Sternzeichen – Eine Bewegungsgeschichte

Variante 1:

Jeder Teilnehmer bekommt ein farbiges Tuch in die Hand. Wenn ein Sternzeichen in der Geschichte vorgelesen wird, winken alle mit ihren Tüchern.

Variante 2:

Jeder Teilnehmer bekommt je ein Bild von einem Sternzeichen in die Hand. Wenn das entsprechende Sternzeichen vorgelesen wird hält derjenige, der das richtige Bild in der Hand hat, das Sternzeichen hoch.

 

Sternzeichen – Eine Bewegungsgeschichte

Unser Urlaub führte uns in diesem Jahr an die See und in die Berge. Damit waren alle Familienmitglieder zufrieden. Wir machten Wandertouren, Strandspaziergänge, Radtouren und das eine oder andere Mal auch Stadtrundgänge.

Auf unseren Strandspaziergängen begegneten uns viele Krebse. So viele Krebse auf einem Mal hatte ich noch nie gesehen. Sie gruben sich unter unseren Füßen durch den Sand…das kitzelte! Ein Krebs sah sogar aus wie ein Skorpion – aber die gibt es ja bekanntlich in unseren Breiten nicht. Trotzdem erzählte unser Sohn noch Wochen nach dem Urlaub allen daheimgebliebenen  stolz, er habe einen Skorpion gesehen und sei ganz mutig gewesen.

Im Meer glitzerten Fische in den schönsten Farben. Ihre Schuppen spiegelten sich in der Sonne und strahlten in alle Richtungen. Einige Fischarten sah ich in diesem Urlaub das erste Mal, es war unglaublich spannend!

Meine Tochter las zu dieser Zeit gerade Bücher über Meerjungfrauen und war fest davon überzeugt, am Horizont einen Wassermann auf einem Stein sitzen zu sehen. Da sie so fasziniert war, ließen wir ihr die Fantasie über Meerjungfrauen und Wassermänner und spielten die Geschichte mit.

 
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Sie schaffte es gut, dass sich Fantasie und Wirklichkeit die Waage hielten, so mussten wir uns keine Sorgen machen, dass sie sich da in etwas verrannte oder schlecht von Wassermännern und Meerjungfrauen träumte.

Auf unserer Bergwanderung begegnete uns ein Steinbock. Tiere in ihrer freien Wildbahn zu erleben ist immer ein besonderes Erlebnis. Einen Moment lang standen wir alle da und hielten inne. Dann drehte sich der Steinbock um und ging in das nächste Dickicht. Unsere Kinder standen mit großen Augen da und staunten.

Die Tiere, die wir in freier Wildbahn nicht sehen konnten, trafen wir einige Tage später im Zoo. Besonders gut gefallen haben uns die Löwen, die Widder und die Stiere. Die Tiere schienen in diesem Zoo glücklich zu sein, der Widder hatte glänzendes Fell, der Löwe lag gemütlich in der Sonne und der Stier guckte sich entspannt und neugierig die Zoobesucher an. Wir konnten sogar zusehen, wie der Löwe geimpft wurde – der Tierpfleger war ein guter Schütze und schoss dem Löwen die Spritze zielgerichtet ins Hinterteil.

Ein schöner Augenblick war, als wir die Giraffenbabies besuchten. Es war ein Zwillingspärchen. Die beiden hoppelten noch etwas unbeholfen durch ihr Gehege, waren aber die Attraktion des Tages – Giraffenbabies und dann noch Zwillinge!

Unsere Kinder und wir hatten einen wirklich schönen Urlaub. Bei der Ankunft zuhause sprudelten sie nur vor Erzählungen von dem, was sie alles erlebt haben.

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin, Chefredakteurin von Mal-alt-werden.de. Bücher von Annika Schneider finden Sie hier.

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