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Vermischte Herbstlieder. Ein Arbeitsblatt für das Gedächtnistraining mit Senioren

Auf diesem Arbeitsblatt sind zwei bekannte Herbstlieder durcheinander geraten. Können die Senioren im Gedächtnistraining herausbekommen, um welche Herbstlieder es sich handelt?

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Für dieses musikalische Angebot im Herbst bietet es sich an, verschiedene Naturmaterialien mit in die Gedächtnistrainingseinheit zu bringen. Das könnten getrocknete Blätter sein, Zweige, Kastanien, Eicheln, Bucheckern oder auch schöne Steine, die man auf einem Herbstspaziergang gefunden hat. Geben Sie den Senioren diese Dinge in die Hand und singen Sie gemeinsam eins der Herbstlieder. So kommt eine ganz besondere Herbststimmung auf…

Und das sind die Lösungen zu unserem Arbeitsblatt

Bunt fällt das Laub schon von den Bäumen
Bunt sind schon die Wälder
Das Laub fällt von den Bäumen

Weitere Aktivierungs- und Beschäftigungsangebote rund um bekannte Herbstlieder finden Sie auch unter dem Stichwort Herbstlieder .



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Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken – Herbst

Autor: Tanja Stein
Verlag: Verlag an der Ruhr

Inhalt

ist ein umfangreiches Materialpaket zur Wahrnehmung, Aktivierung und Bewegungsförderung von Menschen mit Demenz. Ergänzt wird es durch zahlreiche Kopiervorlagen mit Gedichten, Liedern und Texten sowie farbigen Fotovorlagen. Das Materialpaket besteht aus einem Handbuch mit 10 Kapiteln zu dem Thema Herbst (z.B. „Der Herbst, der Herbst ist da“, „Wir lieben die Stürme“, „Wir füllen die Vorratskammer – von Apfel, Birne und Traube“, „Jagdfieber“, „Goldener Oktober und Kürbiszeit“, „Abend wird es wieder“…), einer Musik-CD und einer CD-ROM.

Die Autorin

Tanja Stein ist staatlich anerkannte Ergotherapeutin. Über einen Zeitraum von drei Jahren leitete sie den Bereich der sozialen Betreuung in einem Alten- und Pflegeheim. Die Planung und Umsetzung methodisch und didaktisch sinnvoll aufgebauter Beschäftigungsangebote mit Bezug zur Biografie der Senioren, jahreszeitlichem Kontext sowie den geriatrischen Krankheitsbildern gehörten zu ihrem Aufgabenbereich. Tanja Stein ist Mitglied der Alzheimergesellschaft. Einen umfassenden Beitrag zu dem Thema Ergotherapie bei Demenz können Sie sich hier ansehen.

Höhen und Tiefen

Die Materialpakete „Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken“ für Frühling, Sommer und Winter haben wir auf Mal-alt-werden.de bereits vorgestellt und besprochen. Auch der „Herbst“ gliedert sich nahtlos in die Reihe ein.

Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Text und Tipps zur Einführung in das Thema. Anschließend folgen Aktivierungen in Form von Gesprächsrunden oder Gedächtnisübungen, Einheiten mit Musik oder zur Biografiearbeit, Vorlesematerialien, themenorientierte Spaziergänge, kreative Ideen oder Vorschläge zur Angehörigenarbeit.

Die Themen wurden von der Autorin liebevoll ausgewählt, so dass sie alle einen nahen Bezug zur Biografie der Menschen mit Demenz haben, die wir heute betreuen. Die Materialien sind vielfältig, farbenfroh ansprechend gestaltet und laden allesamt zum Mitmachen ein. Die Reihe „Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken“ ist im Verlag an der Ruhr erschienen.

Fazit

Insgesamt entsprechen die Bausteine zum Thema Herbst allen Erwartungen, die bereits durch die Jahreszeiten Frühling, Sommer und Winter bei uns geweckt wurden.
Die einzelnen Themen sind liebevoll und individuell ausgewählt und können problemlos an verschiedene Zielgruppen angepasst werden. Die dazugehörigen Materialien sind optisch ansprechend gestaltet und, wie ich finde, eine hilfreiche Unterstützung für jede Aktivierungseinheit mit Menschen mit Demenz zu dem Thema „Herbst“.

Bausteine für die Aktivierung von Demenzkranken - Herbst jetzt bei Amazon bestellen.*

Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar.

Unter den Stichwörtern Herbstlieder und Herbstgedichte finden Sie weitere Aktivierungsideen für den Herbst.

Beschäftigung für Senioren im Herbst. 100 Ideen – Von Apfel bis Zwiebelkuchen

Bei der Beschäftigung für Senioren kann man sich sehr gut an den Jahreszeiten orientieren. Der Herbst bietet zum Beispiel viele Möglichkeiten für Sinnesanregungen durch Spaziergänge, Rezepte oder Spiele mit Naturmaterialien. Aber auch das Gedächtnistraining oder Gymnastik- Übungen für Senioren können mit ein paar Ideen herbstlich kreativ gestaltet werden.
Wir haben 100 Ideen zusammengestellt, die Sie bei der Beschäftigung für Senioren im Herbst einsetzen können.

