Schmetterlinge. Eine Naturgeschichte

Schmetterlinge sind immer schön anzuschauen. Eine Naturgeschichte nicht nur für Senioren

Schmetterlinge

Reinhard und seine Enkeltochter Marie saßen auf der Gartenbank, tranken kühlen Eistee und beobachteten zwei Schmetterlinge. Sie waren lustig anzuschauen, wie sie von einer Blüte zur anderen Blüte flatterten. Mal flog einer hinunter zum gelben Löwenzahn und der andere hinterher, mal flog der zweite hinauf zu den rosa Apfelblüten und der erste folgte ihm. Dann ging es zu den weißen Margeriten, bei denen sie eine Weile sitzenblieben. Der duftende lila Flieder lockte sie auch, ebenso wie die kleinen Gänseblümchen. Die beiden Schmetterlinge tanzten umeinander und Marie fand es sehr interessant: „Opa, was machen die Schmetterlinge und wie heißen sie?“

„Marie, diese Schmetterlinge heißen Kleiner Fuchs und sie balzen umeinander. Das heißt, sie mögen sich gerne. Außerdem sammeln sie Nektar, wenn sie auf den Blüten sitzen, den saugen sie mit einem Rüssel aus den Blütenkelchen.“ „Die haben Rüssel wie Elefanten?“ „Ja, Marie, so ähnlich nur viel, viel kleiner. Außerdem haben sie Fühler am Kopf, mit denen sie riechen und schmecken und sogar fühlen können, ob es warm oder kalt ist.“
„Cool, die Fühler sind gleichzeitig Nase und Zunge und Haut.“ „Ja, Schmetterlinge sind schon interessant. Wusstest du, dass es nicht nur so bunte Tagfalter gibt, wie diese beiden, sondern die Motten – die Nachtfalter – auch zu der Familie der Schmetterlingen gehören?“





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„Oh, die ollen braunen Motten, die abends um die Lampe fliegen, sind auch Schmetterlinge?“
„Ja, und eigentlich sind sie genauso schön wie die bunten Tagfalter, du musst sie nur mal genau anschauen. Schmetterlinge sind nicht zeit ihres Lebens Schmetterlinge. Sie sind zuerst Raupen, die aus den abgelegten Eiern schlüpfen. Die Raupen fressen ganz viel und wachsen, deswegen häuten sie sich öfter. Irgendwann hat sich so eine Raupe satt gefressen und puppt sich ein. Diese Puppe hängt dann im Winter an einem Faden am Dachbalken in einer dunklen Ecke. In der Puppenhülle entwickelt sich ein Schmetterling und im Frühling, wenn es draußen warm wird und die ersten Blumen blühen, dann kommt ein wunderschöner Schmetterling aus der Puppenhülle.“

„Das ist ja echt cool, Opa! Guck mal, da fliegt ein gelber.“ „Das ist ein Zitronenfalter. Es gibt noch Kohlweißlinge, Pfauenauge, Admiral, Bläuling und viele andere Arten, aber leider werden die Schmetterlinge auch immer weniger.“ „Warum?“ „Schmetterlinge brauchen Nektar, also Blüten, genau wie die Bienen. Es ist wichtig, dass es viele verschiedene Blumen – auch Wildblumen – gibt, damit die Schmetterlinge Futter finden.“ „Hier in deinem Garten, Opa, finden sie genug Futter und fühlen sich wohl.“

 


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Monika

© by Monika Kaiser. Buchhändlerin, Betreuungskraft, Autorin bei Mal-alt-werden.de

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