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In der Badewanne. Eine Entspannungsgeschichte

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Diese Vorlesegeschichte wird am besten in einem ruhigen Raum vorgelesen. Sie eignet sich für Entspannungseinheiten mit Senioren und Menschen mit Demenz. Bieten Sie den Zuhörenden an, während des Vorlesens die Augen zu schließen.

In der Badewanne

Stell dir vor, du liegst gemütlich in einer Badewanne mit warmem Wasser. Deine Augen sind geschlossen. Nichts und niemand kann dich gerade stören. Du kannst alle Gedanken des Alltags für einen Moment zur Seite schieben und dich in der Wärme des Wassers vollkommen entspannen.
Du merkst, wie gut dir die Wärme tut. Deine Gelenke werden nach und nach immer lockerer, sodass du sie ganz leicht und ohne Mühe bewegen kannst. Du spürst, wie deine Füße langsam angenehm warm werden. Die Wärme durchströmt ganz behutsam deinen Körper. Sie wandert von den Füßen in deine Waden und dann über die Knie in deine Oberschenkel. Du bewegst deine Zehen im Wasser, bewegst sie langsam zu dir hin und wieder weg. Die Bewegungen im Wasser tun dir gut.
Die Wärme verteilt sich nun langsam über deinem Rücken und zieht in Richtung deines Bauchnabels. Deine Arme liegen ganz entspannt neben deinem Körper im Wasser. Du spürst, wie du ihr Gewicht an das Wasser abgeben kannst und sie ganz leicht werden. An deinen Oberarmen merkst du, wie sich das Wasser in der Badewanne leicht bewegt. Du konzentrierst dich einen Moment lang nur auf diese Bewegungen. Du spürst, wie sich die Wasseroberfläche dort auf und ab bewegt.
Deine Finger sind ganz vom warmen Wasser umhüllt. Du bewegst sie ein wenig hin und her. Dann machst du eine Faust und bleibst für einen Moment in dieser Position. Nach einer Weile öffnest du die Handflächen wieder. Du hältst einen Moment Inne und konzentrierst dich ganz auf deine Hände. Du spürst, wie sich das Wasser auch um deine Finger bewegt. Langsam und harmonisch schmiegt es sich an deine Haut.
Dein Körper ist vollkommen entspannt. Deine Arme und deine Beine liegen ganz locker im Wasser und sind fast schwerelos. Deine Schultern werden immer leichter. Es gelingt dir, auch ihr Gewicht an das Wasser abzugeben. Du lässt dich dort vollkommen tragen und kannst alles um dich herum für einen Augenblick vergessen.
Du atmest tief ein und aus und spürst, wie dir das Atmen von Mal zu Mal leichter fällt. Bei jedem Atemzug hebt und senkt sich dein Brustkorb im Wasser. Vielleicht spürst du diese Bewegungen, die das Wasser dabei macht, auch auf deiner Haut. Deinem Körper geht es gut, du fühlst dich in dem Wasser unbeschwert und geborgen.
Bleib noch für einen Moment in der angenehmen Wärme und lass dich von dem Wasser tragen. Wenn du soweit bist, öffne ganz langsam deine Augen. Du fühlst dich ausgeruht, zufrieden und entspannt. Und du hast neue Kraft für deinen Tag gesammelt.

Noch mehr Enstpannungsgeschichten zum Vorlesen haben wir unter dem Stichwort Fantasiereisen zusammengestellt.



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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