Anzeige

Kostenlose Geschichten. Eine riesige Auswahl!


Anzeige

Auf mal-alt-werden.de finden Sie ein umfangreiches Angebot an kostenlosen Geschichten für die Seniorenarbeit. Neben Bewegungsgeschichten in der Sitzgymnastik kommen in Gedächtnistrainingseinheiten Sprichwortgeschichten oder Rechengeschichten erfahrungsgemäß besonders gut an.
Momentan sind mehr als 625 Beiträge mit kostenlosen Geschichten auf mal-alt-werden.de erschienen. Und regelmäßig kommen neue Geschichten hinzu. Alle kostenlosen Geschichten finden Sie in unserer Kategorie Geschichten und Gedichte.



Mein erster Erbseneintopf. Eine 3-Minuten-Geschichte zum Thema Kochen

Kochen gelernt habe ich von meiner Mutter. Wenn ich mittags aus der Schule nach Hause kam stand das Essen für uns schon auf dem Tisch. Aber am Wochenende habe ich ihr oft über die Schulter geschaut. Und als ich ein wenig älter wurde habe ich sie oft nach den Rezepten zu ihrem Essen gefragt.
Irgendwann war ich dann so alt, dass ich mit ihr zusammen gekocht habe. “So lernst du es am besten”, hat sie immer gesagt. Ich weiß noch ganz genau, dass ich sie immer dafür bewundert habe, dass sie die Gerichte einfach aus dem Gefühl heraus gewürzt hat. Sie tat ein wenig hiervon hinein, ein wenig davon, und schon hat es geschmeckt.
Mein erstes Gericht, das ich ganz alleine für die ganze Familie gekocht habe, war Erbseneintopf. Es war ein Samstag und meine Eltern waren in der Stadt, Einkäufe erledigen. Mein kleiner Bruder spielte draußen mit seinen Freunden aus unserer Straße. Ich hatte mir die Zutaten alle vorher sorgfältig zurecht gelegt: Zwiebeln, Kartoffeln, Möhren, ein wenig Lauch, Sellerie und frische Petersilie. Und ich fing an zu waschen, zu schälen und zu schnibbeln wie ein Weltmeister. Ich wusste, dass mein Vater und mein kleiner Bruder samstags immer besonders großen Hunger hatten. Und auf keinen Fall sollten sie hungrig vom Tisch aufstehen.
Ich briet die Zwiebeln, Möhren und Kartoffeln in Butterschmalz an. Es duftete herrlich! Ich gab Lauch und Sellerie dazu. Doch irgendwie beschlich mich ein komisches Gefühl, dass ich irgendeine Kleinigkeit vergessen hatte…
Da fiel es mir ein! Die Erbsen! Mensch, ich hatte die Erbsen im Erbseneintopf vergessen! Das würde ein Drama geben! Und die Erbsen mussten doch immer eine ganze Weile eingeweicht werden…
Ich wollte es trotzdem versuchen und lief mit einer Schüssel die Treppen zum Keller hinunter. Ich ging zu dem Sack in dem meine Mutter die Erbsen gelagert hatte. Aber was war das?! Neben dem Sack stand doch tatsächlich eine Schüssel, in der schon Erbsen eingeweicht waren! Ich konnte mein Glück kaum fassen! Meine Mutter hatte daran gedacht und die Erbsen schon für mich vorbereitet. Ich ging mit der Schüssel nach oben, gab die Erbsen in den Topf und ließ den Eintopf eine ganze Weile köcheln. Zum Schluss gab ich die Gewürze hinzu und schnitt die Petersilie. Fertig!
Einige Minuten später kamen meine Eltern nach Hause, sie brachten meinen hungrigen Bruder mit. Als meine Mutter hineinkam lächelte sie und zwinkerte mir zu…
Wir aßen alle gemeinsam den Erbseneintopf und ich muss sagen, er war mir gar nicht schlecht gelungen. Das größte Kompliment aber kam von meinem Vater der sagte: “Der Eintopf könnte von deiner Mutter sein!”
Und alle wurden satt…

Tolle Geschichten zum Mitsprechen finden Sie in dem Buch:
*
Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck
Jetzt bei Amazon ansehen!*

