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Der Kirmesbesuch. Eine Bewegungsgeschichte

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Eine Bewegungsgeschichte für Senioren rund um die Kirmes. Lesen Sie die Geschichte vor. Die fettgedruckten Wörter geben die Bewegungen an. Jeder Teilnehmende sollte nur die Bewegungen ausführen, die er schmerzfrei und nach Fähigkeiten bewältigen kann. Die Dauer der einzelnen Übungen ist auch individuell. Beobachten Sie die Teilnehmenden und passen sie die Bewegungen jeweils an. Die Übungen werden als Sitzgymnastik durchgeführt.

Der Kirmesbesuch

Die Kirmes ist in der Stadt! Wir möchten die Karussells anschauen und die bunten Buden und uns gebrannte Mandeln kaufen.



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Wir ziehen unsere Schuhe und unsere Jacke an, stecken natürlich auch das Portemonnaie in die Jackentasche und gehen los. Am Ende der Straße müssen wir an einer Ampel stehenbleiben, die „rot“ zeigt, dann gehen wir weiter. Wir gehen beschwingt und nehmen die Arme mit. Wir können schon die blinkenden Lichter sehen (Hände über die Augen legen), die Musik hören und die lauten Stimmen der Budenbesitzer (Hände hinter die Ohren legen).
Das Menschengedränge wird immer dichter. Wir lassen uns mitschieben und können nur kleine, langsame Schritte machen. Wir schauen mal nach rechts und sehen eine Schießbude und auch mal nach links – da kann man Currywurst kaufen. Wieder rechts duftet es nach Glühwein und wenn wir nach links schauen, gewinnt gerade jemand einen großen Teddy an der Losbude. Wir wollen auch unser Glück versuchen und kaufen drei Lose. Wir wickeln das erste Los aus – Niete. Wir wickeln das zweite Los aus – Niete. Jetzt wickeln wir auch das dritte Los aus – gewonnen! Wir hüpfen vor Freude ein paar Mal in die Luft und klatschen in die Hände. Uns wird ein kleiner grüner Kaktus überreicht. Na, immerhin etwas! Wir nehmen ihn vorsichtig in die Hand und tragen ihn sachte durch die Menschenmassen. Wir werden mit geschoben und schlurfen über den Asphalt. Wenn es nicht weitergeht, stellen wir uns auf die Zehenspitzen und schauen über den Kopf unseres Vordermannes hinweg. Wir schauen wieder nach rechts , dort kann man Zuckerwatte kaufen und links kann man mit Bällen Dosen abwerfen. Das wollen wir auch versuchen. Wir werfen mal mit der linken Hand und mal mit der rechten. Das wiederholen wir solange bis alle Dosen umgeworfen wurden. Wir dürfen uns einen Luftballon aussuchen. Wir nehmen den roten und halten ihn gut mit der einen Hand fest. In der anderen tragen wir ja unseren Kaktus. Langsam geht es weiter. Wir kommen nur sehr, sehr, sehr langsam voran.
Dort drüben ist das Riesenrad. Wir stellen uns in der Schlange an. Wir wippen auf den Füßen, weil es so lange dauert. Jetzt dürfen wir einsteigen und setzen uns. Unsere Gondel fährt höher und höher und dreht sich dabei. Wir schauen mal nach rechts runter und mal nach links, die Menschen werden immer kleiner und wir sehen die Lichter der Kirmes und der Stadt. Wir können die anderen Karussells sehen, von denen laute Musik, Geschrei und Lachen zu uns rüber schallt. Wir setzen uns gerade hin und atmen tief ein und aus, denn uns ist es etwas schwindlig. Trotzdem war eine schöne Fahrt. Wir steigen wieder aus. Wir gehen mit der drängelnden Menschenmenge weiter. Dort drüben gibt es gebrannte Mandeln. Wir kaufen ein Päckchen und stecken es uns in die Manteltasche. Dann hören wir einen Knall und schauen nach oben. Das Feuerwerk beginnt. Mit lauten „Aaaahs“ und „Ooooohs“ bewundern wir die schnell verglühenden Bilder der Raketen. Zum Schluss klatschen wir Applaus. Glücklich gehen wir nach Hause. Dort angekommen, ziehen wir Schuhe und Jacke aus, stellen den Kaktus auf die Fensterbank, binden den Luftballon an der Stuhllehne fest, schütteln Arme und Beine aus und knabbern ein paar Mandeln.



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Monika

© by Monika Kaiser

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