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Die grauen Panther- Eine Bewegungsgeschichte mit Tuch

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Bei dieser Bewegungsgeschichte bekommt jeder der Senioren ein graues Tuch in die Hand (es funktioniert auch eine Serviette). Immer wenn das Wort “grau” in der Geschichte vorkommt, wird das Tuch in die Luft gehoben.
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Die grauen Panther

Frau Irma Grau schaut in ihren Badezimmerspiegel. Früher waren ihre Haare mal blond, heute ist der ganze Schopf grau. Als sie nach draußen schaut ist auch noch das Wetter regnerisch und der Himmel grau. Insgesamt könnte Irmas Laune besser sein. Vielleicht sollte sie mal wieder etwas unternehmen. Seitdem sie in Rente ist, kommt sie kaum noch vor die Tür. Dabei war sie doch früher keine graue Maus. Doch was macht man so als Rentnerin? Zu den grauen Panthern gehen? Irma Grau muss schmunzeln. Da muss es doch noch eine bessere Alternative geben. Sie strengt ihre grauen Zellen an. Vielleicht sollte sie ihre Freundin Gertrud mal wieder anrufen.

Gedacht, getan. Gertrud freut sich sehr über den Anruf von Irma Grau und lädt sie prompt zum Mittagessen ein: Es gibt Graupensuppe.  Irma schüttet Gertrud ihr Herz aus und erzäht ihr, dass es ihr manchmal vor der vielen freien Zeit als Rentnerin graut. Gertrud versteht sie gut, auch sie kennt das Grauen, dass einen als alleinstehende Rentnerin mit zu viel Zeit befallen kann. Sie stellen fest, dass sie beide in einer ähnlichen Situation sind. Sie beschließen sich von nun an gemeinsam aus der Grauzone herauszuarbeiten und das Rentnerleben zu genießen.

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Nur dafür, dass Irma ihre grauen Haare nicht mag, hat Gertrud wenig Verständnis. Sie sagt: “Spätestens Nachts, sind alle Katzen grau!” Irma stört die Färbung ihres Haupthaars trotzdem enorm. Sie fühlt sich unwohl mit diesem Zeichen ihres fortgeschrittenen Alters auf dem Kopf. Also beschließt sie am nächsten Tag zum Frisör zu gehen. Wozu lebt man den im 21. Jahrhundert. Die Frisöse hat Verständnis für Irma Graus Problem und übertönt die grauen Haare mit einem schicken rot. Irma findet, dass sie richtig jung aussieht. Gar nicht wie eine graue Maus und schon gar nicht wie ein grauer Panther.

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Bewegungsgeschichten und Bewegungsgedichte

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallöchen zusammen!

    Ich finde eure Bewegungsgeschichten mit verschiedenen Farben und Tüchern einfach super.Ich leite auch mehrere Demenzgruppen und habe schon öfters diese Bewegungsgeschichten in die Betreuung mit eingebaut.Die Teilnehmer hören immer gespannt zu und machen begeistert mit und haben großen Spaß dabei.Ich bin immer schon gespannt auf neue Geschichten.

    Viele liebe Grüße

    Christine

    Antworten

  2. das muss ich jetzt mal loswerden: ich bin vollkommen begeistert von “mal-alt-werden”. Ich konnte schon viele Ideen und Vorschläge bei meinen Seni´s umsetzen und bekam schon sehr viel Lob. Und es ist für jeden was dabei ob demenz oder einfach nur betagt und das Ganze ist kostenlos – genial – Vielen vielen Dank. Ich bin immer gespannt wenn ein Newsletter kommt, was es Neues gibt…..

    Liebe Grüße und einen schönen Sommer
    Anette

    Antworten

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