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Der Buckel-Porsche

Gedichte für Senioren sind sehr beliebt und besonders gut kommen sie an, wenn die Senioren Reimwörter ergänzen können. Diesen Umstand habe ich auch in meinen Lückengeschichten in Reimen berücksichtigt, von denen mittlerweile zwei Bücher erschienen sind. Eine kostenlose Lückengeschichte in Reimen rund um den Kauf eines Käfers in den 50er Jahren, finden Sie hier:

Der Buckel-Porsche

Die Frau liegt Heinz schon in den Ohren,
bald wird das erste Kind ge… boren.
Ein Auto müsste dringend her,
das wünscht sich seine Frau so… sehr.
Heinz hat so manche Mark gespart
und weiß auch schon einen… Rat.
Er braucht ein Auto, neu und klein:
Ein Buckel-Porsche soll es… sein!
Er geht zum Autohause Schäfer
und kauft dort seinen ersten… Käfer.
5000 Mark, ein großer Posten:
So viel soll der Wagen… kosten!
Heinz will auch Radio und Uhr,
bei diesem Punkt, da bleibt er… stur
Die Ausstattung sei sonst zu karg,
das kostet nochmal manche… Mark.
Heinz, er nimmt es ganz genau,
will den Käfer ganz in Blau.
Und, so will es seine Frau,
die Sitzbezüge, sie sind grau.
Aus Bambus fügt sich herrlich ein,
die Ablage, auch nicht zu… klein.
Die Anmeldung ist schnell vollbracht,
dann wird die erste Fahr ge… macht.
Der Druckknopf, er wird schnell gedrückt
und Heinz, er ist sofort ent… zückt,
als das Heck dann rauschend singt
und der Motor laut er… klingt.
Er fährt nach Haus zu seiner Frau,
weiß, die nimmt es sehr… genau.
Diese steigt zufrieden ein,
das Auto sei ihr nicht zu… klein.
Als sie mal schnell, mal langsam fahren,
sind sie sich drüber im… Klaren,
dass dies nun ihr Auto ist.
Das haben sie bisher ver… misst.
Die Entscheidung war besonnen,
nun kann ihr Kind in Ruhe… kommen.



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Weitere Übungen für das Gedächtnistraining zum Thema „Schwangerschaft/Baby“

Abgewandeltes „Ich packe meinen Koffer“

Das Spiel „Ich packe meinen Koffer“ kennen wahrscheinlich die meisten. Man kann es zu vielen Themen abwandeln. In diesem Fall, nennen die Teilnehmer Dinge, die Sie für die Versorgung eines Babies brauchen.  Jeder Teilnehmer nennt eine Sache und fängt folgender Maßen an: Für ein Baby brauche ich… (Beispiel: einen Strampler). Der nächste Teilnehmer muss erst die Sache seiner Vorgänger und dann eine Weitere nennen (Beispiel: Für ein Baby brauche ich einen Strampler und eine Babyflasche).

 

Satzvollendung

Die Gruppenleitung bereitet kleine Zettel mit foglenden Aufschriften vor:

Wenn es draußen kalt ist ziehe ich meinem Baby an:

Ich füttere mein Baby mit:

An der Decke des Kinderzimmers hängt:

Ich gehe mit meinem Baby spazieren wenn:

Zum Einschlafen singe ich meinem Baby vor:

Ich gebe meinem Baby den Namen:

Das liebst Kuscheltier meines Babies ist:

Je nach Teilnehmeranzahl können mehr oder weniger Zettel vorbereitet werden. Jeder Teilnehmer zieht einen Zettel und vervollständigt den angefangenen Satz.

 

Thematische Bewegungskette

Jeder Teilnehmer nennt eine Tätigkeit, die man macht, wenn man ein Baby hat und demonstriert sie mit einer entsprechenden Bewegung. Die Teilnehmer ahmen die Bewegung nach. Wenn der nächste Teilnehmer seine Bewegung demonstriert hat, ahmen alle erst die erste Tätigkeit und dann die zweite nach. Am Ende der Bewegungskette müssen die Bewegungen aller Teilnehmer nachgeahmt werden.

