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Kinderlieder von früher bis heute. Häschen in der Grube

Das Lied „Häschen in der Grube“ ist wohl eins der bekanntesten und beliebtesten Kinderlieder früherer und heutigen Zeiten. Seine Melodie geht auf eine Vorlage aus dem 18. Jahrhundert zurück, Mitte des 19. Jahrhunderts entstand der bis heute bekannte Text von Friedrich Fröbel, dem Gründer und Namensgeber der Kindergärten.
Zu dem Lied sind allerlei Bewegungsübungen und Bewegungsspiele bekannt. Wir stellen Ihnen heute Ideen für Bewegungen in der Sitzgymnastik mit Senioren vor und haben ein paar Rätselfragen vorbereitet, die Sie im Anschluss an das Singen und die Bewegungsübungen mit den Teilnehmenden lösen können.

Kinderlieder von früher bis heute. Häschen in der Grube

Der Liedtext

Häschen in der Grube, saß und schlief, saß und schlief.
Armes Häschen bist du krank,
dass du nicht mehr hüpfen kannst?
Häschen hüpf, Häschen hüpf, Häschen hüpf!

Die Bewegungen zum Lied

Häschen in der
– mit den beiden ausgestreckten Zeigefingern rechts und links auf dem Kopf lange Ohren andeuten –

Grube,
– mit beiden Händen eine Kuhle formen (wie eine Schale, die oben geöffnet ist)

saß und schlief, saß und schlief.
– bei saß beide Beine parallel kurz vom Boden anheben und wieder abstellen, wer kann darf alternativ das Gesäß kurz anheben
bei schlief beide Handflächen aneinander legen und schräg an die Wange halten –

Armes Häschen bist du krank,
– ein fiktives Häschen auf dem eigenen Schoß streicheln –

dass du nicht mehr hüpfen kannst?
– auf Hüpfen kannst dreimal im Takt klatschen –

Häschen hüpf, Häschen hüpf, Häschen hüpf!
– bei Häschen wieder mit den Zeigefingern Ohren imitieren, auf Hüpf die Arme weit nach oben ausstrecken –

Rätselfragen

Welches Tier gehört zu der sogenannten Ordnung der „Hasenartigen“?
a) das Zappelkaninchen
b) das Wildkaninchen (Lösung)
c) das Lautkaninchen

Nach ungefähr wie vielen Tagen Tragezeit bringen die Hasen ihre Jungen zur Welt?
a) 25 – 50 (Lösung)
b) 50 – 100
c) 100 – 150

Hasen ernähren sich üblicherweise von
a) Algen, Muscheln und Plankton
b) Regenwürmern, Schnecken und Käfern
c) Kräutern, Gräsern und Blättern (Lösung)

Die Spalte, die bei Hasen von der Oberlippe bis zu den beiden Nasenlöchern ragt, erinnert an die Form des Buchstaben
a) X
b) Y (Lösung)
c) Z

Welches Kaninchen gibt es wirklich?
a) das Baumwollschwanzkaninchen (Lösung)
b) das Merinowollohrkaninchen
c) das Schafwollnasenkaninchen

Stimmt diese Aussage?
Bei Angriffen von Fressfeinden verstecken sich Kaninchen in einem Unterschlupf. Hasen hingegen fliehen mit hoher Geschwindigkeit.
Ja, diese Aussage stimmt



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Pärchen gesucht! Thema Natur

Ein Memo-Spiel für Senioren mit extragroßen Karten

Verlag: Redaktionsteam Verlag an der Ruhr

Inhalt

Pärchen gesucht!* ist ein Memo-Spiel mit Naturmotiven für Senioren und Menschen mit Demenz. Das Spiel besteht aus 36 Bildkarten (18 Pärchen). Auf den Spielkarten finden Sie folgende Motive: Bäume im Wald, Fichtenzapfen, eine Seenlandschaft, ein Rotkehlchen, Sonnenblumen, eine Blumenwiese, einen Storch, ein Ahornblatt, eine Ente, Äpfel, einen Kirschbaum, einen Schmetterling, einen Igel, Kastanien, ein Reh, einen Marienkäfer, einen Fliegenpilz und einen Fuchs.
In der beiliegenden Spielanleitung bekommt man einige Anregungen und Tipps für Spielevarianten und Adaptionsmöglichkeiten für demenziell veränderte Menschen.