Beschäftigung für Senioren im Herbst. 100 Ideen – Von Apfel bis Zwiebelkuchen

  1. Herbstfeste. Mann soll die Feste feiern wie sie fallen. Das Herbstfest ist bei vielen Senioren ein beliebtes Fest im Jahreskreis. Mit Zwiebelkuchen, Tanzen, Federweißer, Schunkeln, Trauben, Herbstliedern und frisch gebackenem Pflaumenkuchen kann man die goldene Herbstzeit gut und stimmungsvoll einläuten. Ideen für die Gestaltung eines Weinfestes finden Sie hier
  2. Gedächtnisspiele. Spielerisch das Gedächtnis trainieren – das ist ein wichtiger Punkt für ein erfolgreiches Gedächtnistraining. Zu dem Thema Herbst sind bei uns zahlreiche Gedächtnisspiele erschienen. Herbstliche Gedächtnisspiele finden Sie unter Anderem für den November, für das Gedächtnistraining im Oktober, und auch für Ihre Beschäftigungsangebote im September.
  3. Basteln mit Kastanien. Kastanien sind wohl die schönsten und natürlichsten Bastelmaterialien im Herbst. Kastanien in der Hand wecken sofort Erinnerungen an das Kastanien sammeln in der Kindheit und an den Duft von feuchtem Waldboden. Das Basteln mit Kastanien ist außerdem zeitlos und bereitet Jung und Alt viel Freude. Die schönsten Ideen für das Basteln mit Kastanien finden Sie hier.
  4. Außenseiter-Übungen. Was gehört dazu und was past gar nicht in diese Liste? Bei Außenseiter-Übungen werden Wörter gesucht, die augenscheinlich nicht in eine bestimmte Sammlung von Wörtern passen. Da das Erntedankfest für viele Senioren fest in den Jahreskreis gehört, können wir Ihnen für das Gedächtnistraining eine Außenseiter-Übung zu dem Thema Erntedank anbieten. Das Arbeitsblatt für Senioren zu dem Thema Erntedank finden Sie hier.
  5. Bewegungsgeschichten mit Tüchern. Bewegungsgeschichten bringen eine schöne Abwechslung in die Sitzgymnastik mit Senioren. Bewegungsgeschichten, bei denen die Teilnehmenden den Text mit bunten Tüchern untermalen, machen besonders viel Freude und bringen Schwung in die Beschäftigungsangebote. Herbstliche Bewegungsgeschichten finden Sie unter Anderem zu den Themen Pflaumenkuchen backen und Kastanien sammeln.
  6. Übungen zu Mittelwörtern. Eine weitere Gedächtnisübung mit Bezug zur goldenen Jahreszeit. Bei dieser Art von Übung werden jeweils zwei Wörter vorgegeben, die durch ein sinnvolles drittes Wort verbunden werden sollen. Mit dem dritten Wort ergeben sich so zwei neue, zusammengesetzte Wörter. Eine Beispiel-Übung zu dem Thema Herbst finden Sie hier.
  7. Das große Herbstquiz. In unserem großen Herbstquiz finden Sie 50 kostenlose Rätselkarten mit Fragen zu Herbstliedern, Herbstgedichten, Herbstfrüchten, Bauernregeln, dem Wetter im Herbst, Rezepten, und, und, und. Die Rästelkarten für Senioren können einfach ausgedruckt werden. So macht Gedächtnistraining einfach Spaß! Die 50 kostenlose Rätselkarten können Sie sich hier ansehen.
  8. Übungen mit Sprichwörtern. Sprichwörter und Redwendungen kennen die heute lebenden Senioren „wie ihre eigene Westentasche“. Fast alle Menschen dieser Generation sind mit Sprichwörtern groß geworden, die immer noch so gut im Langzeitgedächtnis gespeichert sind, dass sie immer und überall einfach abgerufen werden können. Das ist ein wahrer Erfolgsgarant für diese Art von Übung – auch bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz. Ein Beispiel für eine Sprichwort-Übung für das Gedächtnistraining im Herbst finden Sie hier!
  9. Gemeinsam Backen. Können Sie sich noch erinnern? An den Duft von frisch gebackenem Pflaumenkuchen? An Apfelkuchen mit Zimt? An das Teig kneten mit bloßen Händen? Und was ist mit dem Geschmack von warmem Zwiebelkuchen auf der Zunge? Backen ist nicht nur ein sinnliches Erlebnis für den Gaumen. Die wohlbekannten Düfte, das Teig kneten und das Verlesen von Obst oder Gemüse wecken wundervolle Erinnerungen, die wir mit dem jeweiligen Erlebnis verbinden. Diese machen aus dem Angebot, gemeinsam zu Backen, eine Wahrnehmungsreise mit allen Sinnen. 5 Backrezepte für den Herbst haben wir hier zusammengestellt.
  10. Reihenfolge-Übungen. Die Blätter erst sammeln oder erst trocknen? Viele Senioren, besonders mit einer beginnenden Demenz, haben öfters Schwierigkeiten, Handlungsabläufe oder den Ablauf einfacher Vorgänge, in die richtige Reihenfolge zu bringen. In unseren Reihenfolge-Übungen müssen Sätze auf einem Arbeitsblatt wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Beispiele zu den Themen Erntedank und Herbst finden Sie unter dem entsprechenden Link.
  11. Bekannte Liedtexte. Die Texte von Herbstliedern sind den heutigen Senioren wohlbekannt. Zudem machen Lieder und Musik erfahrungsgemäß alle Beschäftigungsangebote für Senioren zu einem schönen Erlebnis – für die Senioren, deren Angehörige und die Betreuenden. Deshalb ist es auch schon lange kein Geheimnis mehr, dass der Einsatz von Musik, zum Beispiel in Gedächtnistrainingseinheiten, eine belebende und konzentrationsfördernde Wirkung hat. Ein Arbeitsblatt zu dem Lied „Bunt sind schon die Wälder“ können Sie hier kostenlos ausdrucken.
  12. Mitsprechgedichte. Mitsprechgedichte gehören zur Zeit zu den beliebtesten Beschäftigungsangeboten in der Seniorenarbeit. Die kurzen Gedichte laden zum Mitmachen ein und verlängern so die Aufmerksamkeitsspanne der teilnehmenden Senioren. Die Reimform ermöglicht es auch Menschen mit Demenz, mit einem guten Gefühl an den Angeboten teilzunehmen. Die Fähigkeit, zu reimen, bleibt ihnen auch im Verlauf der Erkrankung sehr lange erhalten. **Mitsprechgedichte sind auf Mal-alt-werden.de schon sehr viele erschienen. Für die Herbstzeit können wir Ihnen die Mitsprechgedichte Eicheln. Ein Herbstgedicht zum Mitsprechen für Senioren, Wandern im Herbst. Ein Herbstgedicht zum Mitsprechen für Senioren und Der kleine Igel – Ein Herbstgedicht für Senioren zum Mitsprechen ans Herz legen…
  13. Kastanien sammeln. Spaziergänge an der frischen Luft sorgen für Bewegung, eine bessere Durchblutung des Gehirns, Regen die Sinne an und steigern das Wohlbefinden. Das Kastanien-Sammeln gehört zu den Klassikern im Herbst – für Jung und Alt. Gehen Sie mit den Senioren raus und schauen Sie sich Kastanien und Kastanienblätter an. Und lassen Sie sich die ein oder andere Geschichte vom Kastanien sammeln früher erzählen!
  14. Arbeitsblätter. Für diejenigen, die noch schreiben bzw. einen Stift halten können, sind Arbeitsblätter ideales Material für kleine Gedächtnisübungen. Das Führen des Stiftes fördert die Beweglichkeit der Finger und schult die Feinmotorik. Ein Arbeitsblatt für Senioren zu dem Thema Herbst finden Sie hier.
  15. Stichworträtsel. Vier Wörter, die ein gesuchtes Wort beschreiben. Mit jedem beschreibenden Wort rückt die Lösung näher. Ein spannendes Rätsel für Senioren, dass sich gut in das Gedächtnistraining integrieren lässt.Ein Beispiel für ein Stichworträtsel zu dem Thema Herbst können Sie sich hier ansehen.
  16. Herbstgedichte. Das wohl bekannteste Herbstgedicht ist wohl „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ von Theodor Fontane. Viele Senioren mögen es sehr, einem Gedicht zu lauschen. Was kann man auch schöneres machen, wenn es draußen langsam kälter, dunkler und nass wird? Bei einer Tasse Tee wird es noch gemütlicher. Auch wir haben schon viele kostenlose Herbstgedichte veröffentlicht. Unsere Gedichte rund um Kastanien, einen Zwetschgenbaum, oder auch das flinke Eichhörnchen können Sie sich unter dem entsprechenden Link anschauen.
  17. In Erinnerungen schwelgen. Wie war es früher im Herbst, als es Herbst wurde? Was musste zuhause getan werden? Wer hat mit Leidenschaft Kastanien gesammelt, Blätter getrocknet, oder ist mit Freude in Pfützen gesprungen? Erzählen Sie gemeinsam von Erinnerungen an die Herbstzeit… Tauschen Sie Rezepte und Bastelideen von früher aus. Was gibt es Schöneres, als gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen?
  18. Impulsgestützte Kurzaktivierungen. Auch mit Hilfe von impulsgestützten Kurzaktivierungen können Erinnerungen wach werden. Kurze Geschichten und Materialien zum Fühlen, Schmecken und Riechen machen vergangene Momente wieder erlebbar. Im Herbst bieten sich hier Themen wie Herbstfrüchte, Gemüsesorten, Kastanien sammeln, Laternen laufen, Drachen steigen, Waldspaziergänge, Kartoffelsuppe, Apfel- oder Pflaumenkuchen, Quittengelee und, und, und… an. Lesen Sie hier ein Beispiel.
  19. Liederrätsel. Mal eine andere Art Rätsel, in denen bekannte Lieder im Vordergrund stehen.Welche Lieder wurden hier herbstlich verfremdet?