Albert und die Straßenbahn – Eine 3-Minuten-Geschichte zum Thema Berufe

Albert war Zeit seines Lebens Straßenbahnfahrer gewesen. Schon als er vier Jahre alt war wusste er, was er werden wollte. Mit 16 machte er seine Ausbildung und fährt seitdem, das sind nun auch schon mehr als 45 Jahre, fast jeden Tag durch die Stadt. Krank war er fast nie.
Albert kennt jede Ecke und jeden Winkel entlang des Schienennetzes. Er kennt die Leute, die morgens zur Arbeit fahren und abends wieder heim kommen. Er kennt die Mütter mit den Kinderwagen, die einkaufen oder zur Krabbelgruppe fahren, und natürlich auch die Schulkinder. Sie begleitet er besonders gerne in die Schule. Wenn er ihnen beim erzählen zuhört oder sieht, wie sie schnell ihr Pausenbrot verdrücken, weil sie während der Pausen keine Zeit dazu gehabt haben, denkt er immer an seine eigene Schulzeit zurück. Er ist gerne in die Schule gegangen, auch wenn es dort manchmal sehr streng zuging. Aber er hat dort immer seine Freunde getroffen, hat mit ihnen erzählt, auf dem Schulhof Fangen oder Verstecken gespielt, und durfte sich auch nachmittags nach den Hausaufgaben mit ihnen treffen.
Wenn seine Straßenbahn mit Schulkindern gefüllt ist fühlt er sich auch noch einmal jung – mein Gott, wie schnell die Zeit vergeht! Heute ist Albert selbst schon Opa, sein Enkel Timm ist im Sommer in die Grundschule gekommen.
Und er fährt immernoch gerne mit seiner Straßenbahn durch die Stadt. Ans Aufhören denkt er noch lange nicht. Jeden Abend, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt, erzählt er seiner Frau von seinem Tag. Dann sitzen sie gemeinsam am Abendbrottisch und schlürfen ihre Suppe oder essen ein Brot. Und obwohl seine Frau nur selten mit der Straßenbahn fährt, kennt auch sie durch Alberts Erzählungen die Gegebenheiten der Strecke, die Veränderungen, die sich in den Jahren an den Gebäuden ergeben haben, und natürlich die Geschichten der Leute, die sie ihm manchmal erzählen.
Sie ist froh, dass ihr Mann so glücklich mit seiner Arbeit ist. Am heutigen Abend kann sie ihm noch eine besondere Freude machen: Timm, ihr Enkelkind, ist zum Spielen und Essen gekommen. Und Timm erzählt seinem Opa, dass er später auch Straßenbahnfahrer werden möchte – sowie Opa Albert!

Tolle Geschichten zum Mitsprechen finden Sie in dem Buch:
*
Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck
Jetzt bei Amazon ansehen!*

Weihnachtsplätzchen im Advent – Eine kostenlose 3-Minuten-Geschichte zum Thema Plätzchen backen

Alltagsgeschehen in Worte gefasst

Ich erinnere mich jedes Jahr wieder so gerne an die Adventszeit früher bei uns zuhause. Meine Mutter hatte in den letzten Tagen vor dem ersten Advent schon begonnen, das Haus weihnachtlich zu schmücken und es breitete sich mehr und mehr eine warmherzige und friedliche Stimmung bei uns aus. Die Vorweihnachtszeit war bei uns immer eine ganz besondere Zeit…

Kürbislaternen. Eine 3 -Minuten-Geschichte zum Vorlesen.

Hannelore geht zum nahe gelegenen Supermarkt. Sie muss noch ein paar Dinge besorgen, weil ihre 4 Jährige Enkeltochter Jaqueline sie heute besuchen kommt. Um dorthin zu gelangen, durchquert sie ein Neubaugebiet in dem viele Kinder wohnen. Es ist Ende Oktober und auf den Treppenstufen der Häuser grinsen ihr Kürbislaternen entgegen. Komisch. Vor ein paar Jahren gab es so etwas doch noch gar nicht. “Halloween” hieß das Fest, an dem sich die Kinder als Geister, Spinnen und Hexen verkleideten und Süßigkeitensammelnd von Tür zu Tür zogen. Es kam aus Amerika. Ob man immer alles nachmachen muss, was die in Amerika so machen? Hannelore war skeptisch.

3- Minuten-Vorlesegeschichte – “Lasst uns froh und müde sein?”

Heute haben wir den 30. November. Morgen kann ich endlich mein 1. Türchen am Adventskalender öffnen. Ich kann es kaum erwarten. Und das schöne ist ja, nicht nur ein Türchen, sondern 24 Stück – also bis Heilig Abend- nicht auf einmal. Wer sich das damals ausgedacht hat, war ein Genie. Ich werde auch mal ein Genie und mache Kinder glücklich.

3-Minuten-Vorlesegeschichte: Wann fängt denn nun eigentlich Weihnachten an… ?

Hast du dich das auch schon mal gefragt? Wann fängt eigentlich Weihnachten an?
Ende August bekommt man schon die ersten Lebkuchenherzen, Pfeffernüsse und andere Leckereien.
Anfang September die erste Dekoration für die Stube.
Im Oktober geht die Jagd auf Geschenke los. Man macht sich Gedanken was man dieses Jahr an seine Liebsten verschenken könnte. Oft bleibt nur ein großes Fragezeichen in meinem Kopf.
Nun haben wir Mitte November. Gestern war ich in der Innenstadt, in Bochum. Ich ging in ein bekanntes Bekleidungsgeschäft und traute meinen Ohren nicht. Weihnachtslieder! Und das Mitten im November! Unverständnis machte sich breit und ich rollte mit den Augen. Mal wieder kam mir die Frage in den Sinn: “Wann fängt Weihnachten eigentlich an?”

3-Minuten-Vorlesegeschichte zum Thema Süßigkeiten “Aus Schaden wird man klug”

“Mamaaaaaaaa, ich hab die Hausaufgaben fertig” ruft Anton ganz laut. “Darf ich mir jetzt endlich was aus unserem Süßigkeitenschrank  aussuchen?”

Mama Anna rollt die Augen und begleitet Anton zum Schrank. “Nur zwei Teile, mehr nicht,” sagt sie bestimmend. Anton steht vor dem geöffneten Schrank und lässt seinen Blick schweifen. Kleine Schokoladentäfelchen, Weingummi, Lollis, Lakritze, Schaumküsse, Bonbons, Schokoriegel, Kekse, Plätzchen und sogar einen Schokoladenosterhasen findet er noch.

  • * Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind Werbelinks / Affiliatelinks
Top