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Mein Hut der hat drei Ecken! Eine Liedergeschichte für Senioren

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Singen Sie an den angegebenen Stellen der Liedergeschichte jeweils das Lied „Mein Hut der hat drei Ecken“. Ob Sie, wie oft üblich, bei den zweiten und folgenden Durchgängen immer ein Wort weglassen, müssen Sie an Hand Ihrer Gruppe entscheiden.

Mein Hut der hat drei Ecken

Wie jeden Sonntagmorgen, saß Egon am Frühstückstisch und las die Zeitung. Seine Frau Johanna war genervt, „Musst du die Zeitung denn immer am Frühstückstisch lesen?“. „Was soll ich denn sonst mit der Zeitung machen?“, fragte Egon und rollte die Augen. „Du sollst dich mit mir unterhalten, was du mit der Zeitung machst, ist mir egal!“, erwiderte Johanna „meinetwegen, kannst du dir einen Hut daraus basteln!“. Johannas Blick funkelte energisch. Egon sah die willensstärke im Blick seiner Frau und senkte die Zeitung. Als Junge hatte er sich oft einen Hut aus Zeitung gebastelt. Ernst gemeint, hatte seine Frau die Anmerkung mit dem Hut wohl kaum, aber ob er es noch hinkriegen würde? Er strich die Zeitung gerade und fing an zu falten. Johanna lachte, ihr Egon überraschte sie immer wieder.

Mein Hut, der hat drei Ecken,
drei Ecken hat mein Hut.
Und hätt` er nicht drei Ecken,
so wär’s auch nicht mein Hut.

Nach dem Frühstück ging Egon in den Garten um den Rasen zu mähen. Die Sonne schien an diesem Tag und so war der selbst gefaltete Zeitungshut nicht mehr nur lustig, sondern auch äußerst praktisch. Er heilt die Sonnenstrahlen von seinem, sagen wir mal „etwas dünner gewordenen“ Haar fern und schützte Egon so sehr ergiebig vor einem Sonnenbrand. „Was hast du denn da auf dem Kopf?“, fragte seine Nachbarin Hedwig, die ihrerseits in ihrem Blumenbeet stand und ein bisschen Unkraut zupfte. Egon antwortete singend:

Mein Hut, der hat drei Ecken,
drei Ecken hat mein Hut.
Und hätt` er nicht drei Ecken,
so wär’s auch nicht mein Hut.

Als er wieder hinein ging, hatte sich Egon schon sehr an seinen schönen, neuen Hut gewöhnt und erzählte Johanna freudestrahlend, dass er jetzt immer mit diesem Hut herum laufen wollte. Das fand Johanna dann doch etwas befremdlich. „Gleich zum Einkaufen gehen, nimmst du ihn aber ab, ja?“, „Nein, warum? Da müssen wir doch auch durch die Sonne und du weißt ja, wie schnell ich auf meiner empfindlichen Kopfhaut einen Sonnenbrand bekomme!“. So ließ Egon tatsächlich seinen Zeitungshut auch beim Einkaufen mit seiner Frau auf dem Kopf. Die neugierigen Blicke der anderen waren ihm gewiss. Immer, wenn jemand ganz besonders komisch guckte, stimmte Egon sein neues Lieblingslied an:



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Mein Hut, der hat drei Ecken,
drei Ecken hat mein Hut.
Und hätt` er nicht drei Ecken,
so wär’s auch nicht mein Hut.

Am Ende des Tages, war der Hut dann allerdings doch etwas zerschlissen, er war ja schließlich nur aus Papier. Johanna konnte Egon mit etwas Mühe überreden ihn wegzutun. Doch Egon hatte einen Trost: Am nächsten Sonntag, hatte er ja wieder eine dicke Zeitung!

Mein Hut, der hat drei Ecken,
drei Ecken hat mein Hut.
Und hätt` er nicht drei Ecken,
so wär’s auch nicht mein Hut.

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Natali

© by Natali Mallek. Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin, Gedächtnistraininerin (BVGT) und Master of Arts "Alternde Gesellschaften". Autorin der Bücher Das große Praxisbuch - Gedächtnistraining für Senioren*, Gedächtnistraining nach Jahreszeiten für Senioren: Das große Praxisbuch*, Lücken-Geschichten in Reimen: Pfannkuchen und Muckefuck* und Maibowle und Winzerfest: Lücken-Geschichten in Reimen*.

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