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Auf dem Markt – Eine Bewegungsgeschichte


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Heute ist wieder Markttag. Es wird ein schöner Tag, die Sonne scheint vom blauen Himmel und die Luft ist klar. Es duftet nach Sommer.

 

Wir stellen unseren Einkaufskorb auf den Küchentisch und legen eine Tasche und unser Portemonnaie hinein.

– Korb auf den Tisch stellen, die Tasche mit der rechten und das Portemonnaie mit der linken Hand in den Korb legen –

 

Aus dem Schrank nehmen wir eine dünne Jacke und legen sie uns über die Schultern. Bis die Sonne richtig wärmt dauert es noch ein bisschen.

– Schrank öffnen, eine Jacke vom Bügel nehmen und über die Schultern legen –

 

Jetzt ziehen wir noch unsere Schuhe an, holen den Korb aus der Küche und nehmen den Schlüssel vom Schlüsselbrett.

– Schuhe anziehen, in die Küche gehen und den Korb vom Tisch nehmen. Den Schlüssel vom Schlüsselbrett nehmen –

 

Noch einmal schauen, ob alle Fenster geschlossen sind und der Herd aus ist, dann können wir los gehen.

– Auf der Stelle gehen, umher schauen und um die Ecke gucken, den Herd prüfen –

 

Wir ziehen die Haustür fest ins Schloss und schließen sie ab.

– Haustür fest heranziehen und abschließen –

 

Schon auf dem Weg zum Markt treffen wir viele Bekannte und Nachbarn, die alle freundlich Grüßen.

– Auf der Stelle gehen, nach links und rechts mit Kopfnicken und Lächeln freundlich Grüßen –

 

Das frische Obst duftet schon von Weiten. Herrlich!

– Mit der Nase in die Luft schnuppern –

 

Ein Stück näher gekommen kann man die leuchtenden Farben der vielen verschiedenen Gemüsesorten sehen.

– Die rechte Hand schützend über die Augen halten und nach rechts und links in die Ferne schauen –

 

Und so langsam hören wir die Verkäufer an ihren Ständen. Sie preisen ihre Waren an – Lauthals!

– Eine oder beide Hände lauschend ans Ohr halten –

 

Zunächst kaufen wir unser Obst. Wir brauchen fünf Äpfel und drei Birnen.

– Fünf Äpfel und drei Birnen in den Korb legen –

 

Der Obstverkäufer gibt uns eine Weintraube zum probieren, sie schmeckt saftig und süß.

– Die Weintraube mit einer Hand annehmen und probieren –

 

Kurzum lassen wir uns eine ganze Rebe geben und packen sie zu den Äpfeln und Birnen in den Korb.

– Die Rebe in den Korb legen –

 

Weiter geht es zum Gemüsestand. Der Gemüsehändler hat heute besonders gute Laune und zeigt uns zu allererst seine frischen Kohlrabi.

– Auf der Stelle gehen, die Kohlrabi entgegennehmen und anschauen –

 



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Sie sehen wunderbar aus. Wir legen zwei Knollen in unseren Korb.

– Zwei Knollen in den Korb legen –

 

Noch eine Gurke, einige Möhren, Sellerie und vier saftig-rote Tomaten.

– Gemüse einzeln in den Korb legen –

 

So langsam wir der Korb schwer.

– Fühlen, wie schwer der Korb ist –

 

Wir gehen, angelockt von herrlich, frischem Brötchenduft, zum Bäckerstand und kaufen ein frisch gebackenes Brot.

– Auf der Stelle gehen, mit der Nase in der Luft schnüffeln –

 

Das Brot legen wir in die Tasche und machen uns, mit dem Korb in der rechten und der Tasche in der linken Hand langsam auf den Rückweg.

– Brot in die Tasche legen, rechte und linke Hand einmal anheben –

 

Wie immer kommen wir auf dem Nachhauseweg am Blumenstand vorbei. Die Blumen leuchten in den schönsten, kräftigsten Farben.

– Auf der Stelle gehen –

 

Die orange-farbenen Tulpe gefallen uns heute besonders gut. Sie machen sich bestimmt gut auf dem Wohnzimmertisch!

– Die Blumen anschauen –

 

Wir nehmen ein Dutzend und legen sie vorsichtig in unseren Korb.

– Blumen vorsichtig in den Korb legen –

 

Erfüllt von den leuchtenden Farben, den herrlichen Gerüchen und in Vorfreude auf die saftigen Äpfel machen wir uns gemütlich auf den Heimweg.

– Auf der Stelle gehen –



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*

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