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Herr Schwarz sieht schwarz- Eine Bewegungsgeschichte

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Bei dieser Bewegungsgeschichte bekommt jeder der Senioren ein schwarzes Tuch in die Hand (es funktioniert auch eine Serviette). Immer wenn das Wort „schwarz“ in der Geschichte vorkommt, wird das Tuch in die Luft gehoben.
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Herr Schwarz sieht schwarz

Herr Wilhelm Schwarz ist Schornsteinfeger von Beruf. Er liebt seine Arbeit und vorallem liebt er seine pechschwarze Dienstkleidung. In einem Blaumann zur Arbeit zu gehen- das würde ihm das Herz brechen. Jeden Morgen legt er seine, liebevoll gebügelte, schwarze Schornsteinfegerkluft an und fühlt sich gut. Er findet, dass die Farbe schwarz eine edle Farbe ist. Schwarz hat Stil und vermittelt Respekt und Wertschätzung. Wilhelm hat Freunde, die ihm erzählen wollen, dass schwarz die Farbe der Trauer und deswegen negativ ist. Doch Wilhelm Schwarz weiß es besser: Warum  sollten die Leute behaupten das Schornsteinfeger Glück bringen, wenn schwarz nur negativ wäre?

Doch manchmal sieht auch Herr Schwarz, schwarz. Er ist nämlich ein rechtschaffener Mann. Und wenn er morgens mit dem Bus fährt und schon wieder neben einem Schwarzfahrer sitzt, dann findet er das unverschämt. Wenn der Schornsteinfeger aus dem Nachbardorf seine Werkzeuge auf dem Schwarzmarkt kauft, dann wird er wütend. Und wenn er die Arbeit eines Kollegen als  „Pfusch“ enttarnt, dann hofft er inständig, dass es das einzige schwarze Schaf der Branche ist. Doch Wilhelm Schwarz mag es nicht, wenn sich Menschen die Welt in den schwärzesten Farben ausmalen.



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Abends entspannt er sich gerne mit seinen Freunden. Dann trägt er natürlich nicht seine schwarze Schornsteinfegerkluft. Dann trägt er ein ganz normales Hemd (meistens ein weißes) und eine (er muss sich ja selbst treu bleiben) schwarze Hose. Wenn sein Kumpel Jens dann den schwarzgebrannten Korn dabei hat, kann Wilhelm auch schon mal ein oder zwei Augen zudrücken. Schließlich braucht er den schwarzgebrannten Korn als „Zielwasser“, wenn er und seine Freunde Dart spielen. Denn nach ein paar Pinnchen trifft Wilhelm Schwarz meistens ins Schwarze. Nur am nächsten Morgen fällt es Wilhelm Schwarz nach einer Nacht mit Schwarzgebranntem häufig schwer wieder in seine schwarze Schornsteinfegerkluft zu steigen. Dann lassen ihn seine Kopfschmerzen schwarz sehen.

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. ich finde es nicht schon das man manche sachen nicht nach lesen kann´,sonder man nur auf eine goggle -seite kommt.

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