Höhen und Tiefen

Die Bildkarten sind vom Material her gut für den Einsatz im Seniorenbereich geeignet. Sie bestehen aus festem Material, sind ausreichend groß (ca. 9x9cm) und abwischbar. Im Vergleich zu anderen Karten für Memo-Spiele wirken diese Spielkarten insgesamt sehr wertig. Da die Karten auch noch ausreichend dick sind (ca. 3mm hoch), sind sie für ältere Menschen leichter zu greifen.
Die Motive gefallen uns gut! Durch warme Farben und besondere Kontraste regen sie die visuelle Wahrnehmung an und machen die Motive für Senioren, die Schwierigkeiten im Bereich Sehen haben, leicht erkennbar. Dabei sind sie keineswegs kindlich.
Das Spiel kann sowohl in der ambulanten und stationären Pflege und Betreuung eingesetzt werden, als auch von Angehörigen im häuslichen Bereich genutzt werden.
Im Begleitheft finden Sie einige Anregungen und Tipps für den Einsatz der Karten im Gedächtnistraining oder als Spielidee für den Zeitvertreib zwischendurch. Ob als Zuordnungsspiel, Aktivierungskarten, Sortier- oder Ratespiel, oder als Impuls in Erzählrunden mit Biografiebezug, die Karten zum Thema Natur sind vielseitig und besonders für die Begleitung für demenziell veränderte Menschen geeignet. Der Preis von 19,99 € ist im Vergleich zu anderen Memo-Spielen im Seniorenbereich absolut in Ordnung.

Fazit

„Pärchen gesucht!“ vom Verlag an der Ruhr ist ein schön gestaltetes, variantenreiches Spiel (nicht nur) für die Seniorenarbeit. Insbesondere Menschen mit Demenz lassen sich mit den anregenden und handlichen Spielkarten gut begleiten und aktivieren. Die ausgewählten Motive drehen sich rund um das Thema Natur.

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Das kleine Schaf. Eine Weihnachtsgeschichte für Senioren zum Vorlesen

Dies ist eine Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen in der Advents- und Weihnachtszeit. Sie eignet sich gut für die Begleitung von Senioren und Menschen mit Demenz. Der Text erzählt die Weihnachtsgeschichte, so wie sie ein kleines Schaf auf den Feldern miterlebt haben könnte…

Das kleine Schaf. Eine Weihnachtsgeschichte für Senioren zum Vorlesen

Das kleine Schaf war müde. Müde von einem langen Tag auf der Weide. Von morgens bis abends Gras fressen, mit den großen Schafen umherziehen und wieder fressen – das ist ganz schön anstrengend. Zumal das kleine Schaf viel, viel kürzere Beine als die anderen hatte. Zufrieden kuschelte es sich an seine Mutter, trank noch einen Schluck warme Milch und döste langsam ein.
Es dauerte gar nicht lange, da schreckte es auf einmal auf. Auch seine Mutter stand kerzengerade im Gras. Das kleine Schaf hatte Mühe, die Augen zu öffnen. Sie waren von einem so hellen Licht umgeben, dass sie es nur ganz langsam schafften, sich an die Helligkeit zu gewöhnen. Das kleine Schaf drängte sich ganz nah an den Bauch seiner Mutter. Dort fühlte es sich geborgen und hatte keine Angst mehr. Auf einmal erklangen schöne Stimmen am Himmel und das kleine Schaf entdeckte wundersame Gestalten in langen weißen Gewändern, die über der Herde schwebten. Aus den Augenwinkeln heraus sah es, dass die Hirten, die am Lagerfeuer wachten, sich verneigten und ihre Hüte abnahmen.
Das kleine Schaf war sich nicht sicher, ob es träumte oder das Alles in Wirklichkeit geschah. Als dann alle Schafe aber auf einmal loszogen und dem hellen Licht hinterherliefen, ahnte es langsam, dass etwas besonderes geschehen sein musste.
Die Gruppe stoppte nach einer Weile, auch das Licht am Himmel bewegte sich plötzlich nicht mehr. Da das kleine Schaf so kurze Beine hatte, konnte es nicht erkennen, was vorne los war. Kurzerhand stellte es sich auf die Hinterbeine und stützte sich auf dem Rücken seiner Mutter ab. Sie standen vor einem Stall! Enttäuscht stellte es sich wieder auf alle Viere. „Ein Stall. Dafür bin ich jetzt die halbe Nacht durch die Gegend gelaufen..?“, murmelte es vor sich hin. Seine Mutter bekam die Enttäuschung mit: „Aber sieh doch, da vorne, die Menschen im Stall. Und siehst du nicht das kleine Wesen in der Futterkrippe?“. Nein, das hatte es nicht gesehen. Seine Mutter stupste das kleine Schaf zaghaft an und schob es in Richtung Stall. Langsam wurschtelte es sich durch die Schafherde nach vorne. Da es so klein war, ging das ziemlich gut. Ganz unerwartet stand das kleine Schaf plötzlich vor dem Stall. Überall standen Laternen mit warmem Kerzenlicht. Dem kleinen Schaf wurde es sofort warm ums Herz und es fühlte sich plötzlich ganz wohl und geborgen. Es schaute in die freundlichen Augen einer Frau, die erschöpft und glücklich neben der Futterkrippe saß. Ihr kleines Baby schlief in Tücher eingehüllt und zufrieden im weichen Stroh. Das kleine Schaf sah beide erstaunt und zugleich ganz vertraut an. Es zögerte einen kurzen Moment. Dann kuschelte es sich ganz eng neben die Frau und legte seinen Kopf in ihren Schoß. Die Frau legte sofort ihren Arm und das kleine Schaf. Die warme Wolle schien ihr gut zu tun. Und nach ein paar Minuten war das Schaf zufrieden eingeschlafen…