  20. Blätter trocknen. Neben dem Kastanien sammeln eine weitere beliebte Beschäftigung im Herbst, die die meisten Senioren noch aus Kindertagen kennen. Einfach schöne Blätter auf kurzen Spaziergängen sammeln, pressen und trocknen lassen. Während des Sammelns der frischen Blätter oder dem ansehen der getrockneten Blätter können sich schöne Gespräche entwickeln.
  21. Reimrätsel. Diese Rätsel in Reimform machen wirklich fast allen Senioren viel Freude. Auch für Menschen mit Demenz sind sie eine gelungene Form eines Aktivierungsangebotes. Lesen Sie hier drei unserer herbstlichen Reimrätsel mit den Titeln Farben hat das Blatt, Drachen lachen, und Geranien und Kastanien.
  22. Kneten. Knete ausrollen, Kugeln formen, Schlangen oder Würste rollen – es gibt viele Möglichkeiten, wie Knete sinn- und lustvoll zum Einsatz kommen kann. Für die Herbstzeit, bietet es sich an, Figuren wie zum Beispiel einen Igel zu kneten. Dafür wird eine Kugel aus Knete gerollt, aus der an einem Ende später eine Spitze geformt wird. Mit einem Zahnstocher die Stacheln in die Knete gepikst, fertig ist der Knetigel. Mehr Ideen für das Basteln mit Senioren finden Sie unter diesem Link.
  23. Bewegungslieder. Bewegungen aktiv, selbstverständlich und mit Freude umsetzen. Dies sind nur einige Ziele, die man mit Hilfe von Bewegungsliedern umsetzen kann. Die bekannten Herbstlieder werden mit passenden Bewegungen untermalt – ein Bewegungsangebot für Körper, Geist und Seele. Hier zwei Beispiele: Wenn das Brot das wir teilen, und Spannenlanger Hansel.
  24. Fühlkisten. Kleine Gegenstände in Kisten mit Reis, Sand, Raps, Kirschkernen oder Kies versteckt, bieten interessante haptische Erlebnisse für Hände, Haut und Finger. Zum Thema Herbst eignen sich hier unter Anderem kleine Stöcke, Kastanien, Eicheln, Bucheckern oder andere kleine Herbstfrüchte, getrocknete Blätter (laminiert), und, und, und …
  25. Apfelmus kochen. Wer erinnert sich nicht an den Duft von frisch gekochten Äpfeln im Haus? Oder den Geschmack von selbst gemachtem Apfelmus? Schwelgen Sie gemeinsam in Rezepten für Apfelmus und Erinnerungen. Dazu haben wir ein Spiel vorbereitet: Äpfel schälen als Würfelspiel? So geht’s!
  26. Musik. Schöne Musik ist Balsam für die Seele. Wenn nichts mehr geht – mit Musik geht immer was! Nicht umsonst gelten Angebote mit Musik und/oder Gesang in der Seniorenarbeit als der Königsweg, mit dem man immer viele Menschen erreichen und begeistern kann. Besonders bei der Begleitung von Menschen mit Demenz kann man spüren, welche Kräfte und Emotionen Musik wecken kann. Lesen Sie dazu unseren Beitrag zu Herbstliedern!
  27. Einkaufen. Suchen Sie sich zu zweit oder in einer Kleingruppe typische Rezepte aus, die man im Herbst kocht oder backt. Gehen Sie gemeinsam einkaufen und besorgen Sie die Zutaten, die sie dafür benötigen. Ein Einkauf auf dem Wochenmarkt ist dabei ein besonders schönes Fest für die Sinne. Eine passende Entspannungsgeschichte dazu finden Sie übrigens hier.
  28. Kreatives Gestalten. Malen, Schneiden, Kleben, Nähen, Kneten, Hämmern, Formen… Kreatives Gestalten hat viele Facetten. Der Herbst bietet besonders viele und schöne Möglichkeiten, auch Naturmaterialien in Bastelarbeiten mit einzubeziehen. 5 Bastelideen für den Herbst aus dem Netz
  29. Bewegungsspiele mit Kastanien. Mit ein wenig Kreativität lassen sich Kastanien gut in die Sitzgymnastik einbauen und kleine Spiele gestalten. Die Spiele haben einen ganz besonderen Aufforderungscharakter, so dass die Bewegungen von den teilnehmenden Senioren natürlich und effektiv ausgeführt werden.  2 Bewegungsspiele mit Kastanien für die Sitzgymnastik mit Senioren im September
  30. Puzzle selber machen. Eine gute und vor allem deutlich kostengünstigere Alternative zu den üblichen im Handel erhältlichen Spielen und Puzzlen. Warum wir unsere Spiele für alte Menschen so gerne selber machen? Weil Sie dann genau zu dem Thema passen, das wir gerade behandeln und wir sie ganz genau auf die Fähigkeiten unserer Senioren zuschneiden können.  Hier können Sie sich ansehen, wie man ein Apfel-Puzzle aus Eisstielen ganz einfach selbst gestalten kann.
  31. Salzteig. Auch das Kneten, Formen, Schneiden, Backen und Bemalen von Salzteig bietet viele Möglichkeiten in der Beschäftigung mit Senioren. Im Herbst kann man ein schönes Blättermobile aus Salzteig gestalten. Die Bastelanleitung dafür finden Sie hier.
  32. Oktoberfest. Ende September feiert München sein traditionelles Oktoberfest auf der Theresienwiese. Was als bayerisches Volksfest begann, hat längst auch seine Tradition in anderen Regionen Deutschlands gefunden. Ein passendes Mitsprechgedicht für das Oktoberfest finden Sie hier.
  33. Sitztanz. Sitztänze gehören in der Sitzgymnastik für Senioren mit zu den beliebtesten Bewegungsangeboten. Auf Mal-alt-werden.de finden Sie eine große Auswahl an Sitztänzen, die Sie gut mit Senioren umsetzen können. Lesen Sie hier unser Interview dazu.
  34. Sortierspiele. Auch Sortierspiele können ganz leicht und kostengünstig selbst gemacht werden. Besonders für die Jahreszeiten kann man kreative Sortierspiele gestalten, oft auch mit klassischen Naturmaterialien. 3 Sortierspiele für Senioren im Herbst finden Sie hier.
  35. Bildbetrachtungen. Fotos, Bilder aus Zeitschriften, Kalenderseiten… Sie alle bieten tolle Anregungen für die Biografiearbeit. Bilder wecken Erinnerungen und laden zum Erzählen ein. Laden Sie Ihre Senioren dazu ein.
  36. Anagramme. Anagramme sind gute Übungen für das Gedächtnistraining. Sie schulen vor allem die Konzentration und die Kreativität der Teilnehmenden. Beispiele finden Sie in den Beiträgen 5 herbstliche Anagramme im Monat September und Ein herbstliches Anagramm als Übung für das Gedächtnistraining.
  37. Kaffeekränzchen. Die Zeit genießen, Ruhe erleben, sich vom Kaffeeduft verwöhnen lassen, im Hier und Jetzt sein, vielleicht auch gemeinsam in Erinnerungen schwelgen. Wo gehen diese Dinge besser, als bei einem gemütlichen Kaffeekränzchen? Im Herbst können Sie diese Angebote mit jahreszeitlichen Spezialitäten gestalten. Hierfür eignen sich beispielsweise Kuchen mit Äpfeln, Birnen, Zwetschgen oder Kirschen, Kaffee, Früchtetees und auch mal ein Glas Bowle.
  38. Klassische Bewegungsgeschichten. In dieser Art Bewegungsgeschichten werden die Bewegungen, die im Text beschrieben sind, mit passenden Bewegungen untermalt. Das ist Gymnastik, die Freude macht und die Beweglichkeit fördert. Klassische Bewegungsgeschichten zu dem Thema Herbst sind beispielweise die Geschichten Flieg Drache, flieg. und Auf der Wies’n.
  39. Birnen. Kompott, Kuchen, eingeweckt, frisch auf die Hand, in Schnaps eingelegt… oder wie mögen Sie Birnen am Liebsten? Birnen gehören zur Herbstzeit zu den beliebtesten Obstsorten. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, gemeinsam mit den Senioren eine Speise mit Birnen zu backen oder zu kochen? Nebenbei werden eifrig Rezepte, Tipps und Tricks aus der Küche ausgetauscht.
  40. Zahlenspiele. Die kleinen Gedächtnisübungen mit Materialien zum Anfassen machen das Gedächtnistraining im wahrsten Sinne des Wortes greifbarer. Zudem sind sie gut zu organisieren und meist mit Dingen aus dem Alltag oder einfachen Zahlenkarten zu gestalten. Ein Beispiel mit drei verschiedenen Zahlenspielen für den September finden Sie hier.
  41. Bewegungsgedichte. Eine weitere Möglichkeit, Bewegungseinheiten anregend zu gestalten. Einfache Bewegungen untermalen kurze Texte. Das könne sowohl klassische Gedichte sein, als auch neu gedichtete Verse. Der Drache fliegt ist ein Beispiel für ein Bewegungsgedicht.
  42. Klassische Rätsel. Rätsel möchten gelöst werden: Eine Frage und drei Antwortmöglichkeiten, von denen eine die richtige Lösung ist. Zwei unserer klassischen Rätsel für den Herbst drehen sich um das Drachen steigen lassen und um Kastanien.
  43. Hauswirtschaftliche Betätigungen. Die meisten Hausfrauen haben früher im Herbst eingekocht, eingeweckt, Obstkuchen, Brot und Gemüseaufläufe gebacken. Nutzen Sie diese Erinnerungen und Erfahrungen für Ihre Beschäftigungsangebote und bieten Sie vertraute Handlungen und Aufgaben an. Eine beliebte Idee ist das Apfelmus kochen.
  44. Aktivierungskarten. Die handlichen Karten passen in jede Tasche, so haben Sie in vielen Begegnungen in Ihrem Alltag die passenden Aktivierungsimpulse dabei. Kostenlose Aktivierungskarten für den Herbst können Sie sich unter diesem Link ausdrucken.
  45. Tastbretter. Tastbretter kann man speziell zu den Jahreszeiten wunderbar mit Naturmaterialien gestalten. Für den Herbst kommen zum Beispiel verschiedene Blätter, Kastanien, Eicheln, Bucheckern, etc., Zweige, getrocknetes Obst und frisches Moos in Frage.
