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Unser Gewinnspiel im März 2019: memomix® Aus dem Nähkästchen plaudern

Der Preis

Zu gewinnen gibt es in diesem Monat das Lege- und Erzählspiel memomix®. memomix® ist ein Spiel mit 48 Foto-Legekarten und 12 Platzkarten, denen jeweils vier der Foto-Legekarten zugeordnet werden können. Die Motive auf den Legekarten sind speziell auf die Lebenswelt der heute lebenden Senioren abgestimmt worden. Fotos von bekannten Gegenständen und Orten laden hier zum Erzählen ein und wecken vertraute Erinnerungen.
Die Platzkarten umfassen diese 12 Themengebiete:

  1. Handarbeit
  2. Kirche
  3. Vor langer Zeit
  4. Lebensmittel
  5. Garten
  6. Schule
  7. Kleidung
  8. Weihnachten
  9. Jahreszeiten
  10. Haushalt
  11. Werkzeuge
  12. Blumen

Das Spiel kann sowohl tolle Anregungen im Rahmen der Biografiearbeit bieten, als auch im Gedächtnistraining eingesetzt werden. In einem umfassenden Begleitheft finden Sie biografische Fragen, Liedvorschläge, Rätsel und weitere Aktivierungsideen zu den einzelnen Bildkarten. Unser Interview mit Anja Weitenberg, der Entwicklerin von memomix®, können Sie sich hier ansehen!

Mitmachen!

In der Begleitung von Senioren und Menschen mit Demenz nutzen wir oft Sinnesanregungen, die die Erinnerungen an besondere Momente ihres Lebens neu beleben. Das können Fotos sein, Lieder, Geräusche, Gedichte, Dinge zum Anfassen, Lebensmittel, und, und, und…
Viele der Senioren nutzen diese Augenblicke, um uns aus ihrem Leben etwas zu erzählen. Besonders bei Menschen mit einer Demenzerkrankung kann man dahingehend mit einfachen Dingen, wie einem Lied, einem Gegenstand oder einem Duft viel erreichen.

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlassen Sie einen Kommentar…

… und beantworten Sie die folgenden Fragen:

Stellen Sie sich vor, Sie gestalten ein Gruppenangebot für eine gemischte Seniorengruppe. Sie dürfen drei verschiedene Gegenstände/Materialien/Medien mit in das Angebot nehmen, mit denen Sie durch die Aktivierungsstunde führen.
Welche drei Dinge wären das und warum?
Welche Art von Aktivierungen würden Sie den Senioren mit diesen Dingen anbieten? (zum Beispiel ein Wahrnehmungsangebot, ein Rätsel, eine Bewegungsübung, Singen, oder, oder, oder…)

Ihren Kommentar können Sie direkt unter diesem Beitrag hinterlassen. Nutzen Sie dafür den Button „Hinterlasse einen Kommentar“ oder das Textfeld unter den schon veröffentlichten Kommentaren. Hier können Sie ganz einfach Ihre Nachricht mit den Antworten zum Gewinnspiel an uns schicken. Kommentare, die uns als eMail erreichen, können leider nicht an der Auslosung teilnehmen.
Bitte geben Sie unbedingt eine korrekte E-mail-Adresse an (die E-mail-Adresse wird zu keinem anderen Zweck verwendet) und achten Sie darauf, dass Ihr Postfach nicht überfüllt ist. Nur so können wir Sie im Falle eines Gewinns kontaktieren.

So geht es weiter…

das Gewinnspiel läuft bis zum 15. März 2019. Alle bis zu diesem Datum eingegangenen, sinnvollen Kommentare nehmen an der Verlosung teil (wobei nur ein Kommentar pro Person an dem Gewinnspiel teilnimmt). Den Kommentaren wird eine Nummer zugeordnet und der Gewinner wird mittels eines Zufallsgenerators ermittelt. Bis Ende März wird der Gewinner per E-mail kontaktiert und der Preis verschickt.

