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Der Papa-Abstand. Eine Geschichte zum „Abstand halten“. Kostenlos

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In Zeiten von Corona müssen wir alle aufeinander Rücksicht nehmen. Darum hier eine Geschichte zum „Abstand halten“. Sie ergänzt weitere Geschichten zu Corona und Geschichten für Senioren.

Der Papa-Abstand. Eine Geschichte zum „Abstand halten“

Katja quengelte: „Mir ist so laaaaaaangweilig.“ Sie konnte jetzt schon seit Tagen nicht in den Kindergarten und mit ihren Freundinnen durfte sie auch nicht spielen. „Kann ich nicht mit Einkaufen kommen? Biiiiiiitte!“ „Na gut,“ meinte Mama, „aber du kannst nicht einfach durch den Laden laufen und die Leute anrempeln. Man muss jetzt noch höflicher miteinander umgehen und Abstand halten.“
„Was heißt das „Abstand halten?“, wollte Katja wissen. Mama erklärte es ihr:
„Abstand halten“ bedeutet, dass man nicht mehr dicht zu anderen Leuten steht oder geht oder sitzt, sondern dass zwischen den Leuten immer ein Abstand von ca. 2 Metern sein muss. Papa ist fast zwei Meter groß, also musst du dir merken, dass du zu den Leuten im Supermarkt soviel Abstand halten musst, als würde Papa zwischen euch auf dem Boden liegen. Kannst du dir das vorstellen?“ Katja kicherte, „Ja, das kann ich mir vorstellen. Was sucht der arme Papa denn auf dem Boden? Hat er was verloren?“ „Lustig ist es jetzt eigentlich nicht so sehr, aber wenn du dir das so merken kannst, ist es ja gut“, meinte Mama.
„Und warum soll ich überhaupt Abstand halten?“, fragte Katja.
„Das hat mit dem Corona-Virus zu tun, der im Moment umgeht und weshalb du auch nicht in den Kindergarten darfst. Dieser Virus ist sehr ansteckend und macht manche Leute sehr, sehr krank. Wenn man aber den Papa-Abstand zu den anderen einhält, dann kann man sich nicht anstecken. Die Atemluft, in der das Virus sein kann, fliegt vorher woanders hin und erreicht einen nicht. Und andersherum, wenn du krank wärest, kannst du dann auch niemanden anstecken. Darum ist man so höflich zu seinen Mitmenschen und nimmt Rücksicht und hält Abstand.“ Katja durfte mit in den Supermarkt. Sie achtete sehr darauf, den „Papa-Abstand“ zu halten und rannte auch nicht überall herum. Als Papa abends nach Hause kam, musste er sich auf den Boden legen und Katja erklärte ihm, was „Abstand halten“ bedeutete.



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Monika

© by Monika Kaiser

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