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Ostereiersuche bei Oma Annegret – Eine Rechengeschichte zu Ostern


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Annegret mochte das Osterfest sehr. Und seit ihre Enkelin Lea auf der Welt war umso mehr. Seitdem Lea krabbeln konnte versteckte Annegret für sie die Ostereier. So konnte Lea an Ostern auch bei Ihrer Oma nach dem Kaffeetrinken eifrig Eier suchen.
Als sie anfing zu laufen, nähte Annegret ihr ein Osterkörbchen in Leas Lieblingsfarben: Lila, rosa und hellgrün. Ganz stolz tapste sie von da an durch den Garten und suchte Ostereier.
Im letzten Jahr versteckte Annegret zum ersten Mal auch zwei Schokoladenosterhasen im Garten. Wie immer kam die Familie am Nachmittag zusammen und trank gemeinsam Kaffee. Die Sonne lachte vom Himmel und es war angenehm warm, so dass man nur eine leichte Jacke überziehen musste.
Lea aß ganz schnell ihr kleines Stückchen vom Osterlamm und war schon ganz aufgeregt. Dann tapste sie mit ihrem Körbchen los. Zuerst fand sie zwei Ostereier, ein gelbes und ein blaues. Sie legte beide vorsichtig ins Körbchen. Danach fand sie noch das rote Osterei, das Oma Annegret hinter den Tulpen versteckt hatte. Ein weiteres Grünes lag unter einem Blatt im Osterglockenbeet. Das fand Lea recht schnell, dabei dachte Annegret, das Versteck sei vielleicht zu schwierig für ihre Kleine.
Hinter dem Apfelbaum fand Lea dann endlich ihren ersten Schokoladenosterhasen. Das Funkeln in ihren Augen würde Annegret nie wieder vergessen! Stolz kam sie angelaufen und zeigte ihrer Oma ganz glücklich das kleine Glöckchen, das er um den Hals trug. Ganz vorsichtig legte sie ihn in ihr Körbchen zu den Ostereiern.
Ganz aufgeregt suchte Lea weiter und entdeckte doch tatsächlich ein rosafarbenes und ein lila Osterei neben der Himbeerhecke. “Guck mal Oma, in meinen Lieblingsfarben!”, rief sie herüber und hielt die beiden Eier hoch in die Luft. Langsam war ihr Körbchen recht gut gefüllt. Lea trug es mit beiden Händen auf die Terrasse. Auf dem Weg dorthin fand sie noch ein orangefarbenes Osterei neben den Veilchen, das den letzten Platz im Korb eroberte…
Vorsichtig packten die beiden die Eier und den Hasen aus und schauten sich an, was der nette Osterhase gebracht hatte. Lea musste natürlich gleich ein Stückchen von seinem linken Ohr probieren – das war lecker! Die Kleine grinste wie ein Honigkuchenpferd. Oma Annegret fiel an diesem Ostersonntag glücklich und zufrieden ins Bett.
Als Lea zwei Wochen später zu Besuch kam und die beiden zusammen Unkraut jäteten, staunten sie nicht schlecht als Lea auf einmal einen goldenen Stein im Beet entdeckte. Vorsichtig schauten die beiden sich ihren Schatz an…
Als Lea dann noch ein goldenes Glöckchen am Stein entdeckte, dämmerte es Oma Annegret: Sie hatte doch ZWEI Osterhasen versteckt! Das hatte sie in der ganzen Aufregung zu Ostern und vor lauter Freude ganz vergessen. Der Hase war wohl durch die Sonne in den letzten Tagen einfach geschmolzen.
Na das musste sie jetzt mal ihrer Lea erklären. Am besten bei einem Glas Saft…



