Anzeige

Das raschelnde Geschenkpapier. Eine Klanggeschichte zu Weihnachten

In der Beschäftigung für Senioren kommen Geschichten zum Mitmachen oftmals besonders gut an. Die folgende Weihnachtsgeschichte ist eine weihnachtliche Klanggeschichte. Im Mittelpunkt steht das Rascheln von Geschenkpapier am Weihnachtsabend. Jeder der Teilnehmer bekommt ein Rassel-Ei in die Hand. Immer, wenn in der Geschichte von dem Rascheln des Geschenkpapiers oder dem Ein- und Auspacken der Geschenke die Rede ist, rasseln die Zuhörer auf die im Text beschriebene Art und Weise. Die Stellen im Text, auf die es ankommt, sind entsprechend markiert.
Wir wünschen Ihnen mit dieser Klanggeschichte viel Freude und eine schöne Advents- und Weihnachtszeit!

Das raschelnde Geschenkpapier. Eine Klanggeschichte zu Weihnachten

Endlich war der Heilige Abend da! Mia und Max konnten den Moment, in dem sie eifrig ihre Geschenke auspackten und das Geschenkpapier laut raschelte, gar nicht mehr abwarten. Ständig lauschten sie an allen Türen und versuchten das Christkind zu hören. Oder zumindest wie es vorsichtig die Geschenke mit Geschenkpapier einpackte und sie unter den Baum stellte. Ein leises Rascheln von Geschenkpapier war im Haus zu hören. Allerdings war das Rascheln so leise, das Mia und Max es vor lauter Aufregung gar nicht hörten.
Und es war auch nicht das Christkind, dass leise mit dem Geschenkpapier raschelte – es war ihre Mutter, die im Keller die restlichen Weihnachtspäckchen in Geschenkpapier einpackte. Ganz leise und vorsichtig, damit die Kinder das Rascheln des Papiers bloß nicht hörten. Es machte ihr Freude, dass ihre Kinder von dem weihnachtlichen Zauber noch so zu begeistern waren und sich so sehr auf das Christkind freuten.
Und als sie so in Erinnerungen an die vergangenen Weihnachtsfeste schwelgte, da passierte es. Sie stieß mit dem rechten Arm, mit dem sie gerade eine Schleife um ein Päckchen wickelte, gegen den Karton, in dem das Geschenkpapier lag. Mit einem lauten „Rumps!“ und lautem Knistern und Rascheln des Geschenkpapiers fielen alle Geschenkpapier-Rollen auf den Boden. Sie versuchte noch, ein paar Rollen im Fallen zu retten, doch das löste nur noch ein lauteres Rascheln des Papiers im Keller aus.
Die Mutter hielt ihren Atem an. Und auch die aufgeregten Schritte der Kinder im Obergeschoss stoppten. Auf einmal war es ganz still im Haus. (Halten Sie einen Moment inne bevor Sie weiterlesen)
Dann berappelte sie sich und legte vorsichtig eine Geschenkpapier-Rolle nach der anderen wieder in den Karton. Sie raschelte lediglich ein bisschen, jedoch kam es ihr in der Stille vor, als könnte man das laute Rascheln des Geschenkpapiers noch bis zu den Nachbarn hören. Sie hoffte so sehr, dass die Kinder nichts von alledem mitbekommen hatten.
Nachdem sie alle Geschenke weiter vorsichtig eingepackt hatte und das Papier nur leise geraschelt hatte, ging sie heimlich, still und leise die Kellertreppen wieder hinauf.
Die Geschenke würde ihr Mann später unter den Baum legen, auch ganz leise, dass das Geschenkpapier bloß nicht laut raschelte.

Für die Kinder war es das spannendste Weihnachtsfest seit langem gewesen. Hingegen der Befürchtungen ihrer Mutter, dachten sie nicht einmal daran, dass der Knall und das laute Rascheln des Papiers etwas mit ihr zu tun gehabt hatten. Schon in der Kirche, lange vor der Bescherung, erzählten sie mit glühenden Wangen, dass sie am Nachmittag schon das Christkind im Haus gehört hatten. Und dass es so laut mit dem Geschenkpapier geraschelt hatte, dass sie es bis in die Kinderzimmer hatten hören können.
Das, was die Kinder an diesem Weihnachtsfest am meisten verzaubert hatte, waren aber nicht nur die vom vemeindlichen Christkind eingepackten Geschenke. Sondern, dass der Glaube und die Freude an ein echtes Christkind plötzlich wieder ganz allgegenwärtig war. Und der Glaube, die Hoffnung und die Freude, die wir uns schenken, ist doch an Weihnachten das aller Wichtigste!
Frohe Weihnachten!



Werbung:

Kling Glöckchen? Eine Klanggeschichte zu Weihnachten

Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte sind in diesen Tagen aus den Angeboten zur Beschäftigung für Senioren gar nicht mehr wegzudenken. In unserer Klanggeschichte „Kling Glöckchen?“ können die Senioren selbst ein Teil dieser kleinen Weihnachtsgeschichte werden. Und das geht so:
Jeder Teilnehmer bzw. Zuhörer bekommt ein kleines Glöckchen. In die Klanggeschichte wurde an einigen Stellen das Wort „Glöckchen“ eingebaut. Immer, wenn „Glöckchen“ in der Klanggeschichte vorgelesen wird, klingeln die Teilnehmer mit ihren Glöckchen. Wenn im Text beschrieben wird, wie das Glöckchen klingelt (laut, leise, schnell, einmal, mehrmals…), versuchen die Zuhörer die beschriebene Art und Weise mit ihren Glöckchen nachzuahmen.