  46. Gedichte, Gedichte, Gedichte. Herbtszeit ist auch Vorlesezeit. Wenn es draußen früh dunkel wird und  manchmal sogar noch regnet, tut es gut, sich gemeinsam hinzusetzen, und es sich bei einer Tasse Tee gemütlich zu machen. Eine große Auswahl an Herbstgedichten finden Sie in dem Beitrag  Herbstgedichte. Klassisch, mit Bewegung und zum Mitsprechen.
  47. 3-Minuten-Geschichten. Kurze Geschichten sind ideal für Senioren mit einer eingeschränkten Aufmerksamkeitsspanne. 3-Minuten-Geschichten greifen biografische Themen auf, die den Senioren von früher gut bekannt sind. 3-Minuten-Geschichten eignen sich von daher auch gut als Einstieg in die Erinnerungsarbeit. Die Geschichte Kürbislaternen ist eine unserer 3-Minuten-Geschichten für den Herbst.
  48. Sprichworträtsel. Da Sprichwörter bei den heute lebenden Senioren so beliebt sind, eignen sie sich auch wunderbar für Gedächtnistrainingseinheiten. Rätsel mit Sprichwörtern kann man ganz leicht zu verschiedenen Themen gestalten. Hier finden Sie eine Beispiel für den Herbst.
  49. Erntedank. Am ersten Sonntag im Oktober wird traditionell das Erntedankfest gefeiert. Auch wenn es in den heutigen jungen Generationen nicht mehr so regelmäßig und groß gefeiert wird wie früher, ist das Erntedankfest für Senioren ein wichtiges Fest im Jahreskreis.
  50. Um die Ecke denken. Diese Rätsel für das Gedächtnistraining sorgen bei fitteren Senioren für gute Unterhaltung. Hier kann Jeder miträtseln… Hätten Sie’s selbst gewusst? Hier geht’s zum Herbst-Rätsel um die Ecke gedacht
  51. Sprichwortgeschichten. Sprichwörter in Geschichten verpackt – das ist das Erfolgsrezept unserer Sprichwortgeschichten. Bei diesen Geschichten können die Senioren aktiv mitwirken. „Der Herbst ist da“ ist eine Sprichwortgeschichte für September, Oktober und November…
  52. Reimwort-Rätsel. Reimen macht Freude und ist vielen Senioren noch von früher vertraut. Übungen mit Reimen eignen sich zudem gut für Gedächtnisübungen mit Menschen mit Demenz. Hier finden Sie ein  Reimwort-Rätsel für den Herbst für Ihre Aktivierungsangebote.
  53. Sütterlin. Wer kann’s noch? Nicht mehr die meisten, aber dennoch viele Senioren beherrschen es, Wörter und kurze Sätze in Sütterlin zu lesen. Den Satz Bunt sind schon die Wälder gibt es hier in Sütterlin zum Ausdrucken
  54. Naturmaterialien. Besonders im Herbst macht es viel Freude, in Feldern und Wäldern spazieren zu gehen und Schätze aus der Natur zu sammeln. Die schönsten Kurzaktivierungen lassen sich mit Naturmaterialien gestalten. Anregungen gibt es hier.
  55. Kürbis. Ob Suppe, Auflauf, Brot oder zu Dekorationszwecken in der Herbstzeit – Kürbisse sind äußerst vielseitig und gehören einfach zum Herbst dazu. Ein „Rezept“ für einen Buchstabensalat rund um den Kürbis finden Sie hier.
  56. Richtig oder falsch? Stimmt die Aussage oder nicht? Wer die richtige Antwort nicht kennt, muss raten. Bei dieser Übung sind ein wenig Flexibilität, Einschätzungsvermögen und Gefühl gefragt…Das folgende Quiz aus der Reihe Wahr oder falsch? dreht sich rund um den Herbst.
  57. Wortsammlungen. Wie viel Wörter fallen Ihnen ein, die zu dem Thema „Herbstspaziergang“ passen?  Hier gibt es einige Beispiele.
  58. Herbstlieder. Herbstlieder kennen die Senioren noch von früher. Die meisten von Ihnen sind auch im hohen Alter noch recht textsicher und singen kräftig mit. Nicht zu Unrecht gehören musikalische Beschäftigungsangebote mit zu den beliebtesten Programmpunkten unter der Woche. Drei bekannte Herbstlieder für Senioren und Menschen mit Demenz finden Sie hier.
  59. 10-Minuten-Aktivierungen. Das Konzept von Ute Schmidt-Hackenberg hat sich jetzt schon lange bewährt. Grundlage jeder 10-Minuten-Aktivierung ist eine Aktivierungskiste mit vielen verschiedenen Materialien zum Ansehen, Anfassen und/oder Riechen. Themenbeispiele für herbstliche 10-Minuten-Aktivierungen sindunter Anderem Gemüse und Obst im Herbst und Kastanien.
  60. Biografische Fragen. Können den Einstieg in biografiebezogene Gespräche erleichtern und Gruppengesprächen einen roten Faden verleihen. Mit diesen biografischen Fragen sind Sie gut für Gruppenangebote für Senioren im Herbst vorbereitet: Biografische Fragen zum Thema Herbst.
  61. Früchte Ausschneiden. Die motorischen Einschränkungen, zum Beispiel in den Händen und Fingern, nehmen im Alter oft zu. Was allerdings kein Grund ist, die feinmotorischen Aufgaben im Alltag jemand anderem zu überlassen. Im Gegenteil – regelmäßige feinmotorische Übungen können die Einschränkungen mindern. Bieten Sie zum Beispiel Aufgaben zum Schneiden an. Schöne Ergebnisse können mit Bastelarbeiten erzielt werden. Eine Ideen mit Äpfel und Birnen finden Sie hier.
  62. Wortfindungsübungen. Wie viele Wörter fallen Ihnen ein, die „Laub“ beinhalten? Oder „Herbst“? Wortfindungsübungen mit zusammengesetzten Wörtern können gut im Gedächtnistraining mit Senioren eingesetzt werden. Beispiele für Wörter mit Laub und Wörter mit Herbst stellen wir Ihnen unter dem entsprechenden Link vor.
  63. Basteln mit Wolle. Wolle ist immernoch ein Klassiker unter den Bastelmaterialien für kreative Aktivierungsangebote. Einfache, aber originelle Ideen für das Basteln mit Wolle finden Sie zum Beispiel in den Bastelanleitungen für ein Eulenbaby und einen Apfelbaum.
  64. Zuordnungsspiele. Diese Spiele können entweder in der klassischen Memo-Variante gespielt werden oder wirklich nur als einfache Zuordnungs-Übung mit offenen Karten. Ein Zuordnungsspiel für den Herbst zum Ausdrucken haben wir vorbereitet.
  65. Wortgitter. Sie sind knifflig und können durchaus spannend sein. Wortgitter gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Ein Arbeitsblatt mit einem Wortgitter für Gedächtnisübungen im Herbst finden Sie hier.
  66. Bowle. Macht sich nicht nur auf Festen immer gut! Selbst gemacht und mit Früchten der Saison schmeckt sie besonders lecker. Lassen Sie sich bei der Zubereitung von den Senioren gerne helfen! Ein Rezept für alkoholfreie Apfelbowle finden Sie hier.
  67. Kreatives Gestalten mit Blättern. Es gibt viele kreative Ideen, gesammelte Blätter in Bastelarbeiten zu integrieren. Die folgende Bastelanleitung ist eine herbstliche, und mal etwas andere Idee für einen Negativdruck mit Blättern.
  68. Kurzgeschichten. Die kurzen Texte eignen sich zum Vorlesen, als Einstieg in Aktivierungsstunden oder als Einleitung in biografiebezogene Gespräche. Manchmal werden Kurzgeschichten auch in die Gestaltung von Gottesdiensten mit einbezogen. 4 Beispielgeschichten können Sie sich hier durchlesen.
  69. Würfelspiele. Das klassische, vertraute Würfeln mit ein paar Natur- oder Wahrnehmungsmaterialien kombiniert, schafft Neugier und motiviert die Teilnehmenden, mitzumachen. Möglichkeiten, Würfelspiele kreativ zu gestalten, gibt es viele. Hier eine Idee mit Kastanien.
  70. Sitzgymnastik mit Kastanien. Materialien wie Bälle, Tücher, Seile, Ballons usw. kennen wir aus den alltäglichen Bewegungseinheiten mit Seniorengruppen. Doch warum nicht auch hier Materialien aus der Natur einsetzen? Bieten Sie Sitzgymnastikübungen mit Kastanien an und die Senioren wissen sofort, in welcher Jahreszeit sie sich gerade befinden…
  71. Rezepte von früher. Ob Klassiker oder ein ganz besonderes Familienrezept – es macht Spaß, Rezepte von früher auszutauschen und sich in dem Zuge evtl. sogar von neuen Ideen inspirieren zu lassen. An vielen Rezepten und Gerichten hängen auch viele Familiengeschichten… Hören Sie zu!
  72. Gedächtnisübungen. Übungen für ein erfolgreiches Gedächtnistraining sollten unterhaltsam, abwechslungsreich, an die Fähigkeiten der Teilnehmenden angepasst sein und wenn möglich auch noch biografisch relevante Themen bearbeiten. Das hört sich kompliziert an, lässt sich in der Praxis aber dennoch erfahrungsgemäß gut umsetzen. Eine Übersicht an Übungen für das Gedächtnistraining zum Thema Wald haben wir hier zusammengestellt.
  73. Leitern. Besonders im Herbst sind sie gefragt: Ob zum Äpfel, Kirschen, Birnen oder Zwetschgen Pflücken, die Leiter ist ein hilfreiches Utensil in manch einem Garten. Vielleicht erinnern sich die Senioren an eine (hoffentlich) lustige Geschichte mit einer Leiter? Wie man das Lied „Ich hol mir eine Leiter“ in Bewegungseinheiten einsetzen kann, können Sie sich hier ansehen.
  74. Gedächtnistraining mit fitten Gruppen. Für fittere Seniorengruppen gibt es spezielle Gedächtnisübungen, die ein wenig kniffliger sind. Ein Beispiel hierfür sind Übungen, in denen Mittelwörter gesucht werden. In dieser Übung für Fitte geht es um Kastanien.
