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Eine Klanggeschichte zum Thema Frühling

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Für diese Klanggeschichte für Senioren benötigen Sie für jeden Teilnehmer eine Rassel. Besonders gut eignen sich Rasseleier*. Rasseln lassen sich aber natürlich auch auf vielfältige Arten und Weisen selbst machen. Die Senioren “rascheln” mit den Rasseln an den gekennzeichneten Stellen auf die beschriebene Art und Weise.

Anna ging vorsichtig und behutsam durch das frische Gras…es raschelte gleichmäßig unter ihren Füßen. Sie genoss die ersten Sonnenstrahlen in diesem Jahr und den Geruch von frischer Frühlingsluft. Der leichte Wind ließ die kleinen Blätter an der Hecke ganz leise und in sanften Tönen hin und her rascheln. Auf einmal landete ein Vogel neben Anna auf der Wiese. Seine Flügel schlugen im Landeanflug ganz schnell und das Gefieder raschelte so laut, dass sich Anna im ersten Moment erschrak. Als sie aber sah, dass es nur ein kleiner Vogel war und der jetzt auch ganz leise und gleichmäßig durch das Gras raschelte blieb sie ganz ruhig stehen und genoss den Anblick des kleinen Frühlingsbotens. Anna bewegte sich nun ganz vorsichtig, damit sie ja nicht zu viel raschelte und den Vogel verscheuchte. Sie schaute sich die Blumenbeete an. Für den nächsten Tag nahm sie sich vor, das Unkraut zu jäten – der Garten sah ja wirklich furchtbar aus!
Sie zupfte energisch ein – zwei – drei Halme aus dem Boden heraus, von denen sie dachte, die müssten sofort entfernt werden.
Doch was sah sie da? Die kleinen, grünen Spitzen der ersten Tulpen und Krokusse bahnten sich ihren Weg aus der Erde der Sonne entgegen. Und Anna stellte sich völlig verzückt vor, die Spitzen würden jetzt gerade in diesem Moment ein kleines Stückchen weiter wachsen und sich ganz vorsichtig Richtung Sonne bewegen
Noch lange hätte sie so dort sitzen und das Beet betrachten können, wenn sie nicht ein leises rascheln hinter sich gehört hätte.Es raschelte immer ein – zwei Mal und hörte wieder auf. Dann ging es wieder eins – zwei und war wieder still. Und nochmal eins – zwei…was war denn das bloß? Anna drehte sich vosichtig um und entdeckte ganz hinten auf der Wiese ein Kaninchen, das gemütlich durch das Gras hoppelte. Es schnupperte ganz gleichmäßig mit seinem kleinen Näschen und suchte bestimmt frischen Klee und saftige Möhrchen. Auf einmal erschrank Anna, weil sie ein lautes Geräusch gehört hatte: Der kleine Vogel hatte sich vor dem Kaninchen erschrocken und war mit lautem Rascheln seiner Flügel weggeflogen. Durch das laute Geraschel hatte sich widerum das Kaninchen erschrocken und verschwand mit einem einzigen, lauten Satz im Gebüsch. Anna beobachtete noch einen kleinen Augenblick die Blätter, die sich im Nachklang noch gleichmäßig bewegten bis sie schließlich wieder ganz still waren. Sie war ganz verzückt von den Frühlingsboten, spazierte gemütlich noch eine Runde durch den Garten, atmete noch einmal die herrliche Frühlingsluft ein und ging dann ins Haus um sich einen Kräutertee zu machen…

 

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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