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Ein kleiner Apfel. Ein Geschmacksspiel für Senioren

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Materialien

Verschieden Apfelsorten
Messer
kleine Teller

Vorbereitungen und Spielaufbau
Die Gruppenleitung schält die Äpfel und schneidet sie in kleine, gleichgroße und mundgerechte Stücke. Sie richtet jede Apfelsorte auf einem eigenen Teller an und merkt sich, welche Sorte auf welchem Teller liegt. Schön ist es, wenn für das Spiel auf bekanntere Apfelsorten wie zum Beispiel „Granny Smith“, „Braeburn“, „Elstar“ oder „Boskop“ ausgewählt werden. Jeder Apfel sollte auch noch einmal ungeschält und unzerschnitten vorhanden sein.

So wird gespielt

Die Teilnehmenden probieren die Apfelsorten und schmecken ganz genau hin. Welcher Apfel ist der süßeste? Welcher Apfel ist der sauerste? Welcher Apfel hat dies festeste Konsistenz? Welcher Apfel ist am mehligsten?



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Haben die Teilnehmer vielleicht sogar eine Idee um welche Apfelsorte es sich handeln könnte? Es darf wild spekuliert werden. Wenn die Teilnehmer erste Vermutungen geäußert haben, holt die Spielleitung die noch vorhandenen ganzen Äpfel hervor und die Teilnehmer versuchen gemeinsam den jeweiligen Apfel dem passenden Teller zuzuordnen. Um es noch einfacher zu machen, kann die Gruppenleitung nun auch die Namen der Apfelsorten nennen, sofern die Teilnehmer noch nicht selbst darauf gekommen sind.

Varianten

Äpfel können für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden. Erweitern Sie das Gedächtnistraining. Was haben die Teilnehmer alles aus Äpfeln hergestellt oder mit Äpfeln gekocht? Apfelmus? Apfelkuchen? Apfelküchle? Rotkohl mit Äpfeln? Bratäpfel? Apfelstrudel? Apfelsaft? Apfelwein? Welche Apfelsorte haben sie für die unterschiedlichen Zwecke verwendet? Warum? Hatten die Teilnehmenden früher selbst einen Apfelbaum im Garten? Wenn ja, welche Apfelsorte ist dort gewachsen? Wenn nein, wo haben die Teilnehmer früher ihre Äpfel gekauft, eher auf dem Markt oder eher im Geschäft? Wurden Äpfel bei den Teilnehmern früher eingelagert? Was muss beim Einlagern von Äpfeln beachtet werden, damit diese lange frisch bleiben?



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Ein Kleid in weiß. Eine Wahrnehmungsgeschichte für die Augen

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Für diese Wahrnehmungsgeschichte brauchen Sie einige weiße Tücher oder auch etwas weißen Tüll (weiße Servietten erfüllen den Zweck aber auch). Drapieren Sie die Tücher bei dieser Geschichte zum Vorlesen in der Mitte des Tisches oder Stuhlkreises. Betonen Sie die fettgedruckten Wörter und Abschnitte der Geschichte und halten Sie jeweils einen Moment inne.

Ein Kleid in weiß

Hermine geht die lange Treppe zum Dachboden hinauf. Gestern hat ihre Tochter ihr gesagt, dass sie heiraten wird. Hermines ist sehr glücklich darüber. Sie hat schon sehr lange auf diesen Tag gewartet und möchte ihre Tochter mit etwas ganz Besonderem überraschen. Ihr altes, weißes Hochzeitskleid liegt, gut verstaut, in einer alten Truhe auf dem Dachboden. Schon als kleines Mädchen hatte ihre Tochter immer erzählt, dass sie eines Tages das Kleid ihrer Mutter zu ihrer eigenen Hochzeit tragen würde. Nun war es also so weit. Hermine öffnete die Truhe und blickte in einen weißen Stoffhaufen aus Tüll und Spitze.