Weihnachtsgedichte für Senioren zum Vorlesen und auch Mitmachen in der Advents- und Weihnachtszeit finden Sie unter dem Stichwort Kurze Weihnachtsgedichte.



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Von Biene Maja und dem kleinen Floh in meinem Herzen. Schlager zu dem Thema Insekten

Zu dem Thema Insekten sind uns nur wenige Schlager eingefallen. Da sich aber Tiere immer gut für themenbezogene Gruppenstunden eignen, wollten wir Ihnen diese kurze Liste nicht vorenthalten. Und immerhin kommen in den Schlagern Flöhe, eine bekannte Biene, eine kleine Fliege, (keine) Maikäfer und eine kleine Wanze vor…

Von Biene Maja und dem kleinen Floh in meinem Herzen. Schlager zu dem Thema Insekten

  1. Der Kleine Floh in meinem Herzen (Flippers)
  2. Das Lied der Flöhe (Markus Becker)
  3. Du kleine Fliege (Die Randfichten)
  4. Die Biene Maja (Karel Gott)
  5. Es gibt keine Maikäfer mehr (Reinhard Mey)
  6. Auf der Mauer, auf der Lauer (kein Schlager, das Lied sorgt aber fast immer für gute Stimmung in den Gruppenangeboten und eignet sich hervorragend für ein anregendes Gedächtnistraining)

Diese Schlager zu dem Thema Insekten sind, je nach Alter, bei den meisten Senioren bekannt. Sie lassen sich gut in Singrunden integrieren oder als Übung in Gedächtnistrainingseinheiten einsetzen. Aber auch Bewegungseinheiten für Senioren und Menschen mit Demenz lassen sich gut mit den Schlagern gestalten – zum Beispiel als Bewegungslieder, in denen der Liedtext mit passenden Bewegungen untermalt wird. Anregungen und viele ausgearbeitete Bewegungslieder finden Sie unter Anderem unter dem Stichwort Bewegungslieder .
Viele Schlager und Volkslieder aus der Kindheit und Jugend der heute lebenden Senioren bieten sich natürlich auch als Einstieg in Biografierunden an. Wie Sie diese Runden gestalten und Tipps für einen gelungenen Ablauf dieser Aktivierungsangebote finden Sie in unserem Übersichtsbeitrag Biografie Altenpflege .

Fallen Ihnen noch weitere Schlager zu dem Thema Insekten ein? Welcher Schlager war der Beliebteste bei Ihren Senioren? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag, wir freuen uns über Ihre Anregungen…



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Das Tierbuch

Spaß mit „tierischen Aktivierungen“

Autorinnen: Andrea Friese, Anne Halbach
Verlag: Vincentz

Inhalt

Das Tierbuch* stammt aus der Reihe „Woche für Woche aktivieren“ aus dem Vincentz-Verlag. In diesem Praxisbuch finden Sie 52 ausgearbeitete Aktivierungen rund um Tiere aus dem Wald, Haustiere, Zootiere, Unterwassertiere, heimische Tiere und Tiere, die in fernen Länder leben. Für die thematische Aktivierung von Senioren und die Begleitung von Menschen mit Demenz.

