21. März. Welttag der Poesie: Ideen für eine nette Seniorenrunde

Selten gibt es Dinge, bei denen die Geschmäcker so verschieden sind, wie die Poesie. Manche Menschen zeigen kaum Interesse für Poeten und deren Werke, andere verlieren sich ganz und gar in ihnen. Der Tag der Poesie kann während einer angenehmen Seniorenrunde gemeinsam zelebriert werden, wobei kleine Übungen und Fragerunden den Senioren generell oder auch Menschen mit Demenz dabei helfen, ihr Gedächtnis und ihre Vorstellungskraft zu schulen sowie zu erweitern.

1. Was bedeutet Poesie für die Senioren?
Setzen Sie sich mit den Senioren in einer gemütlichen Runde zusammen und beginnen damit, nach und nach zu erfragen, was Poesie für diese eigentlich bedeutet. Nicht jeder versteht unter Poesie ein schönes Gedicht. So mancher mag unter Poesie die Schönheit der Natur, gewisse Musikstücke oder anderweitige Künste verstehen. Dadurch, dass mehrere Menschen ihre Sichtweise über Poesie miteinander teilen, entsteht ein gemeinsames Gesamtbild, durch das ein Gruppenverständnis entwickelt werden kann. Womöglich entwickeln sich Gemeinsamkeiten, Gespräche entstehen und neue Freundschaften werden geboren. Diese Übung hilft also nicht nur der geistigen und emotionalen Vorstellungskraft der Senioren, sondern fördert auch den sozialen Aspekt innerhalb der Gruppe.

2. Welche Gedichte kennen die Senioren?
Eine weitere Frage könnte sein, welche Gedichte die Senioren kennen und welche Bedeutung diese für sie haben. Sind mit den Gedichten möglicherweise Hintergrundgeschichten oder besondere Erinnerungen verbunden? Welche Zeilen berühren die Menschen in besonderem Maße? Natürlich können die Senioren ihre Lieblingsgedichte auch vortragen. Das kann entweder aus dem Kopf heraus oder mithilfe einer ausgedruckten Fassung des Gedichts geschehen. Dazu können die Senioren bereits ein paar Tage vorher darauf angesprochen werden, welche Gedichte sie gerne mögen. Diese können dann rechtzeitig im Voraus ausgedruckt werden, sodass sie für den Tag der Poesie bereitstehen. Beispielgedichte finden Sie unter anderem bei uns. Besonders alte Gedichte, die die Senioren bereits seit ihrer Kindheit kennen, können – vor allem in Verbindung mit Biografiearbeit – enorm dabei helfen, das Gedächtnis zu trainieren.

 
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3. Ein kleines Gedicht ausdenken
Was wäre ein Tag der Poesie, wenn nicht selbst ein wenig poetisches Schaffen praktiziert würde? Erheitern Sie die Senioren dazu, selbst ein kleines Gedicht zu verfassen oder einfach ein wenig zu reimen. Dabei muss es sich natürlich nicht um absolute Spitzenwerke von großer Länge handeln – ganz im Gegenteil. Es genügt bereits, wenn die Senioren etwas aus ihrer näheren Umgebung mithilfe von Reimen beschreiben. Womöglich ist es der schöne Baum im Garten des Pflegeheimes, das Bild an der Wand, das Gefühl des Tages oder auch ein vergangenes Erlebnis, das die Kreativität in den Senioren weckt. Ermutigen Sie diese, selbst ein wenig Poesie in ihr Leben kommen zu lassen.

Der Umgang mit Poesie, das Reimen und die Ideenfindung, die damit verbunden ist, stellt ein enorm effektives Gedächtnis- und Kreativitätstraining dar, das mit beruhigenden und positiven Gefühlen verbunden sein kann.

 


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