Langsam entfaltete sie das Kleid und sah vor ihrem inneren Auge ihre Tochter in diesem weißen Traum zum Altar laufen. Die weiße Schleppe zieht sie hinter sich her. Der weiße Schleier verdeckt ihr Gesicht. In den Händen hält sie einen Strauß aus weißen Rosen. Nach der Trauzeremonie wird der Schleier für den Kuss vom Gesicht entfernt und die weißen Zähne ihrer Tochter strahlen in ihrem lächelnden Gesicht. Nach der Kirche läuft sie in dem weißen Kleid durch einen Regen aus weißem Reis. So wie der Reis, wird das Glück auf sie herab rieseln und Hermine sorgt dafür, dass ein paar weiße Tauben im rechten Moment losfliegen um die Treue des frischgebackenen Ehepaares zu symbolisieren. Gemeinsam steigt das frisch getraute Paar in eine weiße Kutsche, die von vier weißen Pferden gezogen wird. Der Himmel strahlt leuchtend blau und nur ein paar einzelne, weiße Watte-Wolken lockern das Bild ein bisschen auf.

Hermine überlegt, ob ihre Tochter das Kleid wohl wirklich noch haben will. Vielleicht möchte sie auch lieber ein moderneres Kleid? Vielleicht möchte sie gar nicht mehr das alte Kleid ihrer Mutter tragen? Sie möchte ihre Tochter auch nicht in Verlegenheit bringen. Am besten zeigt sie ihr das Kleid nochmal ganz in Ruhe und lässt sie dann selbst entscheiden. Es sähe wirklich wunderschön an ihr aus.



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Jetzt muss das Kleid aber erst gereinigt und gebügelt werden. Hermine überlegt, ob sie ihrer Tochter auch ihre Perlenkette schenken soll. Die Hochzeit wäre ein guter Anlass. Am Hals ihrer Tochter, würden die weißen Perlen ihren Glanz und ihre Schönheit voll zur Geltung bringen. Voll gepackt steigt Hermine die Treppe hinab. Sie kann vor lauter weißem Tüll fast nichts sehen. Sie ist gerade unten angelangt, da klingelt es an der Tür. Hermine öffnet die Tür und muss erstmal ein bisschen Tüll vor ihrer Nase wegschieben, um zu erkennen, dass ihre Tochter dort steht.

„Oh, Mama!“, sagt diese „das ist ja dein Hochzeitskleid! Ich habe mich gar nicht getraut zu fragen, ob ich es bei meiner Hochzeit tragen darf.“ Die Tochter fällt Hermine um den Hals „Natürlich darfst du“, lächelt Hermine „ich freu mich schon darauf seit du ein kleines Mädchen bist. Das wird ein Traum in Weiß!“ Mutter und Tochter strahlen sich an.



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Markoaufnahmen: Ein Sinnesspiel für Senioren

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Materialien
Kamera
Computer
Farbdrucker
Papier
evtl. Laminiergerät und Laminierfolie
Diverse Alltagsgegenstände

Vorbereitungen und Spielaufbau
Die Vorbereitung eines Wahrnehmungsspiels mit Makroaufnahmen ist ein bisschen aufwändiger. Sie benötigen als erstes eine Kamera und diverse Gegenstände aus dem Alltag. Bei der Auswahl der Gegenstände sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann auf Obst und Gemüse genauso gut zurückgreifen wie auf Zahnbürsten und Toilettenpapier. Machen Sie mit der Kamera Fotos von den Gegenständen. Die Fotos sollten so nah aufgenommen werden, dass nur ein Teil des Gegenstandes zu erkennen ist. Schon bei der Aufnahme der Fotos bestimmen Sie die Schwierigkeitsstufe des Spiels. Je besser sich der Gegenstand auf dem Foto erkennen lässt, desto einfacher ist das Spiel hinterher.

Die gemachten Fotos drucken Sie mit einem Farbdrucker aus. Falls Sie die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie die Ausdrucke laminieren. So können die Makroaufnahmen immer wieder verwendet werden.

So wird gespielt



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Zeigen Sie den Teilnehmern die Makrobilder und lassen Sie sie erraten um welche Gegenstände es sich handelt. In Gruppen mit fitten Teilnehmern, können Sie jedem Teilnehmer ein eigenes Bild zum Rätseln geben. In Gruppen, an denen auch Menschen mit Demenz teilnehmen, bietet es sich an, die Gruppe gemeinsam rätseln zu lassen. Durch das gemeinsame Rätseln fühlt sich niemand bloß gestellt, wenn er die Lösung nicht erraten kann. Makroaufnahmen lassen sich auch wunderbar zu verschiedenen Themen zusammenstellen. Die Gegenstände auf den Makroaufnahmen könnten zum Beispiel alle aus der Küche kommen.