  75. Bastelarbeiten. Gerade im Herbst gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten für das Basteln mit Seniorengruppen. Ob Türschilder, Fensterdekoration, Tischkärtchen, Teelichter oder Laternen, Bastelarbeiten mit Wolle, Tonpapier, Seide, Stoffen, Salzteig oder Naturmaterialien – Ideen gibt es viele. Und die Richtige für Ihre Seniorengruppe ist bestimmt mit dabei. 4 tolle Ideen für das Basteln mit Senioren im Herbst, die wir im Netz gefunden haben, finden Sie hier.
  76. Wald. Kastanien, Blätter, Eicheln und andere Herbstfrüchte findet man am besten auf Waldspaziergängen. Wenn möglich, nehmen Sie Ihre Senioren mit auf solche Spaziergänge. Wenn das aus verschiedenen Gründen nicht geht, bringen Sie den Wald einfach mit nach Hause oder in die Einrichtung. Begegnungen mit Naturmaterialien können besonders für Bettlägerige eine wahre Bereicherung sein. Lesen Sie dazu unser Interview. Eine 10-Minuten-Aktivierung zum Thema Wald finden Sie hier.
  77. Vorlesen. In Ruhe etwas vorgelesen bekommen, das ist in der heutigen, schnelllebigen Zeit ein großes Geschenk. Gönnen Sie den Senioren, aber auch sich selbst diese wertvollen Minuten. Ob Gedichte, Erzählungen oder Geschichten – das Angebot ist vielfältig und auch die Themenauswahl ist mittlerweile sehr breit gefächert. Besonders Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, profitieren von diesen Angeboten. In der folgenden Übersicht finden Sie 10 kostenlose Herbstgedichte zum Vorlesen für Menschen mit Demenz.
  78. Schätz-Übungen. Schätzübungen passen gut in das Gedächtnistraining mit fitteren Gruppen, da die Teilnehmenden in diesem Fall noch einen Bezug zu Zahlen haben und Einschätzen können müssen. Ein ganz einfaches Herbst-Spiel zum Schätzen, das für gute Unterhaltung sorgt, ist das Spiel Kastanien schätzen.
  79. Herbstgeschichten. Neben Herbstgedichten eignen sich natürlich auch Herbstgeschichten für Vorleserunden mit Senioren und Menschen mit Demenz. Sechs Herbstgeschichten für gemütliche Stunden können Sie sich hier durchlesen.
  80. Kartoffelernte. Späte Sorten werden auch noch zum Herbstanfang geerntet. Fragen Sie Ihre Senioren, wer früher bei der Kartoffelernte geholfen hat und wer vielleicht sogar einen eigenen Kartoffelacker bewirtschaftet hat. Rezepte mit Kartoffeln passen auch gut in Aktivierungseinheiten im Herbst. Eine passenden Bewegungsgeschichte gibt es hier.
  81. Fantasiereisen. Auch Entspannungseinheiten werden in der Seniorenarbeit gerne angenommen. Mit Hilfe von speziell dafür geschriebenen Fantasiereisen kann es den Zuhörern gelingen, ein wenig zur Ruhe zu kommen. Eine Fantasiereise für den Herbst können Sie sich hier ansehen.
  82. Kirchenlieder. Viele klassische, traditionelle Herbstlieder sind tatsächlich Kirchenlieder. In der Herbstzeit haben sich die Menschen früher Zeit genommen, um „Danke“ zu sagen. Danke für die Ernte und danke für Gottes Gnade, dass sie so reich beschenkt worden sind. Viele Kirchenlieder gibt es von daher zum Erntedankfest. Beispiele hierfür sind die Lieder „Brich mit den Hungrigen dein Brot“, „Der Herr ist mein Hirte“ und  Wir pflügen und wir streuen.
  83. Herbstblumen. Mit ihnen zeigt die Natur noch einmal ihre ganze Kraft. Herbstblumen verleihen der Herbstzeit noch einmal Lebendigkeit, die dann langsam in den Winter übergeht… Sammeln Sie mit den Senioren in einer kleinen Gedächtnisübung Herbstblumen und bringen Sie vielleicht einen kleinen Strauß zum Ansehen und daran riechen mit. Eine passende Bewegungsgeschichte rund um Herbstblumen finden Sie hier.
  84. Übungen mit gespiegelten Buchstaben. Mit ein klein wenig Konzentration gelingt diese Gedächtnisübung sehr gut. Das Arbeitsblatt zum Ausdrucken bekommen Sie hier: Gespiegelte Buchstaben zu dem Thema Herbst.
  85. Schüttelsätze. Wie müssen die Wörter zusammengesetzt werden, damit aus ihnen ein sinnvoller Satz entsteht? Die Lösung kann auf das Arbeitsblatt geschrieben werden. Das Arbeitsblatt “Schüttelsatz” hier ausdrucken.
  86. Basteln mit Naturmaterialien. Auch mit ganz verschiedenen Materialien aus der Natur kann man schöne Bastelarbeiten erstellen. Collagen sind ein schöner Hingucker, man kann eigentlich nichts falsch machen und das Gestalten innerhalb einer Gruppe fördert die Kommunikation und Interaktion unter den „Künstlern“.  Ein Herbstportrait hier ansehen.
  87. Rätsel für Menschen mit Demenz. Müssen natürlich immer sorgfältig ausgewählt werden, um die Teilnehmenden nicht zu überfordern. Wichtig ist, dass man die Rätselfragen oder Aufgaben themenbezogen gestaltet und unbedingt die biografischen Hintergründe berücksichtigt. Rätselfragen für den September finden Sie hier.
  88. Die Fantasie anregen. Auch im Alter ist es wichtig, die Kreativität und die Fantasie zu fördern. Mit Arbeitsblättern, die von den Senioren selbst bearbeitet werden können, und passenden Materialien zum anschauen und anfassen kann man beides anregen. Das Arbeitsblatt zum Thema Herbst hier ansehen.
  89. Sätze formulieren. Wenn man im Alter weniger spricht, fällt es den Betroffenen oft schwerer, ganze Sätze zu formulieren. Mit dieser Übung zum Thema Herbst kann man auch diese Fähigkeit wieder trainieren. Das Arbeitsblatt dazu hier ausdrucken.
  90. Pflaumenkuchen backen. „Das hat meine Oma früher schon immer gemacht…“. Pflaumenkuchen backen weckt Erinnerungen, regt die Sinne an und ist einfach ein Genuss, der unbedingt in den Herbst gehört. Das Rezept Pflaumenkuchen aus der Springform hier ansehen.
  91. Assoziationen. Was verbinden Sie mit dem Herbst? Was fällt Ihnen bei dem Wort Herbstblumen ein? Übungen, die das Gedächtnis fordern, verbessern langfristig die Leistungen unseres Gehirns. Auch für Senioren sind diese Übungen noch sehr wichtig. Die beiden Arbeitsblätter unterstützen Sie bei der Gestaltung der Gedächtniseinheiten.
  92. Strukturieren. Auf diesen Arbeitsblättern für das Gedächtnistraining sind jeweils mehrere Wörter abgedruckt, die in zwei Gruppen unterteilt werden sollen. Zudem werden die beiden passenden Oberbegriffe gesucht. Ein Arbeitsblatt mit Begriffen zum Thema Herbst haben wir hier vorbereitet.
  93. Buchstaben-Rätsel. Bei diesen Übungen fehlen jeweils zwei Buchstaben in einem Wort. Können die Senioren trotzdem herausfinden, um welche Wörter es sich handelt? Ein Buchstabenrätsel für die Herbstzeit finden Sie hier.
  94. Buchstabensalat. Hier fehlen keine Buchstaben, sie sind nur mächtig durcheinandergewürfelt worden. Auf dem Arbeitsblatt können die erkannten Wörter einfach eingetragen werden. Ein Beispiel.
  95. Fensterbilder. Auch früher schon waren die Fenster vieler Wohnungen und Häuser mit Fensterbildern geschmückt, die sich an den Jahreszeiten, oder auch Festen und Feiern im Jahreskreis orientiert haben. Seniorinnen und Senioren, die früher gerne gebastelt haben, kann man auch im Alter immer wieder Bastelarbeiten anbieten. Die so entstandenen Fensterbilder, können Gemeinschaftsräume, Schlafzimmer und das eigene Zuhause schmücken. Eine Bastelanleitung für einen Herbstkranz als Fensterbild hier ansehen.
  96. Tastspiele. Tastspiele machen nicht nur viel Freude. Sie regen die Kreativität an, fördern die Fantasie und schulen die Wahrnehmung.  Hier geht es zur Idee für ein Wahrnehmungsspiel.
  97. Basteln mit Tonpapier. Der Klassiker unter den Bastelmaterialien. Ob bunt oder einfarbig, dünn oder dick, mit Tonpapier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Ein süßes Eichhörnchen aus Tonpapier können Sie hier nachbasteln.
  98. Goldener Herbst. Tiefrote und orangefarbene Blätter, die sich mit leichtem Wind in warmer, gelb-goldener Sonne bewegen. Das und noch andere Bilder zeigen, wie schön der Herbst doch sein. Welche schönen Erinnerungen haben die Senioren an den Herbst? Eine Aktivierungsstunde zum goldenen Herbst finden Sier hier.
  99. Spaziergänge. Ein Gang an der frischen Luft belebt Körper und Geist. Erinnern Sie sich noch an den Duft von frischem, feuchtem Laub auf ihrem letzten Herbstspaziergang? Oder die leuchtenden Farben der sich verfärbenden Blätter? Schenken Sie den Senioren Zeit mit einem Spaziergang. Eine passende  10-Minuten-Aktivierung zum Thema Herbstspaziergang finden Sie hier.
  100. Zwiebelkuchen. Kräftig, deftig und selbst gemacht – so schmeckt Zwiebelkuchen am Besten. Und er gehört einfach in die Herbstzeit. Zum Nachbacken haben die Senioren bestimmt Rezeptideen in petto. Ansonsten gibt es unzählige Rezepte im Netz zu finden.