Kling Glöckchen? Eine Klanggeschichte zu Weihnachten

Kling Glöckchen, klingelingeling… Mathilde mag dieses Weihnachtslied sehr und tanzt jedesmal, wenn sie die vertrauten Klänge hört. Schon als Baby hat sie bei „Kling Glöckchen klingelingeling“ immer über beide Ohren gestrahlt.
Mathilde ist ein echtes Weihnachtskind. Sie liebt die Adventszeit. Den Duft von Kerzen, Tannengrün, Früchtetee und Zimt, die Weihnachtslieder und die vielen Lichter. Als sie in diesem Jahr am ersten Advent durch das Haus streift, fallen ihr das erste Mal die vielen Glöckchen auf, die ihre Mutter im Haus verteilt hat. Meist sind es goldene Glöckchen. Da hängen Glöckchen am Adventskranz, Glöckchen an den Fenstern und auch an die Türen hatte sie Glöckchen gehängt.
An den Türen hat Mathilde besonders viel Freude mit den Glöckchen. Jedesmal, wenn sie die Türen auf oder zu macht, klingeln die Glöckchen. Mathilde stellte sich oft vor, sie wäre das Christkind, und dass die Glöckchen leise für es klingeln würden… Es liegt ein wahrer Zauber in der Luft.
Den ganzen Tag hat Mathilde das Lied „Kling Glöckchen klingelingeling“ im Ohr und summt es vor sich hin. Und auch in der Schule gehen ihr die Klänge nicht mehr aus dem Kopf. Ihr Lehrer macht sogar eine ganze Unterrichtsstunde nur zu dem Thema Glöckchen. Dort lernt sie auch, dass es in dem Lied „Kling Glöckchen klingelingeling“ tatsächlich darum geht, das Christkind einzulassen.
Mathilde ist von den ganzen Glöckchen ganz verzückt. Überall hört sie nur noch laute Glöckchen, leise Glöckchen, Glöckchen, die schnell klingeln und auch welche, die langsam klingeln – wie zum Beispiel die große Kirchturmglocke.
Am Heiligen Abend, als die Glocke im Kirchturm feierlich zur heiligen Messe einlädt, geht die ganze Familie in die Kirche. Mathilde ist schon ganz aufgeregt und fragt sich die ganze Zeit, ob das Christkind schon zuhause war und Geschenke unter den Baum gelegt hat. Sie hat den ganzen Tag eifrig versucht zu lauschen, ob sie ein Glöckchen hört. Aber da war weder ein leises Glöckchen-klingeln, noch ein lautes Klingeln.
Auf dem Weg nach Hause klopft ihr kleines Herz ganz aufgeregt vor Vorfreude. Das Läuten der Kirchturmglocke wird bei jedem Meter leiser, bis sie es gar nicht mehr zu hören und es auf einmal ganz still ist. Als sie in dieser Stille das Haus betreten hört Mathilde auf einmal ganz leise ein Glöckchen klingeln. Vor Aufregung vergisst sie fast zu atmen. Ob das das Glöckchen vom Christkind war?
Die Tür vom Weihnachtszimmer öffnet sich und Mathilde steht auf einmal vor dem wunderschön geschmückten und hell erleuchteten Weihnachtsbaum. Und da ist er wieder, dieser Zauber. Der Zauber der Weihnacht. Und niemandem außer Mathilde fällt an diesem Abend das kleine goldene Glöckchen auf, dass fast versteckt an einem Tannenzweig an der Rückseite des Baumes hängt…



Werbung:

Kostenlose Geschichten. Eine riesige Auswahl!

Auf mal-alt-werden.de finden Sie ein umfangreiches Angebot an kostenlosen Geschichten für die Seniorenarbeit. Neben Bewegungsgeschichten in der Sitzgymnastik kommen in Gedächtnistrainingseinheiten Sprichwortgeschichten oder Rechengeschichten erfahrungsgemäß besonders gut an.
Momentan sind mehr als 625 Beiträge mit kostenlosen Geschichten auf mal-alt-werden.de erschienen. Und regelmäßig kommen neue Geschichten hinzu. Alle kostenlosen Geschichten finden Sie in unserer Kategorie Geschichten und Gedichte.

Kostenlose Geschichten auf mal-alt-werden.de

An dieser Stelle möchte wir Ihnen noch einen gezielteren Einblick in unser Angebot an kostenlosen Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz ermöglichen. In folgender Liste stellen wir Ihnen unsere Geschichten kurz vor und zeigen Ihnen einige passende Beispiele zu der entsprechenden Kategorie.