Beispiele für Bewegungen zu dem Thema Schwangerschaft/Baby: Schnaufend die Treppe hoch gehen, eine Baby im Arm wiegen, einem Baby die Flasche geben, ein Baby stillen, einen Kinderwagen schieben, einem Baby den Schnuller geben, ein Schlaflied singen, ein Baby ins Bettchen legen…

 

Kopfrechnen

Die folgende Aufgabe wird vorgelesen und die Teilnehmer rechnen die Zahlen im Kopf. Bei schwächeren Teilnehmern können die Zahlen während des Vorlesens aufgeschrieben werden und nur ganze Zahlen verwendet werden:

Der frisch gebackene Papa geht in den Babyladen und kauft Sachen, die noch dringend benötigt werden: Als erstes kauft er einen Strampler für 10€. Danach kauft er einen Schnuller für 3,50€ und eine Milchflasche für 6€. Im Spielzeugregal sieht er eine Rassel für 4,50€ und geht sie an der Kasse bezahlen. An der Kasse nimmt er noch einen Fruchtsaft für die frisch gebackene Mama für 2€ mit.
Wie viel Geld hat er insgesamt ausgegeben?

 

Mochte Ihr Kind das? Oder mochte Ihr Kind das nicht?

Die Teilnehmer bekommen ein Bild von verschiedenen Lebensmitteln (Spinat, Karotten, Fisch, Frikadellen, Kartoffeln, Nudeln, Rosenkohl, Apfel, Banane…) passend zum Thema gezeigt . Sie entscheiden: Das mochte mein Kind früher… oder das mochte mein Kind nicht. Dafür können auch rote und grüne Zettel hoch gehalten werden.

 

Ablaufbeschreibung in die richtige Reihenfolge bringen

Schreiben Sie folgende Sätze durcheinander gewürfelt an die Tafel /Flip-Chart:

Wir entscheiden uns ein Kind zu bekommen.

Ich bin schwanger.

Ich habe Wehen.

Mein Baby wird geboren.

Ich halte mein Baby das erste Mal in den Armen.

Mein Baby bekommt das erste Mal Muttermilch.

Mein Baby dreht sich das erste Mal auf den Bauch.

Mein Baby krabbelt das erste Mal.

Mein Kind fängt an zu laufen.

Mein Kind geht in den Kindergarten.

Mein Kind geht in die Schule.

Die Teilnehmer sollen die Sätze nummerieren und so in die richtige Reihenfolge bringen.

 



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Eine Bewegungsgeschichte zum Thema „Schwangerschaft“

Für diese Bewegungsgeschichte benötigen Sie für jeden Teilnehmer ein oder zwei Babysachen (Fläschchen, Schnuller, Strampler, Lätzchen, Mütze, Windel, Schühchen, Rassel…). Jedesmal, wenn in der Geschichte das Wort ‚Baby‘ vorkommt, werden die Gegenstände hoch gehalten. Nutzen Sie alternativ bunte Tücher. Hier finden Sie passende Tücher bei Amazon.*

Die Einheit kann gut mit einer 10-Minuten-Aktivierung zum Thema ‚Baby‘ begonnen werden. Und im Anschluss schließt sich mit Sicherheit ein Gesprächskreis an 😉

 

Meine Frau schickte mich mit einer langen Liste in ein Babygeschäft zum Einkaufen. Und das, obwohl ich doch von Babysachen noch so überhaupt keine Ahnung hatte. Nun gut, sie wünschte es und ich machte mich auf den Weg…

Am Babygeschäft angekommen kamen mir schon andere Väter mit riesigen Einkaufswagen voll mit Babysachen entgegen. Einigen folgte sogar noch eine Verkäuferin, die einen neu gekauften Kinderwagen bis ans Auto schob.

Ich ging in das Geschäft und versuchte, die Liste meiner Frau so gut wie möglich abzuarbeiten. Doch schon am ersten Regal mit der Babykleidung war ich vollkommen hilflos. Wir brauchten Babystrampler – doch da lag nicht nur ein Babystrampler sondern zig verschiedene. Welchen sollte ich nur nehmen? Ich nahm gleich mehrere mit, da konnte ich nichts falsch machen!