Viel Glück!!!



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Lichtspielhaus und Liebestöter

Heiteres Gedächtnistraining in Seniorengruppen

Autorin: Margarita Hense
Verlag: DON BOSCO

Inhalt

Das Kartenset Lichtspielhaus und Liebestöter* ist eine Sammlung von 64 Bildkarten mit Fotos von Gegenständen, Kleidung, Gerichten, Möbeln, Fahrzeugen und, und, und, die früher alltäglich und bekannt waren, heute widerum aber fast aus dem Sprachgebrauch der jüngeren Generationen verschwunden sind. Die Karten eigenen sich für die Erinnerungsarbeit mit älteren Menschen, als Material für Gedächtnisübungen oder Spiele oder auch einfach als Anregung zum Erzählen zuhause.

Höhen und Tiefen

Die Bildkarten können ganz individuell und frei in der Seniorenarbeit eingesetzt werden. Sie sind ansprechend gestaltet, liegen gut in der Hand und passen auch von der Größe her gut zur Begleitung älterer Menschen.
Die Motive wurden unserer Meinung nach gut gewählt – auf den Bildkarten wechseln sich Fotos von einzelnen Gegenständen mit Momentaufnahmen ab, die auch aus dem Familien- oder Erinnerungsalbum stammen könnten. So kann man zum Beispiel einen Tankwart neben einer Zapfsäule stehen sehen, ein Dienstmädchen mit einem Tablett in der Hand oder drei Frauen mit wadenkurzen Hosen beim Sommerurlaub in den Bergen.

Thematisch wurden die Karten in fünf alltagsnahe Rubriken eingeteilt, die farblich gekennzeichnet und so gut auseinanderzuhalten sind:

– Wohnen und Haushalt
– Essen und Trinken
– Schule und Beruf
– Kleidung und Mode
– Freizeit und Mobilität

Auf der Rückseite jeder Bildkarte wird das jeweilige Motiv benannt und in einem Satz kurz erklärt. Zusätzlich hat die Autorin zu jedem Bild drei Biografiefragen formuliert, die als Anregung in Erzählkreisen oder -cafés dienen sollen, oder auch im Gedächtnistraining ihre Anwendung finden können. Einige Ideen für den Einsatz der Karten finden Sie in einem kleinen Begleitheft. Beim Anschauen der Motive fallen Ihnen aber bestimmt auch noch weitere Ideen und Einsatzgebiete ein.
Das Material ist abwischbar, könnte aber vielleicht für die ein oder andere starke Hand etwas fester sein. Die Idee und die Umsetzung sind wirklich super gelungen! Schon beim ersten Ansehen der Bilder und Motive sind uns viele Ideen für passende Spiele und Übungen gekommen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist mit zur Zeit 13,99 € für die 64 Bildkarten und die dazugehörigen Biografiefragen wirklich in Ordnung.
Das Kartenset können wir uns sowohl in der ambulanten und stationären Altenarbeit vorstellen, als auch zum Ansehen und Erzählen im Familienkreis zuhause.

Fazit

Das Motivkartenset „Lichtspielhaus und Liebestöter“ aus dem Verlag DON BOSCO bietet eine tolle Grundlage für die Biografiearbeit und das Gedächtnistraining in der Seniorenarbeit. Die Motive sind gut ausgewählt und ansprechend in Szene gesetzt worden und die biografischen Fragen regen auf verschiedene Arten und Weisen zum Erzählen an. Für den Gebrauch in der Seniorenarbeit aber auch zuhause können wir Ihnen die Karten wirklich empfehlen. Mit gerade einmal 13,99 € sind sie vergleichsweise gut erschwinglich.