Varianten

Sie können auch „normale“ Fotos machen, also Fotos, auf denen der Gegenstand vollständig zu erkennen ist. Mit Hilfe des Computers können Sie dann Bildausschnitte herausschneiden und diese für das Sinnesspiel verwenden. Auf diese Weise ist es sehr einfach die Schwierigkeit zu variieren und man kann Makrobilder in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen vom selben Gegenstand dabei haben. In der Praxis kann man so ganz flexibel auf die Möglichkeiten der eigenen Teilnehmer reagieren.



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Was hab ich jetzt an? Ein Sinnesspiel für Senioren

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Materialien
Kleidung und Accessoires

Beispiele:

Broschen
Tücher
Krawatte
Fliege
Halsketten
Armbänder
Brille
Sonnenbrille
Ohrringe / Ohrclips
Uhr
Schuhe
Mütze
Schal
Handschuhe
Weste

Vorbereitungen und Spielaufbau

Bei diesem Spiel muss sich die Gruppenleitung vorher viele Gedanken über das machen, was sie anzieht und am Körper trägt. Wichtig ist, dass einige Elemente der Kleidung leicht austausch- und / oder ersetzbar sind. Bei dem Spiel kommt es darauf an, dass die Gruppenleitung Teile ihrer Kleidung schnell austauschen kann.

So wird gespielt



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Die Gruppenleitung bittet die Teilnehmer darum, dass sie sich ganz genau einprägen, was sie trägt und wie sie angezogen ist. Anschließend verlässt die Gruppenleitung den Raum und ändert ein oder mehrere Details ihrer Kleidung. Sie könnte zum Beispiel einen Schal gegen ein Tuch austauschen oder statt Turnschuhen Pumps anziehen. Wenn mehr Details ausgetauscht werden, wird das Spiel schwieriger. Auch wenn die ausgetauschten Details kleiner sind ist es schwieriger für die Teilnehmer. Ein kleines Detail könnte zum Beispiel das Austauschen einer Brosche gegen eine andere sein.

Wenn die Gruppenleitung den Raum wieder betritt, bittet sie die Teilnehmer herauszufinden, welche Details ihrer Kleidung und ihrer Accessoires sich geändert haben. Sie kann die Teilnehmer entweder bitten, die Antwort sofort zu nennen, wenn ihnen etwas auffällt, oder sie bittet die Teilnehmer mit der Antwort abzuwarten, damit jeder Teilnehmende die Chance hat Unterschiede zu entdecken.

Varianten

In der klassischen Version dieses Spiel ändert die Gruppenleitung Details an ihrem Äußeren. In fitteren Gruppen kann das An- und Umziehen auch durch die Teilnehmer reihum übernommen werden. Hierfür stellt die Gruppenleitung einen Korb mit kleineren Utensilien (Armbänder, Ketten, Ohrclips, Broschen, Brillen, Gürtel, Tücher und, und, und) vor die Tür. Nun verlässt ein Teilnehmer die Gruppe und sucht sich ein Accessoire aus und legt es an. Wenn der Teilnehmende wieder reinkommt, versucht die Gruppe zu erraten, welches Accessoire nicht Teil seines ursprünglichen Outfits war.



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Duftender Kräuterstrauß: Eine Riechgeschichte für Senioren

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Zum Vorlesen dieser Geschichte benötigen Sie einige frische Kräuter. Machen Sie an den fettgedruckten Stellen eine Pause beim Vorlesen und lassen Sie die Senioren an den Kräutern riechen.

Duftender Kräuterstrauß

Der Duft von frischen Brötchen zieht durch die Küche. Frank hat sie selbst gebacken. Doch was soll es dazu geben? Etwas Einfaches. Etwas durch das der schöne Brötchengeschmack noch ausreichend zur Geltung kommt. Frank entscheidet sich für Kräuterbutter. Kräuterbutter, die ihre wohlig duftenden, ätherischen Öle verströmt und den Geschmack der Brötchen gekonnt unterstreicht. Das einzige Problem ist: Frank hat keine Kräuterbutter. Da heute Sonntag ist und die Geschäfte alle geschlossen haben, muss er die Kräuterbutter wohl selber machen. Ein Stückchen Süßrahmbutter hat er noch. Fehlen nur noch die Kräuter. Er braucht fein-würzigen Schnittlauch, herb, harzigen Rosmarin und vielleicht ein bisschen frisch, mediterranen Basilikum. Die Kräuter hat er leider nicht im Haus und beschließt seinen Freund Ingo zu besuchen. Ingo hat einen Schrebergarten und baut dort das eine oder andere herrlich duftende Kraut für die Küche an. Frank nimmt die Butter und die frischen Brötchen mit. So können sie sie später gemeinsam essen.

