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Christkind und Weihnachtsmann – Eine Bewegungsgeschichte

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Bei dieser Bewegungsgeschichte sitzen die Senioren in einem Stuhlkreis. Die Geschichte wird laut und langsam vorgelesen. Am Besten wird sie zu Beginn einmal ohne Bewegungen vorgelesen. Jeder der Teilnehmer bekommt eine Weihnachtsmannmütze (Weihnachtsmannmützen für diese Bewegungsgeschichte jetzt bei Amazon ansehen*). Jedes Mal, wenn in der Geschichte das Wort Weihnacht vorkommt, werden die Mützen zum jeweils linken Nachbarn im Uhrzeigersinn weitergereicht. Wenn keine Mützen in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen können z.B. auch rote Servietten, Teelichter, Strohsterne oder Kerzen genommen werden…

Christkind und Weihnachtsmann

Manche Kinder warten in der Adventszeit auf den Weihnachtsmann, andere Kinder warten auf das Christkind. Mein Bruder und ich haben früher immer auf das Christkind gewartet, bei uns gab es den Weihnachtsmann nicht. Wir sind am Heiligen Abend mit unseren Eltern in die Kirche gegangen und als wir zurück kamen war das Christkind da gewesen. Der Moment, in dem die Tür zum Wohnzimmer aufging war immer der Schönste des ganzen Weihnachtsfestes.

Bei meiner Freundin Luise kam der Weihnachtsmann. Als sie mir das erzählte, dass sie auf den Weihnachtsmann wartete wusste ich nicht so recht, was ich sagen sollte. Zu der Zeit ging ich noch in den Kindergarten. Als meine Mutter mich damals abholte und ich ihr mit glühend heißen Wangen erzählte, dass bei Luise an Weihnachten der Weihnachtsmann kommen sollte und nicht das Christkind, schmunzelte sie. Wir gingen nach Hause, setzten uns an den Esstisch und tranken eine Tasse Tee. Und meine Mutter erzählte mir, dass manche Familien eben Besuch vom Weihnachtsmann und die anderen Besuch vom Christkind bekamen – dass aber für alle Familien Weihnachten war. Ich war ganz aufgeregt als ich abends meinem Vater vom Weihnachtsmann erzählte.

Am nächsten Tag ging ich morgens sofort zu Luise und sie musste mir alles über den Weihnachtsmann erzählen. Wie er wohl ausah, wann er die Weihnachtsgeschenke verteilte, wo er die Geschenke hinlegte…Und ich war ganz erstaunt, dass das, was sie erzählte, sehr ähnlich zu unserem Weihnachtsfest war. Sie hatten auch einen Weihnachtsbaum, gingen nachmittags in die Kirche und warteten vor der Wohnzimmertür, dem geheimnisvollen Weihnachtszimmer.



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Von da an tauschten wir uns nach jedem Weihnachtsfest aus. Über Weihnachten mit dem Christkind und Weihnachten mit dem Weihnachtsmann…und beide Weihnachtsfeste waren für uns in jedem Jahr wunderschön!



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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