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Tilda und Luise – Eine Liedergeschichte zu „Trarira, der Sommer, er ist da“

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In dieser Liedergeschichte dreht sich alles um das Lied „Trarira, der Sommer der ist da“. Singen Sie an den angegebenen Stellen die angegebene Strophe.

Trarira, der Sommer, der ist da

Luise war ein echtes Sommerkind. Ihre Mutter sagte immer, das läge daran, dass Luise im August geboren wurde. Sobald die ersten Sonnenstrahlen im Juni den Boden berührten war das Kind nur noch draußen zu finden. Meistens spielte sie mit ihrer Freundin Tilda im Garten. Die beiden machten das, was Mädchen in ihrem Alter so machten – mit Puppen spielen, auf einer großen Decke ein Picknick abhalten oder bunte Blumen pflücken, die sie dann ihren Müttern schenkten. Sie hatten aber auch viel Freude beim Versteckspielen und kletterten gerne auf Bäume.
„Auf Bäume klettern gehört sich nicht für Mädchen“, sagte Tildas Mutter immer. Das fanden die beiden gar nicht! Luises Mutter sah das auch nicht so streng, deshalb kletterten sie meistens auf den großen Apfelbaum in Luises Garten. Durch die dichten Blätter blitzte hier und da mal die Sonne hindurch, das war besonders schön. Ansonsten saßen die beiden zufrieden auf den starken Ästen und erfreuten sich am Duft des Sommers. Was er wohl in diesem Jahr bringen würde..?

Trarira, der Sommer, der ist da!
Wir wollen in den Garten
und woll’n des Sommers warten.
Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da!

Das Liebste von all diesen schönen Dingen war ihnen jedoch das alte Zelt, das Luises Vater gehörte, als dieser noch ein kleiner Junge war. Er baute es eines Tages für Tilda und Luise auf. Eigentlich wollte er es den beiden nur zeigen und ihnen die Geschichte darüber erzählen, wie er es damals von seinem Vater geschenkt bekommen hatte. Tilda und Luise fanden die Geschichte aber so schön, und fühlten sich sofort so wohl in dem Zelt, dass sie die Nächte am Liebsten nur noch dort verbringen wollten. Das fanden jedoch weder Tildas, noch Luises Mutter eine gute Idee. So mussten die beiden geduldig auf den Sommer warten – was sie auch taten. Jedenfalls bis zu den besagten ersten Sonnenstrahlen…
Von da an waren sie nicht mehr zu bremsen. Sie liefen in den Garten, hüpften und sprangen von einem Ende zum anderen und bettelten so lange, bis Luises Vater kam und ihnen das Zelt aufbaute.
Sie richteten sich gemütlich ein, holten ihre Decken, Kissen und ein paar Bücher ins Zelt. Jede von ihnen brachte ihre Lieblingspuppe mit. Und Tilda stibitzte von zuhause ein paar Bonbons, von denen sie dann abends noch eins aßen – als Betthupferl versteht sich.
Der erste Abend im Zelt war für die beiden immer etwas ganz besonderes. Ja, jetzt war der Sommer endlich da…

Trarira, der Sommer, der ist da!
Wir wollen in die Hecken
und woll’n den Sommer wecken.
Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da!



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Tilda und Luise sind mittlerweile erwachsen. Sie haben sich nie aus den Augen verloren. Lediglich das Klettern auf dem Apfelbaum, das Versteckspielen und die gemeinsamen Sommernächte im Zelt gehören jetzt zu den Erinnerungen, die sie ihr Leben lang bewahren werden.
Und jedes Jahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Boden berühren, treffen sie sich in Luises Elternhaus. Dann sitzen sie im Schatten des alten Apfelbaumes, plaudern bei Erdbeeren und Schlagsahne und schauen ihren Töchtern beim klettern und Versteckspielen zu…

Trarira, der Sommer, der ist da!
Der Sommer hat gewonnen,
der Winter ist zerronnen.
Ja, ja, ja, der Sommer, der ist da!

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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