Ingo freut sich sehr seinen alten Freund Frank wieder zu sehen. „Selbstverständlich, habe ich frische Kräuter für dich!“ lacht er und zeigt Frank sein Kräuterbeet. Dort steht üppig wachsend, strahlend grüne Petersilie. Frank pflückt ein bisschen von der Petersilie und zerreibt ein Blatt zwischen seinen Fingern. Würzig-frisch und aromatisch duftet die Petersilie. Die muss selbstverständlich auch in Kräuterbutter. Schnittlauch hat Ingo auch zu Genüge in seinem Kräuterbeet. Die Stängel stehen saftig und kraftvoll im Beet. Als Frank den Schnittlauch für die Kräuterbutter abschneidet, strömt ihm ein zwiebelig-frischer Geruch entgegen. Rosmarin hat Ingo natürlich auch. Dort steht ein prachtvoller Busch, von dem Frank einen Zweig abschneidet. Der Duft der Rosmarinnadeln lässt ihn unwillkürlich an seinen letzten Italienurlaub denken. Nun fehlt noch Basilikum. Basilikum hat Ingo leider nicht in seinem Garten. Doch er weiß Rat. Ingo winkt seiner Schrebergartennachbarin zu. „Hallo Johanna“, ruft er „hast du noch ein bisschen Basilikum für uns? Wir wollen Kräuterbutter machen.“ „Natürlich, bei mir ist alles voller Basilikum.“ Johanna verschwindet für einen Moment hinter der Laube und kommt mit einem großen Bündel Basilikum wieder. „Riecht mal!“ fängt sie an zu schwärmen „dieser frische, typische und doch dezente Geruch. Ich liebe ihn einfach.“ Die beiden Männer bedanken sich überschwänglich und haben nun alle Kräuter zusammen, die sie für ihre Kräuterbutter brauchen.



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Nun zupft Frank die Nadeln des Rosmarinzweigs ab und hackt alle Kräuter zusammen klein. Die ätherischen Öle der Kräuter mischen sich und landen gemeinsam in der Butter. Ingo kann es gar nicht abwarten und streicht als erster etwas von der leckeren, grünen Butter auf ein Brötchen. „Einfach nur himmlisch!“ ist sein Urteil. Frank probiert auch und ist fasziniert, als ihm der Kräuterduft beim Abbeißen in die Nase steigt und die Geschmacksexplosion beim Kauen unterstützt. Es ist mal wieder der Beweis: Gutes kann ganz einfach und muss nicht teuer sein!



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Frisch gepresst. Ein Seniorenspiel für den Geschmackssinn

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Materialien

Verschiedene Sorten Saft
Pinnchen (gibt es auch aus Plastik)

Vorbereitungen und Spielaufbau

Die Spielleitung füllt die verschiedenen Säfte in Pinnchen. Für jeden Teilnehmer sollte ein Pinnchen mit jeder Saftsorte zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden sollten die Saftverpackungen nicht sehen können.

So wird gespielt

Die Teilnehmenden probieren jeweils eine Saftsorte und versuchen zu erraten, um welche Sorte es sich dabei handelt. Die Spielleitung kann das Spiel entweder so moderieren, dass jeder seine Vermutungen über die Saftsorte sofort äußern kann, oder die Teilnehmer bitten, sich erst am Ende zu äußern, damit alle Teilnehmenden die Chance haben, in Ruhe hinzuschmecken.

Dieses Spiel wird umso schwieriger, desto ähnlicher sich die ausgewählten Saftsorten sind. Manche Saftsorten kann man zum Beispiel schon an der Farbe ganz gut erkennen. Wenn Sie nur auf gelbe und orangene Säfte zurückgreifen, wird das Spiel schwieriger. Beispiele für gelbe und orangene Säfte: Apfelsaft, Orangensaft, weißer Traubensaft, Mangosaft, Birnensaft, Ananassaft.