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Puzzle und mehr – Meine kleine Werkstatt und mein alter Gartenschuppen

Verlag: Vincentz

Inhalt

Puzzle und Mehr – Meine kleine Werkstatt und Mein alter Gartenschuppen*. Das Set besteht aus zwei großen Puzzlen und je einem dazugehörigen Begleitheft mit Impulsfragen und Gesprächsanregungen zu den Themen Werkstatt und Gartenschuppen. Die Fragen und Anregungen beziehen sich dabei auf die Puzzleteile, auf denen einzelne Objekte, wie z.B. Werkzeuge, ein Radio, eine Werkbank, Gummistiefel, eine Schubkarre und eine Leiter abgebildet sind.

Höhen und Tiefen

Das Puzzle betsteht aus großen, griffigen Teilen, die alle rechteckig geschnitten sind, so dass sie leichter zusammenzufügen sind. Auf jedem der Puzzleteile befindet sich ein Werkzeug/Gegenstand für den im Begleitheft Anregungen für Biografiefragen, Gesprächsimpulse oder Fragen für das Gedächtnistraining befinden.
Die Puzzleteile lassen sich auch einzeln gut verwenden, z.B. für 10-Minuten-Aktivierungen, Impulse in Gesprächsrunden oder Zuordnungsspiele.
Besonders hervorzuheben ist bei „Meine kleine Werkstatt und Mein Gartenschuppen“, dass es Themen und Materialien sind, die sich gut in der Therapie und Beschäftigung für Männer einsetzen lassen. So können die Männer von ihren früheren Hobbies erzählen und diskutieren, welche Wandfarbe oder Schraube man am Besten bei bestimmten Begebenheiten benutzen sollte… oder welches das hilfreichste Werkzeug ist.

Fazit

Zwei vielseitige Puzzles, die sich aufgrund des Materials und der Themenauswahl gut für die Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz eignen. Insbesondere die Herren sind hier gefragt! Durch die Begleithefte können die Puzzleteile auch individuell für andere Beschäftigungen, als Anregungen für Gesprächsrunden oder Aktivierungsstunden eingesetzt werden. Die Reihe „Puzzle und mehr“ ist im Vincentz-Verlag erschienen.

Das Puzzle jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz ansehen*
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Viele Anregungen und Tipps, wie Sie Puzzle für die Seniorenarbeit mit wenig Aufwand und kostengünstig selbst herstellen können finden Sie in unserem Beitrag unter dem Stichwort Puzzle selbst gestalten .

4 Bücher aus dem Neukirchener Verlagsprogramm in der Kurzvorstellung

In dem heutigen Beitrag stellen wir Ihnen vier Bücher aus dem Neukirchener Verlagsprogramm in einer Kurzvorstellung vor. Wir durften alle Bücher bereits lesen und haben Ihnen alle vier deshalb auch schon ausführlich vorgestellt. Zu den einzelnen Buchvorstellungen bei uns auf Mal-alt-werden.de gelangen Sie über den jeweiligen Link.

4 Bücher aus dem Neukirchener Verlagsprogramm in der Kurzvorstellung



  1. Die Beschreibung des Buches verspricht älteren Menschen eine Reise in die eigene Kindheit. Enthalten sind bekannte und beliebte Geschichten aus früheren Tagen von bekannten Autoren wie Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine oder Wilhelm Busch. Es enthält neben Erzählungen auch Gedichte, Balladen und Anekdoten, die sich zum Vorlesen und Selberlesen eignen.
    Die Buchvorstellung können Sie sich hier ansehen
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  2. 80plus und mittendrin: Aufbruch in eine neue Seniorenarbeit*

