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Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wo spielt die Musik?

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Bei diesem Sinnesspiel stehen unser Gehörsinn und unsere Eindrücke aus dem Alltag im Vordergrund. Wer erkennt die Szene oder den Gegenstand alleine durch die vorgespielten Geräusche?

Sinnesspiele für Senioren – Hören. Wo spielt die Musik?

Materialien
aufgenommene Alltagsgeräusche, wie zum Beispiel Vogelgezwitscher, fahrende und/oder hupende Autos, das Tippen auf einer Schreibmaschine, Gemurmel, das Klingeln der Straßenbahn, den Scanner an der Ladenkasse, Glockengeläut, klapperndes Geschirr, Schritte durch herabgefallenes Laub und, und, und
Fotos oder Bilder, die die oben beschriebenen Geräusche darstellen, zum Beispiel eine Straßenbahn, eine Schreibmaschine oder ein Kirchturm

Vorbereitungen und Spielaufbau
Nehmen Sie Alltagsgeräusche auf und suchen Sie sich dazu passende Motive aus. Das können selbst gemachte Fotos sein oder Bilder, die Sie ausdrucken oder auch aus alten Kalendern oder Zeitschriften ausschneiden können. Wir empfehlen immer, die Materialien zu laminieren, so haben Sie deutlich länger Freude an den Spielen. Für die Geräusche gibt es mittlerweile eine Vielzahl an CDs mit gängigen und auch eindeutigen Geräuschen. Diese sind eine gute Alternative, sollten Sie nicht die Möglichkeit haben, selbst Geräusche aufzunehmen. Legen Sie die Karten zunächst verdeckt auf einen Tisch. Die Senioren sitzen während des Spiels um den Tisch herum.

So wird gespielt
Drehen Sie die Bilder und Fotos um und schauen Sie sich gemeinsam mit den Senioren die Motive an. Benennen Sie die Motive, fragen Sie die Senioren, was sie auf den Bildern sehen. Dann spielen Sie die Geräusche einzeln und nacheinander ab. Fragen Sie nach jedem Geräusch, was die Senioren vermuten gehört zu haben und zu welchem Bild das Geräusch passen würde. Vielleicht fällt Ihnen oder den Senioren ja sogar eine kleine Geschichte dazu ein. Welche Erinnerungen wecken die Geräusche bei den Senioren? Hören die Mitspielenden das jeweilige Geräusch gerne oder ist es zu laut oder auf eine andere Art und Weise unangenehm…?



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Varianten
Machen Sie ganz einfach eine Memo-Variante aus dem Spiel, indem Sie die Senioren zu Beginn bitten, sich die Bildkarten (die Anzahl der Bilder machen Sie von den Fähigkeiten der teilnehmenden Senioren abhängig) ganz genau anzusehen. Dann drehen Sie alle Bilder und Fotos um. Spielen Sie ein Geräusch ab. Wer weiß, wo das passende Bild zu dem jeweiligen Geräusch liegt?
Leichter wird diese Variante, wenn Sie die Geräusche vor Beginn des Memo-Spiels den Bildern einmal zuordnen, also die Geräusche abspielen und das dazu passende Bild hochhalten.

Grundlagen und Ideen für die Wahrnehmungsanregung bei Menschen mit Demenz finden Sie auch in unserer Übersicht Ergotherapie bei Demenz .



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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