Gedächtnis-Quickies! Warum kann die Kröte nicht hüpfen?

Diese und weitere Fragen beantworten wir in diesem frühlingshaften Gedächtnis-Quickie rund um Kröten!

In der Rubrik “Wussten Sie das?” haben wir interessante Fakten für Sie und Ihre Senioren zusammengetragen, die mal mehr und mal weniger bekannt sind und uns manchmal auch zum Staunen einladen. Wählen Sie die Fakten für Ihr Angebot aus, die zum Austausch, zu Gesprächen und einem wohlwollenden Miteinander anregen.
Die Rätselideen rund um Kröten variieren in ihrem Schwierigkeitsgrad und können gut an unterschiedliche Ressourcen der Mitmachenden angepasst werden. Schaffen Sie Augenblicke, die Freude und Erfolgserlebnisse schenken und mit Aufmerksamkeit und Konzentration gefüllt sind!

Und wenn Sie zum Ausklang noch ein thematisch passendes Lied suchen, finden Sie eine Auswahl an bekannten Frühlingsliedern hier!

Wählen Sie die Übungen und Ideen für Ihr Angebot aus, die zu einer angenehmen Atmosphäre beitragen und mit denen Sie den Mitmachenden auf Augenhöhe begegnen können. Passen Sie auch die Länge an die Ressourcen der Teilnehmenden an. Im Vordergrund stehen wie immer das gemeinsame Erleben und die Freude an der Begegnung!

Wussten Sie das?

  • Kröten sind schwerer als ihre Verwandten, die Frösche, und haben auch kürzere Hinterbeine. Dadurch können sie nicht hüpfen, sondern bewegen sich durch Kriechen vorwärts. Die Haut ist trocken. Die Warzen auf der Haut sondern ein Gift ab, mit dem sie sich vor Feinden schützen.
  • Kröten mögen feuchte Lebensräume. Sie meiden die Sonne. Meist sind sie in der Dämmerung und nachts aktiv.
  • Die Kaulquappen der Kröte atmen durch Kiemen. Erst wenn sich der Schwanz verkürzt und die Beine ausgewachsen sind, gehen sie an Land und atmen mithilfe dann ausgebildeter Lungen.
  • Männlichen Erdkröten fehlt die Schallblase, die Frösche und Unken haben. Sie können nur leise quaken. Erdkröten können bis zu zehn Jahre alt werden. Bei der Paarung lassen sich die Männchen von den Weibchen auf deren Rücken zum Wasser tragen. Der Laichvorgang dauert zwischen sechs und zehn Stunden. Dabei legen die Weibchen die Eier an Schnüren ins Wasser und die Männchen befruchten diese sofort. Nach der Paarung trennen sich die beiden wieder und gehen ihres Weges.

Rätselideen

Assoziation
Nicht nur Fische halten sich im Wasser auf, überlegen Sie gemeinsam, welche Tiere – außer Kröten – die gesamte oder viel Zeit ihres Lebens im Wasser verbringen.

Beispiellösung: Otter, Enten, Frösche, Schwäne, Wasser- und Sumpfschildkröten, Biber, Fische, Seehunde, Krokodile, Aale,

Was würden Sie tun?
Überlegen Sie gemeinsam mit den Teilnehmenden, was sie in folgender Situation tun würden:

Sie gehen in einem Wald spazieren und machen Rast auf einem alten Baumstumpf. Um sie herum ist alles ruhig. Plötzlich kriecht eine Kröte aus dem Laub zu Ihren Füßen …

 

Eine kurze Einstiegserzählung für Ihre Kurzbegegnung rund um Kröten mit passenden biografischen Fragen finden Sie in unserem Beitrag “Ein märchenhaftes Geschöpf”.

Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin, Chefredakteurin von Mal-alt-werden.de. Bücher von Annika Schneider finden Sie hier.

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