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In Gruppen mit Menschen mit Demenz kann es hilfreich sein, dass die Saftverpackungen sichtbar sind. Die Teilnehmenden können dann die jeweiligen Pinnchen der jeweiligen Saftverpackung zuordnen.

Varianten

Besonders schön ist es auch, wenn dieses Schmeckspiel zu einem Zuordnungsspiel umgewandelt wird. Dafür benötigen Sie neben den Säften auch noch die jeweilige Obstsorte. Schneiden Sie das Obst vor Beginn des Spiels in mundgerechte Stücke und richten Sie es auf kleinen Tellern oder in kleinen Schüsseln an. Die Teilnehmenden werden nun gebeten, das Obst und den Saft einander zuzuordnen. Selbstverständlich dürfen auch die Obststückchen nach Herzenslust probiert werden.

Sprechen Sie im Anschluss an das Seniorenspiel oder während des Spiels über die Saftherstellung.

Haben die Teilnehmer schon einmal selbst Saft hergestellt? Wenn ja, aus welchen Obstsorten? Kam das Obst aus dem eigenen Garten? Wie wurde der Saft hergestellt? Kennen die Mitspieler Methoden, um Saft kalt zu pressen und Methoden um Saft heiß zu pressen?



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Bergesluft. Eine Entspannungsgeschichte

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Bitten Sie die Senioren sich für diese Geschichte zum Vorlesen bequem hinzusetzen. Lesen Sie die Geschichte langsam vor und bauen Sie Pausen ein.

Bergesluft

Atme tief durch. Such dir eine bequeme Position für deine Arme und für deine Beine. Wenn du möchtest, schließt du die Augen und kommst mit auf eine kleine Wanderung durch die Berge. Stell dir vor, du hast heute deine bequemen Wanderschuhe angezogen. Mit viel Kraft hast du die Schnürsenkel zugebunden und spürst, wie sich deine Füße in den Schuhen ausstrecken und wohl fühlen. Der Rucksack auf deinem Rücken ist mit ausreichend Proviant bestückt. Du spürst die Gurte auf deinen Schultern. Es ist ein angenehmer Druck und du kannst den Rucksack gut und einfach tragen. In deiner Hand hältst du einen Wanderstock. Der Stock ist geschmückt mit Wanderplaketten von zurückliegenden Wanderungen. Der Griff des Stocks liegt vertraut in deiner Hand und gibt dir die Gewissheit den Weg meistern zu können. Du hast dich für einen einfachen Weg den Berg hinauf entschieden. Der Weg hat eine leichte Steigung und die nimmst dir ausreichend Zeit ihn zu bewältigen. Ganz gemütlich setzt du einen Fuß vor den anderen. Schritt für Schritt gelangst du mit der Kraft der Beine den Berg hinauf. Der Weg ist mit einzelnen, lockeren Steinen bedeckt. Am Rand des Weges wächst Gras und du kommst an einer wilden Bergwiese vorbei. Du bleibst einen Moment stehen. Du atmest tief ein und genießt die frische Bergluft, die durch deine Lungen strömt. Du betrachtest die reiche Blütenvielfalt der wilden Wiese. Die Farben der Blumen strahlen um die Wette und verschmelzen zu einem bunten Fest für die Augen. Es ist Zeit für eine kleine Pause. Auf einem großen Stein am Wegesrand setzt du dich hin. Du packst dein mitgebrachtes Brot aus und trinkst einen großen Schluck Wasser aus deiner Flasche. Das Wasser erfrischt dich und du spürst wie es deinem Körper neue Kraft und Energie gibt. Dein Brot ist ganz frisch und auch das Brot gibt dir Stärke und du beschließt deinen Weg den Berg hinauf weiter zu gehen. Deine Füße tragen dich und deine Beine bewegen sich fast wie von selbst. Bei jedem Schritt atmest du die wohltuende Bergluft ein. Die Zeit spielt keine Rolle, du kannst den Augenblick genießen und kannst die Schönheit der Natur in dich aufnehmen. Immer näher kommst du deinem Ziel. Vor dir siehst du schon den höchsten Punkt des Berges. Geziert von einem Gipfelkreuz. Voller Stolz näherst du dich dem Kreuz und als du es erreichst, breitet sich ein Lächeln auf deinem Gesicht aus. Du berührst das Gipfelkreuz mit deiner Hand und streichst darüber. Das Holz fühlt sich etwas rau an. Von hier aus, kannst du bis hinunter ins Tal blicken. Von hier oben erscheint der Rest der Welt ganz klein und ein bisschen unwirklich. Du atmest noch ein letztes Mal ganz tief ein. Du erfrischst dich noch ein letztes Mal an der klaren, frischen Bergluft. Du öffnest die Augen. Du fühlst dich wach, aufnahmefähig und kraftvoll.