Höhen und Tiefen

Andrea Friese und Anne Halbach haben für ein weiteres Buch der Vincentz-Reihe „Woche für Woche aktivieren“ 52 Aktivierungsstunden rund um Tiere erarbeitet. Dass Tiere einen positiven Einfluss auf Menschen haben können (Menschen, die Tiere überhaupt nicht leiden können natrlich ausgenommen), ist wissenschaftlich erwiesen. Viele Pflegeheime und auch Betreuungsdienste, die mit älteren Menschen arbeiten, haben sich dies schon zu nutze gemacht und setzen, z.B. bei der Begleitung von Menschen mit Demenz, gezielt Tiere, wie Hunde und Kleintiere, ein.
In „Das Tierbuch“ wurden Aktivierungsstunden zu 52 verschiedenen Tierarten und -rassen ausgearbeitet, die man flexibel in der Seniorenbetreuung einsetzen kann.
Jede Aktivierung beginnt meist einem sogenannten Steckbrief über das entsprechende Tier, in dem kurz die wissenswerten Fakten aufgeführt sind. Weiter geht es mit einer kurzen Geschichte oder einem Gedicht zum Vorlesen. In wechselnder Zusammenstellung stehen dann Vorschläge für kreative Bastelanleitungen, verschiedene Gedächtnisübungen, Impulse und Fragen zur Gesprächsanregung, kurze Texte zum Schmunzeln oder Nachdenken und Liedvorschläge zur Verfügung. Alle Aktivierungen können entweder einzeln in die Betreuungsarbeit integriert werden oder zusammengefasst eine ganze Aktivierungsstunde gestalten. Die Auswahl der verrschiedenen Tiere umfasst sowohl vertraute und heimische Tiere, die Teil der Erinnerungsarbeit sein können, als auch Tiere aus ganz fernen und fremden Regionen. Einige Tiere wecken auch Erinnerungen an Zoobesuche.
Im Anhang finden Sie passenden Kopiervorlagen und Bastelanleitungen. Das Buch kostet zur Zeit 34,- €.

Fazit

„Das Tierbuch“ ist im Vincentz-Verlag erschienen und beinhaltet 52 ausgearbeitete Aktivierungsstunden rund um bekannte Tiere aus Wald, Wiese, Haus und Zoo. Die Aktivierungen setzen sich aus Gedächtnisübungen, kurzen Texten, Geschichten und Gedichten zum Vorlesen und Gesprächsanregungen zusammen. Für die Arbeit mit Senioren und Menschen mit Demenz.

Das Buch jetzt direkt auf der Verlagsseite von Vincentz ansehen!*

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Thalia*

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Das große Tierquiz. Mit 50 tollen Rätselkarten

Tiere gehören zu den Themen in der Seniorenarbeit, die Gespräche ganz besonders beleben können. Und nicht nur deshalb, weil die Frage, ob nun Hunde oder Katzen die besseren Haustiere sind, für ziemlich viel Zündstoff in Diskussionen auslöst. Wir haben das Thema Tiere deshalb einmal aufgegriffen und für Sie „Das große Tierquiz“ für ein unterhaltsames Gedächtnistraining mit Senioren erstellt.

Das große Tierquiz auf mal-alt-werden.de

das-große-tierquiz

Das große Tierquiz besteht aus 50 fertigen Rätselkarten, die Sie nur noch drucken, auseinanderschneiden und laminieren müssen. Schon sind Sie bereit für eine spannende Rätselrunde mit dem sicherlich ein oder anderen Impuls für anregende Unterhaltungen mit vielen Aha-Effekten.
Die Fragen haben wir so konzipiert, dass sie von hochbetagten Menschen gut beantwortet werden können. Sollte doch mal eine Frage zu knifflig sein, können Sie entweder drei Antwortmöglichkeiten vorgeben, oder die Frage zu einer „Wussten Sie, dass…“ – Information umformulieren. So bleibt das Spiel im Fluss und man kann die Frage als Gesprächsimpuls verwenden. Bei den Rätselfragen, in denen Volkslieder eine Rolle spielen, werden Sie wahrscheinlich nicht drum herum kommen, das ein oder andere Lied anzustimmen und gemeinsam zu singen 😉

Tiere begegnen uns im Leben in vielen unterschiedlichen Bereichen. Wir haben versucht, einige dieser Bereiche im großen Tierquiz abzudecken, wobei im Vordergrund der Bezug zur Biografie der Senioren steht. Da einige der heutigen Senioren auf Bauernhöfen groß geworden sind oder sich auch meist mit Waldtieren gut auskennen, bieten die dazu passenden Rätselkarten viele Möglichkeiten zu gegenseitigem Austausch und regen die Erinnerungen an früher an.

