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Ein Korb voll Wolle: Eine Tastgeschichte

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In dieser Sinnesgeschichte für Senioren steht der Tastsinn im Mittelpunkt. Der Text dieser Geschichte dreht sich um Wolle. Bringen sie begleitend zu dieser Tastgeschichte einen Korb mit verschiedenen Wollknäulen mit, die sie den Senioren in die Hand geben können. Vielleicht geben Sie ihnen auch ein paar Minuten Zeit, um die unterschiedlichen Wollarten zu erspüren.
Dann lesen Sie den Text vor. Betonen Sie die markierten Stellen besonders und machen sie danach jeweils eine kleine Pause, damit die Senioren das beschriebene nachempfinden können.

Ein Korb voll Wolle: Eine Tastgeschichte

Heute hat Rita sich vorgenommen ein paar Bommel zu machen. Der Winter steht kurz bevor und ihre Kinder und Enkelkinder freuen sich immer über ein paar selbst gestrickte Schals und Mützen. Auf die Mützen, die Rita strickt, gehören immer auch Bommel und diese müssen gewickelt werden. Bommel zu machen empfindet Rita als sehr beruhigende Tätigkeit. Sie holt ihren großen Korb mit Wolle heraus und greift in die große Auswahl Knäuel herein. Die Wolle auf einigen der Knäule ist sehr weich, die auf anderen etwas härter. Rita entscheidet sich als erstes für ein Wollknäuel mit sehr dicker weicher Wolle. Sie gräbt die Finger in das Wollknäuel und sucht dann den Anfang des Wollfadens. Sie spürt den weichen, dicken Faden zwischen ihren Fingern. Nun fängt sie an den Faden um zwei Pappringe zu wickeln. Immer wieder führt sie den Faden durch das Loch. Dabei muss sie an das Lied „Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen…“ von Mike Krüger denken und singt ein bisschen vor sich hin. Der erste Bommel ist schnell fertig, Rita schneidet den Bommel an den Seiten auf und knotet die Fäden zusammen. Dann entfaltet sich der Bommel voll und die einzelnen Wollfäden kitzeln ein bisschen auf Ritas Haut. 

Rita ist sehr routiniert und hat in ihrem Leben schon viele Bommel gewickelt. Sie steckt die Hand wieder in den Korb um sich für den nächsten Bommel die richtige Wolle heraus zu suchen. Sie spürt die unterschiedlichen Wollarten an ihrem Handrücken und an ihren Fingern. Der zweite Bommel wird später mal die Mütze ihres jüngsten Enkels schmücken. Es soll ein kleiner Bommel werden und da findet sie einen kleineren, härteren Wollknäuel mit einem recht festen, harten Faden. Diese Wolle soll es sein. Sie ist blau: Das ist die Lieblingsfarbe ihres Enkels. Wieder spürt sie den Faden zwischen ihren Fingern und wählt für die Herstellung des Bommels zwei etwas kleinere Pappringe. Dann wird gewickelt. Immer wieder führt sie den harten, dünnen Faden durch das Loch in der Mitte der beiden Pappringe. Rita kann dabei nicht aufhören das Mike Krüger Lied zu singen „Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen…“. Geschafft. Auch der zweite Bommel ist fertig. Dank des dünnen, harten Wollfadens ist der Bommel trotz seiner geringen Größe sehr dicht und kompakt geworden. Rita schließt einmal die Faust um den Bommel und hat das Gefühl jeden einzelnen Faden auf ihrer Handinnenfläche zu spüren.

Sie wickelt noch drei weitere Bommel. Zwei Bommel wickelt sie aus einer etwas widerspenstigen Wolle. Diese benutzt sie nicht mehr zum Stricken, weil das Gestrickte hinterher kratzig wird. Die Bommel berühren ja hinterher nicht die Haut, deswegen kann sie die Wolle dafür verwenden. Der dritte Bommel wird aus einer sehr flauschigen, weichen Wolle gewickelt. Rita genießt es den anschmiegsamen Faden in den Händen zu halten.



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Dann ist Rita fertig und alle Bommel sind gewickelt. Sie stellt den großen Korb mit Wolle zurück in den Schrank und fährt noch ein letztes Mal mit der Hand über die vielen, verschiedenen Wollarten.

Schauen Sie sich als Ergänzung zu unseren Sinnesgeschichten auch unsere Wahrnehmungsspiele an.



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Aus kratziger Wolle. Mütze, Schal und Handschuh: Eine impulsgestützte Kurzaktivierung

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Auch mit dieser impulsgestützen Kurzaktivierung möchten wir bei den Senioren Erinnerungen an früher wecken. Im Mittelpunkt dieser Aktivierung steht nicht die Kurzgeschichte, sondern das sich anschließende Gespräch. Geben Sie den Senioren genügend Raum, um von den eigenen Erinnerungen und Gefühlen zu erzählen und sich auszutauschen.

