Kommunikation mit Menschen mit Demenz: „Stelle mir einfache Fragen, so fällt mir das Antworten leichter.“

Die Art, wie wir Fragen formulieren, entscheidet oft darüber, ob eine Antwort gelingt oder nicht. Für Menschen mit Demenz sind Ja-Nein-Fragen oft einfacher als offene oder komplizierte Alternativen.
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Das Bild verstehen

Die Illustration zeigt: Ein Mensch mit Demenz denkt „Stelle mir einfache Fragen, so fällt mir das Antworten leichter.“ Das Gegenüber spricht und im Sprechblasenbild ist ein Glas mit einem Getränk zu sehen. Damit wird klar: Weniger ist mehr. Eine einfache, klare Frage gibt Sicherheit und erleichtert die Entscheidung.

Warum „Oder“-Fragen überfordern können

„Willst du lieber Wasser oder Saft?“ kann für manche Menschen mit Demenz eine Frage sein, die sie noch gut beantworten können. Für andere Menschen mit Demenz ist diese Frage schon zu komplex. Zwei Alternativen müssen im Kopf gleichzeitig behalten, verstanden und bewertet werden. Dieser Prozess kann überfordern und zu Unsicherheit führen.

Ja-Nein-Fragen als Unterstützung

In diesem Fall ist es besser, eine Frage so zu stellen, dass sie nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden kann. „Möchtest du Saft?“ ist leicht zu verstehen. Wird die Antwort „Nein“ gegeben, können wir nachhaken: „Möchtest du Kaffee?“ Auf diese Weise wird die Entscheidung Schritt für Schritt aufgebaut, ohne dass die Person mehrere Optionen auf einmal verarbeiten muss.

Praktische Beispiele

Statt: „Was willst du frühstücken?“
Lieber: „Willst du ein Brötchen?“

Statt: „Hast du Lust auf einen Spaziergang oder bleibst du lieber hier?“
Lieber: „Möchtest du rausgehen?“ Wenn die Antwort „Nein“ lautet, ist die Entscheidung damit schon klar.

Der Gewinn von Einfachheit

Durch Ja-Nein-Fragen bleibt das Gefühl von Selbstbestimmung erhalten, ohne dass zu viel verlangt wird. Menschen mit Demenz können so aktiv am Alltag teilnehmen, ohne sich überfordert zu fühlen. Diese kleinen Anpassungen machen Gespräche entspannter und erfolgreicher.

Fazit

„Stelle mir einfache Fragen“ bedeutet: Formulieren Sie so, dass eine klare Antwort möglich ist. Ja-Nein-Fragen sind oft der Schlüssel, um Entscheidungen leichter zu machen und Verwirrung zu vermeiden. Damit gelingt Verständigung nicht nur besser, sondern auch würdevoller.
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