    1. Bewegungsgeschichten
      Bewegungsgeschichten sollen, wie der Name schon sagt, zum Mitmachen und zur Bewegung anregen. Es gibt mehrere Varianten bei den Bewegungsgeschichten. In Bewegungsgeschichten mit textuntermalenden Bewegungen werden die Bewegungen, die im Text beschrieben werden, an der jeweiligen Stelle nachgemacht. Bei Bewegungsgeschichten mit Tüchern gibt es zwei oder drei Schlüsselwörter, bei denen Tücher in der richtigen Farbe hochgehalten werden sollen. Bewegungsgeschichten mit dem Schwungtuch werden mit passenden Bewegungen mit dem Schwungtuch begleitet. Ein echter Garant für gute Unterhaltung sind die Geschichten, in denen verschiedene Körperteile vorkommen und die dann bei deren Nennung bewegt oder gezeigt werden sollen.
      Zwei linke Hände. Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Werkzeug
      Sonntagessen im März. Eine Bewegungsgeschichte zum Thema Kochen
      Grünes Gemüse. Eine Bewegungsgeschichte
      Ein herrlicher Wintertag. Eine Bewegungsgeschichte mit einem Schwungtuch
      Rot-grüner Einkaufsausflug. Eine Bewegungsgeschichte für Senioren
    2. Sprichwortgeschichten
      Sprichwortgeschichten eignen sich für das Gedächtnistraining mit Senioren, als unterhaltsame Geschichte für den Zeitvertreib zwischendurch oder als Anregung zum Gespräch. In unseren Sprichwortgeschichten werden innerhalb der Geschichte Satzanfänge von bekannten Redewendungen oder Sprichwörtern vorgelesen, die dann von den Senioren vervollständigt werden.
      Auf Rosen gebettet. Eine Sprichwortgeschichte für den Rosenmonat
      Früh übt sich … was ein Meister werden will! Eine Sprichwort-Geschichte zum Thema Werkzeug
      Vater in der Küche. Eine Sprichwortgeschichte zum Thema Kochen
      Altkleidersammlung. Sprichwortgeschichte zu dem Thema Kleidung
      Ein Geschenk für Maria. Eine kostenlose Sprichwortgeschichte zum Thema Weihnachtsgeschenke kaufen.
    3. Liedergeschichten
      Die Liedergeschichten drehen sich jeweils rund um bekannte Volkslieder oder beliebte Schlager. Hier werden Geschichten entweder von einem Lied oder von ausgewählten Strophen verschiedener Lieder begleitet. An der entsprechenden Stelle im Text wird die angegebene Liederstrophe dann gemeinsam gesungen.
      Lieblingsessen! Eine Liedergeschichte zum Thema Kochen.
      Ferien bei Oma und Opa auf dem Bauernhof. Eine Liedergeschichte für Senioren
      Das Herbstfest. Eine Liedergeschichte zu “Bunt sind schon die Wälder”
      Wohlauf in Gottes schöne Welt. Eine Liedergeschichte für Senioren
      Geh’ aus mein Herz und suche Freud. Eine Liedergeschichte zum Mitmachen
    4. Kurzgeschichten
      Kurzgeschichten eignen sich zum Vorlesen oder als Einleitung in eine impulsgestütze Kurzaktivierung für Menschen mit Demenz. Unsere 3-Minuten-Geschichten sind in ihrem Umfang auf die Bedürfniess von Senioren und Menschen mit Demenz angepasst und mittlerweile schon zu vielen verschiedenen Themen erschienen.
      Und immer wieder Stau. Eine Kurzgeschichte zum Thema Urlaub
      Der einzige Maikäfer. Eine Kurzgeschichte im Frühling
      Mein erster Erbseneintopf. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Thema Kochen
      Albert und die Straßenbahn. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Thema Berufe
      Weihnachtsplätzchen im Advent. Eine kostenlose 3-Minuten-Geschichte zum Thema Plätzchen backen
      Kürbislaternen. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Vorlesen.
    5. Rechengeschichten
      In unseren kostenlosen Rechengeschichten für Senioren werden bestimmte Dinge in unterschiedlicher Anzahl (z.B. Eier, Mandarinen, Schmetterlinge, Produktpreise…) regelmäßig im Text erwähnt. Die Senioren addieren die Zahlen und nennen hinterher das Ergebnis. Rechengeschichten sorgen für unterhaltsame Abwechslung beim Gedächtnistraining.
      Mandarinen vom Nikolaus. Eine Rechengeschichte für das Gedächtnistraining
      Überall Leuchtraketen. Eine Rechengeschichte für Silvester
      Alles voller Stinkesocken. Eine Rechengeschichte für Senioren
      Fledermaus und Gießkanne. Eine Rechengeschichte zum Thema Karneval
      Wie Sand am Meer. Eine Rechengeschichte
    6. Klanggeschichten
      Mit den Klangeschichten wird die auditive Wahrnehmung der Zuhörer angeregt. Die Geschehnisse im Text werden mit passenden Geräuschen, z.B. Rascheln, Hupen, Klappern, Rasseln, Klopfen usw. unterstützt und somit verstärkt.
      Hans am Herd. Eine Klanggeschichte zum Thema Berufe
      Schneeflöckchen oder Klingglöckchen? Eine Klanggeschichte für den Winter
      Die raschelnde Kleiderkiste. Eine Klanggeschichte
      Das Rauschen des Meeres. Eine Klanggeschichte
      Was raschelt denn da? Der Nikolaus? Eine Klanggeschichte
    7. Duftgeschichten
      Duftgeschichten unterstützen die olfaktorische Wahrnehmung. Während des Vorlesens wir ein bestimmter Duft immer wieder beschrieben und natürlich auch zum daran Schnuppern angeboten. Für Duftgeschichten sind Blumen besonders gut geeignet:
      Tante Marthas Blumenladen. Eine Duftgeschichte zum Thema Rosen
      Oma Hedis Tulpen. Eine Duftgeschichte zum Thema Frühling
      Ein Buch mit Duftgeschichten stellen wir Ihnen außerdem in dieser Buchbesprechung vor.
    8. Tastgeschichten
      In unseren Tastgeschichten nehmen die Zuhörer während des Vorlesens einen oder mehrere Gegenstände in die Hand. Diese sollen die Geschichte haptisch unterstützen. Besonders bei Menschen mit einer Demenzerkrankung bieten die Tastgeschichten eine tolle Anregung für die Sinne und befriedigen das Bedürfnis, etwas spüren zu können.
      Auf der grünen Wiese. Eine Tastgeschichte für den Frühling
    9. Entspannungsgeschichten
      Entspannungsgeschichten bieten den Senioren die Möglichkeit, sich zu entspannen und einfach nur der Erzählung einer Geschichte zu folgen. In unseren Fantasiereisen werden alltägliche und vertraute Dinge detailliert beschrieben, so dass zusätzlich die Vorstellungskraft der Sinne unterstützt wird.
      Samt und Seide. Eine Fantasiereise für Senioren
      Fantasiereise. Das Futterfest der Vögel
      Eine Fantasiereise ins Kräuterbeet
      Über den Dächern von… Eine Fantasiereise zum Thema Berufe
      Kirschblüten. Eine Fantasiereise im Frühling
    10. Geschichten aus dem Netz
      Natürlich schauen wir uns auch regelmäßig im Netz nach kostenlosen Geschichten zu bestimmten, abwechslungreichen Themen für Senioren und Menschen mit Demenz für Sie um.
      Eine breite Auswahl finden Sie in unserer Rubrik Blick ins Netz