Material

Mütze, Schal und Handschuhe aus Wolle

Kurzgeschichte

Ich bin das vierte von fünf Kindern. Darüber möchte ich mich auch gar nicht beschweren. Ich fand es immer sehr schön mit vielen Geschwistern aufzuwachsen. Nur eine Sache mochte ich gar nicht. Nie bekam ich neue Klamotten zum Anziehen. Ich musste immer die alte Kleidung von meinen Geschwistern auftragen. Da die Sachen schon von drei Kindern vor mir getragen wurden, sahen sie oft auch schon abgetragen aus. Am schlimmsten war das aber, bei den Mützen, den Schals und den Handschuhen. Diese waren irgendwann mal von meiner Mutter mit viel Liebe gestrickt worden. Vielleicht waren die Mützen, Schals und Handschuhe auch mal weich und kuschelig, als sie neu waren. Wenn ich sie bekam, waren sie das nicht mehr. Wie habe ich es verabscheut mir einen kratzigen Schal um den Hals zu legen. Lieber hätte ich ganz darauf verzichtet. Doch das durfte ich nicht. Jeden Morgen musste ich die alten Wollsachen anziehen.

Als ich später in die Schule kam war ich schon ein bisschen schlauer. Ich zog Mütze, Schal und Handschuhe morgens ohne zu murren an. Bestimmt dachte meine Mutter ich sei vernünftig geworden. Ich trug sie allerdings nur bis zur nächsten Straßenecke. Dort zog ich die kratzenden Wollsachen aus und versteckte sie in meinem Schulranzen. Auf dem Nachhauseweg zog ich die Sachen an derselben Straßenecke wieder an. Meine Mutter hat nie etwas davon bemerkt. Schon damals habe ich mir geschworen meine Kinder nie zu zwingen etwas anzuziehen.

Bis heute trage ich nicht gerne Wollsachen, wobei ich mir jetzt vorgenommen habe mir für diesen Winter einen ganz weichen Schal aus reinem Kaschmir zu kaufen.

Mögliche Themen für anschließende Gespräche



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Wollsachen

Winterkleidung

Kleidung weitervererben

Kratzige Kleidung

Freiheiten für Kinder

Schöne und kostenlose Bastelideen für den Winter mit den verschiedensten Materialien finden Sie in unserer Kategorie Schneemann Basteln.



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Schwarz wie die Nacht. Eine Wahrnehmungsgeschichte für die Augen

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Dies ist eine Wahrnehmungsgeschichte für Senioren, bei der der Sehsinn aktiviert werden soll. Heute beschäftigen wir uns mit der Farbe schwarz. Bringen Sie begleitend zum Text schwarze Gegenstände oder Stoffe mit, die die Sinneseindrücke beim Zuhören unterstützen können.
Lesen Sie die markierten Stellen im Text besonders langsam und betont vor, damit unterstützen Sie die Senioren bei der Wahrnehmung der Farben.

Schwarz wie die Nacht. Eine Wahrnehmungsgeschichte für die Augen

Heidi schaut aus dem Fenster. Die Sonne ist nun endgültig untergegangen und am Himmel leuchten nur noch ein kleiner weißer Mond und ein paar helle, klare Sterne. Der Mond und die Sterne sind umrahmt von der schwarzen Nacht und Heidi freut sich schon. Heidi freut sich auf diese ganz besondere Nacht. Eine Nacht, die sie schon lange zusammen mit ihrem Mann geplant hat. Heute wollen die beiden tanzen gehen. Sie wollen erst nach Hause kommen, wenn die Sonne wieder aufgeht. So wie früher, als sie noch keine Kinder hatten. Die Kinder sind zwar schon seit einer Weile erwachsen, doch irgendwie haben die beiden es nie wieder geschafft sich aufzuraffen und die Nacht zum Tag zu machen. Das soll sich heute ändern. Heidi dreht sich einmal vor dem Spiegel im Flur. Sie trägt ein wunderschönes, ausgestelltes Kleid aus schwarzem Samt. Ihre Augen hat sie mit schwarzem Kajal umrandet und die Wimpern tiefschwarz und lang getuscht. Sie erkennt sich selbst kaum wieder. Was ein bisschen Schminke und ein Kleid bewirken können. Da kommt Ewald die Treppe herunter. Ewald hat einen schwarzen Anzug angezogen. Wie elegant er aussieht. Heidi ist für einen kurzen Augenblick sprachlos. Ewald braucht keine Worte um auszudrücken, wie er Heidis Aussehen findet. Er pfeift einmal anerkennend und gibt ihr einen langen Kuss. Die Nacht kann beginnen.  Ewald hat sich extra für den Anlass eine kleine, schwarze Limousine ausgeliehen. Gekonnt öffnet er Heidi die Autotür und lässt sie einsteigen. Alles ist perfekt. Die beiden in ihrer schwarzen Garderobe und das glänzend schwarze Auto. Heidi fühlt sich unvorstellbar elegant.