    Bei kirchlichen Seniorenkreisen sinken die Teilnehmerzahlen trotz der wachsenden Anzahl alter Menschen? Warum ist das so? Senioren sind anspruchsvoller geworden. Neue Konzepte, die Senioren integrieren anstatt auszugrenzen, die die Senioren in die Mitte rücken und zeitgemäß sind: Nicht weniger verspricht das neue Buch von Susanne Fetzer. Seniorenkreise sind ein Angebot auf das man nicht verzichten möchte. Mit dem Buch „80plus und mittendrin“ hat Susanne Fetzer ein Grundlagenbuch geschrieben in dem man viele Ideen für die Praxis finden soll.
    Auch dieses Buch haben wir bereits ausführlich vorgestellt.
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  3. Das Buch der beiden Pfarrerinnen und Klinikseelsorgerinnen Christiane Bindseil und Karin Lackus beinhaltet 28 Geschichten über respekt- und würdevolle Sterbebegleitungen. In ihrem Buch lassen die beiden Autorinnen uns an ihrer Arbeit teilhaben und vermitteln eine ganz besondere Sicht und Herangehensweise an einen respektvollen Anschied. Die einzelnen, sehr verschiedenen Geschichten erzählen von Angst, Trauer, Verzweiflung, aber auch von Freude auf Erlösung, Glaube, Hoffnung, Zuversicht und Liebe. Für alle, die Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten absolut zu empfehlen.
    Zur Buchvorstellung gelangen Sie über diesen Link.
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  4. „Von Herzen vergnügt“ enthält eine bunte Mischung an Aktivierungsideen für die Begleitung von Senioren und Menschen mit Demenz. Neben Rätseln, Geschichten, Gedichten udnd Gesprächsimpulsen findet man hier eine breite Auswahl an themenbezogenen Aktivierungen, die sich auch gut für die Beschäftigung von Männern eignen. Das Buch enthält einen kostenlosen Link zu zusätzlichem Download-Material.
    Die kostenlose Buchvorstellung können Sie sich hier ansehen.
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Kostenlose Geschichten zum Vorlesen für Senioren und Menschen mit Demenz finden Sie übrigens auch bei uns auf Mal-alt-werden.de.

Deutschland – Wunderland

Neubeginn 1950 – 1960. 44 Erinnerungen aus Ost und West

Herausgeber: Jürgen Kleindienst
Verlag: zeitgut

Inhalt

Deutschland - Wunderland* ist ein Buch aus der Reihe „Zeitzeugen erzählen“ vom Zeitgut Verlag. In Band 18 der Reihe geht es um die 50er Jahre. Das Buch beinhaltet 44 Erzählungen von Zeitzeugen über einzelne Erlebnisse in den Jahren zwischen 1950 und 1960 in Ost- und Westdeutschland. Abbildungen von Dokumenten und Fotos aus dieser Zeit (meist aus dem Privatbesitz der Erzählenden) ergänzen die Kurzgeschichten.

Höhen und Tiefen

Zu Beginn des Buches findet man einführend eine Tabelle mit den chronologischen Ereignissen der Jahre 1948 bis 1960, jeweils in Ost- und Westdeutschland. Außerdem eine Liste mit allen Orten, die in den Geschichten vorkommen, mit der entsprechenden Seitenzahlen. Wenn man das Buch begleitend in der Biografiearbeit einsetzt ist das eine gute Orientierungshilfe für den Vorlesenden. Viele Senioren identifizieren sich heute noch stark mit ihrer früheren Heimat und können mit Geschichten, die in der Region oder sogar der Heimatstadt spielen, gut erreicht werden. Die Chronologie der Ereignisse ist nochmal ein hilfreicher Überblick mit Hintergrundinformationen für alle diejenigen, die eben keine Zeitzeugen sind.
Am Ende des Buches werden die Erzähler kurz mit ihren biografischen Daten, erlerntem Beruf und den Orten, an denen sie gelebt haben, vorgestellt. „Deutschland – Wunderland“ ist ein Buch, das man gut als Vorlesebuch für Biogarfierunden oder auch nur gemütliche Leseangebote mit anschließenden Gesprächen nutzen kann. Die Schriftgröße ist normal gehalten, zum selber Lesen bei Seheinschränkungen eignet es sich deshalb nicht. Spannend und eine absolute Bereicherung in diesem Buch sind die Abbildungen von Dokumenten und Fotos aus dieser Zeit, mit denen man mit den heutigen Senioren gut ins Gespräch kommen kann. Für diejenigen, die aus den eher „jüngeren Generationen“ kommen, sind diese Bilder interessante Dokumente der deutschen Geschichte.
Die Erzählungen der Zeitzeugen sind anrührend, spannend und teilweise für uns unvorstellbar – im guten und im schlechten Sinne. Als Angehöriger oder Betreuungskraft in der Seniorenarbeit empfehlen wir, die Geschichten unbedingt einmal vor dem Vorlesen selbst zu Lesen!
Deutschland – Wunderland: Ein Buch, das wir sowohl für Interessierte an unserer historischen Vergangenheit als auch für die Seniorenarbeit (sorgfältig ausgewählt und vorbereitet) empfehlen können.