Passende Bücher zum Thema und viele weitere Mitmachgeschichten und Vorlesegeschichten für die Seniorenarbeit haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die richtige Geschichte

Wenn Sie auf der Suche nach kostenlosen Geschichten für Senioren und Menschen mit Demenz sind haben Sie die Möglichkeit unter zwei Hauptgesichtspunkten nach einer zu Ihrem Angebot passenden Geschichte zu suchen:

    1. Nach Art der Geschichte
      Unsere Geschichten teilen wir nochmal in Unterkategorien ein. So finden Sie unter dem entsprechenden Link schnell eine Auswahl an passenden Geschichten. Neben den oben schon erwähnten Bewegungsgeschichten, Sprichwort- und Rechengeschichten erfreuen sich beispielsweise Liedergeschichten zu bekannten Volksliedern oder Schlagern großer Beliebtheit. Für die Wahrnehmungsanregung, insbesondere bei Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, bieten wir Duftgeschichten, Tastgeschichten oder auch Klanggeschichten für die Sinne an. In Vorleserunden können Sie auf unsere kostenlosen 3-Minuten-Geschichten zurückgreifen, die in ihrem Umfang genau auf die Bedürfnisse und die Ausdauer von älteren und demenziell veränderten Menschen zugeschnitten sind.
    2. Nach Themen
      Die zweite Möglichkeit, die Ihnen die Suche nach einer geeigneten Geschichte erleichtert, ist die Suche nach einem bestimmten Thema. In der Kategorie Themen finden Sie eine große Bandbreite an Themen, zu denen man Aktivierungen und Beschäftigungseinheiten für Senioren gestalten kann. Unter dem entsprechende Thema finden Sie dann die dazu passenden Geschichten, die Sie nur noch ausdrucken müssen.

Die Hintergründe

Alle unsere Geschichten drehen sich um Themen oder Stationen im Leben, die die Senioren früher und heute bewegt haben bzw. immernoch bewegen. Einige beziehen sich auf die Kindheit zu der Zeit, in der die Senioren aufgewachsen sind. Auch jahreszeitliche Themen wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Ostern, Erntedank und Weihnachten sprechen erfahrungsgemäß viele Senioren an. Ein Ziel bei Vorlesegeschichten ist es auch immer, die Kommunikation der Zuhörer anzuregen und Gruppen die Möglichkeit zur Interaktion zu geben. Und dabei ist es egal ob die Anregung zum Gespräch durch das Vorlesen der Geschichte in einer Gruppe, in der Einzelbetreuung oder im Wohnzimmer zuhause stattfindet. Natürlich entwickeln sich Gespräche in einer Gruppe oft leichter und auch schneller als unter vier Augen, wohingegen im Einzelgespräch auch ruhigere und zurückhaltendere Menschen vielleicht eher zu Wort kommen.
Wir als Begleitende machen es uns zur Aufgabe, jedem die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen und der Einladung zum Erzählen zu folgen. Dazu gehört es gleichermaßen, ruhigere Menschen zu animieren, aber auch die Mitteilungsfreudigen ein wenig zu ‚bremsen‘

Noch mehr Geschichten

Unsere neuen kostenlosen Geschichten und weitere Aktivierungs- und Beschäftigungsangebote für Senioren und Menschen mit Demenz zu aktuellen und seniorengerechten Themen erhalten Sie mit unserem kostenlosen Newsletter und bei uns auf Facebook .
Wir würden uns freuen, Sie demnächst öfter auf mal-alt-werden.de begrüßen zu dürfen.



Werbung:

Das Rauschen des Meeres. Eine Klanggeschichte

Für diese Klanggeschichte zu dem Thema Meer bekommt jeder Teilnehmer einen sogenannten Regenmacher*. Wir stellen Ihnen hier eine bunte Variante vor, die eigentlich in die Rubrik Kinderspielzeug gehört. Dies ist aber, wie wir finden, eine recht ansprechende und vor allem vergleichsweise kostengünstige Version eines Regenmachers.

Die Senioren machen mit dem Regenmacher an den entsprechenden Stellen die passenden Geräusche auf die angegebene Art und Weise. Wir haben übrigens noch viele weitere Geschichten für Senioren in unserem Repertoire.

