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Das Klassenbuch

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Geschichte einer Frauengeneration

Herausgeberinnen: Eva Jantzen und Merith Niehuss
Verlag: Rowohlt

Inhalt

Fünfzehn Frauen, die ursprünglich aus Erfurt kamen und gemeinsam im Jahr 1932 ihr Abitur gemacht haben, haben seit ihrem letzten Schultag bis ins Jahr 1976 ein Tagebuch geführt. Dieses Tagebuch wird über die Jahre von einer zur anderen weitergegeben und mit Gedanken und Erlebnissen aus ihrem Leben gefüllt. Die Herausgeberinnen haben aus der Sammlung, die die Kriegs- und Nachkriegszeit überstanden hat, ein Buch gemacht.
„Das Klassenbuch“ ist in Großdruck erschienen.

Höhen und Tiefen

Wenn man die Beschreibung auf dem Buchrücken liest, ist erst einmal schon die Idee und die Umsetzung dieser 15 Frauen für jemanden, der in der heutigen Zeit mit Internet und Handys lebt, unglaublich. Mit dieser Faszination steigt man auch ins Buch ein – und wird nicht enttäuscht. Die Geschichten dieser Frauen sind faszinierend und erschreckend zugleich. Die Schicksale dieser Kriegsgeneration schwarz auf weiß zu lesen löst einerseits tiefes Bedauern und unglaubliches Mitgefühl aus, viel stärker ist jedoch die Bewunderung und die Ehrfurcht vor diesen Frauen, die sich trotz vieler Schicksalsschläge nicht unterkriegen lassen. Die Geschichten sind so vielfältig, wie es das Leben nunmal damals war.
Für die Senioren, die in dieser Zeit aufgewachsen sind, sind die Geschichten Erinnerungen aus einer sehr vertrauten Zeit. Viele werden sich mit der einen oder anderen Dame aus dem Buch identifizieren können.
Aber auch für die jüngeren Generationen unter uns kann das Buch eine Bereicherung sein. Die Frauen sind alle Zeitzeugen, die uns einen sehr persönlichen Einblick in die Zeit des zweiten Weltkrieges, die Jahre des Wiederaufbaus und des Mauerbaus ermöglichen.
„Das Klassenbuch“ wurde im Großdruck veröffentlicht, so dass die Senioren, die Einschränkungen in der Sehfähigkeit haben, es auch noch alleine lesen können. Das Buch eignet sich aber genauso gut zum Vorlesen.
Es kann, ohne dass man den Bezug zur Handlung verliert, nach jedem Eintrag unterbrochen und in einem anderen Moment weiter gelesen werden.
Die Einträge werden durch Beiträge, die die Erlebnisse der Frauen in den historischen Kontext einordnen, ergänzt.

Fazit

Ein interessantes auch spannendes Buch in Großdruck, sowohl für Senioren als auch für jüngere Generationen. Die Idee der Frauen, dieses Tagebuch über die Jahre hin weiter zu führen, ist einfach wunderbar. Gerade in den Kriegsjahren war das Vorhaben mit sehr viel Mühe verbunden, dennoch haben sie es geschafft. Wirklich lesenswert!



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Annika

© by Annika Schneider. Staatlich examinierte Ergotherapeutin. Autorin des Buchs Das große Spiele-Buch für Menschen mit Demenz*.

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