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Knetspiele! Eine ganz tolle Idee für die Sinnesaktivierung

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Knetspiele für Senioren

Materialien

Knete

Knetunterlage (Platzdeckchen) oder eine Wachstuchtischdecke

Nach Belieben:

Eine kleine Plastikrolle

 

Vorbereitungen und Spielaufbau

Decken Sie entweder den Tisch mit einer Wachstuchtischdecke ab oder legen Sie für jeden Teilnehmer eine Knetunterlage bereit.

 

So wird gespielt

 

Mit der Knete kann man viele verschiedene kleine Übungen durchführen. Am Anfang ist es sinnvoll, die Teilnehmer das Material „Knete“ erst einmal erkunden zu lassen. Für viele Senioren ist es lange her, dass sie etwas aus Knete geformt haben. Soweit die Teilnehmer dies wünschen, kann man diese einfach nach Belieben etwas formen lassen. Erfahrungsgemäß fällt das manchen Teilnehmern leichter und manchen Teilnehmern schwerer. Für einige Senioren ist es einfacher sich mit der Knete zu beschäftigen, wenn sie eine konkrete Aufgabe oder Übungsanleitung bekommen. Dies könnte zum Beispiel sein:

 

  • Kleine Kugeln aus der Knete zu formen. Die Kugeln können anschließend gestapelt werden.
  • Kleine Kugeln formen und diese im Anschluss plattdrücken.
  • Einen großen Ball aus der Knete formen. Den Knetball zwischen beiden Händen hin und her rollen.
  • Eine große Schlange aus der Knete rollen. Die Schlange so dünn und lang wie möglich rollen.
  • Mehrere kleine Schlangen aus der Knete rollen. Die Schlangen alle auf die gleiche Länge bringen.
  • Mit einem Ring, einer Münze oder anderen Gegenständen Abdrücke in die Knete drücken.
  • Die Knete mit der kleinen Plastikrolle ausrollen wie Plätzchenteig.
  • Die Knete mit der Plastikrolle ausrollen und einen Handabdruck hineindrücken.

 



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Varianten

Mit fitten Teilnehmern, die dies feinmotorisch noch können, kann man auch „Knet-Scharade“ spielen. Bei diesem Seniorenspiel versucht ein Teilnehmer einen Gegenstand zu kneten und die anderen Teilnehmer der Gruppe versuchen zu erraten, um was für einen Gegenstand es sich handelt. Es kann sich entweder um einen Gegenstand handeln, den sich der Knetende selbst ausdenkt, oder um einen Gegenstand, den die Spielleitung vorher auf einen Zettel geschrieben hat.

 

Beispiele:

Eimer

Haus

Baum

Blume

Hund

Elefant

Schlange

Ball


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Ich sehe was, was du nicht siehst: Angepasst für die Seniorenarbeit

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Materialien
Verschiedene Alltagsgegenstände zu einem Thema
Zum Beispiel verschiedene Lebensmittel

Vorbereitungen und Spielaufbau

Die Teilnehmenden sitzen bei diesem Spiel am besten an einem Tisch. Die Alltagsgegenstände werden so auf dem Tisch verteilt, dass alle Teilnehmenden sie gut sehen können. Es ist auch möglich, das Spiel in einem Stuhlkreis ohne Tisch zu spielen. Da die Gegenstände dann allerdings auf dem Boden liegen, können Sie von den Teilnehmenden unter Umständen nicht so gut gesehen werden. Wählen Sie in diesem Fall etwas größere Gegenstände aus. Grundsätzlich müssen Sie natürlich immer Rücksicht auf die visuellen Möglichkeiten Ihrer Teilnehmer nehmen.