Regenmacher selbst gestalten

Die Kreativen unter Ihnen können Regenmacher auch leicht selbst machen. Sie benötigen eine leere Stapelchipsrolle, Nägel, Reis, farbiges oder weißes Papier, einen Hammer und flüssigen Klebstoff.
Die Nägel werden spiralenförmig von oben bis unten in die leere Chipsverpackung gehämmert. Dann kommen ca. vier bis fünf Esslöffel Reis in die Rolle. Diese wird mit dem Deckel verschlossen. Damit er gut hält wird der obere Rand mit Klebstoff eingeschmiert und der Deckel damit fest geklebt. Die Rolle wird nun mit dem Papier umwickelt, die Ränder werden auch wieder geklebt. Wer möchte, kann die Rolle außen anschließend mit Finger- oder Acrylfarbe verzieren.

Das Rauschen des Meeres

In unserem Urlaub höre ich immer genau auf das gleichmäßige Rauschen des Meeres wenn wir am Strand spazieren gehen. Wenn ich mir dann das Wassers anschaue ist es oft ein atemberaubendes Gefühl zu sehen, wie weit der Ozean doch reicht. Je nachdem, wie stark der Wind bläst, hört man nur ein ganz leises, gleichmäßiges Rauschen. Es kam aber auch schonmal vor, das die Wellen ganz laut waren und man in dem Rauschen das kräftige Aufschlagen der Wellen auf dem Wasser gehört hat. Da wird mir schon ganz anders wenn ich mir das laute Rauschen des Meeres bei einer Sturmflut ausmale.
Zum Glück habe ich so eine Sturmflut noch nie miterlebt. Für mich gehört das sanfte Rauschen der Wellen zu unserem Strandurlaub dazu. Mein Mann ist lange Zeit gesegelt, für die Segler gehört ein kräftiges Rauschen des Meeres zu einem anständigen Segeltörn dazu. Wenn ich daran denke kommt mir immer das Lied „Wir lieben die Stürme“ in den Kopf. Noch heute summe ich es manchmal wenn das Rauschen der Wellen mal wieder etwas lauter ist.
Meist gehen wir aber ganz gemütlich im Sand spazieren. Das Wasser liegt ruhig am Horizont und das Rauschen ist eher gemächlich und gleichmäßig, genau soviel, dass man weiß, dass es da ist. Ich lasse mir von dem Wasser meine Füße umspielen, nehme die Hand meines Mannes und lasse mich von dem beruhigenden Rauschen des Meeres und dem leichten Wind eine Weile tragen…



Werbung:

Hupende Autos – Eine Klanggeschichte zu dem Thema Urlaub

Für diese Klanggeschichte für Senioren benötigen Sie für jeden Teilnehmer eine Hupe. Besonders gut eignen sich Hupen (jetzt bei Amazon ansehen)* aus dem Spielzeugregal oder dem Karnevalssortiment. Die Senioren “hupen” an den gekennzeichneten Stellen auf die beschriebene Art und Weise.

Gestern sind wir aus dem Urlaub wieder gekommen. Mein Mann Paul, unsere Kinder Dennis und Maike und ich. Es war ein schöner Urlaub. Wirklich! Doch rückblickend habe ich glaube ich noch nie in einem Urlaub so viele laut hupende Autos gehört.
Das wilde Hupen fing schon auf der Hinfahrt an. Natürlich standen wir in einem Stau – wie eigentlich immer auf der Fahrt in den Urlaub. Nur war dieser Stau auf dem Weg in die Berge in diesem Jahr wirklich sehr beständig. Es ging einfach nicht mehr weiter: wir standen, sehr lange. Die Kinder fingen an, auf der Rückbank unruhig zu werden. Und so wie Maike und Dennis wurden auch die Autofahrer hinter uns langsam unruhig. Zuerst hupte ein Auto, recht vorsichtig und leise. Dann hupten drei Autofahrer kurz hintereinander. Einer von Ihnen war wohl schon so verärgert, dass er danach noch zweimal richtig laut hupte. Was alle Fahrer nicht wussten, wir übrigens auch nicht, war, dass die Autobahn komplett gesperrt war. Ich erinnere mich noch, dass es irgendwann ein lautes, schnelles Hupkonzert aller Autofahrer gegeben hatte und ich gerade meinem Mann sagen wollte, dass ich zu Fuß weitergehen würde, als ich auf einmal ein Martinshorn hörte. Das Martinshorn kam näher, und mit der lauter werdenden Sirene verstummten auch nach und nach alle Autohupen. Mit einem Mal war es fast vollkommen ruhig. Ich atmete einmal ganz ruhig ein und aus. Dann entschied ich, dass es Zeit für ein Picknick wäre und packte unsere mitgebrachten Leckereien aus. Für meine Kinder war das Picknick auf der Autobahn das spannendste Erlebnis des ganzen Urlaubs.
Nach zwei weiteren Stunden ging es weiter, der Stau löste sich auf. Einer unserer Staunachbarn hupte noch einmal ganz freundlich als er an uns vorbeifuhr und dann ging es ohne das leiseste Hupen weiter zu unserem Ferienhaus. Damit war dem Hupen aber leider nicht genug getan…
Wie gesagt, wir fuhren in die Berge. Und in den Bergen gibt es Schafe, Kühe und weitaus noch mehr Tiere. Die Kuh- und Schafherden hatten es uns aber in diesem Jahr wirklich angetan. Auf fast jedem Weg zu einem unserer Tagesausflüge stand mindestens eine Herde auf der Straße. Wir kannten das und es machte uns wie immer nichts aus – wir waren ja im Urlaub. Andere Verkehrsteilnehmer sahen dies leider aber nicht so. Nach zwei Tagen erwartete ich schon das nächste energische Hupkonzert, wenn wir nur in die Nähe einer Kuhherde kamen. Meist fing es nur mit einem einzelnen, vorsichtigen Hupen an, dann folgte dreimaliges Hupen hintereinander und am Ende stiegen alle anderen mit ein.
Als wir während einer Wandertour dann auf einer Almhütte einkehrten und ich beim Anblick einer Kuh sofort auf ein Hupen wartete, hatte ich genug. Fortan verbrachten wir die restlichen Urlaubstage nur noch in den umliegenden Bergen, die wir auch zu Fuß erreichen konnten. Wir nahmen Pfade weitab der Straßen, nutzten Feld- und Wanderwege. Und tatsächlich, so gelang es uns, dass wir doch noch einen sehr ruhigen und erholsamen Urlaub in den Bergen hatten.
Bis wir auf der Rückfahrt auf das nächste Stauende zufuhren…