In „Das große Tierquiz“ finden Sie unter Anderem Rätselfragen zu

  1. Haustieren
  2. Bauernhoftieren
  3. Zootieren
  4. Tieren des Waldes
  5. Tieren in Europa
  6. Tieren in der Welt
  7. Sprichwörtern und Redewendungen rund um Tiere
  8. Volksliedern, in denen Tiere eine Rolle spielen

Nutzen Sie unsere 50 Rätselkarten für eine große Quizrunde im Gedächtnistraining, als Einstieg in Biografiegespräche oder als Impulse für Themenrunden. Vielleicht finden Sie noch einige Bilder der Tiere, haben Kuscheltiere, eine Hundeleine oder einen Futternapf für Katzen zuhause, die Sie zur Veranschaulichung und zur Wahrnehmungsanregung mitbringen können.

Und nun wünschen wir Ihnen viel Freude und gute Unterhaltung mit „Das große Tierquiz“ auf mal-alt-werden.de



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Marienkäfer und Erdbeeren – Eine Bewegungsgeschichte mit Tüchern für die Seniorenarbeit

In dieser Bewegungsgeschichte dreht sich alles rund um das Thema Marienkäfer. Sie eignet sich für Bewegungseinheiten mit Senioren und Menschen mit Demenz im Sommer.
Für jeden Teilnehmer der Runde benötigen Sie zwei Tücher oder Servietten (passend zum Thema wären die Farben rot, schwarz oder grün nicht schlecht, ansonsten eignte sich aber auch jede andere Farbe). Immer, wenn in der Geschichte das Wort Marienkäfer vorkommt, werden die Tücher von allen hoch gehalten.
Hier finden Sie passende Tücher bei Amazon.*

Marienkäfer

Als ich noch klein war habe ich immer die schwarzen Punkte auf den Flügeln der Marienkäfer gezählt. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen…
Ich konnte stundenlang im Garten sitzen, das Gras zwischen meinen Fingern spüren und den Marienkäfern beim Fliegen zusehen. Wir hatten früher viele Marienkäfer bei uns zuhause. Sie kletterten die Blumen rauf und runter, wanderten über die Gartenwege und krabbelten über die Baumrinde.
Meine Schwester und ich waren lange fest davon überzeugt, dass die Punkte auf den Flügeln der Marienkäfer das Alter der Tiere verraten würden. Und dass so natürlich auch dann in jedem neuen Lebensjahr neue Punkte für die Marienkäfer dazu kämen. Die Erwachsenen, allen voran mein Opa, ließen uns natürlich in dem Glauben und zählten fleißig mit uns mit.
Ein beliebtes Spiel im Sommer war auch, die Punkte der verschiedenen Marienkäfer zusammen zu zählen. Wer am Ende des Vormittags die meisten Punkte gezählt hatte, hatte gewonnen. So vergaßen wir oft die Zeit und zählten uns tagein, tagaus durch die Sommerferien. Das einzige was uns von den hübschen Marienkäfern abbringen konnte, war, wenn mein Opa mit frisch gepfückten Erdbeeren daher kam – da konnten wir einfach nicht widerstehen. Dieser süß-saftige Geschmack im Mund war herrlich erfrischend. Und auch wenn ich heute frische Erdbeeren in Sommer essse, denke ich immer an diese schöne Zeit in meiner Kindheit zurück.
Heute kann ich sie in Ruhe genießen. Früher erinnerte uns die kräftige rote Farbe der Erdbeeren an die roten Flügelchen der Marienkäfer. Und so eilten wir nach der gesunden Stärkung schnell wieder von der Terrasse zurück in den Garten zu unseren Marienkäfern.
Für mich war es das Schönste, wenn die kleinen Marienkäfer über die Grashalme auf meinen Fuß geklettert kamen. Das kitzelte sehr, aber ich versuchte mich so wenig wie möglich zu bewegen, damit sie sich nicht erschreckten. Einmal lief ein Marienkäfer von meinem großen Zeh aus über meinen Fußrücken, die Wade hinauf bis zu meinem Knie. Dort sah er sich eine ganze Weile um und so hatte ich die Möglichkeit, den Marienkäfer ganz aus der Nähe zu betrachten. Diesen Moment habe ich bis heute nicht vergessen. Ich glaube, zu der Zeit habe ich mich ein bisschen in ihn verliebt.
Wenn ich heute auf der Terrasse sitze und eine Schale Erdbeeren vor mir stehen habe, denke ich immer an diese Zeit meiner Kindheit zurück. Wenn ich Glück habe, kommt der ein oder andere Marienkäfer vorbei geflogen und setzt sich auf meinen Unterarm. Und wenn ich meiner Schwester und meinem Opa in Gedanken ganz nah sein möchte, setze sich mich ins Gras neben die Blumen, und zähle die schwarzen Punkte auf den Flügeln der Marienkäfer