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Herbstlieder: Mit Musik Herbstgefühle wecken

Herbstlieder handeln meistens von der Ernte, von Feldern, von Wetter und Dankbarkeit. In der Arbeit mit Senioren, bleibt man meist bei den drei bekanntesten Herbstliedern hängen:

  1. Bunt sind schon die Wälder
  2. Wir pflügen und wir streuen
  3. Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn

 

Weitere Ideen für Lieder rund um den Herbst

Natürlich gibt es auch noch weitere Lieder für den Herbst. Einige davon sind nicht direkt „Herbstlieder“ lassen sich aber trotzdem gut in thematische Musikrunden einbauen. Andere sind den Senioren vielleicht nicht so bekannt, haben sich aber trotzdem durch eine einfache Musik und einen schönen Text in der Seniorenarbeit bewährt. Hier unser Überblick:

  1. Brich mit dem Hungrigen dein Brot. Ist ein klassisches Kirchenlied. Die Kantate stammt von Johann Sebastian Bach und lässt sich durch das Thema „Brot“ gut mit dem Thema Ernte verbinden und somit auch als Herbstlied einsetzen.
  2. Wenn das Brot das wir teilen. Ist ein eher modernes Kirchenlied aus den 80er Jahren. Auch hier ergibt sich die Einsetzbarkeit als Herbstlied aus der Thematik „Brot“.
  3. Danke für diesen guten Morgen. Ein weiteres eher modernes Kirchenlied ist „Danke für diesen guten Morgen“. Es ist meiner Erfahrung nach auch bei Senioren sehr beliebt. Die Ernte im Herbst ist immer auch mit dem Erntedankfest und damit auch mit dem Danken verbunden.
  4. Es klappert die Mühle am rauschenden Bach. Sehr, sehr bekannt und auch wunderbar als Herbstlied geeignet ist das Lied „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“. Bei diesem Lied kann, wie in den ersten beiden Liedern auch, Bezug auf die Ernte genommen werden.
  5. Der Herbst ist da. Ist ein Kinderlied von Hans-Reinhard Franzke. Den gesamten Text des Liedes finden Sie hier.Der Text ist fröhlich beschwingt und eignet sich unserer Meinung nach auch für den Einsatz in der Seniorenarbeit.
  6. Hejo, spann den Wagen an. Das Lied wird sehr gerne als Kanon gesungen und kann auch wunderbar mit Bewegungen untermalt werden. Auch bei diesem Herbstlied dreht sich alles um die Ernte, die in diesem Fall vor dem Regen gerettet werden muss.
  7. Ich hol mir eine Leiter. Das Lied ist als Bewegungslied konzipiert und stammt aus der Feder von Wolfgang Hering. Es ist eigentlich ein Kinderlied. Ob es sich auch für den Einsatz in der eigenen Gruppe eignet, muss jeder selbst entscheiden.
  8. In meinem kleinen Apfel. Die Melodie zu „In meinem kleinen Apfel“  stammt von Wolfgang Amadeus Mozart (Zauberflöte) und der Text ist vielen Senioren bekannt. Es eignet sich ebenfalls gut als Herbstlied rund um die Ernte.

Noch mehr Herbstlieder?

Alle Ideen rund um Herbstlieder, die bereits auf Mal-alt-werden.de erschienen sind, finden Sie hier. Neue Ideen rund um Herbstlieder erscheinen jedes Jahr in den Monaten September und Oktober. Wenn Sie über diese und andere neue Beiträge von Mal-alt-werden.de informiert werden möchten, dann empfehlen wir Ihnen unseren Newsletter zu bestellen oder uns bei Facebook zu besuchen.

Klassische Herbstlieder gibt es nicht ganz so viele. Trotzdem sind uns noch viele Lieder eingefallen, die man zu den Themen Herbst und Ernte einsetzen kann. Kennen Sie weitere Herbstlieder, die sich für den Eindatz in der Seniorenarbeit eignen? Hinterlassen Sie doch einen Kommentar. Wir würden uns freuen!