In der Abteilung Babysauger und Babyfläschchen wurde es dann erst recht interessant. Da mich die Mengen an Babyfläschchen und Schnuller vollkommen umwarfen, holte ich mir eine Verkäuferin zur Hilfe. Nach dem Beratungsgespräch wusste ich nun viel, aber auch nicht mehr. Ich bat die Verkäuferin, Babyschnuller und Babyfläschchen für mich auszusuchen und legte sie in den Einkaufswagen. Das wäre geschafft!

Bei der Entscheidung für eine Babymatratze versuchte ich nicht einmal mich zu informieren sondern legte einfach das Modell, auf dem ‚Testsieger‘ geschrieben stand, in meinen Einkaufswagen und war damit sehr zufrieden.

Nun brauchte unser Baby auch noch Babyspielzeug. Das sollte ja zu schaffen sein, dachte ich mir. Als ich die Babyspielzeugabteilung betrat wurde mir da wieder ein wenig anders. Ich nahm von allem ein bisschen: Ein Babybuch, eine Babyrassel, einen Babygreifring, einen Babyball, ein Kuscheltier und eine Babyspieluhr.

Auf dem Weg zur Kasse begegneten mir noch Spucktücher mit niedlichem Aufdruck. Ich dachte, meiner Frau würden diese Spucktücher für unser Baby bestimmt gefallen und nahm sie mit.

Ich bezahlte alle Babysachen an der Kasse und schaffte es ohne die Hilfe einer Verkäuferin zum Auto.
Meine Frau würde sehr stolz auf mich sein!

 



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Ein Tastspiel zum Thema „Schwangerschaft/Baby“

Für dieses Spiel brauchen Sie entweder einige kleine Säckchen oder einen großen Beutel. Es wird entweder ein Gegenstand in jeweils ein kleines Säckchen getan, oder es werden mehrere Gegenstände in den großen Beutel gegeben. Die Gegenstände werden thematisch passend zu dem Thema Schwangerschaft/Baby ausgewählt. Unsere Vorschläge:

  • Ein Schnuller
  • Eine Dose/Tube Wundcreme
  • Eine saure Gurke (in Plastikfolie verpackt)
  • Ein Paar Babysöckchen
  • Ein Greifring
  • Ein Babymützchen (wenn möglich selbst gestrickt)

Nun darf entweder geraten werden was sich in den Säckchen befindet oder auf „Zuruf“ ein bestimmter Gegenstand aus dem Beutel herausgesucht werden. Schön ist es, wenn durch die Gegenstände eigene Erinnerungen bei den Senioren geweckt werden.

 



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Eine 10-Minuten-Aktivierung zum Thema „Schwangerschaft“

Material (Beispielhaft):

Eine Aktivierungskiste mit:

Umstandskleidung

Saure Gurken

Nuss-Nougat-Creme

Babypuppe

Babystrampler

Still- oder großes Kopfkissen

Massageöl

(Himbeerblätter-) Tee

 

Sichtung des Materials

Die Materialien werden von den Teilnehmern der 10-Minuten-Aktivierung in die Hände genommen und nach Möglichkeit benannt. Wie zu jedem anderen Zeitpunkt der 10-Minuten-Aktivierung sind Geschichten aus dem Leben der Teilnehmer herzlich willkommen.

 

Beispiele für biografieorientierte Fragen zum Thema

Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Schwangerschaft?

War die Schwangerschaft geplant?

Waren Sie schon verheiratet als Sie schwanger wurden?

Wissen Sie noch, wie das Gefühl war, schwanger zu sein?

Haben Sie mit Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Rückenschmerzen, besonderen Gelüsten…zu kämpfen gehabt?

War Ihr Mann bei der Geburt des Kindes dabei?

Was haben Sie für Erinnerungen an die Geburt?

Haben Sie evtl. die Geburt eines Ihrer Geschwisterkinder mitbekommen?

Waren Sie bei der Geburt Ihrer Enkel dabei?

Woran denken Sie, wenn Sie heute eine schwangere Frau sehen?

 

Beispiele für kleine Bewegungsübungen/ Wahrnehmungsübungen

Der Babypuppe den Strampler anziehen

Das Massageöl auf den Handrücken geben, evtl. einmassieren

Das Kissen auf den Bauch oder unter den Oberkörper legen und sich einige Minuten entspannen

Den Himbeerblättertee gemeinsam zubereiten und anschließend probieren

 

Beispiele für kleine Gedächtnistrainingsaufgaben

Die (vorher besprochenen) Gegenstände abdecken und dann erinnern

Wörter zum Thema Schwangerschaft von A-Z sammeln



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Übungen für das Gedächtnistraining zum Thema „Schwangerschaft“

ABC-Sammlung

Bei dieser ABC-Sammlung, die gut als Übung für das Gedächtnistraining mit Senioren genutzt werden kann, dreht sich alles um das Thema Schwangerschaft.

