht was soll es bedeuten (Die Lorelei). Volkslieder für Senioren

1. Strophe
Ich weiß nicht was soll es bedeuten

Dass ich so traurig bin

Ein Märchen aus uralten Zeiten

Das kommt mir nicht aus dem Sinn

Die Luft ist kühl und es dunkelt

Und ruhig fließt der Rhein

Der Gipfel des Berges funkelt

Im Abendsonnenschein

2. Strophe
Die schönste Jungfrau sitzet

Dort oben wunderbar

Ihr goldnes Geschmeide blitzet

Sie kämmt ihr goldnes Haar

Sie kämmt es mit goldnem Kamme

Und singt ein Lied dabei



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Das hat eine wundersame

gewaltige Melodei

3. Strophe
Den Schiffer im kleinen Schiffe

Ergreift es mit wildem Weh

Er schaut nicht in die Felsenriffe

Er schaut nur hinauf in die Höh‘

Ich glaube die Wellen verschlingen

Am Ende Schiffer und Kahn

Und das hat mit ihrem Singen

Die Lorelei getan

 

Text: Heinrich Heine (1797-1856), Melodie: Friedrich Silcher (1789-1860)

Den Text von „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“ können Sie hier als Großdruck-Liedblatt herunterladen und ausdrucken:
ich-weiss-nicht-was-soll-es-bedeuten-grossdruck-liedblatt

Das Volkslied „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“ als MP3-Version zum Download



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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