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Die Eisheiligen unter sich! Eine Bewegungsgeschichte für Senioren

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Diese kleine Bewegungsgeschichte lässt sich in zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen spielen. Entweder bekommt jeder Teilnehmer zu Beginn ein blaues Tuch oder eine blaue Serviette, oder (in der schwierigeren Version) es bekommt jeder Teilnehmer ein blaues und ein grünes Tuch (passende Tücher finden Sie hier bei Amazon)*. In der einfacheren Version wird immer, wenn der Namen eines Eisheiligen, Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius, oder Sophia, genannt wird, das blaue Tuch in die Luft gehoben. In der schwierigeren Version, wird bei den männlichen Eisheiligen, Mamertus, Pankratius, Servatius, und Bonifatius, das blaue Tuch und bei Sophia das grüne Tuch in die Luft gehoben.

Die Eisheiligen unter sich!

Mamertus sitzt auf einer Wolke und gähnt: „Hier oben ist es doch langweilig! Sollen wir nicht mal wieder hinunter auf die Erde gehen und schauen, was da so los ist?“ Pankratius nickt begeistert: „Das ist eine ganz hervorragende Idee. Es ist ja auch schon wieder Mai! Sophia, kommst du mit?“ Sophia schüttelt sich. Sie hat es sich ebenfalls auf einer Wolke gemütlich gemacht und ein paar Schneeflocken fliegen aus ihrem Haar „lasst mich mal noch ein paar Tage hier oben zum Ausruhen. Wenn ihr Männer fertig seid, dann komm ich hinunter auf die Erde und schaue nach dem Rechten!“

Servatius schnaubt verächtlich „Letztes Jahr habe ich gesehen, dass du dich auf dem Rückweg heimlich mit dem Frühling getroffen hast. Ihr habt doch ein Verhältnis. Gib es zu Sophia!“ Sophia setzt ein vielsagendes Lächeln auf, „ein Verhältnis kann man das wirklich nicht nennen. Wir treffen uns immer, aber wenn ich weg bin, feiert der Frühling ein großes Fest. Dann ist Eis und Sturm vorbei. Ehrlich gesagt, mag der Frühling weder euch Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifatius, noch mich!“ Pankratius schaut ein wenig beleidigt: „Das ist nicht gerecht. Wir können doch gar nichts dafür, dass es ein bisschen kälter wird, wenn wir die Erde besuchen!“ Bonifatius stimmt ihm zu: „Richtig! Wir können ja nicht, nur damit es da unten schön warm ist, immer auf unserer Wolke verharren!“

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„Jetzt seid doch nicht beleidigt!“ tadelt Sophia die Männer. „Nur weil der Frühling euch nicht mag, heißt das ja nicht, dass ihr hier oben bleiben müsst. Macht euch lieber bereit für euren Ausflug!“ Das taten sie. Nacheinander besuchten Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifatius die Erde. Als letzte trat Sophia die Reise an und auch in diesem Jahr traf sie sich am Ende mit dem Frühling. Der Frühling freute sich Sophia zu sehen, doch er freute sich noch mehr als Sophia endlich weg war…

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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