Fazit

„Deutschland – Wunderland“ ist ein Buch mit spannenden, überwältigenden und sehr persönlichen Erzählungen von Zeitzeugen aus den Jahren 1950 bis 1960. Ein weiteres Buch aus der Zeitzeugen-Reihe von Zeitgut, das wir zum selber Lesen und zum Vorlesen empfehlen können.

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Bildkarten zur Biografiearbeit

Mein Weg ist mein Weg

Autorin: Hubert Klingenberger
Verlag: DON BOSCO

Inhalt

Bildkarten zur Biografiearbeit*. Die Bildkarten zur Biografiearbeit zeigen verschiedene Gegenstände, Landschaftsaufnahmen, Situationen und Symbole. Auf der Rückseite der Karten ist jeweils ein Gedicht, ein Zitat oder biografische Fragen abgedruckt. Es sind insgesamt 32 Karten. In einem kleinen Heft sind verschiedene Anregungen abgedruckt, wie Biografiearbeit mit Hilfe der Karten gestaltet werden kann.

Autor

Dr. Hubert Klingenberger hat bereits mehrere Bücher zu verschiedenen Themen veröffentlicht. Biografiearbeit ist eins seiner Spezialgebiete.

Höhen und Tiefen

„Bildkarten zur Biografiearbeit“- als ich den Titel das erste Mal gelesen habe, habe ich sofort an Bilder von alten Milchkannen, Kaffeemühlen, Oldtimern und Klassenzimmern gedacht. Wer auf der Suche nach solchen Aktivierungskarten ist, wird bei den Bildkarten von Hubert Klingenberger nicht fündig.

Ein verknotetes Seil, ein Bild mit Puzzleteilen, zwei Menschen, die miteinander kämpfen, ein altes Buch, ein Berg und ähnliches – das sind die Bilder, die man auf den Bildkarten für die Biografiearbeit findet. Nachdem ich anfänglich dachte, dass diese Karten wohl eher nicht für die Arbeit mit Menschen mit Demenz geeignet sind, habe ich es doch auf einen Versuch ankommen lassen und die Karten mit in das Seniorenheim genommen,  in dem ich arbeite. In einer Aktivierungsrunde habe ich eine Auswahl der Karten auf den Tisch gelegt und die Teilnehmer gefragt, welches Bild sie besonders anspricht.

Nachdem sich alle ein Bild ausgesucht hatten, haben die Menschen erzählt, was Sie mit dem Bild verbinden und welche Geschichten aus ihrem eigenen Leben ihnen dazu einfallen.  Nach einer dreiviertel Stunde  musste ich die Runde leider langsam beenden (es war kurz vor zwölf und ich musste den Tisch für das Mittagessen räumen 😉 ).

Dass die Menschen durch eine Aktivierungseinheit neue Lebendigkeit entwickeln und ihr Mitteilungsbedürfnis ausleben können, erlebe ich oft, dass ich einen derartigen Effekt auch mit diesen teilweise recht „abstrakten“ Karten für die Biografiearbeit erreiche, hätte ich im Vorfeld nicht gedacht.

