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Geh hin! Mach aus dem Alleinsein ein wir.

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Frau Schneider, dement, liegt schreiend im Zimmer

Sie weiß nicht wer sie ist und Angst hat sie immer

Sie liegt dort und wartet das Jemand hineinschaut

Jemand der hinsieht, Jemand dem sie vertraut

 

Felix ist 3 und wacht nachts panisch auf

“Mama, wo bist du?” Das Licht ist aus.

Die Mama schläft fest, hört die Schreie nicht

Felix verkrampft, wo bleibt das Licht?

 

Ein Schrei ist ein Zeichen: Es geht mir nicht gut!

Sei bitte bei mir, sei da, mach mir Mut

Ob Hundert, ob dreißig, ob zwei oder vier

Geh hin! Mach aus dem Alleinsein ein wir.

 

Ein Auto kam, es war viel zu schnell

Die Bremse quietscht, das Licht ist hell

Waldi ist tot, der Hund von Herrn Sauer

Die Tränen rollen in tiefer Trauer.

 

Anna sucht ihr Kuscheltuch

Sie will keine Puppe, kein Pferd, kein Buch

Die Tränen laufen über ihr Gesicht

Papa sucht das Kuscheltuch nicht

 

Tränen sind Zeichen: Es geht mir nicht gut!

Sei bitte bei mir, sei da, mach mir Mut

Ob Hundert, ob dreißig, ob zwei oder vier

Geh hin! Mach aus dem Alleinsein ein wir.

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Bist du ein Mensch? Bist du jung?  Bist du alt?

Fühlst du dich wohl? Ist dir warm? Ist dir kalt?

Kennst du Trauer, Panik und Angst

Was ist es, worum du am meisten bangst?







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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften".

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