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Marienkäfer – Kostenlose Rätselfragen für die Seniorenarbeit

Fast jeder mag die kleinen roten Tierchen. Es geht um Marienkäfer. Nutzen Sie unsere kostenlosen Rätselfragen für das Gedächtnistraining!

Von welchen Insekten ernähren sich Marienkäfer?

a) Von Spinnen und Ameisen

b) Von Mücken und Fliegen

c) Von Läusen und Milben (Lösung)

 

Welchen Marienkäfer gibt es wirklich?

a) Den Licht-Marienkäfer (Lösung)

b) Den Lampen-Marienkäfer

c) Den Kerzen-Marienkäfer

 

Was gibt die Anzahl der Punkte auf den Flügeln der Marienkäfer an?

a) Das Alter

b) Die Art (Lösung)

c) Die Zahl der Kinder

 

Welche Körperfarbe gibt es bei Marienkäfern nicht?

a) violett (Lösung)

b) rosa

c) gelb

 

Wie wird der Marienkäfer auch genannt?

a) Mondkäfer

b) Wolkenkäfer

c) Sonnenkäfer (Lösung)

 

Der Marienkäfer gilt als Glückssymbol.
Welche weiteren Symbole fallen Ihnen ein, die Glück bringen sollen?
Lösungsbeispiele: vierblättriges Kleeblatt, Glückspfennig, Schornsteinfeger, Glücksschweinchen, Hufeisen, Fliegenpilz, Hasenpfote, Mistelzweig, Sternschnuppen…

Quelle: wikipedia



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Wissenwertes rund um Maikäfer: Für die Aktivierung in der Altenpflege

Maikäfer summen und brummen durch die Lüfte. Gerade erst habe ich einen Maikäfer gerettet, der sich in einem Sonnenschirm bei uns im Garten verheddert hat. Daran, dass ich Maikäfer als Kind gesehen habe, kann ich mich nicht erinnern. Bei vielen Senioren ist das anders. Sie haben noch Massenvorkommen von Maikäfern erlebt. Deswegen eignen sich Maikäfer auch hervorragend als Thema für die Aktivierung in der Altenpflege .

  • Maikäfer in Massen. Vielleicht haben die Menschen, die Sie in der Altenpflege betreuen noch Massenvorkommen der Krabbeltiere erlebt. Es muss ein Erlebnis gewesen sein, wenn hunderte Käfer durch die Luft schwirrten, auf Bäumen saßen und zwischendurch hilflos auf dem Rücken lagen. Fragen Sie die Senioren nach ihren Erinnerungen!
  • Engerlinge im Garten. (Ehemalige) Gartenbesitzer können Ihnen vielleicht von ihren Erfahrungen mit Engerlingen erzählen. Dass die Maikäferlarven sich von Pflanzenwurzeln ernähren, wissen nämlich die wenigsten Hobbygärtner zu schätzen. Vier Jahre lang leben sie im Erdreich bevor sie als Käfer an die Oberfläche kommen.
  • Maikäfer sterben in den 50er Jahren. In den 50er Jahren dachte man kurzzeitig Maikäfer wären ausgestorben. Vor allem das Insektizid DDT hat dem Maikäfer damals schwer zugesetzt. Heute weiß man, dass die zähen Käferchen selbst das überlebt haben.
  • Peterchens Mondfahrt. Wer kennt ihn nicht: Den Sumsemann? Der Maikäfer aus Peterchens Mondfahrt hat Kindergenerationen begleitet. Auch die heutige Seniorengeneration kennt die Geschichte meistens. Dadurch lässt sich die Geschichte auch hervorragend in der Aktivierung in der Altenpflege einsetzen. Sie ist allerdings recht lang und muss evtl gekürzt oder in Häppchen genossen werden. Die Geschichte von Peterchens Mondfahrt finden Sie hier.
  • Max und Moritz. Einen Maikäfer im Bett? Den möchte wohl keiner gerne haben. Die Geschichte von Max und Moritz in der die Maikäfer den armen Onkel Fritz im Bett quälen, kennt wohl fast jeder. Max und Moritz ist bei vielen Senioren in Deutschland so bekannt, dass man die Sätze nur halb vorlesen muss und die Senioren vervollständigen sie. Den fünften Streich von Max und Moritz mit den Maikäfern finden Sie zum Beispiel hier.