So wird gespielt
Aus Kindertagen kennt fast jeder das Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“. In der klassischen Version sucht sich ein Mitspieler einen Gegenstand irgendwo im Raum aus und nennt dessen Farbe mit den Worten „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist…“. Die anderen Mitspieler nennen dann reihum irgendwelche Gegenstände, die die genannte Farbe haben. Wenn der „richtige“ Gegenstand genannt wurde, ist der nächste Mitspieler an der Reihe.



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In der hier vorgestellten Version für Senioren, sucht sich die Gruppenleitung oder ein Mitspieler einen Alltagsgegenstand vom Tisch aus. Nun sucht er sich eine bestimmte Eigenschaft des Gegenstandes aus und nennt diese. Die Eigenschaft kann die Farbe sein, muss aber nicht die Farbe sein. Er kann auch sagen: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist länglich“ oder „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist scharf“ oder „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist hart“. Die anderen Mitspieler versuchen nun zu erraten um welchen Gegenstand es sich handelt. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Derselbe Gegenstand darf mehrfach ausgesucht werden, die Eigenschaft muss aber jeweils unterschiedlich gewählt werden.

Varianten

Die Schwierigkeit des Spiels kann gut mit der Auswahl der Gegenstände variiert werden. Je ähnlicher sich die Gegenstände sind (zum Beispiel ausschließlich grünes Obst und Gemüse), desto schwieriger wird das Spiel.



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Puzzeln mit Senioren: Sinnesspiele für die Wahrnehmung

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Materialien
Alte Postkarten
Alte Kalenderblätter
Alte Fotos, die nicht mehr benötigt werden oder noch in anderer Ausführung vorhanden sind
Schere

Evtl. Laminiergerät und Laminierfolie

Vorbereitungen und Spielaufbau
Nehmen Sie die alten Postkarten, Kalenderblätter oder Fotos und laminieren Sie diese nach Möglichkeit. Durch das Laminieren kann das Puzzle ohne Probleme oft eingesetzt werden. Auch Flecken von klebrigen Händen lassen sich so ganz leicht abwischen. Zerschneiden Sie die laminierten Bilder in Teile. Passen Sie die Anzahl der Teile an die Möglichkeiten Ihrer Gruppe oder Ihres Teilnehmers an. Berücksichtigen Sie dabei sowohl die visuellen Möglichkeiten als auch die feinmotorischen Möglichkeiten der Teilnehmenden.

 



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So wird gespielt
In der leichten Version bekommt jeder Teilnehmer ein ausgeschnittenes Bild und versucht es wieder zusammen zu setzen. In der anspruchsvolleren Version werden verschiedene Puzzle-Bilder miteinander gemischt und der Teilnehmer oder die Teilnehmenden versuchen die Bilder zusammen zu setzen. Wenn man die gewählten Bilder vor dem Zerschneiden einmal kopiert, kann man die Bild-Kopie als Hilfestellung verwenden, wenn die Puzzle-Aufgabe sonst zu herausfordernd ist. In diesem Fall kann das Puzzle dann direkt auf der Bild-Kopie zusammengesetzt werden. So lässt sich das Puzzeln auch mit vielen Menschen mit Demenz noch gut umsetzen.

Varianten
Selbstverständlich können Sie auch auf fertige Puzzles zurückgreifen oder andere kreative Puzzle herstellen. Man kann zum Beispiel Eisstiele nebeneinanderlegen und mit Servietten und Serviettenkleber ein Bild darauf anbringen. Wenn man die Eisstiele dann auseinandernimmt, können sie als Puzzle wieder zusammengesetzt werden. Sehr schön ist auch ein Puzzle, bei dem man das Bild in kreisförmigen Ringen auseinanderschneidet. Hierfür müssen Sie mit Hilfe eines Zirkels zuerst Ringe in der gewünschten Breite auf das Bild aufmalen. Wer keinen Zirkel hat, verwendet Teller, Tassen und andere runde Dinge in unterschiedlicher Größe und malt darum herum. Dann werden die Ringe vorsichtig ausgeschnitten und können anschließend von den Teilnehmern wieder zusammengesetzt werden.



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