Werbung:

Was raschelt denn da? Eine Klanggeschichte zum Thema Ostern

Für diese Klanggeschichte für Senioren benötigen Sie für jeden Teilnehmer eine Rassel. Besonders gut eignen sich Rasseleier*. Rasseln lassen sich aber natürlich auch auf vielfältige Arten und Weisen selbst machen. Die Senioren “rascheln” mit den Rasseln an den gekennzeichneten Stellen auf die beschriebene Art und Weise.

Was raschelt denn da so leise im Gras vor sich hin?! Seid mal alle ganz still…
Dort hinten bewegen sich die Blätter unter der Hecke, aber sehen kann man nichts. Da! Ein lautes Klopfen. Jetzt ist es wieder ganz still.
Wer mag das nur sein? Die Pflanzen hier im Garten bewegen sich gleichmäßig und sachte. Hier und da summt eine Hummel vor sich hin. Aber weit und breit ist nichts zu erkennen, das dieses Rascheln verursacht. Mal raschelt es leise vor sich hin, mal raschelt es ein- zweimal ganz kräftig und dann ist es wieder ganz still.
Mit gleichmäßigen Schritten gehen wir durch den Garten. Vorbei an Tulpen, Narzissen und Krokussen. Da hinten bei den Veilchen fällt uns etwas Gelbes auf. Langsam schleichen wir uns heran und schieben die Blätter zur Seite. Ein Ei! Da liegt ein gelbes Osterei!
Da fällt es mir wieder ein: Das gleichmäßige Rascheln unter der Hecke kann nur der Osterhase gewesen sein. Bei dem lauten Klopfen, das wir gehört haben, hat er bestimmt einen Satz zwischen den Blumen hindurch gemacht.
Da bekommt man nach so vielen Jahren noch Besuch vom Osterhasen in seinem Garten! Um ihn nicht zu verscheuchen gehen wir vorsichtig und mit leisen Schritten zurück zu Terasse und setzen uns.
Einen Moment lang ist es ganz still, dann ist das seichte Rascheln wieder da. Und es klopft: Eins, zwei, drei…Da hinten unterm Baum liegt ein neues Osterei. Aber weit und breit ist kein Osterhase zu sehen. Nicht einmal eine Spitze vom Ohr oder ein Stummelschwanz. Wie er das nur macht?
Es wird sein Geheimnis bleiben…Aber jedes Mal, wenn wir jetzt auf unserer Terrasse sitzen und ein leises, gleichmäßiges Rascheln hören, denken wir an den Osterhasen und freuen uns, dass er wieder zu Besuch gekommen ist.



Werbung:

Eine Klanggeschichte zum Thema Kochen

Für diese Klanggeschichte für Senioren benötigen Sie für jeden Teilnehmer eine Rassel. Besonders gut eignen sich Rasseleier*. Rasseln lassen sich aber natürlich auch einfach und individuell selbst machen. Die Senioren “klappern/klacken” mit den Rasseln an den gekennzeichneten Stellen auf die beschriebene Art und Weise.