Fazit

Die Bildkarten zur Biografiearbeit von Hubert Klingenberger haben eine angenehme Größe und sind aus stabiler Pappe gefertigt. Die Bilder regen zum Nachdenken an und das beiliegende Heftchen bietet einige Ideen für die Umsetzung der Biografiearbeit. Ähnliche Effekte kann man sicher auch mit selbstgemachten Bildern erreichen. Der Preis ist mit knapp 10 Euro allerdings erschwinglich.

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Haben Sie die Bildkarten? Welche Erfahrungen haben Sie damit gesammelt? Hinterlassen Sie doch einen Kommentar…

Onkel Fritz geht baden

51 Familiengeschichten zum Vorlesen bei Demenz

Autoren: Peter Krallmann, Annelie Beel-Krallmann
Verlag: Reinhardt

Inhalt

ist eine Sammlung von 51 Geschichten zum Vorlesen für Meschen mit Demenz. In den kurzen Geschichten dreht sich alles rund um die Familie. Das Buch ist in die Kapitel 1. Er und Sie, 2. Von Kindern und Eltern – Erlebnisse in drei Generationen, 3. Wenn die Familie Urlaub macht, 4. Familienfeste, 5. Die liebe Verwandtschaft und 6. Besondere Begegnungen unterteilt.

Höhen und Tiefen

Die Kurzgeschichten rund um das Thema Familie wurden speziell für demenziell veränderte Menschen geschrieben. Sie orientieren sich an der reduzierten Aufmerksamkeitsspanne der Betroffenen und rufen Erinnerungen an die eigene Kindheit und das Zusammenleben mit der Familie wach. Ob Familienfeste, Urlaube, Erlebnisse mit Oma und Opa oder Onkel und Tante, Ereignisse in der Schulzeit oder das Zusammenleben von Mann und Frau – in den Geschichten werden allerlei Themen aus dem Familienleben aufgegriffen. Dabei orientieren sich die Geschichten zeitlich und inhaltlich am Leben der heutigen Senioren. Sie eignen sich für Vorleserunden oder als Einstieg in Gespräche über die eigene Biografie in der Einzelbetreuung oder in Gruppen.
Einige Texte sind mit einem kurzen Anhang versehen, der die dargestellte Situation erklärt. Je nach Fähigkeiten der Teilnehmer kann der Anhang vorgelesen werden um ggfs. die Pointe zu erklären. Die Geschichten im Kapitel „Er und Sie“ gefallen mir persönlich am besten, bei den anderen fehlt stellenweise das gewisse Extra oder eine kleine Pointe zum Schluss der Geschichte. Das Taschenbuch kostet 10,-€.

Fazit

„Onkel Fritz geht Baden“ ist ein Buch mit Kurzgeschichten für Vorleserunden oder die Biografiearbeit mit Menschen mit Demenz. Die Geschichten über den Familienalltag, Besuche von Verwandten, Reisen oder Familienfeste regen die Erinnerungen an die eigene Kindheit und das Leben innerhalb der eigenen Familie an.

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Kennen Sie das Buch? Wie gefällt es Ihnen? Hinterlassen Sie doch einfach einen Kommentar. Hier finden Sie weitere Geschichten zum Vorlesen .

Vincentz-Verlag: Welche Vorlesebücher gibt es im Verlagsprogramm?

Wir stellen immer wieder Bücher mit Kurzgeschichten für Senioren und Menschen mit Demenz auf Mal-alt-werden.de vor. Die Kurzgeschichten sind in der praktischen Arbeit sehr beliebt und es gibt sehr viele Einsatzmöglichkeiten. Die Verlage haben den Trend schon lange erkannt und produzieren ein Buch mit Kurzgeschichten nach dem anderen. Ein Verlag, der mir persönlich in dem Bereich „Kurzgeschichten für Menschen mit Demenz“ nicht so präsent ist, ist der Riese unter den Verlagen mit Büchern für die Beschäftigung für Senioren: Der Vincentz-Verlag.