Eine Rechengeschichte zum Thema Kochen

Heute kommt die ganze Familie zum Abendessen. Es gibt eine kräftige Gemüsesuppe. Die essen alle, Alt und Jung, besonders gerne. Zuerst wird eine große frische Zwiebel geschnitten. Die kleinen Würfelchen werden mit etwas Butterschmalz in einem großen Topf angebraten und können einen Augenblick lang im Topf ruhen. Dann hole ich das Gemüse aus dem Keller: in die gute Suppe kommen Möhren, Kartoffeln und Lauch. Außerdem brauche ich noch Blumenkohl und Kohlrabi. Die Petersilie hole ich frisch aus unserem Garten.
Möhren, Kartoffeln und Kohlrabi werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Blumenkohlröschen schneide ich vom Strunk ab. Der Lauch wird in dünne Streifen geschnitten.
Das Gute an Gemüsesuppe ist, dass man die Zutaten nach dem Kleinschneiden nur noch anbraten und mit Brühe auffüllen muss, und die Suppe den Rest fast von alleine macht. So kann ich in Ruhe das Geschirr für alle bereit stellen und den Tisch dekorieren. Heute Morgen hat Gerd, mein Mann, wunderschöne Blumen vom Markt mitgebracht. Die Blumen habe ich angeschnitten und in eine schöne Vase gestellt. Die Vase stelle ich in die Mitte des Tisches. Rechts und links stehen meine liebsten Kerzenständer.
Zwischendurch husche ich einmal in die Küche um die Suppe umzurühren. Es duftet herrlich! Meine Enkelin Sarah kommt gleich schon etwas früher als die anderen, wir schneiden dann gemeinsam die Petersilie klein. Sarah schaut mir beim Würzen immer gerne über die Schulter.”Damit meine Gemüsesuppe bald ganz genau so schmeckt wie deine, Omi!”, sagt sie immer. Und ich freue mich, sie hier zu haben! Wenn sich die ganze Familie gemeinsam um den Tisch versammelt ist das doch das Schönste auf Erden!

Fledermaus und Gießkanne – Eine Rechengeschichte zum Thema Karneval

Margarete ist auf dem Weg zur Weiberfastnacht. Sie hat sich in diesem Jahr als Marienkäfer verkleidet und findet ihr selbst entworfenes Kostüm sehr kreativ. Sie trägt ein schwarzes Cape mit roten Flügel. Auf die Flügel hat sie vier riesengroße Knöpfe genäht. Auch ihr Gesicht ist rot mit schwarzen Punkten.
Die Weiberfastnachtsfeier findet, wie in jedem Jahr, im Gemeindehaus statt. Jeder bringt etwas für das Buffet mit. Margarete hat Frikadellen gebraten und zum Nachtisch einen Blechkuchen gebacken. Sie freut sich immer sehr auf diesen Abend.
Schon am Eingang begegnen ihr zwei Clowns, die sie herzlich in Empfang nehmen: Karla und Antje hatten wohl schon das ein oder andere Gläschen Weißwein… Drinnen nimmt gerade einen Piratenfrau die Speisen für das Buffet in Empfang. Margarete gibt ihre Sachen ab und sucht sich ein Plätzchen. Neben Claudia und Anneliese ist noch etwas frei. Die beiden haben sich als Asterix und Obelix verkleidet, sehr detailgenau, wie Margarete findet. Für die nächsten zehn Minuten bekommt sie ihr Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht.
Das Programm ist sehr unterhaltsam. Es werden Büttenreden gehalten, es wird getanzt und gemeinsam gesungen. Bei “Viva Colonia” tobt der Saal! In einer kurzen Programmpause schaut sich Margarete nochmal in Ruhe im Saal um und betrachtet die anderen Kostüme…Das sind eine Fledermaus, eine Indianerfrau und eine Hexe mit einer dicken Warze auf der Nase. Den Plüschraben, den sie auf ihrer Schulter trägt, findet Margarete auch sehr originell. Eine Wolke, eine Königin und eine Gießkanne fallen ihr auch noch ins Auge.
Und dann wird gesungen und getanzt, mit Pippi Langstrumpf, einer Katze, einem Apfelbaum, einem Stück Käse und als was sie nicht alles verkleidet sind…
Margarete findet den Weiberfastnachtsabend mal wieder wunderschön. Es ist schon weit nach Mitternacht als ihr Mann sie abholt. Als was sie sich wohl im nächsten Jahr verkleiden wird?!

