“Hoch hinaus” – Leuchtturm Warnemünde. Kurzgeschichte

Leuchtturm Warnemünde. Eine Kurzgeschichte für Senioren

In unserer heutigen Kurzgeschichte nehmen wir Sie mit zum Leuchtturm Warnemünde. Eine junge Frau erinnert sich an den Aufstieg auf den Leuchtturm, bei dem sie einst ihre Höhenangst überwunden hat. Dieser Gedanke gibt ihr Mut und Kraft, als sie eine wichtige Prüfung besteht. Der Leuchtturm wird für sie zum Symbol für Herausforderungen, die man mit Entschlossenheit meistern kann. Wenn Ihnen diese Geschichte gefällt, freuen wir uns, Sie als Abonnent unseres Newsletters begrüßen zu dürfen.

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Hoch hinaus

Lara stürmte durch die Haustür und rief: „Mama, ich hab’s geschafft! Ich hab die Prüfung mit einer 1 bestanden!“

Anna kam aus der Küche und sah ihre Tochter strahlend an. „Herzlichen Glückwunsch! Wie war es?“

„Es war so anstrengend“, sagte Lara und ließ sich erschöpft aufs Sofa fallen. „Ich musste so viel lernen und hatte so eine Angst, dass ich es nicht schaffe.“

Anna setzte sich neben sie. „Aber du hast es geschafft. Und das zählt.“

Lara nickte. „Weißt du, was mir geholfen hat? Ich habe an den Leuchtturm in Warnemünde gedacht. Früher hatte ich doch immer solche Angst vor dem Aufstieg, weil ich Höhenangst habe. Aber Papa hat immer gesagt: ‚Man muss die Angst überwinden, sonst verpasst man den schönsten Ausblick.‘ Und irgendwie hat mich das beruhigt. Wenn ich das damals geschafft habe, dachte ich, schaffe ich diese Prüfung auch.“

Anna lächelte. „Vielleicht sollten wir bald mal wieder hinfahren.“

„Wollen wir das nicht gleich morgen machen?“, fragte Lara.

Anna nickte. „Das klingt nach einer tollen Idee.“

Am nächsten Tag standen sie vor dem Leuchtturm. Die Sonne glitzerte auf der Ostsee und Möwen flogen kreischend über sie hinweg.

„Es fühlt sich an, als wäre ich ewig nicht mehr hier gewesen“, sagte Lara. „Und trotzdem kribbelt es in meinem Bauch, wenn ich an die Treppe denke.“

„Das ist völlig normal“, sagte Anna. „Aber du weißt ja: Der Ausblick lohnt sich.“

Sie betraten den Turm und Lara blickte die enge Wendeltreppe hinauf. Die Stufen aus Metall wirkten so schmal, dass sie kurz zögerte.

„Alles gut?“, fragte Anna.

„Ja, ich schaffe das“, sagte Lara und atmete tief durch.

Langsam stiegen sie die Treppen hinauf. Lara hielt sich fest und konzentrierte sich auf jeden Schritt. Ihr Herz klopfte schneller, je höher sie kamen.

Oben angekommen, blieb Lara kurz stehen und atmete tief durch. „Ich hab’s geschafft“, sagte sie und lachte erleichtert. „Aber weißt du was? Eine Prüfung ist wirklich nichts im Vergleich zu diesem Turmaufstieg.“

Anna lachte. „Das sagst du jedes Mal. Und trotzdem bist du wieder hier.“

Sie traten hinaus auf die Plattform. Der Ausblick war atemberaubend. Die Ostsee glitzerte in der Sonne, und der Wind wehte ihnen ins Gesicht.

„Es ist wunderschön hier“, sagte Lara. „Jedes Mal aufs Neue.“

„Und jedes Mal ein bisschen weniger gruselig, oder?“, fragte Anna.

„Ein kleines bisschen“, gab Lara zu und lächelte. „Aber ich glaube, das ist okay. Die besten Dinge im Leben sind die, die einem ein bisschen Angst machen und die man trotzdem macht.“

Sie blieben eine Weile oben, genossen den Ausblick und die frische Luft.

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