Wenig später schlendern die zwei Hand in Hand zur Stadthalle, die sich für die heutige Nacht in einen Ballsaal verwandelt hat. Alle Besucher des Balls haben sich in Schale geworfen. Die Paare stehen zusammen, schreiten durch den Saal und trinken Champagner. Die Musik kommt am heutigen Abend nicht aus Lautsprechern. Die Tanzmusik wird von einem kleinen Orchester gespielt, das extra für den Abend engagiert wurde. Um sie zum ersten Tanz aufzufordern, verneigt sich Ewald vor seiner Heidi. Diese muss kurz Schmunzeln und an ihre erste Tanzstunde denken, dann nimmt sie die Hand ihres Mannes und die beiden betreten die Tanzfläche. Heidi legt ihre Hand auf Ewalds Schulter und Ewald stützt Heidi den Rücken und Walzertöne erklingen. Die ersten Tanzschritte der beiden wirken ein bisschen eingerostet, doch schon bald, haben sie sich an den Rhythmus gewöhnt. Wie von selbst, bewegen sich ihre Füße und Beine. Der samtene, schwarze Rock dreht sich mit Heidi. 



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Es ist ein wunderschöner, gelungener Abend. Auf dem Weg zum Auto, tanzen sie noch eine kleine Ehrenrunde unter dem schwarzen Himmel. Bei einer Sache sind sie sich einig: Wenn wieder ein Ball in der Stadthalle geplant wird, sind sie auf jeden Fall dabei.

Weitere Vorlesegeschichten zum Vorlesen für Senioren und Menschen mit Demenz finden Sie unter unserer Übersicht Geschichten zum Vorlesen .



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Eine kleine Meise. Impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Vögelfüttern

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In dieser winterlichen impulsgestützten Kurzaktivierung geht es um das Vögel füttern im Winter. Im Mittelpunkt dieses Aktivierungsangebotes sollte nicht die Geschichte an sich stehen, sondern die Erinnerungen, die beim Vorlesen geweckt werden. Sprechen Sie im Anschluss an die Kurzgeschichte mit den Senioren über ihre eigenen Erfahrungen und Erinnerungen. Mögliche Themen für Gespräche haben wir unter dem Text aufgeführt.

Eine kleine Meise. Impulsgestützte Kurzaktivierung zum Thema Vögelfüttern

Material
Vogelfutter

Kurzgeschichte

Wenn die kalte Jahreszeit angebrochen ist, finden die Vögel aus der Nachbarschaft ein kleines Vogelparadies in meinem Garten. Aus ein paar Brettern und ein paar Schrauben, habe ich ein Vogelhaus zusammengezimmert. In den Bäumen und an den Sträuchern, habe ich Meisenknödel und Futterglocken aufgehängt. Die Meisenknödel habe ich alle selbst gemacht. Dass habe ich von meiner Mutter gelernt.

Schon als ich klein war, hat sie mir beigebracht, dass wir nicht nur auf uns und andere Menschen, sondern auch auf Vögel acht geben müssen. Sie hat sich vom Metzger immer eine große Portion Rindertalg geben lassen. Der Rindertalg wurde dann zu Hause in dem großen Topf mit den braunen Griffen und dem Blümchenmuster geschmolzen. Meine Mutter gab acht darauf, dass das schmelzende Fett nicht zu heiß wurde. Passierte es doch mal, dass das Fett zu heiß wurde, stank die ganze Küche danach. Meine Aufgabe war es die Körnermischung in das geschmolzene Fett zu geben. Es durften nicht zu viele Körner werden, dann konnte man die Fettmasse hinterher nicht mehr richtig formen. Das Formen der Meisenknödel bereitete mir viel Freude. In jeden Meisenknödel steckten wir ein Stück Seil. An diesem Seil wurden die Meisenknödel dann im Garten aufgehängt.

Genauso, wie ich es früher gemeinsam mit meiner Mutter gemacht habe, so mache ich es bis heute. Im Winter freue ich mich dann über die vielen Vögel, die den Weg in meinen Garten finden und sich bei mir satt essen. In diesem Jahr fühlt sich eine kleine Kohlmeise besonders wohl bei mir. Jeden Morgen, wenn ich die Rollos hoch mache, sehe ich sie an einem der Meisenknödel hängen. Für mich ist das der schönste Start in den Tag.

 

Mögliche Themen für anschließende Gespräche



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Tiere im Winter

Vögel füttern

Hilfen für Tiere selber machen

Vogelarten

Gewohnheiten, die man von den Eltern übernimmt

Passend zu dem Thema Winter haben wir viele Bastelanleitungen für Senioren erstellt. Ideen, wie man einen Schneemann bastelt, finden Sie unter dem Stichwort Schneemann basteln.