Luise war sonntags gerne bei Oma und Opa zu besuch. Gleich nach der Kirche tippelte sie mit ihren schwarzen feinen Lackschühchen zu ihnen herüber. Sie wohnten glücklicherweise ganz in der Nähe. Schon an der Eingangstür konnte sie den Duft des leckeren Sonntagsessens riechen. Da Oma beim Kochen meist das Fenster auf hatte hörte Luise sie auch schon in der Küche leise klappern.
Luise klingelte. Gerade hörte sie noch wie Oma den Kochlöffel dreimal am Topfrand abklopfte, da öffnete Opa ihr auch schon die Tür. Sie umarmte ihn und klackerte mit schnellen Schritten zu Oma in die Küche. Oma kam ihr schon entgegen und drückte ihre Kleine.
„Oma, was gibt es heute?“ fragte Luise als sie schon auf Zehenspitzen in Richtung Herd tippelte um in den Topf zu schauen. „Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl“, antwortete Oma. Luise lief das Wasser im Mund zusammen. Das war eins ihrer liebsten Gerichte. Oma nahm Luise auf den Arm und ließ sie eins – zwei – drei, in alle Töpfe schauen. „Es dauert aber noch etwas“, sagte sie dann und ließ Luise mit einem ‚Klack‘ wieder herunter.
Sonntags durfte Luise ihre Lackschühchen bei Oma immer anlassen – weil sie sie so gerne hatte und doch so selten anziehen durfte, eben nur am Sonntag. Den ganzen Tag über hörte man das Klackern von ihren Schuhen in Omas und Opas Haus.
Während Luise auf das Essen wartete spielte sie mit Opa im Wohnzimmer Karten. Im Hintergrund hörte man wie Oma in der Küche zugange war, es klapperte gleichmäßig im Topf als sie den Rotkohl umrührte und dann dreimal hintereinander als sie den Löffel abklopfte.
Besonders mochte Luise das laute Klappern des Geschirrs. Dann wusste sie, dass das Mittagessen nicht mehr lange dauern konnte. Als sie dann noch hörte wie Oma im Esszimmer nach und nach das Besteck einzelnd auf den Tisch legte, konnte sie nichts mehr halten. Ihre Lackschühchen klapperten aufgeregt über den Fußboden als sie in die Küche lief um Oma zu helfen. Oma steckte gerade noch einen Löffel -klack- in den Rotkohl und einen -klack- in die Schüssel mit den Klößen und dann gingen beide mit langsamen, vorsichtigen Schritten ins Esszimmer und stellten die Schüsseln auf den Tisch. „Essen ist fertig“, riefen sie gemeinsam. Und schon kam Opa beschwingt aus dem Wohnzimmer gelaufen



Werbung:

Eine Klanggeschichte zum Thema Frühling

Für diese Klanggeschichte für Senioren benötigen Sie für jeden Teilnehmer eine Rassel. Besonders gut eignen sich Rasseleier*. Rasseln lassen sich aber natürlich auch auf vielfältige Arten und Weisen selbst machen. Die Senioren “rascheln” mit den Rasseln an den gekennzeichneten Stellen auf die beschriebene Art und Weise.

Anna ging vorsichtig und behutsam durch das frische Gras…es raschelte gleichmäßig unter ihren Füßen. Sie genoss die ersten Sonnenstrahlen in diesem Jahr und den Geruch von frischer Frühlingsluft. Der leichte Wind ließ die kleinen Blätter an der Hecke ganz leise und in sanften Tönen hin und her rascheln. Auf einmal landete ein Vogel neben Anna auf der Wiese. Seine Flügel schlugen im Landeanflug ganz schnell und das Gefieder raschelte so laut, dass sich Anna im ersten Moment erschrak. Als sie aber sah, dass es nur ein kleiner Vogel war und der jetzt auch ganz leise und gleichmäßig durch das Gras raschelte blieb sie ganz ruhig stehen und genoss den Anblick des kleinen Frühlingsbotens. Anna bewegte sich nun ganz vorsichtig, damit sie ja nicht zu viel raschelte und den Vogel verscheuchte. Sie schaute sich die Blumenbeete an. Für den nächsten Tag nahm sie sich vor, das Unkraut zu jäten – der Garten sah ja wirklich furchtbar aus!
Sie zupfte energisch ein – zwei – drei Halme aus dem Boden heraus, von denen sie dachte, die müssten sofort entfernt werden.
Doch was sah sie da? Die kleinen, grünen Spitzen der ersten Tulpen und Krokusse bahnten sich ihren Weg aus der Erde der Sonne entgegen. Und Anna stellte sich völlig verzückt vor, die Spitzen würden jetzt gerade in diesem Moment ein kleines Stückchen weiter wachsen und sich ganz vorsichtig Richtung Sonne bewegen
Noch lange hätte sie so dort sitzen und das Beet betrachten können, wenn sie nicht ein leises rascheln hinter sich gehört hätte.Es raschelte immer ein – zwei Mal und hörte wieder auf. Dann ging es wieder eins – zwei und war wieder still. Und nochmal eins – zwei…was war denn das bloß? Anna drehte sich vosichtig um und entdeckte ganz hinten auf der Wiese ein Kaninchen, das gemütlich durch das Gras hoppelte. Es schnupperte ganz gleichmäßig mit seinem kleinen Näschen und suchte bestimmt frischen Klee und saftige Möhrchen. Auf einmal erschrank Anna, weil sie ein lautes Geräusch gehört hatte: Der kleine Vogel hatte sich vor dem Kaninchen erschrocken und war mit lautem Rascheln seiner Flügel weggeflogen. Durch das laute Geraschel hatte sich widerum das Kaninchen erschrocken und verschwand mit einem einzigen, lauten Satz im Gebüsch. Anna beobachtete noch einen kleinen Augenblick die Blätter, die sich im Nachklang noch gleichmäßig bewegten bis sie schließlich wieder ganz still waren. Sie war ganz verzückt von den Frühlingsboten, spazierte gemütlich noch eine Runde durch den Garten, atmete noch einmal die herrliche Frühlingsluft ein und ging dann ins Haus um sich einen Kräutertee zu machen…

 



Werbung:

Eine Klanggeschichte zum Thema Karneval

Für diese Klanggeschichte für Senioren benötigen Sie für jeden Teilnehmer eine Rassel. Besonders gut eignen sich Rasseleier*. Rasseln lassen sich aber natürlich auch auf vielfältige Arten und Weisen selbst machen. Die Senioren “rascheln” mit den Rasseln an den gekennzeichneten Stellen auf die beschriebene Art und Weise.

