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Handarbeiten – Eine Bewegungsgeschichte


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Jeder Teilnehmer bekommt ein Wollknäuel und ein Paar Stricknadeln.

 

Jedesmal, wenn in der Geschichte Woll/Wolle vorkommt, wir das Wollknäuel einen Platz nach links gegeben.

Wenn in der Geschichte Klick-Klack vorkommt, wird mit den Stricknadeln ‘gestrickt’ (ohne Wolle – Sie können die Geschichte natürlich auch im Handarbeitskreis vorlesen, hier können gut angefangene Arbeiten mitgebracht werden). Beim Stricken unterbrechen Sie das Lesen für ca. zehn Sekunden.

Kommt in der Geschichte Strick vor, wird das Wollknäuel mit der rechten oder linken Hand in die Luft gehalten.
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Wir sind zu Gast in einem Handarbeitskurs…Dies hier ist kein Kurs für Anfänger, das merkt man sofort!

Schon beim Betreten des Raumes hört man das Klicken und Klacken der Stricknadeln, zwischendurch ein Murmeln und Seufzen, dann wieder Klick-Klack-Klick-Klack.

 

Wir setzen uns, schauen der Runde zu und machen dabei in Gedanken unsere Trockenübungen – Klick-Klack Klick-Klack Klick-Klack.

 

Die Stricklehrerin erzählt etwas von einer Maschenprobe…Wir suchen Wolle aus und schon beginnt wieder das Klick-Klack Klick-Klack Klick-Klack. Hier gibt es Wolle in allen Farben, rote Wolle, gelbe Wolle, blaue Wolle, grüne Wolle, lila Wolle, orange Wolle und und und…Klick-Klack Klick-Klack Klick-Klack.

 

Es werden Wollmützen gestrickt, Wollsocken, Schals aus Wolle, Decken und Topflappen. Die kenn ich noch von meiner Oma. Sie hatte für jeden Anlass und jede Jahreszeit passend getrickte Toplappen aus Wolle. Ich weiß noch, dass ich ganz oft ausuchen durfte, welche wir benutzen würden.

 

Mittlerweile werden schon die Maschen aufgenommen…Klick-Klack Klick-Klack Klick-Klack. Wir haben eine grün-blaue Wolle ausgesucht, mit der wir einen Schal stricken werden. Klick-Klack Klick-Klack Klick-Klack

 

Nun können wir fleißig mitstricken, das wird ein Weilchen dauern bis wir aus der Wolle einen Schal gefertigt haben – er soll ja warm halten und vor Wind schützen, da muss er schon eine gewisse Länge haben!

 

Es wird wieder still im Raum, Alle sind mit der Wolle und ihrer Arbeit beschäftigt…Klick-Klack Klick-Klack Klick-Klack.

 

Die Wolle verschwindet von unserem Knäuel und der Schal wird langsam länger und länger. Kein Wunder bei so viel fleißigem Klick-Klack Klick-Klack Klick-Klack.

 

Schnell das zweite Wollknäuel anbinden und weiter geht’s! Klick-Klack Klick-Klack Klick-Klack

 

Mit der Zeit werden wir auch schneller…Übung macht den Meister, nicht wahr? Und wir können uns sogar zwischendurch mit unseren Nachbarn unterhalten, über dies und das, Wolle, Nadel und Strickanleitungen. Zwei rechts, zwei links, eins fallen lassen…zwei rechts, zwei links, eins fallen lassen. Klick-Klack Klick-Klack Klick-Klack

 

Fertig!!!

Nur noch die Maschen abketten und fertig ist unser Kunstwerk. Ein warmer, langer Wollschal für den windigen Herbst und kalten Winter. Und schön ist er geworden!

 



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*

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