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Sinnesspiele für Senioren: Plätzchen ausstechen

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In diesem Sinnesspiel für Senioren steht die Wahrnehmungsanregung im Mittelpunkt. Es geht um unseren Tastsinn. Das Spiel kan in vielen verschiedenen Varianten und zu unterschiedlichen Themen gespielt werden. Besonders gut passt es jetzt in die Weihnachtszeit…

Sinnesspiele für Senioren: Plätzchen ausstechen

Materialien
Gekühlter Knetteig
Nudelholz
Mehl
Sechs Ausstechförmchen (Die Figuren können gut der Jahreszeit angepasst werden: so eignen sich beispielsweise jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit Tannenbaum, Stern und Glocke, Schaf und Blume im Frühling, oder Blatt, Igel und Regenschirm im Herbst. Auch themenbezogene Figuren sind möglich, zum Beispiel Tiere, Zahlen oder Buchstaben…)
Ein kleiner Würfel mit Einstecktaschen mit einer Kantenlänge von ca. 10 cm (nicht größer, damit man mit dem Würfel auf dem Tisch würfeln kann)
Papier, Schere und Filzstift
Backblech mit Backpapier
Evtl. Messer zum Aufnehmen der Plätzchen

Vorbereitungen und Spielaufbau
Bereiten Sie einen Knetteig vor und legen ihn zum Kühlen in den Kühlschrank. Bei dem Spiel sitzen die Senioren an einem Tisch, jeder benötigt einen Sitzplatz und, wenn derjenige den Teig noch selbst ausrollen kann, auch ein Nudelholz und etwas Mehl für die Fläche und das Nudelholz.
Gestalten Sie die Würfelseiten, indem Sie Papier in der Größe der Einstecktaschen zuschneiden und auf jede Seite eine Figur der sechs Ausstechförmchen zeichnen. Wenn der Würfel fertig ist, müssten dort alle Förmchen je einmal vertreten sein.
Legen Sie Backpapier auf ein Backblech und platzieren es in der Tischmitte. Der Würfel, das Nudelholz und die Ausstechförmchen werden ebenfalls dazugelegt.



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So wird gespielt
Jeder Mitspieler mehlt die Tischfläche vor sich ein, ggfs. auch das Nudelholz. Verteilen Sie an Jeden ein Stück von dem Knetteig. Zu Beginn rollen alle ihren Teig etwa 0,5 bis 1 cm dick aus. Dann wird reihum gewürfelt. Auf dem Würfel erscheint eine Figur. Derjenige, der an der Reihe ist, sucht sich das passende Ausstechförmchen und sticht ein Plätzchen aus. Dann wird das Plätzchen auf das Backblech gelegt und der nächste ist mit Würfeln an der Reihe. Wie viel Sie als Gruppenleitung die Senioren bei den Arbeitsschritten unterstützen, machen Sie am besten von der jeweiligen Situation abhängig. Die Plätzchen werden anschließend im Backofen gebacken und können nach dem Abkühlen auch noch nach Belieben verziert werden.

Varianten
Wem die Variante mit echtem Knetteig aus irgendwelchen Gründen zu riskant ist (zum Beispiel, weil er zu schnell zu warm wird oder nicht zu viel genascht werden soll), der kann in dem Fall auch auf Salzteig zurückgreifen. Ein Rezept finden Sie in unseren Ideen zum Thema Salzteig backen .
Weiter haben Sie auch die Möglichkeit, je nach Ressourcen der Senioren und der Gruppenzusammensetzung, eine große Teigfläche in der Tischmitte auszurollen und die Senioren alle reihum dort ausstechen zu lassen – natürlich nachdem eine Form gewürfelt wurde.
Mit fitten Gruppen können Sie das Spiel erweitern: Schreiben Sie jeweils auf zwei Würfelseiten Teig kneten, Ausrollen, Ausstechen und legen alle Materialien wie oben angegeben bereit. Nun werden alle Arbeitsschritte vom Würfel vorgegeben. Fällt Ausstechen, muss der Teig natürlich vorher trotzdem ausgerollt werden (wenn es nicht in dem Schritt davor geschehen ist).
Zusätzlich haben Sie bei dieser Variante die Möglichkeit, dass zwar einer der Senioren würfelt, aber alle mit ihrem Teig mitmachen können…



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Bunt und glänzend… Eine impulsgestützte Kurzaktivierung mit Geschenkband

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In dieser impulsgestützten Kurzaktivierung für Senioren und Menschen mit Demenz in der Weihnachtszeit geht es um Geschenkband. Im Mittelpunkt dieser Aktivierung steht dabei nicht die kurze Geschichte, die vorgelesen wird, sondern die Erinnerungen, die durch den Text geweckt werden und das anschließende Gespräch. Planen Sie für die Erzählungen im Anschluss an die Kurzgeschichte ausreichend Zeit ein, damit sich in der Gruppe schöne Gespräche entwickeln können.