Gertrud und ihre Freundinnen Marie und Anna machen sich gemeinsam für den Rosenmontagszug fertig. Heute Morgen beim Frühstück waren die drei Frauen noch ganz aufgeregt und sind beim Tisch decken wild hin- und hergelaufen. Dabei hat die Brötchentüte ganz wild mitgeraschelt, weil Anna ganz vergessen hatte, sie aus der Hand zu legen. Als sie das merkte legte sie die Tüte dann aber ganz vorsichtig auf den Tisch, so dass sie nur noch einmal leise raschelte. Dafür raschelte jetzt die Kleidung der drei etwas mehr, als sie sich gemeinsam an den Tisch setzten.
Sie aßen ihre Brötchen, tranken Kaffee und räumten den Tisch ab. Beim abräumen konnte man im Nebenraum noch das gleichmäßige Rascheln der Bewegungen und das Klirren des Geschirrs hören. Dann raschelte es nur noch immer weniger. Die drei gingen die Treppen herauf ins Schlafzimmer, wo sie am Vorabend schon ihre Kostüme hingehängt hatten. Als sie die Tür aufmachten raschelten die dünnen Kleiderhüllen ganz leise durch den leichten Luftzug. Gertrud und Anna waren auf einmal ganz andächtig und machten vorsichtig die Kleiderhüllen von den Bügel ab, so dass man ein gleichmäßiges Rascheln hörte. Marie hingegen rupfte ihre ganz schnellem und lautem Rascheln herunter, sie war so gespannt auf ihr Katzenkostüm, dass sie es nicht länger abwarten konnte. Voller Eifer, aber auch vorsichtig, damit den Kostümen nichts passierte, zogen sie sich an. Mal hörte man nur ein leises rascheln und ein gleichmäßiges Murmeln, mal ein wildes Rascheln und Glöckchen-Klingeln, als Gertrud ihr Harlekin-Kostüm anzog. Anna ging diese Jahr als Balletttänzerin und hatte sich natürlich ein Tüllröckchen genäht. Die verschiedenen Tüllschichten raschelten auffällig aber ganz gleichmäßig als sie ihr Kostüm anzog. Auch als sie sich damit bewegte vernahm man im Hintergrund ein leises Rascheln
Gertrud, der Harlekin hingegen, raschelte und klingelte bei jedem Schritt viel lauter als Anna, rechts, links, rechts, links…aber Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen ist ja nunmal auch eine der Aufgaben eines Harlekins. Ganz schnell und mit kurzen, schnellen Bewegungen raschelte Marie hinter den beiden her, als sie gemeinsam das Haus verließen, sie war wie immer als Letzte mit dem Schminken fertig geworden. Voller Vorfreude und Heiterkeit raschelten die drei zum Rosenmontagsumzug daher



Werbung:

Hans am Herd – Eine Klanggeschichte zum Thema Berufe

Für diese Klanggeschichte benötigen Sie für jeden Teilnehmer einen (kleinen) Topf, eine Schüssel oder eine Pfanne und einen Kochlöffel. Immer wenn in der Geschichte vom Umrühren oder generell vom Hantieren mit dem Kochlöffel die Rede ist, ahmen die Teilnehmer die Geräusche dazu nach.

Hans ist seit vielen Jahren Koch. Seit nun mehr als 30 Jahren leitet er die Küche der Gaststätte „Zum ersten Fuchs“. Hans liebt es in seinen Töpfen zu rühren. Besonders mag er es, ganz langsam einen Eintopf oder eine Suppe in einem großen Topf umzurühren und dabei ein wenig inne zu halten in seinem sonst so hektischen Alltag.
Er brät aber auch gerne Zwiebeln scharf an. Dann muss er ganz schnell in einer Pfanne rühren, damit die Zwiebeln nicht anbrennen. Er gibt eine gute Portion Bratenfond dazu, rührt Gewürze und Kräuter ein und zaubert daraus eine wunderbare Soße. Kurz probieren – Lecker!
Teig rührt er natürlich auch wie er es früher gelernt hat mit einem Kochlöffel, nicht so neumodisch mit einer Küchenmaschine. Dabei muss er viel Kraft aufwenden und die einzelnen Zutaten langsam unterheben. Zum Schluss knetet er den Teig nochmal kräftig mit den Händen durch.
Wenn Hans Gemüse im Topf andünstet bewegt er die klein geschnittenen Stückchen schnell aber vorsichtig hin- und her. Dabei muss er auch immer aufpassen, dass er alle Stückchen gleichmäßig bewegt damit ihm nichts anbrennt.
Diese Vielseitigkeit mag er besonders an seinem Beruf. Mal rührt er langsam, mal muss er schnell rühren. Bei dem einen Gericht muss er Zutaten unterheben und bei dem anderen Gericht vorsichtig in einer Pfanne hin- und herschieben.
Gerade diese Leidenschaft und das Gefühl für die vielen verschiedenen Zutaten machen seinen Beruf aus, findet Hans. Und wenn ein Koch mit seinem Kochlöffel in einem Topf rührt, kann er dabei ganz mit seinem Gericht verschmelzen.
Nur eine Sache macht er nur in seiner Küche zuhause und nicht im Restaurant: Mit dem Kochlöffel laut an den Topfrand schlagen, um die Familie zum Essen zu rufen. So hat es seine Mutter früher schon gemacht…

Welche Geschichten erzählen die Senioren vom Kochen früher? Haben sie gerne gekocht, oder war es einfach eine Aufgabe, die im Alltag gemacht werden musste?
Erinnern sie sich, wie ihre eigenen Eltern in ihrer Kindheit für sie gekocht haben?

 



Werbung: