Ein Familientag im Goethehaus

Goethes Wohnhaus in Weimar. Geschichte

Unsere heutige Kurzgeschichte führt uns nach Weimar, direkt in das Wohnhaus von Johann Wolfgang von Goethe. Zwischen Kinderfragen und einer kleinen Thüringer Stärkung am Ende wird der Ausflug zu einem lehrreichen Erlebnis. Wenn Ihnen diese Geschichte gefällt, freuen wir uns, Sie als Abonnent unseres Newsletters willkommen zu heißen.

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Ein Familientag im Goethehaus

„Kinder, beeilt euch, wir wollen rechtzeitig da sein“, rief Frank, während er an der Tür stand. Seine Frau Clara schmunzelte. „Ich glaube, du bist aufgeregter als die Kinder.“

„Das ist doch Goethes Wohnhaus, Clara“, sagte Frank. „Hier hat einer der größten Dichter der Welt gelebt! Das ist etwas ganz Besonderes.“

„Papa, wer war Goethe?“, fragte die achtjährige Emma, die mit ihrem kleinen Bruder Max ins Wohnzimmer kam.

„Johann Wolfgang von Goethe war ein berühmter Schriftsteller, Dichter und Denker“, begann Frank. „Er hat ‚Faust‘ geschrieben, ein Werk, das auf der ganzen Welt bekannt ist.“

Max, der erst sechs Jahre alt war, runzelte die Stirn. „Was ist ein Faust? Ich habe doch eine Faust, dafür muss ich doch nur meine Finger zusammendrücken.“

Clara lachte. „Das stimmt, Max, aber Goethes ‚Faust‘ ist ein Theaterstück, keine echte Faust.“

„Ein Theaterstück über eine Hand?“, fragte Max verwirrt.

Frank schmunzelte. „Nicht ganz. Es geht um einen Mann, der Faust heißt. “

In Weimar angekommen, standen sie bald vor Goethes Wohnhaus.

„Hier hat er wirklich gewohnt?“, fragte Emma staunend.

„Ja“, sagte Clara. „Er hat hier gelebt, gearbeitet und viele seiner berühmten Werke geschrieben.“

Drinnen begann die Führung. Während der Museumsführer von Goethes Leben erzählte, blieben Emma und Max immer wieder stehen, um die alten Möbel und Bilder zu bestaunen.

„Schaut mal, das ist sein Schreibtisch“, sagte Frank und deutete auf einen Tisch voller Bücher, Papiere und eine Tintenfeder.

„Hat er hier ‚Faust‘ geschrieben?“, fragte Emma.

„Nicht nur ‚Faust‘, sondern auch viele Gedichte und Briefe“, sagte Frank stolz.

Max zeigte auf die Feder. „Hat er mit dieser Feder geschrieben?“

„Vielleicht nicht genau mit dieser, aber mit einer ähnlichen“, sagte der Museumsführer, der die Frage hörte. „Goethe hat in dieser Zeit immer mit Feder und Tinte gearbeitet. Keine Computer, keine Drucker, nur Papier und Geduld.“

Emma schaute sich die Bücherregale an. „Das sind so viele Bücher. Hat er die alle gelesen?“

„Einen großen Teil davon, ja“, erklärte der Museumsführer. „Goethe war sehr wissbegierig. Er hat sich für Naturwissenschaften, Kunst und Literatur interessiert.“

Max lief zu einer Büste von Goethe und fragte: „Ist das er?“

„Ja“, sagte Frank. „Das ist eine Statue von ihm. Es gibt viele Bilder und Statuen von Goethe, weil er so wichtig für die Stadt war.“

Nach der Führung verließen sie das Haus und gingen langsam durch die Altstadt.

„Das war wirklich spannend“, sagte Emma. „Ich wusste nicht, dass Goethe so viel gemacht hat.“

„Ich fand die Feder am besten, mit so einer möchte ich auch schreiben“, sagte Max.

Frank zeigte auf einen Stand, der Duft von gegrillten Würstchen lag in der Luft. „Bevor wir nach Hause gehen, gönnen wir uns noch eine echte Thüringer Bratwurst. Goethe hätte das bestimmt auch genossen.“

Die Kinder freuten sich und die Familie ließ es sich schmecken.

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