Quellle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/kaefer/01263.html

Der einzige Maikäfer – Eine Kurzgeschichte im Frühling

Wenn es Mai wird, denke ich in jedem Jahr an den Moment zurück, in dem ich mit meinem Opa den einzigen Maikäfer in meinem Leben gesehen habe.
Ich war noch ein Kind und war immer gerne bei meinen Großeltern zu Besuch. Sie hatten einen großen Garten und in jeder Jahreszeit ging mein Opa mit mir raus und erzählte mir etwas über die Bäume und Pflanzen. Ich genoss die Zeit mit ihm sehr. Manchmal waren wir stundenlang draußen, bei Wind und Wetter, und vergaßen die Zeit. Erst als uns meine Oma zu Kaffee und heißem Kakao hineinrief fiel uns auf, wie spät es schon war. Es kam auch vor, dass wir völlig durchnässt waren weil uns der Regen bei unseren Beobachtungen überhaupt nicht störte.
So vertieft waren wir auch an einem Sonntag im Mai. Wir bewunderten die schönen Farben der Blumen und ihre kräftigen Blätter. Als wir gerade den Flug einer dicken Hummel verfolgten fiel uns etwas seltsames auf einem der Blätter auf: Ein großer, brauner Fleck. Als wir näher kamen erkannte ich, dass es gar kein Fleck war sondern ein großes Tier, das einem Käfer ähnelte. Verdutzt schaute ich meinen Opa an. Er grinste mich an und fragte: „Weißt du, was das ist?“
Ich schüttelte meinen Kopf. Mein Blick wanderte zwischen dem Käfer und meinem Opa hin und her. „Das ist ein Maikäfer. Davon gibt es hier nicht viele.“ Verdutzt schaute ich den Maikäfer an und wiederholte das Wort in Gedanken: „Maikäfer“.
Auf eine gewisse Art und Weise faszinierte er mich und ich beobachtete ihn eine ganze Weile. Mein Opa stand ruhig neben mir und tat das Gleiche. Der Maikäfer wanderte eine ganze Zeit über die Blätter der Blumen, krabbelte über die Erde und blieb dann und wann einfach still sitzen. Mir kam es vor, als schaute er mich zwischendurch an.
Dann hörte ich meine Oma rufen und drehte mich zur Terrasse um. Als ich zurück zum Maikäfer blickte, sah ich ihn gerade von Boden abheben und durch die Luft fliegen. Lange schaute ich ihm nach.
Nach dem Kaffee schauten Opa und ich in sein Tierlexikon und er las mir alles vor, was dort über den Maikäfer geschrieben stand. Immer wieder summte er die Melodie von „Maikäfer flieg'“.
Es war ein schöner Tag mit meinem Opa. Ich denke sehr oft an ihn. Besonders im Mai.
Leider habe ich danach nie wieder einen Maikäfer gesehen. Aber in meinem Osterkörbchen bei Oma und Opa war seit dem immer ein Maikäfer aus Schokolade.

Im Anschluss an diese Kurzgeschichte können alle gemeinsam das Lied „Maikäfer flieg'“ singen.
Wenn Sie die Möglichkeit haben. geben Sie den Senioren einen Maikäfer aus Schokolade als kleines Geschenk mit auf den Weg.

Hier finden Sie weitere Geschichten zum Vorlesen .



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