Gedächtnisquickies im Winter. Alles über das heilende Gift der Christrose
Die Christrose blüht, wenn vieles andere ruht. Sie steht für Hoffnung, Stärke und den Zauber des Winters. In diesem Gedächtnis-Quickie geht es um die schöne Winterblume, die Erinnerungen weckt und zum Nachdenken anregt.
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Wussten Sie das?
• Alle Pflanzenteile der Christrose sind giftig. Symptome einer Vergiftung können unter anderem Schwindel, Kreislaufbeschwerden oder Durchfall sein.
• Die Heilwirkung der Blume sowie auch ihre giftige Wirkung wurde bereits im Jahr 300 v. Chr. schriftlich festgehalten. Aus dem Wurzelstock gewonnenes Pulver wird als herzstärkendes und harntreibendes Mittel empfohlen. Ebenso wird die Christrose als Brech- und Abführmittel eingesetzt.
• Früher wurde die Christrose bei den Römern gegen psychische Erkrankungen wie Epilepsie oder den sogenannten „Wahnsinn“ verabreicht. In der Antike sollte sie gegen Herzbeschwerden und Zahnschmerzen helfen, galt als menstruationsförderndes Mittel und wurde zur Abtreibung eingesetzt. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Symptome hinzu, die die Christrose lindern sollte. Die tödliche Wirkung bei einer minimalen Überdosis war allen über die Jahrhunderte bekannt. Heute finden in der Volksmedizin die harntreibende, abführende Wirkung und die Verwendung als Mittel gegen Ödeme weiterhin Verwendung.
• Christrosen sind bei uns in Deutschland in Bayern heimisch. Sie wachsen gerne in Buchen-, Fichten- und Eichenwäldern oder an Hängen mit viel Gebüsch.
Rätselideen
Assoziation
Nicht nur Teile der Christrose können eine heilende Wirkung haben. Überlegen Sie gemeinsam, welche Pflanzen oder Pflanzenteile in der Naturheilkunde verwendet werden.
Beispiellösung: Brennnessel, Johanniskraut, Melisse, Ringelblume, Pfefferminze, Kamille, Baldrian
Korrektur von Sprichwörtern/Redewendungen/Wörtern
Lesen Sie die folgenden Sätze vor und fragen Sie die Teilnehmenden, was daran nicht richtig ist.
Zu einer Rose, die auf einem Teich schwimmt, sagt man Meerrose. (richtig: Seerose)
Wenn man alles tut, damit es einer anderen Person so gut wie möglich geht, sagt man „Jemanden auf Rosen setzen“. (richtig: Jemanden auf Rosen betten)
Wenn man ausdrücken möchte, dass es auch im größten Glück oder Erfolg etwas unangenehmes zu erleben gibt, sagt man: „Keine Rose ohne Blätter.“ (richtig: Keine Rose ohne Dornen)







