Alte Weihnachtsgedichte: Diese kennen die Senioren alle!

Alte Weihnachtsgedichte erfreuen sich bei Senioren großer Beliebtheit. In den bekannten Versen stecken jede Menge Erinnerungen – an die Weihnachtstage der Kindheit, oder an die festlichen Tage mit der eigenen Familie. Viele erinnern sich noch an die Gedichte von früher – hier kommen die beliebtesten Weihnachtsgedichte aus alten Zeiten:

1) Knecht Ruprecht von Theodor Storm
“Von drauß’ vom Walde komm’ ich her – ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!“ – Der „Knecht Ruprecht“ ist schon zu Beginn der Adventszeit, am 5. Dezember, dem Vorabend zum Nikolausfest, ein besonders passendes Gedicht:
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2) Weihnachten von Joseph von Eichendorff
„Markt und Straßen stehen verlassen, hell erleuchtet jedes Haus – sinnend geh’ ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus“ – kaum ein Weihnachtsgedicht beschreibt die magische, wohlig-warme Stimmung des Weihnachtsfestes so treffend wie das Gedicht „Weihnachten“ des Romantikers Joseph von Eichendorff. Und kaum ein Weihnachtsgedicht ist bekannter als dieses – gerade in der Senioren-Generation.
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3) Dezember von Erich Kästner
„Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar. Ist gar nicht sehr gesund. Kennt seinen letzten Tag, das Jahr. Kennt gar die letzte Stund.“ – Ob es um das Kalenderjahr geht, oder um den „Dezember“ des Lebens? Das bleibt – wie bei der Lyrik so oft – dem Leser oder der Leserin überlassen. Doch ist Erich Kästners „Dezember“ ein bekanntes Gedicht, an das sich der ein oder andere erinnern dürfte.
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4) Der Bratapfel – bayerisches Volksgut
Die Vorfreude auf die weihnachtliche Köstlichkeit und den Genuss des glänzenden, mit Rosinen und Gewürzen gefüllten Bratapfels treibt dieses kleine Gedicht auf die Spitze. Und viele Seniorinnen und Senioren können sich noch gut an diese Volksweise erinnern – spätestens wenn es heißt: „der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel, der gelbrote Apfel“
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5) Advent von Rainer Maria Rilke
„Es treibt der Wind im Winterwalde / die Flockenherde wie ein Hirt /und manche Tanne ahnt wie balde /sie fromm und lichterheilig wird.“ – kaum einer hat die Vorfreude auf den einen, großen Weihnachtsabend so gut auf den Punkt gebracht wie Rainer Maria Rilke in seinem „Advent“-Gedicht. Das achtzeilige Gedicht kennen viele Seniorinnen und Senioren sicher noch aus ihrer Jugend.
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6) Alles still! von Theodor Fontane
Unter der weißen Schneedecke wird alles still in diesem Weihnachtsgedicht von Theodor Fontane. Viele alte Weihnachtsgedichte stammen aus seiner Feder – doch haben sie meistens einen dunklen oder zumindest leicht melancholischen Unterton, der die Lebenserfahrungen mancher Seniorinnen und Senioren ebenfalls widerspiegelt.
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Alte Weihnachtsgedichte sind ein besonders schöner Weg, Erinnerungen und Emotionen zu wecken und sich über die erlebten Weihnachten auszutauschen. Sie können als Gesprächsaufhänger dienen und sind oft mit vielen Erlebnissen aus dem Leben der Seniorinnen und Senioren verknüpft. Weihnachtsnachmittage mit dem Rezitieren von Gedichten und Weihnachtsliedern verbringen ist deshalb eine schöne Idee für den Dezember. Auch ist es für viele ein Erfolgserlebnis, sich plötzlich wieder an die alten Verse aus der Jugend zu erinnern, wenn man im Alltag doch das ein oder andere schon mal schnell vergisst.

 


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