Bunt und glänzend… Eine impulsgestützte Kurzaktivierung mit Geschenkband

Material

Geschenkband

Kurzgeschichte
Das Schönste am Schenken ist für mich immer noch der Moment, in dem der Beschenkte sein Paket öffnet und ich sehen kann, wie sie oder er sich freut. Beim Verpacken gebe ich mir immer sehr viel Mühe. Schließlich sollen die Geschenke auch beim Überreichen immer besonders schön aussehen. Das Geschenkband wähle ich passend zum Papier. Ich habe eine große Kiste mit Geschenkband in allen Farben und Größen – Schleifenband, Bast, Kordeln, Kräuselband, und, und, und…
Ich weiß noch ganz genau, wie sorgfältig meine Mutter früher immer die Geschenke für Freunde und Familie eingepackt hat. Und genauso sorgfältig habe ich sie auch wieder ausgepackt. Besonders an Weihnachten habe ich mir immer ganz viel Zeit beim Auspacken gelassen, damit war die Vorfreude umso schöner. Und – ich hatte immer noch ein oder zwei Päckchen, nachdem meine Geschwister schon immer alle Geschenke ausgepackt hatten.
Das Geschenkband habe ich immer ganz sorgfältig aufgeknotet und dann mit meinen Fingern glatt gestrichen. Mit dem Kräuselband ging das Glattstreichen leider nicht, aber auch das habe ich an die Seite zu den anderen Geschenkbändern gelegt. Stoffbänder habe ich sogar wieder aufgerollt, um sie beim nächsten passenden Anlass wiederzuverwenden. Die, die ich besonders schön fand und behalten wollte, habe ich in einer kleinen Schachtel gesammelt.
Noch heute denke ich beim Geschenke einpacken an die Zeit als Kind unter dem Weihnachtsbaum. Und daran, wie mühe- und liebevoll meine Mutter immer das Geschenkband um die Geschenke gebunden hat – und wieviel Freude sie dabei hatte. Ich hoffe, ich konnte meinen Kindern auch diese besonderen Werte des Schenkens und Beschenkt Werdens mitgeben, die sie mir mitgegeben hat. In jedem Fall haben sie auch schon viel Freude an glänzendem Geschenkband…



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Mögliche Themen für anschließende Gespräche
Geschenkband – lieber aus Stoff, Bast,oder doch Kräuselband?
Geschenke auspacken unter dem Weihnachtsbaum
die schönsten Momente beim Verschenken
Erinnerungen an Weihnachten in der Kindheit
Welche Bräuche und Verhaltensweisen wurden von den Eltern übernommen?

Ideen für schöne Bastelarbeiten in der Adventszeit finden Sie zum Beispiel in unserer Rubrik Weihnachtssterne basteln . Dort haben wir kostenlose Bastelanleitungen und Vorlagen zusammengestellt.



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Weihnachtsplätzchen backen. Eine Schmeck-Geschichte für Senioren in der Weihnachtszeit

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Unsere Sinnesgeschichten wurden speziell für Aktivierungsangebote mit Senioren geschrieben, bei denen Übungen im Mittelpunkt stehen, die die Wahrnehmung anregen sollen. In dieser Schmeck-Geschichte geht es, wie der Titel schon verraten hat, um das Weihnachtsplätzchen Backen. Stellen Sie einen hübsch dekorierten Teller mit klassischen Ausstechplätzchen auf einen Tisch. Bieten Sie den Senioren vor Beginn der Geschichte an, ein Plätzchen (oder zwei ;-)) von dem Teller zu probieren.
Dann lesen Sie den Text vor. Machen Sie hinter den markierten Stellen eine kleine Pause und lesen Sie die Passagen besonders langsam, so haben die Senioren die Möglichkeit, die beschriebenen Sinneseindrücke nachzuempfinden.
Im Anschluss an die Geschichte bietet es sich an, noch ein wenig beisammen zu sitzen, über das Backen in der Adventszeit zu klönen, und die restlichen Plätzchen zu genießen…

Weihnachtsplätzchen backen. Eine Schmeck-Geschichte für Senioren in der Weihnachtszeit

Margot freut sich sehr auf den heutigen Nachmittag. Nachher kommen ihre Tochter und ihr Enkel Paul zu Besuch. Margot und Paul möchten zusammen Weihnachtsplätzchen backen, wie in jedem Jahr. Margot stellt sich in Gedanken schon Pauls Gesicht vor, wenn er die zarten Plätzchen auf seiner Zunge zergehen lässt. Der Kleine grinst dann immer über beide Ohren und leckt sich hinterher genüsslich über seine Lippen, um auch noch die letzten köstlichen Plätzchenkrümel mit der Zunge zu erwischen.

