Welttag der Telekommunikation: Ideen für eine nette Seniorenrunde

Kaum jemand weiß, dass jedes Jahr am 17. Mai der Internationale Tag der Telekommunikation stattfindet. Dabei ist das Telefon eine der wichtigsten Erfindungen. Vor allem für Menschen, die nicht mehr so mobil sind.

Heute telefonieren die meisten Menschen nur noch mit dem Handy. Fragen Sie, wer von den Teilnehmern regelmäßig mit dem Telefon oder einem Mobiltelefon mit Angehörigen oder Freunden telefoniert. Hat jemand von den Senioren ein Handy? Früher hatte das Telefon eine kreisrunde Wählscheibe. Über jeder Zahl gab es ein Loch, in das man den Finger stecken konnte, um die Scheibe zu drehen. Fragen Sie die Senioren, ob sie sich noch an ihr Telefon zu Hause erinnern können.

Mit welchen Personen haben die Senioren früher am liebsten telefoniert? Mit ihrer Freundin oder Freund? Die Zeitansage unter der Telefonnummer 119 war mit bis zu 600.000 Anrufen täglich die meistgewählte Telefonnummer. Die Post verdiente allein mit der Ansage der genauen Zeit noch in den 80er Jahren rund 50 Millionen Mark jährlich.

Telefonbingo spielen

Nun erhält jeder Teilnehmer einen Stift und die ausgedruckte Zahlenvorlage.

 

Bei unserem Spiel Telefonbingo sollen die Senioren jede Zahl, die sie in der folgenden Geschichte erkennen, auf ihrer Zahlenkarte durchstreichen. Sie als Spielleitung betonen die Zahlen besonders. Alle Zahlen von eins bis neun tauchen in der Erzählung einmal auf. Die Geschichte geht so:

Das Abenteuer von Familie Maus

In einem großen Garten lebte zwischen zwei Bäumen die Mäusefamilie. Mama-Maus hatte im Frühling fünf Kinder bekommen. Der Sommer kam und die Mäusebabys wurden größer und wollten aus ihrer Höhle nach draußen. Also kletterte Mama-Maus am nächsten Morgen pünktlich um neun Uhr mit ihren Mäusekindern nach oben. Aber oh Schreck: Über ihnen kreiste ein Rabe, der die Mäusekinder fressen wollte. Die kleinste Maus lief vor Schreck davon. Mama-Maus befahl den vier Geschwistern, im Schutze des Gebüschs auf sie zu warten und machte sich auf die Suche nach dem jüngsten Kind. Sie konnte es aber nicht finden. Sie kam an einem Ameisenhaufen vorbei, wo gerade acht Ameisen versuchten, Äste und Zweige aus ihrer Höhle zu zerren, die der Wind dorthin geweht hatte. „Habt ihr mein Jüngstes gesehen?“ rief Mama-Maus den Ameisen zu, aber die zuckten nur mit den Schultern. Mama-Maus lief weiter und sah drei Schnecken. „Habt ihr mein Jüngstes gesehen?“ rief Mama-Maus den Schnecken zu. Diese sahen sich stumm an und wiesen dann mit ihren sechs Fühlern auf eine kleine Grube unter einem Himbeerbusch. Dort saß in aller Ruhe die jüngste Maus und knabberte an einer süßen Beere. Mama-Maus war sehr erleichtert und sie machten sich gemeinsam auf den Rückweg. Aber vorher packten sie noch Himbeeren in ihre kleinen Rucksäcke. Für Mama-Maus, für Papa-Maus und für alle Kindermäuse nahmen sie insgesamt sieben Himbeeren mit, die sie zum Abendessen verschmausten.

 


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