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Wenn der Tag beginnt. Eine Entspannungsgeschichte zu dem Thema Markt

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Mit dieser Entspannungsgeschichte nehmen Sie die Teilnehmer mit auf einen Besuch auf dem Wochenmarkt. Suchen Sie sich für Entspannungseinheiten wenn es möglich ist einen ruhigen Raum, bei dem man die Tür schließen kann. So geben Sie den Teilnehmern die Möglichkeit, sich voll und ganz zu entspannen. Am besten bereiten Sie einen Stuhlkreis für alle vor. Bitten Sie die teilnehmenden Senioren, sich so bequem wie möglich hinzusetzen und gestalten Sie eine kurze Ruhepause, bevor Sie mit dem Vorlesen beginnen.
Lesen Sie die Geschichte langsam vor und machen Sie hinter jedem Satz eine kleine Pause. Vielleicht stellen Sie auch einen Korb mit etwas frischem, Brot, Obst und Gemüse in die Mitte des Stuhlkreises.

Wenn der Tag beginnt. Eine Entspannungsgeschichte zu dem Thema Markt

Stell dir vor, du stehst Mitten auf einem kleinen Marktplatz. Um dich herum ist es ganz ruhig. Es sind außer dir noch keine Besucher auf dem Markt, nur die Stände wurden dort schon aufgebaut. Du drehst dich langsam auf der Stelle und betrachtest die üppig gefüllten Auslagen.

In der Ferne hörst du ein leichtes Kistengeklappere, danach ist es wieder ganz ruhig. Du spürst eine leichte Brise auf der Haut. Es duftet nach Frühling und frischem Obst.

Langsam näherst du dich dem Obst- und Gemüsestand. Die kräftigen Farben faszinieren dich. Du siehts ein leuchtendes Rot, kräftiges Gelb, ein dunkles violett, frisches Grün und tiefes Blau. Du schaust dir die Farben in aller Ruhe nacheinander an.

Gemütlich gehst du an dem Stand entlang und entdeckst die Kartoffeln. Sie riechen nach frischer Erde und du hast fast das Gefühl, als würdest du inmitten eines Kartoffelackers stehen. Vorsichtig streichst du über ihre Schalen. Sie sind ganz gleichmäßig gewachsen und nur ein ganz klein wenig rauh.

Du schließt deine Augen und nimmst nur noch den Duft der frischen Erde wahr. In der Ferne hörst du Vogelgezwitscher und ein leises Gemurmel. Die Händler scheinen sich irgendwo auf eine Tasse Kaffee getroffen zu haben.

Du öffnest deine Augen wieder und schlenderst ganz gemütlich zwischen den Ständen hindurch. Der Fisch am Fischstand liegt auf strahlend weißem Eis. Er ist so frisch, dass man ihn kaum riecht. Du nimmst dir ein wenig Zeit, um die verschiedenen Sorten zu betrachten. Eine leichte, kühle Brise weht zu dir herüber.

Du gehts weiter in Richtung der großen Käselaibe. Nach dem weißen Eis beim Fisch, kommt dir das strahlende Gelb des Käses noch viel leuchtender und kräftiger vor als sonst. Auch der Duft ist viel kräftiger.

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Auf der Auslage liegen ein paar gewürfelte Käsestückchen. Du nimmst die ein Stück und probierst davon. Der Käse zergeht in deinem Mund und schmeckt dir sehr gut.

Auf deinem Weg über den Marktplatz kommst du nun am Blumenstand vorbei. Eine Frau ist gerade dabei, die Schnittblumen ganz vorsichtig in die Vasen zu stellen. Du stehst vor einem riesigen Blumenmeer. Es duftet herrlich!

In Gedanken bemerkst du gar nicht, wie die Frau langsam zu dir kommt und dir eine Rose entgegenstreckt. Du bedankst dich mit einem Lächeln. Die Frau lächelt zurück und geht wieder in aller Ruhe zurück zu ihren Blumen.

Du schnupperst an den Blüten. Sie kitzeln deine Nase.

Du schaust dich noch einmal auf dem Marktplatz um. Die Frühlingssonne wärmt deine Haut und langsam bemerkst du, wie es auf dem Markt lebendiger wird. Du gehst noch einmal an dem Blumenstand vorbei und verabschiedest dich von der Frau.

Deinen Blume hältst du fest in der Hand. Du atmest noch einmal tief ein und dann ganz langsam aus. Du fühlst dich erfrischt, ausgeruht und zufrieden. Du hast viel Kraft für den Tag gesammelt.

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Die Männer nicht vergessen!

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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