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Beschäftigung für Demenzkranke – Kostenlose Ideenkiste!


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Beschäftigung für Demenzkranke kann man mit den Ideen von Mal-alt-werden.de individuell, biografieorientiert und abwechlsungsreich gestalten. Wir stellen Ihnen viele kostenlose Aktivierungskarten, fertig ausgearbeitete Aktivierungsstunden, Geschichten und Gedichte, Fantasiereisen, Bastelideen und Bewegungsanregungen zur Verfügung. Nutzen Sie unsere Internetseite als große Ideenkiste und lassen Sie sich von unseren Beiträgen inspirieren. Wenn Sie regelmäßig über neue Beitrage mit Beschäftigungsideen für Demenzkranke informiert werden möchten, bestellen Sie doch unseren Newsletter oder besuchen Sie uns bei Facebook !

Beschäftigung und Lebensqualität

Menschen, die an einer Demenz leiden, sind häufig nicht mehr in der Lage sich selbst zu beschäftigen. Wenn keine Beschäftigungsangebote an sie heran getragen werden, verkümmern auch die Fähigkeiten, die den Demenzkranken noch erhalten geblieben sind. Beschäftigung ist also ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität von Demenzkranken. Im Zentrum jedes Angebotes sollte immer der Spaß und die Freude stehen.



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Beschäftigungsideen

Es gibt viele Möglichkeiten um Demenzkranke zu beschäftigen. Beispiele sind Bastelangebote, Entspannungsangebote, Bewegungsangebote, Gedächtnistraining und hauswirtschaftliche Angebote, wobei immer die Vorlieben der Menschen mit Demenz berücksichtigt werden sollten. Die Vorlieben von Demenzkranken sind so unterschiedlich, wie die Vorlieben von Menschen nun mal sind. In der Praxis hat sich bei der Beschäftigung von Demenzkranken ein biografieorientierter Ansatz durchgesetzt. Die Dinge, die ein Demenzkranker vor seiner Erkrankung gerne gemacht hat, macht er in der Regel auch mit der Erkrankung noch gerne. Jemand, der gerne gekocht hat, wird Freude an einer Kochgruppe haben, Musikbegeisterte freuen sich über musikalische Angebote, kreative Menschen sind in Bastel-, Handarbeits- und Malgruppen gut aufgehoben. Der biografieorientierte Ansatz ermöglicht nicht nur die Orientierung an Vorlieben, er vermittelt gleichzeitig auch Sicherheit. Beschäftigungen, die einen ein Leben lang begleitet haben, sind fest im Langzeitgedächtnis verankert. Durch diese Verankerung sind sie auch für Demenzkranke noch lange abrufbar und vermitteln dadurch das Gefühl kompetent zu sein.

 

Was sollte man bei der Auswahl von Beschäftigungsangeboten für Demenzkranke beachten?

Überfordern Sie die Demenzkranken nicht! Vermitteln Sie jedem Demenzkranken, der an Ihren Beschäftigungsangeboten teilnimmt, Erfolgserlebnisse. Wenn bei einer Beschäftigung kein Erfolgserlebnis mehr vermittelt werden kann, ist es das falsche Beschäftigungsangebot.

  • Kleine Gruppen. Führen Sie Beschäftigungsangebote in kleinen Gruppen durch und berücksichtigen Sie immer die soziale Integration der Demenzkranken. Nehmen Sie eine wertschätzende, validierende Grundhaltung ein und arbeiten Sie mit Humor – die Demenz ist für die Betroffenen schon hart genug.
  • Material für die Beschäftigung von Demenzkranken. Da die Anzahl der Demenzkranken immer weiter steigt, gibt es mittlerweile eine beträchtliche Auswahl an Material für die Beschäftigung von Demenzkranken. Es gibt Filme, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zugeschnitten sind, es gibt Spiele wie “Vertellekes” welches bei der Betreuung von Dementen gerne eingesetzt wird, es gibt Bücher mit Geschichten für Demenzkranke,  und… und… und. Einen Überblick über verschiedene Beschäftigungsmaterialien finden Sie hier. Viele der Materialien sind sehr teuer, das Meiste lässt sich aber auch kostengünstig selbst herstellen.
  • Beschäftigt um jeden Preis? So wichtig eine sinnvolle Beschäftigung von Demenzkranken ist, so wichtig sind auch Ruhepausen. Menschen, die an einer Demenz leiden, sind meistens schon älter. Ältere Menschen brauchen häufiger eine Pause als jüngere Menschen. Eine Beschäftigung ist nicht um jeden Preis angebracht und sollte auch keine 8 Stunden am Tag umfassen. Es ist sinnvoller, kurze Beschäftigungen (zum Beispiel in Form einer 10-Minuten-Aktivierung) anzubieten und diese dafür häufiger in den Alltag zu integrieren. Vielleicht möchte ein Demenzkranker auch gar nicht beschäftigt werden. Auch ein Demenzkranker hat das Recht eine Beschäftigung abzulehnen.

 

Literatur rund um die Beschäftigung von Menschen mit Demenz

Mittlerweile gibt es einen großen Markt mit Büchern, die sich mit der Beschäftigung von Menschen mit Demenz auseinandersetzen. Neben den schon erwähnten Geschichten für Demenzkranke, hat sich das Buch “Wahrnehmen und Motivieren”– in welchem die 10-Minuten-Aktivierung von Ute Schmidt-Hackenberg vorgestellt wird, in der Praxis etabliert und auch Bücher mit komplett ausgearbeiteten Aktivierungsstunden wie zum Beispiel “Themenorientierte Gruppenarbeit mit Demenzkranken- 24 aktivierende Stundenprogramme” sind sehr beliebt. Natürlich sind die aufgeführten Bücher nur Beispiele, die Auswahl ist riesig und reicht von Büchern mit Spielanleitungen, über Bücher mit Bewegungsanregungen, bis zu Büchern mit Bildern für die Biografiearbeit.

 



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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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