 

A nkunft

B abybauch

C TG

D ammschnitt

E ntbindungstermin

F ruchtwasser

G eburt

H ebamme

I

J unge

K reißsaal

L ust auf Essen

M ama

N amen

O

P lazenta

Q

R atschläge

S chwangerschaftsgymnastik

T reppen steigen

U mstandsmode

V orfreude

W ehen

Z willinge

 

Wörter mit Baby

Bei dieser Wortfindungsübung für das Gedächtnistraining mit Senioren werden möglichst viele Wörter gesucht, die das Wort Baby enthalten.
Beispiele: Babynahrung, Babybett, Babyspielzeug, Hundebaby, Babyschuhe, Babyschale, Babypuppe, Babyspeck, Babykleidung, Riesenbaby, Babybrei, und, und, und…

 

Anagramm

Diese Übung für das Gedächtnistraining zu dem Thema Schwangerschaft ist ein Anagramm. Dafür wird das Wort “Umstandsmode” an die Tafel oder das Flipchart geschrieben. Nun versuchen die Teilnehmer aus den Buchstaben des Wortes “Umstandsmode” möglichst viele neue Wörter zu bilden.

Beispiele: Umstand, Mode, Mund, Stand, dumm, Damm, Note, stumm, Name, Dame, Ton, tun, und, usw…

 

Gefüllte Kalbsbrust

Die gefüllte Kalbsbrust ist eine Übung für das Gedächtnistraining für eher fittere Senioren und geübte Gruppen. Das Wort, in diesem Fall „Geburt“ wird senkrecht auf ein großes Stück Papier, eine Tafel oder das Flip-Chart geschrieben. Nach einem kurzen Abstand wir das Wort noch einmal rückwärts aufgeschrieben (ebenfalls senkrecht, so dass sich der erste und der letzte Buchstabe gegenüberstehen). Nun versuchen die Senioren bei dieser Übung für das Gedächtnistraining Wörter zu finden, die zwischen die Buchstabe passen,die sich gegenüber stehen. Die Wörter müssen also mit dem ersten Buchstaben beginnen und mit dem zweiten enden.

 

G eburt T

E rfinde R

B la U

U rlau B

R eis E

T agun G

 

Reihenfolgeübung

Für die folgende Übung müssen folgende Begriffe zum Thema Schwangerschaft/Geburt auf große Zettel oder auf Tonkarton (einer pro Zettel) geschrieben werden ( Stillen, Rückbildungsgymnastik, Empfängnis, Geburt, Schwangerschaft, Wehen, Geburtsvorbereitungskurs). Anschließend werden die Senioren gebeten die Begriffe in die richtige Reihenfolge zu bringen.

  • Empfängnis
  • Schwangerschaft
  • Geburtsvorbereitungskurs
  • Wehen
  • Geburt
  • Stillen
  • Rückbildungsgymnastik

 

Formulierungsübung

Schreiben Sie folgende Begriffe an die Tafel /Flip-Chart:
Geburt, Erlebnis, schönstes und Leben
Die Teilnehmer sollen nun einen Satz aus den Begriffen bilden.

 

Merkfähigkeitsübung

Gegenstände werden abgedeckt und dann gemeinsam erinnert.
Passend zum Thema zum Beispiel: Schnuller, Babyflasche, Breipulver, Greifring, Spucktuch, Windel, Mützchen, Strampler…

 



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Zuordnungsspiel: Schwangerschaft. Für Menschen mit Demenz.

Dieses Zuordnungsspiel muss nur noch ausgedruckt, laminiert und ausgeschnitten werden. Wenn Sie kein Laminiergerät* haben, können Sie den Text auch auf Tonkarton kleben. Es kann wie “Memory” gespielt werden oder einfach “nur” zusammen gelegt werden.
Schwangerschaft-Zuordnungsspiel

 



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