Schlitten fahren. Eine Zwillingswortgeschichte zum Vorlesen

Sicher können sich die Senioren noch gut daran erinnern, wie viel Spaß sie beim Schlittenfahren hatten. Wir haben darüber eine Zwillingswortgeschichte zum Vorlesen geschrieben. Die Zuhörenden ergänzen dann jedes zweite Wort der Zwillingswörter.

Schlitten fahren

Was für eine Freude! Es hat über Nacht so viel geschneit, dass wir endlich unseren neuen Schlitten nehmen und rodeln gehen können. Zuerst werden aber noch schnell die Kufen eingewachst – das geht sehr gut mit alten Kerzenresten – und dann geht es mit

Kind und … (Kegel)

zum Rodelhang. Hier ist schon richtig was los! Mit

Mann und … (Maus)

fahren alle den Abhang hinab. Fröhliches Lachen und Rufe schallen uns entgegen.

Jung und … (Alt)

haben Spaß an diesem sonnigen Schneetag. Wir treffen

Hinz und … (Kunz)

und tauschen

Klatsch und … (Tratsch)

aus. Dann ziehen wir aber mit

Ach und … (Krach)

unseren Schlitten den Berg hoch. Endlich sind wir oben und ganz schön aus der Puste!

In Reih und … (Glied)

warten alle bis sie dran sind und der Weg nach unten frei ist. Wenn alle sofort losfahren würden, gäbe es ein heilloses

Drunter und … (Drüber).

Endlich sind wir dran! Wir setzen uns auf den Schlitten, halten das Band gut fest und stoßen uns mit den Füßen ab. Schon geht es mit

Saus und … (Braus)

los! Schnell die Füße auf die Kufen gestellt und nach hinten gelehnt und die wilde Fahrt kann beginnen. Der Wind braust uns um die Ohren und bei jedem Hügel hopsen wir in die Luft. Soviel

Spiel und … (Spaß)

hat man selten. Vorsicht da vorne! Jetzt kommen wir! Kurz mit dem rechten Fuß gelenkt damit wir wieder in der Spur sind. Es geht über

Stock und … (Stein)

den Berg hinab. Und wir werden immer schneller! In unserer Spur ist jemand! Wir müssen nach links lenken. Oh je, wir rasen genau auf die Büsche zu! Wir können nicht mehr bremsen! Kopfüber landen wir in

Eis und … (Schnee)!

Doch das macht uns gar nichts aus. Wir schütteln den Schnee ab und

frisch und … (fröhlich)

ziehen wir den Schlitten wieder den Berg hinauf. Mit

Lust und … (Laune)

rodeln wir den ganzen Nachmittag den Berg hinab bis es dunkel wird. Erschöpft und glücklich gehen wir nach Hause.

 


Monika

© by Monika Kaiser. Buchhändlerin, Betreuungskraft, Autorin bei Mal-alt-werden.de

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