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10-Minuten-Aktivierungen für Demente erfolgreich gestalten…


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Eine 10-Minuten-Aktivierung für Demente lässt sich ganz einfach selbst gestalten. Mit ein bisschen Kreativität und Einfühlungsvermögen ist es nicht schwer sich selbst Inhalte für eine 10-Minuten-Aktivierung für Demente zu überlegen.  Wenn man damit beginnt eine 10-Minuten-Aktivierung für Demente zu planen, ist es meistens hilfreich sich ein Thema zu überlegen. Um ein Thema zu finden ist es gut, die Biografie der Demenzkranken zu kennen. Wenn man die Biografie kennt, kann man gezielt an Dinge aus der Vergangenheit der Dementen anknüpfen. Dadurch, dass Demente häufig Inhalte des Langzeitgedächtnisses noch abrufen können, wird ihr Selbstvertrauen gestärkt, das Interesse geweckt und die Erinnerung aktiviert.

Gegenstände für die 10-Minuten-Aktvierung

Typische Themen für eine 10-Minuten-Aktivierung mit den heutigen Senioren sind: Kochen, Putzen, Jahreszeiten, Beruf oder Körperpflege. Man kann aber praktisch zu jedem Thema eine 10-Minuten-Aktivierung für Demente durchführen. Nachdem man sich überlegt hat, zu welchem Thema man eine 10-Minuten-Aktivierung durchführen möchte, überlegt man sich, welche Gegenstände zu diesem Thema passen. Die Gegenstände sollten nicht zu groß sein und es sollte keine Verletzungsgefahr von ihnen ausgehen- sonst ist praktisch alles erlaubt.  Bei kleinen Gegenständen sollte man allerdings beachten, dass diese eventuell verschluckt werden können und dass sie eventuell schwer zu betasten sind. Bei der 10-Minuten-Aktivierung Kochen, die ich vor einiger Zeit zusammen gestellt habe, setzen sich die Gegenstände unter anderem aus einem Kochtopf, einem Schneebesen, einer Pfeffermühle, einem Kochlöffel, einem Glas getrockneter Erbsen und einem Sieb zusammen. Man hätte auch ein Dose Spargel, eine Pfanne, einen Salzstreuer, oder, oder, oder nehmen können.

 Eine Aktivierungskiste mit Material für eine 10-Minuten-Aktivierung mit Dementen.



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Elemente der 10-Minuten-Aktivierung

Eine 10-Minuten-Aktivierung für Demente kann nur aus einem Element aber auch aus vielen verschiedenen Elementen bestehen. Man kann Bewegungselemente und Elemente aus dem Gedächtnistraining integrieren oder durch die eingestzten “einfach nur” ein Gespräch anregen. Bei einer 10-Minuten-Aktivierung für Demente gilt: Alles kann- Nichts muss.

Nichts muss- dieses Grundprinzip der 10-Minuten-Aktivierung möchte ich noch einmal hervorheben. Es gibt Demente bei denen man keine Gespräche mehr anregen kann, die durch Gedächtnistrainingselemente oder Bewegungselemente überfordert werden. Auch für diese Menschen ist die 10-Minuten-Atkivierung geeignet. Wenn ein Dementer einen Gegenstand in die Hand nimmt, dann kann das unter Umständen schon ein Erfolg sein. Wenn er sich mit dem Gegenstand beschäftigt- umso besser. Bei Menschen mit einer fortgeschrittenen Demenz, muss man häufig die eigenen Ansprüche zurück schrauben.







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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften".

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