Ich nehme an, dass die anderen Verlage mit Kurzgeschichtenbüchern für mich präsenter sind, weil sie auf Grund der niedrigeren Preise häufiger gekauft werden. Trotz der etwas höheren Preise der Bücher mit Kurzgeschichten für Menschen mit Demenz vom Vincentz-Verlag, habe ich mir diese heute mal angesehen.

    1. Alle lieben Archibald: Tiergeschichten zum Vorlesen in der Altenpflege.*
      Die Geschichten von dem Hund Archibald und der Katze Sissi sind besonders für Menschen, die selbst Tiere haben oder hatten geeignet. Sie werden mit einem Augenzwinkern erzählt und werden bei Hunde- und Katzenliebhabern so manche Erinnerung wach rufen.

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    2. Irmi erzählt – Band 1 (Altenpflege).*
      Irmi ist eine 80jährige Frau, die sich an Begebenheiten aus ihrer Kindheit und Jugend erinnert. Die Erzählungen werden von Bildern untermalt und sind gut geeignet um den Einstieg in biografieorientierte Gespräche zu finden.

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    3. Das Alltagsgeschichtenbuch (Altenpflege).*
      Eine ausführliche Buchvorstellung zu dem Alltagsgeschichtenbuch finden Sie hier. Das Buch (und es gibt noch einen zweiten Teil) stammt aus der Feder von Bettina Jasper. Die Geschichten (eine für jede Woche des Jahres) orientieren sich an den Jahreszeiten und den 50er Jahren.

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    4. Jule-Geschichten: Wie die heute alten Menschen ihre Kindheit erlebten (Altenpflege)*
      Die Jule-Geschichten orientieren sich an der Kindheit heutiger Senioren. Das Buch ist ein kleineres Ringbuch aus der Reihe „POWERBooks“ des Vincentz Verlags.

      Das Buch jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz ansehen.*

Hier finden Sie kostenlose Geschichten von Mal-alt-werden.de.

Als Oma das Papier noch bügelte

Erlebte Geschichten

Autor: Willi Fährmann
Verlag: Butzon & Bercker

Inhalt

Das Buch „Als Oma das Papier noch bügelte- Erlebte Geschichten“ von Willi Fährmann enthält 11 Geschichten, die an „alte Zeiten“ erinnern. Die Überschriften der Geschichten (Als Oma das Papier noch bügelte, Die Badewanne, Liter für Literatur, Meine Oma konnte übers Wasser laufen, Lauter Lügen, nur ein schmaler Spalt, Bella gegen den Rest der Welt, Tod am Brunnen, alte Ziegelei, Treck über den gläsernen Sarg, Der Alte) machen neugierig und die Geschichten selbst sind in Großdruck geschrieben.

Autor

Der Auto, Willi Fährmann, ist Jahrgang 1929 und hat verschiedene Literaturpreise gewonnen. Er hat als Lehrer, Rektor und Schulrat gearbeitet.

Höhen und Tiefen

Die guten – oder auch nicht ganz so guten – alten Zeiten leben in den Geschichten von Willi Fährmann wieder auf. Für Senioren bieten die Geschichten in dem Buch „Als Oma das Papier noch bügelte“ zahlreiche Erinnerungen an die eigene Jugend und Kindheit. Die Geschichten sind liebevoll und mit Tiefgang in Szene gesetzt- sie drängen sich nicht auf und ihre Pointe ist das Leben selbst. Das Leben mit seinen kleinen Macken, Tücken und Liebenswürdigkeiten.
Die Geschichten in dem Buch „Als Oma das Papier noch bügelte- Erlebte Geschichten“ eignen sich sehr gut zum Selberlesen. Durch die große Schrift fällt es auch Senioren mit leichten Sehbeeinträchtigungen leichter die Geschichten zu lesen. Die Geschichten eignen sich aber auch zum Vorlesen. Senioren finden in den Geschichten immer wieder Anknüpfungspunkte an ihre eigene Vergangenheit. Das regt zu Gesprächen an. Wenn man das Buch in der Arbeit mit Menschen mit Demenz einsetzen möchte, sollte man sich die Geschichten vorher durchlesen, einige sind recht lang und man benötigt eine längere Konzentrationsspanne um Ihnen zu folgen.