Bis die beiden kommen hat Margot noch ein wenig Zeit. Gut gelaunt bereitet sie alles für das Plätzchenbacken vor. Im Hintergrund laufen ihre Lieblings-Weihnachtslieder. Während Sie die kleine Schüssel, die Küchenwaage, Mehl, Zucker und Salz auf den Küchentisch stellt, summt sie beherzt mit. Dann klingelt es schon an der Tür. Paul begrüßt seine Oma und läuft geradewegs in die Küche. Noch ehe Margot sich versieht, hat Paul seinen Zeigefinger schon in die Zuckerdose gesteckt, und gleich danach in seinen Mund. Sofort breitet sich der süße Geschmack auf seiner Zungenspitze aus. „Na!“, ruft Margot mit einem Augenzwinkern, „Aber doch nicht mit ungewaschenen Fingern!“. Paul grinst verschmitzt und läuft ins Badezimmer. Mit frisch gewaschenen Händen machen sie sich ans Werk. Paul verknetet fleißig Mehl, Butter, Eier, Zucker und eine Prise Salz zu einem Mürbeteig. Hin und wieder wandert ein wenig von dem weichen, süßen Plätzchenteig in seinen Mund. Paul würde am liebsten den ganzen Teig auf einmal naschen. So gut wie Oma Margots Weihnachtsplätzchenteig schmeckt kein anderer! Er findet es gar nicht nötig, daraus knusprige Plätzchen zu backen. Zum Glück ist Oma Margot da, die aufpasst, dass sich Paul nicht den Magen verdirbt. Die beiden legen den sorgfältig gekneteten Teig in den Kühlschrank. Während sie darauf warten, dass der Mürbeteig ausreichend fest geworden ist, holen sie das Nudelholz und die Ausstechförmchen aus der Küchenschublade. Paul darf das Backpapier auf die Backbleche legen und schon einmal Mehl auf der Tischplatte verteilen. Wieder sind die Finger in seinem Mund. Aber diesmal verzieht er sein Gesicht. Das staubige, geschmacklose Mehl auf der Zunge zu haben, ist wirklich kein Genuss. Margot muss grinsen und reicht ihm ein Glas Wasser.

Dann ist es endlich so weit. Paul rollt den fest gewordenen Plätzchenteig mit dem Nudelholz aus und sticht ganz sorgfältig Sterne, Tannenbäume, Monde, Glocken und Nikolausmützen mit den Ausstechförmchen aus. Ab und an – wenn er glaubt, dass Oma Margot es nicht sieht – wandert etwas von dem festen, kühlen Teig in seinen Mund. Der schmeckt ihm fast noch besser als der weiche, süße Plätzchenteig von vorhin. Obwohl es ja der gleiche Teig ist. Paul drückt den kalten, festen Plätzchenteig mit der Zunge an seinen Gaumen und lässt ihn sich im Mund zergehen. Omas Plätzchenteig ist wirklich der allerbeste!



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Schon bald duftet das ganze Haus nach frisch gebackenen Plätzchen. Paul bringt seiner Mama ein noch warmes Plätzchen zum Probieren. „Mmh, die sind euch aber gut gelungen!“, schwärmt sie und genießt den Geschmack der ersten selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen in diesem Jahr. Und Paul? Paul macht sich mit Oma Margot ans Plätzchen verzieren und nascht schon wieder von dem süßen Zuckerguss

Noch mehr spielerisch gestaltete Sinnesaktivierungen finden Sie unter dem Stichwort Wahrnehmungsspiele .



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Bratapfel. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung für die Weihnachtszeit

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In dieser impulsgestützten Kurzaktivierung dreht sich alles um leckere Bratäpfel. Im Mittelpunkt dieser Aktivierung sollte nicht die Geschichte an sich stehen, sondern die Erinnerungen, die beim Erzählen der Geschichte bei den Senioren geweckt werden. Anschließend könnte man nach dieser impulsgestützten Kurzaktivierung gemeinsam ein paar Bratäpfel backen.

Bratapfel. Eine impulsgestützte Kurzaktivierung für die Weihnachtszeit

Material
Ein gebackener Bratapfel
alternativ die Zutaten für einen selbst gemachten Bratapfel (Apfel, Marzipan, Mandeln, Rosinen, Zimt, Walnusskerne)

Kurzgeschichte
Meine Oma hat früher am ersten Advent immer Bratäpfel für uns Kinder gemacht. Da kam die ganze Familie zusammen. Die Erwachsenen tranken Glühwein, Kakao und Eierpunsch, und wir Enkel verbrachten den Nachmittag mit Oma in der Küche. Die Äpfel für die Bratäpfel hatte sie extra schon direkt nach der Ernte für diesen Tag zurückgelegt – groß und schön sollten sie sein! Von der Füllung musste sie immer etwas mehr machen, als es im Rezept angegeben war. Denn auf geheimnisvolle Art und Weise verschwand immer ein Teil der Marzipanmasse. Oma wusste natürlich, dass wir Enkel davon naschten – und zwar jedesmal, wenn sie sich von uns abwandte. Besonders die Rosinen waren bei uns Kindern beliebt.
Unsere Großmutter ließ uns gewähren, ich habe sie fast nie schimpfend erlebt.
Die Füllung in den Bratapfel zu geben, das war meine Aufgabe. Da ich die älteste meiner Geschwister, Cousinen und Cousins war, stand das auch nie zur Debatte. Ganz vorsichtig drückte ich die Füllung Löffel für Löffel in den ausgehölten Apfel. Die anderen Kinder sahen Oma derweil über die Schulter, wie sie die Vanillesoße kochte. Sie musste sie stetig rühren, damit sie nicht anbrannte. Zwischendurch bekam sie von den Kleinen Hilfe, die meiste Zeit naschten die allerdings weiter von dem Marzipan und den Rosinen.
Dann kamen die Äpfel endlich in den Ofen. Schon nach wenigen Minuten duftete es nach gebackenen Mandeln, Äpfeln, Zimt und Marzipan. Wir konnten es kaum erwarten, die Bratäpfel endlich zu probieren.
Als die Äpfel jedoch nach dem Backen soweit abgekühlt waren, dass man sie essen konnte, waren wir Kinder nach ein oder zwei Gabeln satt – schließlich waren unsere kleinen Bäuche schon bis oben hin mit der Füllung gefüllt. Unsere Eltern freuten sich über die übrig gebliebenen Bratäpfel und lobten uns, dass sie so gut gelungen waren. Natürlich mit einem Augenzwinkern für meine Oma…