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Brich mit den hungrigen dein Brot. Ein Bewegungslied für Senioren zum Erntedank

Das bekannte Kirchenlied Brich mit den hungrigen dein Brot* wird besonders im Herbst oft in Gottesdiensten rund um das Erntedankfest gesungen. Vielen regelmäßigen Kirchgängern ist das Lied auch als begleitende Musik während der Kommunion bzw. des Abendamahls vertraut.
Für Ihre Bewegungseinheiten in der Seniorenrbeit im Herbst und/oder zum Thema Erntedank haben wir „Brich mit den hungrigen dein Brot“ mit passenden Bewegungen untermalt. So ist daraus ein Bewegungslied entstanden.
Den Text zu „Brich mit den hungrigen dein Brot“ dürfen wir aus urheberrechtlichen Gründen nicht abdrucken. Sie finden ihn aber beispielsweise unter dem Link Brich mit den hungrigen dein Brot oder natürlich in den gängigen Gesangbüchern.
In jeder Textzeile haben wir uns ein Stichwort herausgesucht, zu dem von den Senioren passende Bewegungen gemacht werden können. Die jeweiligen Stichwörter finden Sie unten – in der richtigen Reihenfolge sortiert. Da die Stichwörter regelmäßig im Text wiederholt werden, müssen Sie sich allerdings auch nur fünf merken ;-). Alle Bewegungen des Bewegungsliedes können natürlich wie immer im Sitzen und im Stehen gemacht werden.
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude mit dem Bewegungslied zu „Brich mit den hungrigen dein Brot“!

Brich mit den hungrigen dein Brot – Als Bewegungslied

Machen die passenden Bewegungen zu den entsprechenden Stichwörtern. Zusätzlich kann zu den Wörtern Brot, Wort, Lied, Haus und Ziel am Ende jeder Liedzeile einmal im Takt in die Hände geklatscht oder mit dem Fuß auf den Boden gestampft werden.

  1. Brich
    Mit beiden Händen fiktiv ein Brot/Brötchen in der Mitte durchbrechen
  2. Sprich
    Mit dem rechten Zeigefinger auf den Mund zeigen
  3. Sing
    Die linke Hand auf die Brust legen, den rechten Arm seitlich ausstrecken (die Pose eines Opernsängers/Sängers einnehmen)
  4. Teil
    Dem Gegenüber fiktiv etwas mit der linken Hand herübergeben
  5. Such
    Suchend schauen, dabei die rechte Hand schützend über die Augen an die Stirn legen

Weitere Übungen und Anregungen für die Sitzgymnastik mit Senioren und Menschen mit Demenz finden Sie auch in folgendem Beitrag: Seniorengymnastik Übungen. Ideenkiste für die Praxis
Mehr Bewegungslieder zu Volksliedern, Schlagern und bekannten Kirchenliedern finden Sie hier.



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In meinem kleinen Apfel – Als Bewegungslied für Senioren im Herbst

Im folgenden Bewegungslied für Senioren und Menschen mit Demenz haben wir das Lied „In meinem kleinen Apfel“ mit Bewegungen untermalt. Man kann es in Bewegungseinheiten zu den Themen Herbst, Äpfel, Erntedank, Zuhause, Kinderlieder oder Obst einsetzen. In den letzten Zeilen hat es sogar einen Bezug zu Weihnachten.
In unserem Vorschlag wurde jede Liedzeile mit Bewegungen untermalt. Das kann für einzelne Seniorengruppen zu schwierig sein. In diesem Fall interpretieren Sie einfach jede zweite Zeile oder suchen sich eine Bewegung aus der Strophe aus, die Sie beliebig wiederholen.
Die einfachste Möglichkeit, bekannte Lieder mit Bewegungen zu untermalen, ist das Schunkeln zur Musik, auf der Stelle gehen oder das Klatschen im Takt.
Bei dem Lied „In meinem kleinen Apfel“ kann man auch während des Singens einen Apfel in der Gruppe reihum weitergeben.
Wir wünschen viel Freude an den gemeinsamen Bewegungen!

In meinem kleinen Apfel

1. In meinem kleinen Apfel,
– zwischen dem Zeigefinger und dem Daumen etwas Kleines symbolisieren –
da sieht es lustig aus:
– mit dem linken Zeigefinger neben das linke Auge tippen –
es sind darin fünf Stübchen,
– mit einer Hand fünf Finger zeigen –
grad‘ wie in einem Haus.
– die Fingerspitzen beider Hände zusammenführen und ein Dach formen –

2. In jedem Stübchen wohnen
– mit dem rechten Zeigefinger die fünf Finger der linken Hand nacheinander antippen –
zwei Kernchen schwarz und fein,
– bei „schwarz“ und „fein“ jeweils einmal mit dem linken und dem rechten Fuß stampfen –
die liegen drin und träumen
– die Hände zusammenlegen und an eine Wange halten –
vom lieben Sonnenschein.
– mit dem Zeigefinger eine Sonne in die Luft malen –

3. Sie träumen auch noch weiter
– verträumt nach oben schauen –
gar einen schönen Traum,
– mit dem Zeigefinger auf den Punkt in der Luft zeigen, wohin man schaut –
wie sie einst werden hängen
– fiktiv in jeder Hand eine Weihnachtskugel an einem Faden halten –
am schönen Weihnachtsbaum.
– beide Hände übereinander auf die Brust legen –



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Das Herbstfest. Eine Liedergeschichte zu „Bunt sind schon die Wälder“

Singen Sie an den entsprechenden Stellen die angegebene Strophe des Liedes „Bunt sind schon die Wälder“. Hier finden Sie weitere: Geschichten für Senioren .

Das Herbstfest

Julia und ihre Freundinnen Lea und Agathe machten sich heute besonders hübsch. Schon am späten Nachmittag trafen sich die Mädchen bei Julia zuhause um gemeinsam zu überlegen, was sie am Abend anziehen sollten. Kleider sollten es sein, das war sicher. Und so brachte jede ihre schönsten Kleider mit. Bei Apfelschorle und einem Stück selbst gebackenem Birnenkuchen veranstalteten sie eine kleine Modenschau. Die Mädchen fühlten sich wie berühmte Mannequins.
An diesem Abend sollte, wie schon lange ersehnt, endlich das große alljährliche Herbstfest im Dorf stattfinden. Das Herbstfest war für die Drei das schönste Fest im Jahr. Wenn die Tage kürzer wurden, die Luft ein wenig frischer und die ersten Blätter sich verfärbten war es dann so weit. Auch die Menschen aus den umliegenden Nachbardörfern kamen, um mit ihnen allen gemeinsam zu feiern…

Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.

Julia, Lea und Agathe wollten sich in diesem Jahr so fein machen wie noch nie. Schließlich kamen auch die Jungen aus dem Nachbargymnasium zum Feiern. Ja, man konnte sagen, das jede von ihnen einen Schwarm hatte, für den sie sich besonders zurecht machte. Um Punkt sieben waren die Mädchen fertig. Aufgeregt tranken Sie ihre Schorle aus und machten sich auf den Weg zum Dorfplatz.
Da es doch ein wenig frisch war zogen sie sich ihre Strickjacken an, knöpften sie aber nicht zu, damit man ihre Kleider noch genug sehen konnte. Die Luft war klar und es duftete nach frischer Ernte. Der Dorfplatz war wunderschön geschmückt. Überall standen Tische und Bänke, die mit rotem Weinlaub verziert waren. Laternen mit sanftem Licht tauchten den Platz in eine angenehme Atmosphäre. Als sie eintrafen probte gerade eine Musikgruppe für das Eröffnungskonzert…

Wie die volle Traube
aus dem Rebenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche, mit Streifen
rot und weiß bemalt.

Am Rand standen Fässer mit verschiedenen Weinsorten und Traubensaft. Nach der Eröffnungsrede des Bürgermeisters, die gefühlt in jedem Jahr länger wurde, besorgte Julia für die Drei Traubensaft und Zwiebelkuchen. Die Bänke füllten sich mehr und mehr, und die Musikgruppe fing an zu spielen. Immer wieder schauten sich Julia, Lea und Agathe nach den jungen Männern um, sahen aber niemanden. Und so fassten sie sich ein Herz und gingen schließlich alleine auf die Tanzfläche. Sie wurden von ein paar Klassenkameradinnen begrüßt, die ihnen freundlich zuwinkten. Zusammen tanzten die Mädchen einen bunten Reigen…

Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.

