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Der verbale Dialog

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Für Begleiter von Schwerkranken, Schlaganfall-, Komapatienten und Demenz-Betroffenen mit Anregungen zur kreativen Gesprächsgestaltung

Autorin: Carola Otterstedt
Verlag: verlag modernes lernen – Dortmund

Inhalt

Der verbale Dialog* zeigt Wege und Möglichkeiten auf, mit deren Hilfe man dialogorientiert mit kranken, alten, behinderten und sterbenden Menschen in Kontakt treten kann. Es richtet sich an Menschen, die diese Menschen beruflich (Ärzte, Therapeuten, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Ehrenamtliche, Seelsorger, Sterbebegleiter…) oder privat (Familienangehörige, Freunde, Kollegen…) bedürfnisorientiert begleiten möchten. Das Buch beinhaltet neben umfangreichem Fach- und Hintergrundwissen zahlreiche Erfahrungsberichte und Praxisbeispiele. Komplettiert wird es, wie schon der Vorgänger „Der nonverbale Dialog“, mit Übungen zur Selbsterfahrung und Wahrnehmungssensibilisierung.
Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: 1. Der Dialog im veränderten Alltag, 2. Leben aktiv gestalten wollen, 3. Sinnvolles Erleben des Alltags, 4. Die Gesprächsgestaltung, 5. Der Dialog zwischen Arzt und Patient nicht nur für Ärzte, 6. Die vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation mit Schwerkranken, 7. Kreative dialogische Gestaltungsmöglichkeiten und 8. Miteinander Abschied nehmen.

Höhen und Tiefen

Viele (private oder berufliche) Begleiter von schwer kranken oder behinderten Menschen, Schlaganfall-, Koma- oder Demenzpatienten empfinden das Nichts-Sagen in speziellen Momenten dieser Begegnungen als Ohnmachtsgefühl und fragen sich oft, ob sie das Richtige tun. Doch gehört nicht auch das gemeinsame Schweigen zu einer bedürfnisorientierten Kommunikation dazu?
Wie begrüße ich sterbende Menschen? Wie verabschiede ich mich von ihnen? Wie gehe ich auf persönliche Lebensgeschichten ein, die mir jemand am Krankenbett erzählt? Was antworte ich, wenn meine Mutter mir sagt, dass sie sterben möchte?
Diese und noch viel mehr Fragen beantwortet Dr. phil. Carola Otterstedt in ihrem Buch „Der verbale Dialog“. Es ist reichlich gefüllt mit Erfahrungsberichten, anschaulichen Beispielen aus der Praxis und wissenschaftlich fundierten Informationen und Erklärungen zum Thema Kommunikation. Das Buch ist ein praxisorientiertes Fachbuch, das sich mit alltäglichen Begebenheiten zwischenmenschlicher Kommunikation im Pflegealltag und der Begleitung (schwer)kranker und älterer Menschen befasst. Viele, die diese Menschen begleiten werden sich beim Lesen schnell wiederfinden. Die Autorin beschreibt ihr Buch im Vorwort als „Begleiter für Begleiter“. Und das trifft es ziemlich auf den Punkt. Neben Themen wie der verbalen und nonverbalen Kommunikation, dem Einsatz der Körpersprache, Ohnmacht der Betroffenen und deren Begleiter, dem Betreuungsrecht, der Patientenverfügung und Informationen zu dem Einsatz von Schmerzmitteln, bekommt man eine Vielzahl persönlicher und einfühlsamer Handwerkszeuge für die Begleitung sterbender Menschen mit auf den Weg, die sich eng an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren.
Das Buch vermittelt nicht nur sehr viel und umfangreiches Wissen, es ist auch sehr schön geschrieben und sensibilisiert den Leser auch für seine eigenen Bedürfnisse und Wahrnehmungen. Ein wirklich guter Begleiter für Begleiter!

Fazit

Wir können das Buch „Der verbale Dialog“ von Dr. phil. Carola Otterstedt allen Begleitern von (schwer)kranken, älteren und behinderten Menschen wärmstens empfehlen. Dieses Fachbuch ist sehr praxisorientiert geschrieben und zeigt bedürfnisorientierte Wege für eine einfühlsame Begleitung und Kommunikation auf. Einen großen Teil umfassen hier auch das Abschied nehmen und die Sterbebegleitung.



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Die Buchvorstellung zu dem Titel „Der nonverbale Dialog“ von Carola Otterstedt auf Mal-alt-werden.de können Sie sich hier noch einmal anschauen

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Thalia*

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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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