Sehen Sie sich hier auch unsere Buchvorstellung zu „Als Oma noch mit Kohlen heizte“ von Willi Fährmann an!

Fazit

Das Buch „Als Oma das Papier noch bügelte – Erlebte Geschichten“ von Willi Fährmann lässt sich gut in der Arbeit mit Senioren einsetzen. Es eignet sich sowohl zum „Selbserlesen“ als auch zum „Vorlesen“. Die Geschichten regen an dazu an in eigenen Erinnerungen zu schwelgen. Für Menschen mit Demenz sind die Geschichten – meiner Meinung nach – nur mit Einschränkungen (Komplexität und Länge) zu empfehlen.

Kennen Sie das Buch? Ihre Meinung würde uns interessieren. Hinterlassen Sie doch einen Kommentar.

**Kostenlose Geschichten für die Seniorenarbeit finden Sie auch auf Mal-alt-werden.de

Ein Koffer voller Erinnerungen

52 kurze Geschichten zum Vorlesen bei Demenz

Autoren: Peter Krallmann und Dr. med. Uta Kottmann
Verlag: Reinhardt

Inhalt

Ein Koffer voller Erinnerungen* beinhaltet 49 kurze Geschichten zum Vorlesen und drei „Gedankenspielereien“ zu den Themen „Berufe“, „Jahreszeiten“ und „Wünsche“, bei denen die Senioren durch eigene Assoziationen, Gedanken oder Wünsche Sätze vervollständigen können. Die Kurzgeschichten sind in die Kapitel „Natur und Tiere“, „Urlaub“, „Hobby und Beruf“, „Familie“ und „Alltagsgeschichten“ unterteilt.

Höhen und Tiefen

Der Titel des Buches „Ein Koffer voller Erinnerungen“ lädt schon zum Zuhören ein und weckt die Neugier und die Vorfreude auf schöne Geschichten zum Vorlesen für unsere Senioren. Das Cover ist ansprechend gestaltet und versetzt uns in frühere Zeiten zurück. Die einzelnen Vorlesegeschichten sind nicht zu lang und eignen sich somit gut für Menschen, die an einer Form der Demenz erkrankt sind und eine reduzierte Aufmerksamkeitsspanne haben. Die Geschichten an sich sind Momentaufnahmen aus dem Alltag, Begegnungen mit Freunden oder schildern Erlebnisse, wie Urlaubsfahrten oder das erste eigene Auto. Bei manchen Geschichten vermisst man den ein oder anderen Hauch einer kleinen Pointe, einige sind mehr als Impulse geeignet, bei denen man das Gefühl hat, sie selbst weiter erzählen zu sollen. Dies wiederum ist in der Seniorenarbeit ja eigentlich nicht schlecht, da brauchen Sie dann nur die „richtigen“ Zuhörer für, die das auch noch können. Generell eignen sich die Geschichten aber auf jeden Fall um in Gespräche einzusteigen und Erfahrungen und Erlebnisse von früher auszutauschen. Und das Wichtigste ist, dass unsere Senioren Freude daran haben. „Ein Koffer voller Erinnerungen“ kostet zur Zeit 9,90 € im Taschenbuchformat.

Fazit

Das Vorlesebuch „Ein Koffer voller Erinnerungen“ eignet sich gut für Einstiege in Gesprächs- oder Aktivierungsrunden mit Senioren und Menschen mit Demenz. Die kurzen Geschichten knüpfen an Erlebnisse aus früheren Zeiten an und erzählen von Begegnungen mit Freunden und der Familie. Der Umfang der Geschichten passt gut in die Betreuung von Menschen mit Demenz.

Ein Koffer voller Erinnerungen jetzt bei Amazon bestellen.*

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