Fußball und Hackfleischsoße – Eine Rechengeschichte

Mein Sohn Theo ist heute Mittag mit einem strahlenden Gesicht aus der Schule heim gekommen. Unter seinem Arm klemmte ein mit Matsch beschmierter Fußball. Stolz erzählte er mir, dass er und seine Freunde heute in den Pausen auf dem Schulhof Fußball gespielt hatten und dass er wahrhaftig fünf Tore geschossen hatte. Ich freute mich sehr mit ihm!
Als ich ihm half, sein mit Matsch beschmiertes T-Shirt auszuziehen sah ich das nächste Unglück – zwei riesengroße Grasflecken auf den Knien seiner Jeanshose! Also zogen wir sie auch aus und ich brachte das T-Shirt und die Jeanshose in den Waschkeller. Ich gab Theo frische Wäsche und wir setzten uns an den Tisch um Mittag zu Essen. Es gab Nudeln mit Hackfleischsoße, eines von Theos Lieblingsessen. Das Ergebnis dieser Mahlzeit hatte ich natürlich beim Umziehen nicht bedacht, sonst hätte ich Theo erst nach dem Essen umgezogen. Sein frisches T-Shirt und auch die Hose waren mit Hackfleischsoße bekleckert. Also zog er sich wieder um. Ich brachte erneut ein T-Shirt und eine Hose in den Waschkeller. Dazu legte ich noch meine Bluse, die ich beim Kochen mit Soße bekleckert hatte.
Ein bisschen Wehmut war doch dabei. Da hatte ich doch gestern erst drei Maschinen Wäsche gewaschen, und heute lag schon wieder so viel neu verschmutzte Kleidung im Keller.
Das Beste aber kommt ja bekanntlich zum Schluss. Heute Abend kam mein Mann nach Hause. In seinem Gesichtsausdruck sah ich sofort, dass etwas nicht stimmte. Es hatte fürchterlich zu Regnen angefangen und auf dem Heimweg ist ein Auto neben ihm in eine große Pfütze gefahren. Er ist bis auf die Haut nass geworden. Schnell zog er sich um und ich machte ihm einen heißen Tee, damit er sich nicht erkältete.
Eingepackt in eine warme Decke lasen er und Theo eine Gute-Nacht-Geschichte und ich brachte eine Jacke, ein Oberhemd, eine Hose, und zwei Socken in den Waschkeller…

Überall Leuchtraketen: Eine Rechengeschichte für Silvester

Heute ist Silvester und natürlich gehört zu Silvester auch ein Feuerwerk mit bunten Leuchtraketen. In diesem Jahr ist es mir aber ein bisschen zu viel. Wir haben gerade mal 18.00 Uhr und ich habe schon so viele Leuchtraketen gesehen. Um 6.00 Uhr morgens fing es an. Ich war noch gar nicht richtig wach, da flog eine rote Leuchtrakete an meinem Schlafzimmerfenster vorbei zum Himmel. Ich zog mich an und ging zum Bäcker.

Mandarinen vom Nikolaus. Eine Rechengeschichte für das Gedächtnistraining.

Hans ist in die Jahre gekommen. Sein Bart ist nicht mehr schwarz, sondern weiß. Er ist trotzdem sehr stolz auf seinen langen Bart und sein Alter hält ihn nicht davon ab regelmäßig auf dem Markt einzukaufen. Heute, es ist der 5. Dezember, hat er eine ganze Tüte Mandarinen gekauft. Die Tüte ist wirklich prall gefüllt.

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