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Mögliche Themen für anschließende Gespräche
Bratäpfel
Traditionen in der Vorweihnachtszeit
Die Beziehung zur Oma
Rezepte, die in der Adventszeit gerne zubereitet wurden
Treffen mit Cousins und Cousinen
Familientreffen

Wenn Sie auf der Suche nach weiteren kreativen Anregungen für die Adventszeit sind, dann schauen Sie sich doch unsere Beitragsübersicht Weihnachtssterne basteln an!



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Was hat mir der Nikolaus gebracht? Eine Wahrnehmungsgeschichte zum Vorlesen in der Adventszeit

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Marie ist ganz gespannt darauf, was der Nikolaus ihr in den Teller gelegt hat…
Eine schöne Wahrnehmungsgeschichte für die Sinne, die in der Adventszeit vorgelesen werden kann.

Was hat mir der Nikolaus gebracht? Eine Wahrnehmungsgeschichte zum Vorlesen in der Adventszeit

Marie wacht früh am Morgen auf. Sie spürt, wie ihr Herz ganz wild in ihrer Brust klopft. Es ist Nikolausmorgen. Ein adventlicher Duft steigt in ihre Nase: es riecht nach Tannengrün, Kerzenwachs und dem kalten Duft des Räuchermännchens von gestern Abend.
In ihrem Bett ist es angenehm warm. Sie spürt den weichen Stoff ihrer Bettdecke auf ihrer Haut. Ganz langsam lässt sie ihn durch ihre Finger gleiten. So schön eingekuschelt sie in ihrem Bett liegt – eigentlich würde sie gerne aufstehen und nachsehen, ob der Nikolaus ihr etwas auf den Teller gelegt hat. Sie schaut aus dem Fenster, draußen ist es noch stockdunkel. „Hm, einen kleinen Blick kann ich ja schon mal wagen…“, überlegt sie. Marie setzt sich auf die Bettkante und schlüpft in ihre Hausschuhe. Vorsichtig und leise öffnet sie ihre Zimmertür. Auch im Wohnungsflur ist es noch ganz dunkel. Mutti und Vati schlafen noch. Der Duft von frischem Tannengrün liegt wieder in der Duft. Marie lässt das Licht im Flur aus, schließlich soll ihr kleiner Bruder nicht wach werden. Außerdem kennt sie sich ja in der Wohnung aus. Trotzdem sie Hausschuhe an hat, spürt sie, wie weich der Teppich unter ihren Füßen ist. Bei jedem Schritt sinkt sie ein wenig ein.
Marie erreicht das Ende des Flurs und hält die Klinke der Wohnungstür in der Hand. Das Metall fühlt sich kalt an. Sie hält den Griff fest mit ihrer Hand umschlossen. Marie zögert. Soll sie die Tür wirklich öffnen? Eigentlich waren die Eltern in den letzten Jahren immer bei ihr. Sie spürt, wie die Klinke in ihrer Hand mit der Zeit wärmer wird. „Gucken kann ich ja mal, und dann husche ich schnell wieder ins Bett…“, sagt sie zu sich und drückt die Klinke herunter. Durch das Licht der hellen Straßenlaterne, das durch das Flurfenster scheint, sieht sie zwei prall gefüllte Nikolausteller neben der Fußmatte stehen. Sie stehen etwas anders als gestern Abend. Ob der Nikolaus aus Versehen an die Teller gestoßen ist? Marie kniet sich hin, ein Duft von frischen Äpfeln, Lebkuchen und Orangen kommt ihr entgegen. Im fahlen Licht kann sie außerdem eine Schokoladenfigur, Nüsse und etwas weiches erkennen. Vorsichtig tastet sie sich heran – Wolle, sie spürt Wolle in ihrer Hand. Maries Herz klopft. „Irgendwie ist es aber doch schöner, wenn Mutti und Vati und Anton dabei sind…“, überlegt sie im Stillen. Außerdem werden ihre Füße kalt…
So leise, wie sie gekommen ist, schleicht Marie zurück in ihr Kinderzimmer. Sie zieht ihre Hausschuhe aus, stellt sie ordentlich vors Bett und kuschelt sich wieder in ihre warme Decke. Glücklich und zufrieden schläft sie nochmal ein. Bis Mutti sie später zusammen mit Anton weckt…



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Passende Wahrnehmungsübungen mit Ideen für alle Sinne finden Sie hier.