Zuerst wurden die Mädchen ein wenig traurig, dass sie doch nicht ihrem Schwarm begegneten. Mit der Zeit vergaßen sie aber ihren Kummer bei der ausgelassenen Stimmung und genossen einfach das fröhliche Fest. Ihre Eltern hatten ihnen sogar erlaubt, sich in diesem Jahr ein halbes Glas Wein teilen zu dürfen, was sie natürlich gerne taten. Nach zwei Schlücken hatten sie jedoch genug und wandten sich wieder dem süßen Traubensaft zu. Die Sonne war mittlerweile schon untergegangen und der Mond strahlte in einem hellen Glanz. Zu später Stunde entschieden die Mädchen nach einem letzten Tanz nach Hause zu gehen. Sie waren müde und, trotzdem sie einen schönen Abend hatten, ein wenig enttäuscht. Nein – eigentlich waren sie doch sehr enttäuscht – so richtig wollte es aber keine von ihnen zugeben. Ihren letzten Tanz wollten sie dennoch genießen! Sie tanzten so ausgelassen, dass ihre schönen Kleider nur so in der Luft herumwirbelten und es machte ihnen sichtlich Freude.
Knapp vor Ende des Liedes sah Julia in ihrem Augenwinkel auf einmal jemanden auf sich zukommen. Sie drehte sich überrascht um. Es waren die Jungen vom Nachbargymnasium, die geradewegs auf die Drei zukamen…

Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
und im Mondesglanz;
junge Winzerinnen
winken und beginnen
frohen Erntetanz.



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Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn – Eine Liedergeschichte zum Mitsingen

Lesen Sie diese Liedergeschichte für Senioren langsam vor und singen gemeinsam an den angegebenen Stellen die abgedruckte Strophe des Liedes „Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn“.

Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn

Gretchen und Hans treffen sich jeden Sonntagnachmittag im Haus ihrer Eltern – auch heute. Diese wöchentlichen Treffen finden statt seitdem sie von zuhause ausgezogen sind – das ist nun auch schon knapp vierzig Jahre her. Irgendwie hat sich im Laufe der Jahre daraus eine Tradition entwickelt und beide möchten die gemeinsamen Sonntagnachmittage nicht mehr missen.
Anfangs besuchten sie ihre Eltern, weil ihre Mutter darauf bestand, ihre Kinder mindestens einmal in der Woche zu sehen und sie an wenigstens dem einen Tag mit warmem Essen zu versorgen. Später waren es die Kinder, die ihre Eltern besuchen wollten. Die gemeinsamen Sonntagnachmittage waren für Gretchen und Hans eine echte Ruheoase in der sonst so schnellen und lauten Zeit des Alltags.
Ganz besonders sind beiden die Nachmittage im Spätsommer im Gedächtnis geblieben. Ihre Mutter backte, wann immer es ging und sie reif waren, Kuchen mit Birnen aus dem eigenen Garten. Es gab frisch aufgebrühten Kaffee und Schlagsahne dazu – ein Gedicht!

Spannenlanger Hansel,
nudeldicke Dirn.
Geh’n wir in den Garten,
schütteln wir die Birn‘.
Schüttel ich die großen,
schüttelst du die klein‘,
wenn das Säckchen voll ist,
geh’n wir wieder heim.

Gemeinsam sitzen sie nun auf der Terrasse. Es ist Spätsommer. Die Sonne blitzt durch die dichten Blätter des großen Birnbaums der inmitten des langen Gartens steht. Vor ihnen stehen Teller mit selbst gebackenem Birnenkuchen. Gretchen hat Sahne dazu geschlagen und frische Kaffeebohnen gemahlen. Hans isst ein Stückchen, das er vorher in die Sahne gestippt hat: „Ein Gedicht!“, sagt er mit einem Lächeln im Gesicht. Sofort liegt ein glückliches Strahlen in Gretchens Blick.
Schweigend genießen sie Kaffee und Kuchen. Dabei schweifen ihre Blicke immer wieder durch den Garten. Die Luft ist warm und hinterlässt ein schönes Gefühl auf der Haut.
Plötzlich sagt Hans: „Weißt Du noch, wie wir als Kinder hier immer fangen gespielt haben? Oder wie ich mich vor Dir in den Baumwipfeln versteckt habe?“
„Oh, ja“, entgegnet Gretchen schnell, „und ich war doch viel kleiner als Du. Du konntest immer schneller Laufen und höher klettern als ich. Das fand ich ganz schön gemein. Aber einmal – daran erinnere ich mich noch gut! Einmal hat Vati mir schnell und heimlich eine Leiter an den Birnbaum gestellt. Ich war fast schneller oben als Du. Deinen Blick hättest Du sehen müssen, Brüderchen!“. Auch Hans erinnert sich natürlich an diesen Nachmittag. In Gedanken an die unbeschwerten Momente ihrer Kindheit trifft sein Blick wieder auf den Birnbaum.

„Lauf doch nicht so eilig,
spannenlanger Hans!
Ich verlier‘ die Birnen
und die Schuh noch ganz.“
„Trägst ja nur die kleinen,
nudeldicke Dirn,
und ich schlepp‘ den schweren Sack
mit den großen Birn‘.“

Nach dem Tod der Eltern war Gretchen aus der Stadt wieder zurück in ihr Elternhaus gezogen. Sie konnte es nicht übers Herz bringen, das Haus zu verkaufen und fühlte sich in der großen Stadt sowieso nie ganz zuhause. Als ihr eigenen Kinder dann auch noch aus der Stadtwohnung in eine eigene Wohnung zogen, war es für sie keine Frage, wieder zurück zu gehen. Hans war ihr für diese Entscheidung sehr dankbar. Auch er hätte es nie übers Herz gebracht, das schöne Haus mit dem großen Garten zu verkaufen. Aber er mochte die Stadt, er hatte dort alles, was er brauchte in der Nähe und konnte sich ohne Auto fortbewegen. Wieder zurück aufs Land zu ziehen wäre ihm wahrscheinlich schwer gefallen.
Natürlich hilft er Gretchen aber bei der Gartenarbeit. Wann immer es nötig ist mäht er den Rasen, schneidet Bäume und Sträucher zurück oder streicht den Holzzaun. Gretchen kümmert sich um das Gemüse, die Rosen und zupft Unkraut. Nur um den dicken Birnbaum kümmern sie sich gemeinsam – so wie früher.

Spannenlanger Hansel,
nudeldicke Dirn.
Geh’n wir in den Garten,
schütteln wir die Birn‘.
Schüttel ich die großen,
schüttelst du die klein‘,
wenn das Säckchen voll ist,
geh’n wir wieder heim.

Wenn sie dann gemeinsam im Garten beschäftigt sind denken sie an all die Momente ihres Lebens, die sie hier erleben durften: die eigene Kindheit, das Erwachsenwerden, Birnenkuchen auf der Terrasse, Gretchens Kinder – wie sie auf ihre ersten Schritte auf der Wiese gemacht haben – und die großen Familienfeiern im Kreise der Familie.
Und ganz oft hört man zwischen den Rosen oder hinter Sträuchern immer wieder die gleiche Melodie…

„Lauf doch nicht so eilig,
spannenlanger Hans!
Ich verlier‘ die Birnen
und die Schuh noch ganz.“
„Trägst ja nur die kleinen,
nudeldicke Dirn,
und ich schlepp‘ den schweren Sack
mit den großen Birn‘.“



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Drei bekannte Herbstlieder für Senioren und Menschen mit Demenz

Folgend drei ausgewählte und die wohl bekanntesten Herbstlieder , mit den passenden Links.

Eines der wohlbekanntesten Volkslieder im Herbst „Bunt sind schon die Wälder“.

Folgend wohl der bekannteste Kanon im Herbst „Hejo, spann den Wagen an“.

Zu guter Letzt das Lied „Das Laub fällt von den Bäumen“.

 

Viel Spaß beim Singen und Musizieren!

 



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Danke – Ein Bewegungslied

„Danke“ ist ein wunderschönes Herbstlied von Rolf Zuckowski. Die Melodie ist für diejenigen, die es noch nicht kennen, schnell eingängig und der Text eignet sich auch gut für ein Mitsprechgedicht – einfach die letzten Silben des Refrains weglassen, die Gruppe wird die Zeile vervollständigen können 😉

 

 

Für das Bewegungslied benötigen Sie Bilder oder Symbole für die unten aufgelisteten Worte. Vielleicht basteln Sie die Bilder auch vorher zusammen mit einer Gruppe und hören sich da Lied schon einmal gemeinsam an…

Jeder Teilnehmer bekommt ein Bild/Symbol, das er, sobald es im Lied vorkommt, hochhalten soll (Je nach Größe der Gruppe kann ein Teilnehmer auch zwei Bilder bekommen oder Sie übernehmen die übrig gebliebenen Symbole)

Beim Refrain klatschen alle Teilnehmer bei dem Wort „Danke“ in die Hände…

 

Den Text finden Sie hier

 

 

Sie benötigen Bilder oder Symbole von:

Ähre
Apfelbaum
Made
Schmetterling
Sonnenblume
Trauben
Blumen
Schwalbe
Biber
Biene
Igel



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