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Schokoladentraum: Eine Schmeck-Geschichte für Senioren

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In dieser Sinnesgeschichte steht unser Geschmackssinn im Mittelpunkt. Es geht um köstliche Schokolade. Bringen Sie eine kleine Auswahl an verschiedenen Schokoladensorten mit. Wer möchte, darf gerne ein Stück kosten!
Dann lesen Sie die Geschichte vor. Die markierten Stellen im Text werden besonders langsam vorgelesen, damit die Senioren die Möglichkeit haben, die dort beschriebenen Sinneseindrücke gut nachempfinden zu können. Im Anschluss an die Schmeck-Geschichte bieten sich biografische Gespräche zu dem Thema Schokolade an.

Schokoladentraum: Eine Schmeckgeschichte für Senioren

Für den heutigen Tag hat sich Gertrud etwas ganz besonderes vorgenommen: Sie möchte selbst Pralinen herstellen. Gertrud liebt Pralinen, die man auf der Zunge zergehen lassen kann. Ganz alleine ist sie allerdings nicht auf die Idee gekommen Pralinen herzustellen. Ihre Tochter hat Gertrud zum Geburtstag ein Pralinenset geschenkt. In dem Pralinenset ist ein kleiner Topf in dem man die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen kann, eine Gabel zum überziehen der Pralinen mit Schokolade und eine Form in die man Schokolade gießen kann, um kleine rechteckige Pralinen herzustellen, enthalten. Das wird ein süßer, schokoladiger Gaumenschmauß.

Sie hat lange Rezeptbücher gewälzt und sich passende Rezepte heraus gesucht. Trüffel stehen auf ihrem Tagesplan, Rumkugeln und Schokoladenpralinen mit Nougatfüllung. Eingekauft  hat sie schon. Schokolade, Nüsse, Rum und Nougat, warten darauf verarbeitet zu werden. Als erstes zerteilt sie die Schokolade um sie über dem Wasserbad zu schmelzen. Ein kleines Stückchen wandert jetzt schon in Gertruds Mund. Sie kann der braunen Köstlichkeit einfach nicht widerstehen. Die Schokolade schmeckt jetzt schon wunderbar. Wie wird sie erst schmecken, wenn sie sich in herrliche Pralinen verwandelt hat?

Die Schokolade beginnt sich im Topf zu verflüssigen. Aus einem Teil der flüssigen Schokolade, einem Schluck Rum und Kekskrümeln, stellt Gertrud eine Masse her, die sie anschließend zu Kugeln formt. Die Kugeln wälzt sie dann noch in Schokostreuseln. Wunderbar! Die Rumkugeln sind ein Gedicht.

Das Rezept für die Trüffel ähnelt dem Rumkugelrezept. Aus Kekskrümeln, ein bisschen Sahne und einem Schluck Amaretto wird die Masse hergestellt und zu Kugeln geformt. Nun kann Gertrud ihre Pralinengabel ausprobieren. Jede Kugel wird geschickt auf der Gabel balanciert und einmal in die flüssige Schokolade getaucht. Gekrönt werden die Trüffel von ein paar Nussstückchen, die Gertrud darüber streut. Gertrud kann es gar nicht abwarten die Trüffel zu probieren und kostet den ersten, noch bevor die Schokolade getrocknet ist. Einfach nur himmlisch.



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Die Königsdisziplin hat sich Gertrud für den Schluss aufgehoben. Sie macht sich daran die rechteckigen Pralinen mit Hilfe der Pralinenform zu gestalten. Dafür muss sie die Form in zuerst mit der Schokolade ausgießen. Damit sie weiterarbeiten kann, stellt sie die Pralinenform mit der Schokolade kurz zum Hartwerden in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit schmilzt sie etwas Nougat und mengt einige Nusssplitter unter die Nougatmasse. Das wird die Füllung für die Pralinen. Sie gießt sie in die Pralinenform. Auch die Füllung muss hart werden und kommt für eine kleine Weile in den Kühlschrank. Dann kommt der letzte Arbeitsschritt. Gertrud gießt noch einmal Schokolade in die Pralinenform um den Boden der Pralinen herzustellen und die Pralinen so zu schließen. Geschafft, die Pralinen müssen nur noch auskühlen.  Wie wunderbar sie aussehen. Wie köstlich sie schmecken! Ein zarter Schmelz auf der Zunge.

Jetzt blickt sich Gertrud in ihrer Küche um. Es sieht ein bisschen so aus, als wäre eine Schokoladenbombe in die Luft gegangen. Sie beginnt aufzuräumen, doch beim Wegräumen der benutzten Löffel, kann sie nicht widerstehen immer mal wieder an den Arbeitsgeräten zu lecken. Ihr Gaumen ist im Schokoladenfieber und im Freudentaumel. Für Gertrud ist Schokolade einfach die schönste und leckerste Nebensache der Welt.

Wenn Sie auf der Suche nach weiteren Ideen für Sinnesaktivierungen sind, dann schauen Sie sich gerne unsere Wahrnehmungsspiele an.



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